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Kriegspropaganda in deutschen Medien!

Dieses Thema im Forum "Gesellschaft und Politik" wurde erstellt von Laws, 4. August 2016.

Status des Themas:
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  1. Laws

    Laws Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    12. Februar 2014
    Beiträge:
    3.158
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    Die "Wahrheit über Aleppo"

    "Die Islamisten sind Aleppos letzte Hoffnung", erklärte der Spiegel gestern. Das Argument dazu lautet: Die USA und Europa lassen die Bewohner im Stich, weil sie es "dabei belassen, die Abriegelung der von den Rebellen beherrschten Stadtviertel wortreich zu verurteilen". Die Islamisten würden es besser machen: Sie greifen zu den Waffen "und versuchen, die Lage der knapp 300.000 Eingeschlossenen mit militärischen Mitteln zu verbessern".

    Hauptsache, die Emotionen werden angesprochen? Die nüchterne Schlussfolgerung der beiden Spiegelbeiträge liefe ja darauf hinaus, dass die Milizen, die die Viertel im Ostteil der Stadt kontrollieren, mehr Unterstützung durch die USA, Europa und andere Verbündete bekämen. Unterstützung für Dschihadisten (al-Nusra-Front) und Salafisten (Ahrar al-Sham), die den schiitischen Bewohnern der Stadt ein Blutvergießen versprechen ? Um deren Erfolg zu vergrößern?

    Egal ob der Durchbruch des Kessels von Aleppo gelingt oder nicht: Schon jetzt ist die Offensive ein Erfolg für die Dschabha Fatah al-Scham.

    Der Spiegel
    Es ist schwer nachzuvollziehen, warum das Nachrichten-Magazin das Rebranding der al-Qaida-Miliz al Nusra mitmacht und tatsächlich den neuen Namen verwendet, der genau dafür vorgesehen ist, nämlich die Verbindung zur al-Qaida zu verstecken. Nicht nur die Ideologie, auch die Verbindungen zur al-Qaida-Führung ist davon nicht berührt. Die Absicht des Rebranding besteht darin, die Front zu vergrößern, weil sich noch auch andere Gruppen anschließen können. Die Umbenennung dient nebenbei auch dazu, solche Aufrufe zur Unterstützung, wie sie der Spiegel verbreitet, zu fördern.

    Kujat wurde dort auf Berichte über Fassbomben und Giftgaseinsatz der syrischen Armee angesprochen, mit dem Zusatz, dass die Berichte noch unbestätigt seien und der Folgerung - die viele Berichte nahelegen: Dass "Assad sein eigenes Volk schlachtet".

    Seine Antwort ist zu diesem Punkt bemerkenswert, weshalb sie in voller Länge wiedergegeben werden soll:

    Langsam, langsam! Wir dürfen hier nicht Ursache und Wirkung verwechseln. Aleppo ist tatsächlich eine humanitäre Katastrophe und wird sich wahrscheinlich noch zu einer größeren humanitären Katastrophe auswachsen.

    Aber Aleppo wird deshalb eine humanitäre Katastrophe, weil dort Terroristengruppen diese Stadt besetzt haben, die Bevölkerung unterdrücken und das Regime, Assad-Regime, versucht, diese Stadt zu befreien. Aleppo ist strategisch wichtig - Sie haben das in Ihrem vorherigen Beitrag ja betont - aus der Sicht des Assad-Regimes, aber Aleppo hat eben auch eine Schlüsselfunktion für die Versorgung der terroristischen Gruppen: Al-Kaida, dort Al-Nusra, besetzen Aleppo und der IS.

    Es ist eben nicht so, dass dort die gemäßigten Gruppen gegen das Assad-Regime kämpfen, sondern Al-Nusra kämpft gegen das Assad-Regime und IS.

    Und ich finde es nicht logisch, dass wir auf der einen Seite hier uns mit den Angriffen in Europa, in Deutschland und in Frankreich mit den Terroristen auseinandersetzen müssen und gleichzeitig für sie Partei ergreifen, wenn sie in Syrien kämpfen. Das fügt sich nicht zusammen.

    http://www.heise.de/tp/artikel/49/49031/1.html


    Was auch verschwiegen wird, ist der Fall, bei dem die "gemäßigten Rebellen", einem 12jährigen den Kopf mit einem Messer abgeschnitten haben. Dass die USA mit den "gemäßigten Rebellen" einfach nur Terroristen unterstützen, ist aber nichts neues. Der Senator Rand Paul sagte dies bereits vor Jahren. Und auch McCain hat ganz offen zugegeben, mit dem IS zusammenzuarbeiten. Und wir dürfen nun diese Politik ausbaden, mit Flüchtlingen und dem Terror, der sich in Europa verbreitet. Unterstützt von deutschen Medien.

     
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  2. Condemn

    Condemn Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. September 2004
    Beiträge:
    19.299
    Spiegel und Spiegel-Online sind nicht immer schlecht, aber immer wieder ist es wirklich totale Meinungsmache. Man merkt es bei vielen Artikeln nicht ganz so deutlich wie an dem den Du jetzt zitierst, aber woran man es wirklich oft sehen kann ist, was sie nicht bringen wenn es ihnen nicht in den Kram passt. Es ist wirklich erstaunlich was sie sich teilweise herausnehmen.

    Früher dachte ich immer dass die US-Medien extrem sind. Aber mittlerweile finde ich den Spiegel zum Teil extremer. Er ist oft "seriöser", schlägt einen etwas zurückhaltenderen Ton an und wie gesagt, nicht alle Artikel sind Meinungsmache oder gar Propaganda. Aber mir fällt auf Anhieb kein/e Oberliga-Blatt bzw. News-Seite ein die derart "gezielt meinungsbildend" mit Nachrichten umgeht. Dinge werden manchmal fast zu 180 Grad verdreht oder eben total verschwiegen. Und das auf wirklich extreme Art und Weise.

    Und was dabei eben wirklich erschreckend ist: Wie krass da oft gegen Russland getrommelt wird.

    Schau Dir übrigens mal die Kommentare unter dem Artikel an. Ein paar sind ein bisschen kritisch und einige sind volle Zustimmung. Was ich aber aus eigener Erfahrung weiß, denn ich habe es oft versucht: Echte Kritik kriegt man da nicht rein. Das wird total zensiert. Ich habe mir über die Jahre nen Spass gemacht und einige verschiedene Nicks dort gehabt und natürlich darauf geachtet, dass ich auch über Computerkennung und IP nicht zu erkennen bin. Sie "blacklisten" Nicks die zu kritisch sind. Dann kriegt man nicht mal mehr nen Kommentar wie "Wow, das war heute ein tolles Spiel" unter nen Artikel zur EM. :D
     
  3. ping

    ping Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    18. Mai 2011
    Beiträge:
    5.586
    Ort:
    Rheinland
    Zustände wie bei Wikipedia.

     
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  4. Laws

    Laws Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    3.158
    Das ist aber nicht nur beim Spiegel so. Auch die Tagesschau, hat gerade in der Ukrainekrise fast sämtliche kritischen Kommentare erst gar nicht zugelassen und bei mir nur mehr als einen Account gelöscht. Dasselbe war es auch bei der Zeit. Dort ist es mir sogar mal passiert, dass ich während des Schreibens gelöscht wurde. Es ging dabei um Israel und ich wäre der erste Kommentar gewesen, welcher ja auch am meisten gelesen wird. Ich wollte damals den Vortrag von Miko Peled verlinken, hatte was geschrieben, ging auf Youtube um den Link zu kopieren und dann ist mein ganzer Computer abgestürzt, es tauchten überall so komische Zahlen auf dem Monitor auf und dann kam alles zurück und mein gesamter Account, also nicht nur der Kommentar, war bei Zeit-Online vollständig gelöscht. Ich konnte mich nicht mehr einloggen. Die Süddeutsche hat es ja ganz einfach gelöst, weil sie alle Kommentarfunktionen einfach gestrichen hat - es gab zu viele Leser, mein Rekord waren fast 6000 Likes, bei einigen sehr kritischen Kommentaren, wohl einfach zu viel für den Mainstream - und bei der Welt ist es ja eine amerikanische Firma, die die Kommentarfunktionen überwachen. Da ist es auch klar, dass da nicht viel zugelassen wird. Das die Medien nicht immer lügen können, ist klar. Sie müssen ja so etwas wie ein Restvertrauen aufrechterhalten. Aber es sind ganz bestimmte Punkte, wie eben in der Ukraine, wenn es gegen Russland geht, oder auch wie hier gegen Assad, wo sie teilweise weitergehen, wie ich es mir je hätte vorstellen können. Ist teilweise an Dreistigkeit nicht zu überbieten und für mich ist es absolut kriminell, was unsere Medien da teilweise verbreiten.
     
  5. Condemn

    Condemn Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. September 2004
    Beiträge:
    19.299
    Ja, genau. Gutes Beispiel und gute Doku. Ich habe die gesehen als sie rauskam und das was da gesagt wird habe ich in den Jahren vorher schon selbst mitbekommen. Und zwar v.a. auf 9/11 bezogen. Im 9/11-Thread hier im Forum gibt es Wikipedia-Verlinken von z.B. 2008 und 2009 die heute ins Nichts führen obwohl es Fakten sind. In Wikipedia wird zum Teil sogar das gelöscht was die offizielle Untersuchung hervorbrachte - gerade weil es so entlarvend ist.

    Es ist wirklich erstaunlich was da so getrieben wird. Wirklich empfehlenswert sich die Doku anzuschauen - für jene die sie nicht kennen.

    Und Daniele Ganser betreffend: Was mit dem gemacht wurde ist schon extrem. Da zeigt sich wie eng die Grenzen der Meinungsfreiheit im Zweifel sind. Denn Ganser ist sehr schwer zu diskreditieren. Gerade deshalb wird dann zu extremen Mitteln gegriffen.
     
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  6. Condemn

    Condemn Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Ja, ich weiß das es im Grunde alle betrifft. Spiegel ist für mich nur immer eine Art Skala und oft ziemlich extrem - womit ich gar nicht sagen will extremer als andere aber in manchem durchaus "konsequenter".

    Allerdings bin ich davon überzeugt dass sich all die Berichterstattung in ständigen Konflikten bewegt. Damit meine ich, wenn Du etwa sagst: "Das die Medien nicht immer lügen können, ist klar. Sie müssen ja so etwas wie ein Restvertrauen aufrechterhalten." dann klingt das so als sei die Wahrheit eher Mittel zum Zweck um die Lügen besser verkaufen zu können. Das sehe ich aber zum Teil anders, denn was uns vorgesetzt wird ist m.A.n. das Resultat von Konflikten in den Redaktionen. Da sind durchaus gute Journalisten dabei. Im Zweifel werden sie auch mal gestoppt und dann gibt es eben auch immer wieder Journalisten die entweder selbst total verdreht und ideologisch sind, oder auch tatsächlich interessengesteuert. Und v.a. auf die Chef-Etagen trifft das Interessengesteuert natürlich häufig zu weil das eben Konzerne sind bzw. hängen die ja ständig in irgendwelchen elitären Zirkeln herum, sind oft Transatlantiker usw.

    Aber was ich z.B. positiv fand war die Berichterstattung zur NSA-Affäre. Da waren die Medien durchaus sehr kritisch. Die Masse hat sich nur nie wirklich dafür interessiert. Die Masse interessiert sich für Personen, für das Privatleben von Edward Snowden etwa und die gesamte Abenteuergeschichte um ihn herum. Das hat etwas Unterhaltsames. Aber worum es dabei geht, wie extrem das ist was er uns wissen lassen wollte, wird von der Mehrheit nicht erkannt bzw. will möglicherweise nicht erkannt werden. Und das war nicht die Schuld der Medien, denn es wurde viel und durchaus tief berichtet.

    Es gibt also immer wieder auch mal Themen aus denen deutlich wird dass die Medien nicht einfach von oben gesteuert werden. Die sind m.A.n. durchaus frei und haben die Wahl, aber weil sie eben eher von Vertretern des Establishments, die ja oft auch nicht gerade frei von Ideologie sind, geführt werden, wird da eben doch viel gelogen bzw. verheimlicht.
     
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  7. Laws

    Laws Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    12. Februar 2014
    Beiträge:
    3.158
    Ein weiteres schönes Beispiel für die Einseitigkeit unserer Medien.

    Wagenknecht-Kritik deleted

    Aufruf "Sahra es reicht" ist aus dem Netz verschwunden, Tausende hatten zugleich für Linken-Fraktionsvorsitzende votiert, Medien berichteten einseitig

    http://www.heise.de/tp/artikel/49/49034/1.html
     
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  8. Igmuwathogla

    Igmuwathogla Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    645
    Was die "Wahrheit" ist und was eine "Verschwörungstheorie" hängt davon ab, wen man gerade fragt. Hier ist auch eine "Wahrheit über Syrien". Ob sie tatsächlich wahr ist mag jeder selbst beurteilen.
     
  9. Roti

    Roti Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. Januar 2010
    Beiträge:
    2.353
    Spiegel ist gleich Axel Springerverlag. Was mit der Bild gleich zusetzen ist.
     
  10. Condemn

    Condemn Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. September 2004
    Beiträge:
    19.299
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    Das habe ich verfolgt. Ich hätte fast einen Artikel gepostet den den Claudia Roth geschrieben hat. Und das ist so ein kranker Scheiß. Gucken ob ich den finde. Der hier:

    Sahra Wagenknecht auf rechtem Stimmenfang
    Mit der Kritik an Merkels Flüchtlingspolitik biedert sich die Linken-Fraktionschefin bei der AfD an, schreibt die Grüne Claudia Roth: ein Verrat an linken Prinzipien.
    http://www.zeit.de/politik/deutschland/2016-07/sahra-wagenknecht-die-linke-fluechtlinge


    Wenn man sich nur diese Stelle anschaut:

    "Was bedeutet heute links? Das uneingeschränkte Eintreten für Grund-, Bürger- und Menschenrechte scheint für Sahra Wagenknecht nicht dazuzugehören. Wie sonst könnte sie in der aktuell sehr unübersichtlichen Lage davon sprechen, dass die "Aufnahme und Integration einer großen Zahl von Flüchtlingen und Zuwanderern mit erheblichen Problemen verbunden und schwieriger ist, als Merkels leichtfertiges 'Wir schaffen das' uns im letzten Herbst einreden wollte"?

    Ähnlich wie die AfD schmeißt sie die Hetzmaschinerie an und spekuliert damit auch auf den eigenen Vorteil an der Wahlurne. Dass sie dafür kurzerhand im original CSU-Entmutiger-Populismus die Aufnahme von Geflüchteten pauschal für falsch und die Geflüchteten selbst allesamt zu einem (Sicherheits-)Problem erklärt, ist ihr dabei herzlich egal."


    Alleine diese Pseudo-Logik, das Ansprechen der konkreten und offensichtlichen Probleme sei in Kontrast zum Eintreten für Grund-, Bürger- und Menschenrechte, sei "Hetzmaschine". Das ist so pervers und so fern ab jeglicher Logik.

    Das ist für mich Hetze.
     
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