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Konfuser Traum, mag jemand deuten?

Dieses Thema im Forum "Träume" wurde erstellt von DarksideMoon, 14. September 2012.

  1. DarksideMoon

    DarksideMoon Neues Mitglied

    Registriert seit:
    2. September 2012
    Beiträge:
    16
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    Hallo liebe Mitmenschen,

    habe mir heute mittag ein kurzes Schläfchen erlaubt, weil ich zur Zeit "ausgelaugt" bin. Da der Traum für mich sehr heftig war und ich mich jetzt am besten noch erinnere, schreibe ich ihn hier auf.
    An den direkten Anfang vom Traum kann ich mich nicht erinnern, ich fange mit dem an, was mir bewußt ist.
    ;)

    Ich war in meinem! Wohnzimmer, war am lesen, nebenbei kochen in der Küche usw. Plötzlich steht meine kleine Tochter neben mir. Wir spielen, kuscheln und essen dann gemeinsam. Dann wird sie müde, die legt sich auf die Couch, schläft auch sofort ein. Ich denke mir noch, ziehe sie etwas weiter runter, damit sie nicht so unbequem liegt und richte noch ein paar Kissen hien, nicht das sie runterfäll.t
    Nun merke ich aber, das ich mit meiner Tochter nicht mehr alleine im Raum bin. Drehe mich um und mitten im Raum sitzt eine Frau vom JA.
    Dann spricht sie Sachen an, die mich selber an meinem Verstand zweifeln lassen. "Das Kind wäre doch gar nicht hier und würde auch nicht mehr zurückkommen" DENKE bei mir, sie liegt doch auf der Couch, ich kann sie streicheln, drücken und knutschen.
    Aber irgendwie breitet sich ihr Satz bei mir so aus, das ich mich dann selber heftig in den rechten Unterarm beiße, um zu überprüfen, das ich noch nicht geistig umnachtet bin. Ich spüre aber keinerlei Schmerz, nur einen Druck auf der Haut.

    wache dann kurz auf..
    (diesen Teil vom Traum kann ich mir eventuell selbst erklären)
    ok, aber aus irgendeinem Grund bin ich doch nicht ganz wach und träume dann weiter..


    bin also wieder in meinem Wohnzimmer, es dunkelt bereits.. aufgrund der Vorkommnise sitze ich am Laptop und durchforste das Internet nach verschiedenen Möglichkeiten. Entdecke eine Seite, die mich anspricht, da sie "Heilung" bzw. "Spiritualität" anspricht. Bekomme aber nicht raus, also weder Telefonnummer noch wie sie arbeiten, nur eine Adresse, wohin man gehen soll, um sich zu informieren.
    Ich also los, (da anscheinend vor Ort???), finde diese ominöse Einrichting die sich im Hinterhof bzw. Firmengelände befindet und sehr schwer zu finden ist. Finde sie durch Zufall, weil der Eingangsbereich "zart in Blautönen schimmert". Der Eingangsbereich wirkt im Traum so auf mich, als wenn es aus Glasbausteinen gebaut wäre. In diesen Bausteinen leuchten auch Schatten in Tierform.
    Ich gehe also hinein und muß eine Treppe hinunter, das gleiche Prinzip (Glasbausteine), die aber in Blau, Gelb und einer weiteren Farbe schimmern, auch diese Tiermotive leuchten immer wieder auf.
    Bin dann endlich angekommen und laufe einfach weiter, weil ich vorerst keinen entdecken kann. Sehe mich dann mit einem riesigen Raum konfontriert, den ich mal versuche zu beschreiben (sofern wichtig?):
    Diese "ominöse" Einrichtung wirkt auf mich wie aus einer anderen Zeit. Es leuchtet leicht grün, es fühlt sich warm an, überall sieht man Wände mit Lichpunkten rundrum und es strahlt was ab,was Wärme, Geborgenheit usw. vermittelt.

    Nun wird es sogar für mich im Traum chaotisch, weil ich immer wieder zweifle und mich auch langsam unbehaglich fühle. Ich hoffe, das es euch nicht zu lang wird bzw. ich vielleicht Sachen weglassen hätte sollen. Aber selten kann ich mich an einen Traum mit sovielen Einzelheiten erinnern.


    Während ich da also so stehe und dieses grüne Leuchten in mich aufziehe, entdeckt mich endlich mal eine "Mitarbeiterin". Diese führt mich dann auch sofort in den Pausenraum zu ihren anderen Kolleginnen. Dieser "Pausenraum" ist mit dem biligsten vom billigsten eingerichtet. 08/15-Baumarkt-Küche, ne Kaffeemaschine, die man nicht scharf ansehen darf usw. Dazu roter Teppichboden. Im Traum strahlt dieser Raum eine sehr unangenehme Kälte aus. Die Damen, drei an der Anzahl, tragen alle weiße Kitteln, was der Sache natürlich auch nicht förderlich ist. Ich unterhalte bzw. ich versuche es, mehr über den anderen Raum zu erfahren, bekomme aber wieder keine Auskunft, z.B. wie es wirkt, wie es abläuft und was es kostet. Komme dann mit einer "Azubildenden" ins Gespräch, die mir im Laufe diesen sehr abgehoben vorkommt. Gehirnwäsche läßt grüßen! Mir wird immer unwohler bei der Sache, suche auch schon mit den Augen einen Ausweg, damit ich da raus komme.

    Pustekuchen, nichts war.. Denn es erscheint die "Dame" des Hauses auf dem Spielplan. Sie nimmt mich einfach mit, erzählt mir was davon, einen weiteren "reichen und ehrenwerten" Menschen in der Gemeinschaft aufnehmen zu dürfen. :confused: Nur das ich keineswegs reich bin, sondern eher arm. Und wieder denke ich mir, ich will hier raus, es läuft nicht mit rechten Dingen ab. Gebe die Hoffnung nicht auf und denke mir, irgendwo wird sich schon ein Fluchtweg ergeben. Sie zieht mich also weiter mit und wir stehen vor ihrem "Haus", den ich als "Tempel" bezeichnen würde. Alles in Weiß gehalten, mit diversen Goldverzierungen, aber nicht protzig! Fühle mich dann kurz "sicher aufgehoben".
    Der Weg geht weiter, weil sie mich unbedingt ihrem Mann, Meister, Guru (was weiß ich:confused:) vorstellen will. Wir durchlaufen diesen "Tempel" und befinden uns plötzlich in einem (für mich) Irrgarten!
    Dieser Irrgarten ist irgendwie eine uralte Fabrik mit vielen Mauern, Ecken, Nischen usw. Der Boden ist nicht verdreckt, sondern besteht aus dunklem Sand oder trockenem Lehm, so genau weiß ich das nicht. In diesen Gängen stehen Männer rum, die irgendwie "osmanisch" gekleidet sind. Einen davon fragt sie, wo sich der "Meister" befindet, der antwortet: Hinter der Mauer einmal links rum. Wir folgen also dieser Beschreibung und finden aber keinen. Sie zu mir, sie sieht mal nach! Das ist dann der entscheidende Punkt, das ich mich verduften kann.
    Dachte ich zumindest. ;)
    Zumindest finde ich aus diesem Irrgarten irgendwie raus, komme an die Oberfläche und es ist taghell! (Richtig, ich bin bei einsetzender Dunkelheit aus dem Haus) Jetzt bemerke ich, das ich mit meiner Vermutung (altes Fabrikgelände) vollkommen richtig lag. Dieser Irrgarten oder was es immer sein soll, befindet sich unter einer riesigen Kuppel aus Beton, darüber hinaus sind vermutlich Stützen in den Farben Knallgelb und Schwarz befestigt. Also ich weiter auf der Suche nach einer Fluchtmöglichkeit.
    Da laufen mir fünf Männer über den Weg (wobei ich mich halbwegs versteckt halte), alle sehr eigenartig gekleidet. (tippe da auf Kleidung vergangener Epochen) Alle aber mit Maschinengewehren ausgerüstet, die sich aber im Nachhinein als "Spielzeug" erweisen. Gedankengang im Traum: Die üben für den Notfall.
    Ich also weiter und befinde mich wieder in dieser "Kuppel", weil ich einen kleinen Jungen aus den Augenwinkel gesehen habe und diesem gefolgt bin. Dieser kleine Junge ist auch auf der "Flucht", woher ich das weiß, keine Ahnung, da er nicht mit mir spricht. Aber anscheinend hat er soweit Vertrauen zu mir, weil ich ihn begleiten/unterstützen/helfen darf. Wir irren also weiterhin durch die Gänge, wobei ich fühle, das er bei weitem mehr bedroht ist als ich selber.
    Nun zum Finale, danach bin ich dann nämlich aufgewacht. :schmoll:
    Bekomme mit, das jetzt zwei Männer mit im Spiel sind. Diese zwei sind wieder "osmanisch" gekleidet, der eine eher in gelb/safran, der andere im warmen rotton. Beide sind auch mit Säbel/Krummschwertern bewaffnet und jagen diesen kleinen Jungen. Dieser ist aber wieselflink, schlägt Haken wie ein Hase, sodas bald darauf der rotgekleidete gegen eine Mauer läuft und hinfällt.
    Der Kleine läuft an mir vorbei, sehr safranfarbene hinterher und ich stelle ihm einen Fuß. Folge natürlich, er fällt auf die Schnauze.
    Und jetzt kommt das makarbere von allem.
    Ich merke, das diese zwei Männer leblos wirken. Also hin, nur um festzustellen, das einer wirklich nicht mehr atmet und beim zweiten, ich noch ne erste Hilfe zu leisten. Leider nicht erfolgreich! :o Knie zwischen den beiden und versuche zu begreifen, das keine Hilfe mehr möglich ist. Sehe dann nur, wie "zwei Seelen" aufsteigen, meinen Kopf berühren, das ich mir keine Sorgen und Vorwürfe machen brauche. Dann brülle ich los: Es tut mir so leid! und breche dann in einem wahren Tränenbach aus.

    Und dann bin ich endgültig aufgewacht! Nun, ich hoffe, das sich einer die Mühe macht, diesen doch recht lang gewordenen Text durchliest und mir vielleicht mit einer Deutung helfen könnte. :danke:
    Vielleicht kann man es auch unter "zuviel" Phantasie abhaken, habe damit keine Erfahrung bzw. träume ich selten SO intensiv.

    lg DarksideMoon
     
  2. Freund

    Freund Mitglied

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    14. März 2011
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    Köln
    Sehr schwer zu deuten.
    Wie du selbst bemerkt hast einfach zu deutenden Grundstruktur, die allerdingst bald ausartet.
    Viele spätere Teile des Traumes kannst nur du deuten, da es sich hier um sehr spezielle Orte und Personen handelt, zu denen du in gewisser Beziehung stehst, die ich nicht wissen kann.
    Ich denke du solltest davon absehen, den Traum als ganzes deuten zu wollen.
    Ein Traum ist immer geteilt in zwei Bewusstseinspuren:
    1.) der tasächliche Traum, der wie SInneserfahrung auf dich einwirkt.
    2.) dein halb schlafender Verstand, der versucht diese Erfahrung zu deuten wie jede wache erfahrung auch.
    Dabei geschieht es fast immer, dass der 2te Teil eine Traumgeschichte kreiert, in der er versucht die Wahrnehumg zu einer Folge von zusammenhängenden Ereignissen zu verknüppfen. Das funktioniert in Träumen leider nicht. Es ist keine physikalische Welt in der ein Ereigniss das nächste verursacht.
    Die Gedanken während des Traumes sind eigentlich immer Versuche des Verstandes besagte Kette zu kreieren, was zum scheitern verurteilt ist.
    Deswegen: deute die einzelnen Situationen und nur vage ihren möglichen Zusammenhang.
    Meine Gedanken dazu:
    -Deine Tochter ist bei dir, du vermittelst ihr Liebe.
    -Eine weitere Person taucht auf (dei eigenes Grübeln?) vermittelt dir Zweifel an eurer Beziehung. Du bist von ihr getrennt, durch deine Erfahrung und dein Denken, etwas von dem sie unschuldig noch unagetastet bleibst. Ihr seid getrennt.
    -Du versuchst diese Trennung zu analysieren, zu verstehen. Auch wenn du dir einbildest einen Anhaltspunkt gefunden zu haben so trennt dieser dich noch mehr von ihr, denn Denken ist die eigentliche Trennung.
    -Auf Suche nach Verstehen gehst du an einen anderen Ort. Vielleicht ist dieser Ort eben jende Teil von dir, der von ihr getrennt ist: dein Wissen, deine Vorstellungen, die Dinge die du ihr nicht erzählst.
    -Viele Traumsymbole entstehen hier als direkte Reaktion auf das Erfahrene und haben nichts mehr mit dir und deiner Tochter zu tun. Die unanagenehme Atmosphäre, die "Arzthelferinen", die Flucht, das sind Gedankenketten, die aus deiner momentanen Empfindung entstehen.
    Unsicherheit/betrug? -> unsympathische Arzthelfer/wirres Zeug redenen Heilerin -> Heilerin, Meister, Guru, Betrug, kann nicht Gefunden werden, Betrug, Flucht, Gefahr, Verlust, Schuld.....
    im Traum entsteht B nicht als folge von A sondern Frei von Zeit bedingt B sogar A und umgekehrt. also nicht A > B > C > D > E .... sondern:

    A
    : :
    B....:.....:...C
    ::. .::
    : :. .: :
    D ..: :.. E

    scheinbare Vergangenheit ist Wirkung der scheinbaren Zukunft und scheinbare Zukunft auslöser scheinaberer Vergangenheit.

    keine Zeit.
     
  3. Freund

    Freund Mitglied

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    Köln
    Ja der Post stellt das leider falsch da....

    sollte ein Pentagram darstellen,denn wie bei einem pentagram mit einem Kreis drum, der alle Ecken verbindet, ist jeder Punkt verbunden mit allen anderen Punkten.
     
  4. DarksideMoon

    DarksideMoon Neues Mitglied

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    16
    Hallo Freund,
    erstmal :danke:, das du dir die Mühe gemacht hast. :thumbup:Mit dem ersten Teil hast du bestätigt, was ich mir selber schon so gedacht hatte.

    Mit dem zweiten Teil stehe ich selber auf dem Kriegsfuß, weil ich weder die Orte noch die Personen kenne, auch keine Verbindung schaffen kann. Vielleicht komme ich ja noch drauf.
    Zu den zwei Toten am Schluß ist mir heute noch was eingefallen, was ich die letzten Wochen irgendwie verdrängt habe, auch wenn es gelegentlich in meinem Kopf rumspukt. Ich vermute mal, das es eine "Verarbeitung" ist. Habe zwei mir nahestehenden und doch weniger bekannte Personen verloren. Das eine ist meine Balkonnachbarin gewesen, die vor Wochen bei einer OP verstorben ist, ich es aber nicht wußte. Die zweite ist ein Skype/Onlinegame-Kontakt, mit dem ich mich fast jeden Tag über "Gott und die Welt" unterhalten konnte und seit Juni nicht mehr aufgetaucht ist. Irgendwie habe ich das Gefühl, das er gestorben sein könnte. Denn ohne Ansage, das er beruflich oder wegen Urlaub nicht on ist, hat er mich nie stehen lassen.


    Kannst du mir bitte das so erklären, das ich das auch verstehe? Ja, gelegentllich stehe ich gewaltig auf dem Schlauch.
     
  5. Freund

    Freund Mitglied

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    Hallo Moon,

    mhh ja hatte gefürchtet, dass das nicht versändlich ist.

    Im Traum verhält es sich mit der Wahrnehmung ander als im Wachen, viele Dinge werden anders Erfahren aber nach dem Verstehensmuster des Wachstandes gedeutet und damit Verformt.

    Mit der Kausalität ist es zum beispiel so dass nicht immer gilt:

    Ereignis A bedingt Ereignis B welches zu Ereignis C führt ( A > B > C > D > E )

    sondern wenn man es grapisch ausdrücken will eher so:

    Pentagram

    alles beinflusst alles, alle Teile des Erfahrens sind gleichzeitig in deinem Unterbewusstsein vorhanden und treten somit nicht umbedingt in einem Zusammenhang auf, wie es geschehen würde wenn du wach bist (also Dinge Wahrnimmst die außerhalb von dir passieren)

    Im Grunde ist es nicht wichtig das vollkommen zu verstehen, will damit nur andeuten, dass die Geschichte, die man sich im Traum zu den Erfahrungen zusammen denkt meist nichts mit dem Traum zu tun hat, sondern Versuch des Verstandes ist die Dinge in einen Zusammenhang zu setzen, was allerdings nicht wirklcih Funktioniert da wie gesagt das Muster des Wachens nicht auf das des Träumens passt.

    Bleib also mehr bei den Eindrücken und einzelnen Situationen, als zum BEsipiel zu deuten warum du wie von der Praxis in die Fabrik gekommen bist. Eventuell sind dies verschiedenen Versionen des gleicehn Ortes und es gibt keinen Zeitlichen Übergang so wie du ihn in deiner Erinnerung konstruiert hast.
    Versuch die Wahrgenommen Ort und die entstehenden Emotionen nach zu leben (was für ein Ort ist das, was passiert dort, in welcher situation bist, was fühlst du und erst zu guter letzt: womit lässt sich dieses Traumsymbol vergleichen?)
     
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