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Nahtoderfahrung

Dieses Thema im Forum "Nahtoderfahrungen" wurde erstellt von Castanea, 2. November 2005.

  1. Castanea

    Castanea Guest

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    Hallo,

    fand den Bericht sehr bewegend, vielleicht habt ihr ja mal Lust reinzusehen.
     

    Anhänge:

  2. Toffifee

    Toffifee Guest

    Hallo Castanea! :)

    Zunächst einmal danke für das pdf.file. :) Ich hoffe aber, daß der Autor mit der Veröffentlichung seines Dokumentes einverstanden war. ;)

    Ich habe dieses Nahtoderlebnis mit großem Interesse gelesen, aber für mich haben Berichte solcher Art einen großen Haken. Denn sie sagen aus, daß es prinzipiell keine Rolle spielt was ich auf Erden tue oder lasse, da ich sowieso zu "Gott" gelange. Ob "Gott" nun im einzelnen mit Licht, Nirvana, Himmel, Jagdgründe, etc. gleichgesetzt wird, ist dabei sekundär.

    Rein theoretisch könnte ich also Kinder vergewaltigen, Tiere quälen, meinen "Feinden" mit einem Baseballschläger die Gehirnsoße herausprügeln, Frauen nach herzenslust betrügen, Amok laufen, die Umwelt verpesten, Foltern, Genozid betreiben etc. etc. etc. Das alles würde völlig in Ordnung gehen, da Gott mich sowieso liebt. Gott hat mich nunmal so geschaffen... Das würde im Umkehrschluss sogar bedeuten: An dem Leid, welches ich anderen Menschen zufüge, findet Gott gefallen, weil er sich so selbst erforschen kann.

    Irgendwas kann daran nicht richtig sein. Sicherlich kann ich nicht ausschließen, daß selbst der Psychopath Adolf Hitler ein paar gute Seiten hatte. Aber mit so einem verkommenen Stück Dreck wie Hitler und seinen Nazi-Schergen möchte ich nicht den Himmel teilen. :escape:

    Oder habe ich da etwas falsch verstanden? :)

    Liebe Grüße :kiss4:
    Toffifee
     
  3. Katarina

    Katarina Guest

    Hi toffifee,

    Du hast zwar nicht mich gefragt, aber ich hoffe es ist okay, wenn ich meinen Senf da auch dazugebe.

    Ja, Du hat in gewisser Weise Recht. Rein theoretisch kannst Du Kinder vergewaltigen und ermorden, Tiere quälen usw. und "Gott" liebt Dich dennoch bedingungslos. Wir sind "Er", der "WIR" ist (erwarte nicht von Deinem Verstand, dass er das fassen kann).

    Stell Dir vor, die Erde sei eine Bühne, auf der wir alle ein großes Theaterstück inszenieren und brav unsere Rolle spielen. Machst Du eine Staatsaffaire da draus, wenn im Theater einer ermordet wird? Nein, weil du weißt, dass das nur ein Theater ist. Unser reales Leben ist nichts anderes. Es ist ein geträumtes Theaterstück, dass ER, der WIR ist, ständig weiterträumt. Du bist genauso ein Aspekt dieses Traums wie jeder andere.

    So, dieser Traum aber fühlt sich täuschend echt an, - wie Träume das nunmal so an sich haben (insbesondere die Albträume). Was tun, um aufzuwachen oder auch um dem Traum einfach nur eine angenehme Wendung zu geben?
    Die Ursache für das sog. "Böse" in diesem Traum ist immer Ausdruck scheinbar fehlender Liebe und Angst. Also ist Rückbesinnung auf die Liebe angesagt, und zwar nicht auf die persönliche (die immer an Bedingungen geknüpft ist), sondern auf die unpersönliche bedingungslose Liebe, in der nicht beurteilt und abgetrennt wird. Auch einem Hitler kann man entgegentreten, an seinen Taten hindern, ohne ihn zu verurteilen (indem man sich z.B. bewußt macht, dass der "böse Mensch" einfach eine bestimmte Rolle spielt, in der die Liebe zur kurz gekommen ist und die Angst überhand bekommen hat). In der Gegenwart dieser bedingungslosen Liebe schmilzt das "Böse" wie Eis in der Sonne und siehe da, wir bekommen das Paradies in dem Moment, indem wir uns nicht mehr darum bemühen, weil wir alles als gut erkennen.

    Liebe Grüße

    Katarina :)
     
  4. Koyaanisqatsi

    Koyaanisqatsi Neues Mitglied

    Registriert seit:
    3. November 2005
    Beiträge:
    9
    Hi!

    Ich hoffe ihr habt nichts dagegen dass auch ich meinen Senf dazu gebe.

    Ich habe vor 4 Jahren auch eine Art Nahtoderlebnis gehabt, das aber nur ungefähr 1 Stunde dauerte. Ich habe danach 2 1/2 Wochen im Koma gelegen.

    Ich habe den Text (noch nicht ganz fertig) gelesen aber ich finde solche Berichte sehr spannend, ich kann ihnen aber irgendwie nicht glauben, da ich selber keine Erinnerungen an Spaziergänge oder Gespräche mit einem Licht habe. Wahrscheinlich hängt das aber von der betroffenen Person ab, und ich glaube auch nicht dass Nahtoderlebnisse miteinander verglichen werden können. Ich will auch nicht sagen, dass der Autor lügt, aber ich finde es - für mich persönlich - nicht glaubhaft.

    Ich beschäftige mich mit dem Thema Tod schon seit ein paar Jahren und ich denke, dass nach dem Tod schon noch etwas anderes kommen sollte. Natürlich muss man daran denken, dass niemand will, dass das Leben nach dem Tod vorbei ist, denn sonst wäre das ganze Leben irgenwie ohne Sinn.

    Ihr habt geschrieben, dass auch Hitler in den "Himmel" gekommen ist, aber ich denke dass wird (sofern es einen Himmel gibt) nicht passiert sein. Ich habe nämlich einen Bericht von einem Mörder gesehen, der auch so ein Nahtoderlebnis gehabt hat, und er schrieb, dass er an den Rand der Hölle kam und dort immer wieder die schlimmste Situation in seinem Leben erlebte, bis er schließlich von anderen Seelen gewarnt wurde und zurück ging.

    Deshalb denke ich, dass auch nach dem Tod eine Gerechtigkeit existiert, die unseren Vorstellungen in etwa entspricht.

    Ich denke aber auch, dass nach dem Tod, der Zustand der Seele eine Rolle spielt, ich meine damit, wenn man stirbt und man innerlich zufrieden ist, dann wird man eher in den Himmel kommen, wenn man allerdings das dringende Bedürfnis verspürt noch eine Sache zu erledigen, wird man sich von dem irdischen Dasein nicht ganz lösen können.

    :danke: MfG
     
  5. Koyaanisqatsi

    Koyaanisqatsi Neues Mitglied

    Registriert seit:
    3. November 2005
    Beiträge:
    9
    Ich habe noch etwas vergessen:

    Die Meinung, dass das Leben eine Art eines Theaterstücks ist, finde ich doch irgendwie depremierend. Ich denke nicht, dass Gott uns feste Rollen zuteilt und wir dann nichts dagegen tun können, da Gott sowieso unsere Handlungen vorausgeplant hat.

    Ich denke eher, dass jeder seines Glückes Schmied ist und sein Schicksal selbst bestimmt. Ich denke nicht dass es von Gott abhängt, ob ich erfolgreich bin oder eben nicht.

    Das "Böse" ist im Menschen verankert wie im Guten. Die Lebensumstände und der eigene Wille und der Sinn für Gerechtigkeit lassen uns dann entscheiden wie wir uns verhalten und ob wir zB Mörder sind oder nicht. Ich denke eher, dass wir von "Gott" erschaffen werden, dann in der Welt leben und unser Leben eine Art eines "laufenden Gerichtsprozesses" ist. Wenn wir sterben, werden die Fakten zusammengefasst, analysiert, die Wichtigkeit unserer Handlungen bestimmt und dann entschieden, ob wir in das "Licht" gehen dürfen, oder nicht.
     
  6. Katarina

    Katarina Guest

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    Eine Rolle ist nur eine Rolle und eine solche kann selbstverständlich gewechselt werden. Von keinem Schauspieler wird verlangt, dass er sein ganzes Leben lang dieselbe Rolle spielen muss. Wenn aber dieser Schauspieler denkt, dass seine Rolle keine Rolle ist, sondern "knallharte Realität", dann ist es schon bedeutend schwerer, sich davon zu lösen, wenn man es nicht mehr möchte. Wahrscheinlich käme er dann in "unserer Realität "
    in die Psychatrie, falls die Rolle Gefahren für andere birgt. Und insofern haben wir wahrscheinlich alle ganz ordentlich einen an der Klatsche, :rolleyes: (ist aber nicht dramatisch; man kann das mit Humor nehmen).

    Die Vorstellung "Gott" teile uns etwas zu, basiert auf der Vorstellung, dass da etwas von uns Getrenntes ist (ich da, dort "Gott"). Du aber bist "Gott", ein Teil dieses göttlichen Bewusstseins, in dem aber wieder alles enthalten ist. Und so gesehen, entscheidet nicht "Gott" über die Rollenzuteilung, sondern Du als Ausdruck des göttlichen Bewusstseins in dem Aspekt, der du bist.

    Katarina :)
     
  7. Toffifee

    Toffifee Guest

    Hallo Katarina und Koyaanisqatsi! :)

    Selbstverständlich dürft ihr beide euren Senf dazugeben, denn dazu ist ein Forum ja da. :) Und ich bedanke mich bei euch für eure Antworten. :danke:

    Danke! Der Vergleich mit dem Puppenspieler oder Theaterschauspieler war mir schon längere Zeit geläufig und ich finde dieses Modell auch sehr anschaulich. :)

    Aber wo bleibt da die Motivation sich zum Guten oder Besseren hinzuwenden? Bin ich nur deswegen ein "guter" Mensch, weil ich mich vor der irdischen Gerichtsbarkeit fürchte oder etwa weil ich eine höhere Wahrheit erkannt habe und akzeptiere? Ich glaube persönlich an so etwas wie eine universelle Ethik, also ein Prinzip welches überall auf der Welt und im Universum Gültigkeit besitzt. Diese Ethik sagt beispielweise aus, daß es falsch ist zu morden oder Genozid zu betreiben, daß es falsch ist Krieg zu führen, daß es falsch ist zu vergewaltigen, daß es falsch ist andere (mit)fühlende Wesen zu quälen. Aber was für ein Gott wäre das denn, dem dieses egal wäre?

    Liebe Grüße :kiss4:
    Toffifee
     
  8. silberstern

    silberstern Mitglied

    Registriert seit:
    20. August 2005
    Beiträge:
    146
    wow - schöner Text.
    :danke:
     
  9. Katarina

    Katarina Guest

    Wer hindert uns denn, uns dem "Guten" zuzuwenden? Niemand! Da wir Ausdruck des göttlichen Bewusstseins sind, wird es diese Hinwendung immer geben. Das "Problem" ist nur, dass wir unsere Hinwendung zum "Guten" so verstehen, dass wir damit gleichzeitig das "Böse" ablehnen und verurteilen müssen. Auf diese Weise haben wir immer nur "subjektiv Gutes" und halten den Kreislauf von gut und böse am laufen.
    Es ist genauso denkbar - wenn auch erstmal für uns etwas ungewohnt -, dass wir das "Gute" stärken, ohne das "Böse" zu verurteilen. Man kann einem Hitler entgegentreten und ihn an seinen Taten hindern, ohne ihn für seine Taten und sein So-Sein zu verurteilen. Das geht. Aber dafür muss man seine Rollenidentifizierung ein wenig lockern. Wenn man dieses Spiel hier toternst nimmt, dann ist das schwerlich möglich.

    Katarina :)
     
  10. Toffifee

    Toffifee Guest

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    Hallo Katarina! :)

    Danke, für deine Antwort! :) Ich brauche aber noch Zeit darüber nachzudenken. :)

    Liebe Grüße :kiss4:
    Toffifee
     
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