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Moral predigen oder begründen?

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von Solis, 22. Juli 2017.

  1. sikrit68

    sikrit68 Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    17. August 2016
    Beiträge:
    262
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    “Ma que morales son esos!“ sagt man auf Spanisch “Was sind denn das für Sitten!“. Ist mir grade eben so eingefallen. Nicht uninteressant, wie der gleiche Wortstamm in verschiedenen Sprachen leicht abgewandelte Bedeutung annehmen kann. In der Einzahl bedeutet “moral“ auf Spanisch aber auch “Moral“ wie im Deutschen.
     
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  2. Meikel3000

    Meikel3000 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    19. Oktober 2016
    Beiträge:
    6.798
    Moral ist eine Folgewirkung. Sie basiert offensichtlich auf einem vorherigen Ereignis, aus dem sie als Folgehandlung hervorgegangen ist.
    Du wirst jedoch kein Anfangs-Ereignis finden (=der vorausgesetzte tatsächliche Grund für Moral), auf das sich die Erklärung zurückführen ließe ”Das ist der Grund, das ist der Beginn von Moral“.

    Du wirst dir stattdessen ein ganz bestimmtes Ereignis aus der ständig und kontinuierlichen Flut von Ereignissen herauspicken, das dich als Begründung zufriedenstellt.
     
    Zuletzt bearbeitet: 24. August 2017
  3. Solis

    Solis Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    3.560
    Ort:
    Nordrhein-Westfalen
    Wenn das so wäre, müsste Moral in dem Moment in sich begründet worden sein, wo sie als Folge einer Handlung hervorgegangen ist.
     
  4. Meikel3000

    Meikel3000 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    6.798
    Allenfalls ließe sich sagen:
    Die Handlung ist der Grund, die Moral die Folge.
    So wird ein Schuh draus.

    Aber dass die Handlung der wahre Grund ist, kann auch nicht zutreffen. Denn jede Handlung ist eine Folge.
     
  5. Solis

    Solis Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. Oktober 2011
    Beiträge:
    3.560
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    Nordrhein-Westfalen
    Und damit wären wir wieder am Anfang.
     
  6. sikrit68

    sikrit68 Aktives Mitglied

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    Beiträge:
    262
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    ...womit sich die Schlange in den Schwanz beisst.
    Da sieht man wieder, wie gut zyklisches Denken ist.
     
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  7. Meikel3000

    Meikel3000 Sehr aktives Mitglied

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    Es gibt keinen Anfang im Sinne einer Ersten Wirkung. Für gar nichts. :)
     
  8. spirit.Star

    spirit.Star Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. Februar 2017
    Beiträge:
    503
    Womit sich wieder die Schlange oder Katze wieder in den Schwanz beißt..
    Zumindest in diesem Leben hat ein jeder seinen Anfang und sein Ende.
    Erst wenn darüber Klarheit besteht, kann man - muss man aber nicht - sich auch über vorige oder künftige Leben Gedanken machen.
    Von mir aus auch Gedanken über den Urknall oder sonstiges.
    Du kannst nun mal niemandem deine Meinung aufzwingen, dass es keinen Anfang gibt.
    Absolutes Verneinen macht fruchtbare Kommunikation ebenso unmöglich, wie absolute Behauptungen.
     
  9. Meikel3000

    Meikel3000 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    19. Oktober 2016
    Beiträge:
    6.798
    Du irrst dich. Ich beabsichtige nicht, jemandem meine Meinung aufzuwingen, weil es keine Meinung ist, was ich jetzt schreiben werde:

    Einen Anfang im Sinne einer Ersten Wirkung kann es nur dann geben, wenn es eine vorherige unverzichtbare Wirkungslosigkeit gibt, weil es sonst kein Anfang gewesen sein kann.
    Nur eine solche Wirkungslosigkeit gewährleistet, dass es keine vorherigen Wirkungen mehr gibt, die zu dem Ereignis geführt haben könnten, das wir einen Anfang nennen.
    Doch eine solche Wirkungslosigkeit beinhaltet nun mal keinen Impuls, der zu irgendetwas führen könnte. Weder zu einer Ersten noch zu weiteren Wirkungen.

    Das ist die Erklärung dafür, warum es unmöglich einen Anfang im Sinne von Erster Wirkung für irgendetwas geben kann.
    Und nein, das ist keine persönliche Meinung, die ich mir ausgedacht haben könnte und die ich dir aufschwatzen will.

    Ich weiß nicht, ob du in der Lage bist, den unmittelbaren Zusammenhang zwischen vorheriger unverzichtbarer Wirkungslosigkeit und einem Anfang verstehen zu können. Aber ich hoffe, diese Anmerkungen haben dazu beigetragen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 24. August 2017
  10. spirit.Star

    spirit.Star Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    503
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    Meine Korrektur: DU meinst, ich irre mich! Es könnte auch sein - wenn ich deinen Gedanken folge - dann in die Irre zu geraten.
    Wie willst du beurteilen, ob ich mich irre?
    Wie willst du beurteilen, wie ich mein Leben eingerichtet habe und warum ich es so eingerichtet habe?
    Meine Antwort: Ich will mich nicht irren (bzw. verirren).

    Deine Worte sind für mich nicht Gesetz, sondern Gesetz für dich.
    Ich erfasse selten theoretische Zusammenhänge, sondern Zusammenhänge durch Erfahrungen im Leben, wobei die ein oder andere Theorie durchaus mal meine Aufmerksamkeit gewinnt, sodass Neues ausprobiert wird.

    Das macht es mir möglich, mir selbst treu zu sein.
     
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