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Nahtoderfahrung. Ich empfand mein Körper als Balast.

Dieses Thema im Forum "Nahtoderfahrungen" wurde erstellt von emimai, 1. November 2013.

  1. emimai

    emimai Neues Mitglied

    Registriert seit:
    21. September 2013
    Beiträge:
    1
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    Hallo an Alle,
    vorerst: Deutsch ist nicht meine Muttersprache, daher, bitte um Verständniss für Fehler...
    Ich habe mich vor einigen Wochen in diesen Forum angemeldet, denn ich seit mehreren Jahren ein paar Probleme mit mir trage... Diese belasten micht, und bis jetzt habe ich niemanden gefunden, der mich nicht direkt in die Psychokiste stecken wollte..
    Werde jetzt eins davon beschreiben.
    Vor ein paar Jahren, noch nicht so lange her, habe ich einen kleinen Unfall gehabt. Nichts schlimmes, eine kleine Wunde, die jedoch schnell genäht werden sollte. In Krankenhaus wurde mir ein Medikamend verabreicht, auf den ich offensichtlich allergisch war oder immer noch bin.
    Etwa 12 Stunden nach der Medigabe hat mein Herz aufgehört zu schlagen. Da ich zu diese Zeitpunkt bereits an die Geräte angeschlossen war, habe ich diesen durchgehenden Ton mitgekriegt. Ich habe auch mitgekriegt, wie die Ärzte mich an die Beatmung angeschlossen haben, wie sie sich unterhalten und bemüht haben. Ab einen gewissen Moment, wurde es ruhiger und alles hat sich sehr leicht angefühlt. Ich habe mich sehr wohl gefühlt. Es ist schwer zu beschreiben. Das Gefühl einer Leichtigkeit war vordergründig.
    Ich habe gedacht, ist es so wenn man tod ist? und hatte das Licht gesucht und Jemanden der auf mich warten sollte. Es war aber zuerst niemand da. Auch das Licht war nicht da. Ich habe aber dieses Licht nicht vermisst. Ich habe mich erinnert, dass ich Kinder habe, aber hatte gleichzeitig das Gefühl, das es nicht mehr meine kinder sind, bzw. dass ich keine Verantwortung für die mehr trage, denn es fertige Persönlichkeiten sind.
    Es war ein "Gefühl" das ich vom Leben nicht kenne. Ich setze gerade das Wort bewusst in diese Zeichen, weil es eigentlich keine Gefühle gab.
    Es war vielleicht eine Sicherheit da und ein Wissen.
    Mit diesen Wissen kam ein Gedanke, oder eine Stimme, dass ich zurück soll. Ich erinnere mich an eine Gestallt, die ich nicht beschreiben kann.
    Es wäre nicht der richtiger Zeitpunkt.
    Ich habe mich gezwungen zurückzukehren.
    Ich weiss, dass ich noch eine Aufgabe habe. Ich bin mir nicht sicher, welche das ist. Vielleicht erzähle ich davon in meinem nächsten Thema, was ich mit vielen Fragezeichen in mir trage.
    Das Zurückkehren in den Körper ist sehr schmerzhaft Der Atem tut weh und ich habe mich sehr eingequetscht gefühlt. Eingeengt wäre noch zutreffender.
    Der Körper ist ein Balast. Jedoch jetzt weiss ich, dass ich drin wohne und bin erstmal dankbar, dass es kein kranke oder verletzte Körper ist.
    Nach diesem Erlebniss hat mich mein Mann zu Meer gebracht, damit ich etwas vergesse . Ich mochte noch nie ins kaltes wasser gehen. Jedoch diesmal sprang ich wie ausgehungert in die Wellen. Das eisig kaltes wasser, beruhigte mich und ich fühlte mich geborgen und in die Arme genommen mein Körper fühlte sich nicht mehr so schwer an.
    Erstmal grob... Beantworte gerne die Fragen und freue mich auf Eure Nachrichten...
    Emi
     
  2. Vego

    Vego Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    15. August 2012
    Beiträge:
    1.094
    Ort:
    Niedersachsen
    Hallo Emi,

    Es ist schön das du deine Geschichte hier schreibst. Danke dafür. :)
    Das was du beschrieben hast hört sich für mich an wie der Weg ins Jenseits. Das Licht ist das "Portal" zum Jenseits. Da du umgekehrt bist, hast du es nicht gesehen.

    Der Tod ist erschreckend. Ich empfand es zumindest so. Aber im Tod selbst ist alles so leicht an. Alle Lasten und Schmerzen sind weg. Und es fühlt sich an, als sei man von seinen Ketten befreit und könnte fliegen. Das ist unglaublich schön. :) Ich kann deine Sehnsucht danach also verstehen.

    Wenn man in seinen Körper zurück "fällt", sind alle Lasten wieder da. Als wäre man - so schön das Leben auch ist - an den Boden gekettet. Kein schönes Gefühl. Ich habe diesen "Sturz" damals relativ schnell überwunden, weil ich erstens schockiert war und zweitens wusste, das ich nicht so sterben wollte. Ich entschloss mich diese Ketten des Alltags dafür zu nutzen, das Leben so zu gestalten, dass es mir gut geht, damit ich eines Tages stolz sagen kann: Das war ich und es war mein Leben. Ich wollte das Leben nicht verschwenden.

    Liebe Emi, irgendwann wirst du sterben. Dann kommen die "nicht-Gefühle " wieder. Aber bis dahin sollte deine Sehnsucht nicht dein Leben bestimmen. Du musst nicht dafür kämpfen oder darum Bangen, es zu bekommen. Es kommt so oder so. Nur das auf der Erde ist eib Geschenk. Denn es ist nicht selbstverständlich, das zu weiterleben darfst. Dennoch tust du das. Und du kannst lieben, mit Anderen etwas miterleben und sie unterstützen. Du bist bei den Menschen, die du liebst. Und du kannst sie halten und trösten, wenn es ihnen nicht gut geht. Ich finde das fühlen an sich nicht schlimm. Und was du fühlst, liegt ganz in deiner Hand. :) Und am Ende wirst du wieder fliegen und bis dahin könntest du die Welt durch dich selbst einfach schöner machen. :)

    Ich hoffe das bringt dir etwas Trost. Alles liebe für dich. :)
     
  3. Ssirona

    Ssirona Mitglied

    Registriert seit:
    16. Oktober 2013
    Beiträge:
    432
    Ort:
    Wien
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    Hallo Emi,
    so ein Erlebnis hab ich auch gehabt. Damals war ich sehr traurig als ich wieder zurück im Leben war. Tatsächlich hatte ich noch einige Aufgaben zu erledigen. Im Grunde gibt es zwei zentrale Aufgaben im Leben: Lieben und lernen. Damit ist man eigentlich ziemlich beschaftigt.
    Was man lernt, ist egal. Es kann eine Sprache sein, eine Sportart oder sonst irgendeine Fertigkeit, vielleicht auch ein neuer Beruf. Jedenfalls soll man niemals aufhören zu lernen.
    Ja, und lieben, auch wenn es schwierig ist. Nicht nur Menschen, sondern die ganze Schöpfung.
     
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