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Können Träume manchmal eine Realität besitzen?

Dieses Thema im Forum "Träume" wurde erstellt von Elfenmädchen, 19. Februar 2010.

  1. Elfenmädchen

    Elfenmädchen Neues Mitglied

    Registriert seit:
    19. Februar 2010
    Beiträge:
    8
    Ort:
    Karlsruhe
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    Hi,
    ich frage mich öfters, wenn ich z.b von einem Menschen träume den ich liebe, und träume das wir uns irgendwie verlieben z.b können träume realität werden?
    oder sind das einfach nur Hoffnungen, die wir besitzen wollen und halt träumen?..

    liebe grüße
     
  2. tschü

    tschü Mitglied

    Registriert seit:
    11. Januar 2009
    Beiträge:
    494
    Hallo,
    wenn ich dich richtig verstehe, ist es die öfters gestellte Frage nach den "Zukunftsträumen".
    Meiner Erfahrung nach kommen die manchmal vor. Nich alle "Zukunftsträume" haben wirklich einen vorherseherischen Charakter. Denn das Unbewusste kann auch Dinge erkennen, die der Verstand noch nicht weiß, zB wenn jemand eine Beziehung beenden will, überlegt er sich das meist wohl auch schon länger, dh die Information ist zwar beim anderen noch nicht konkret vorhanden, aber das Unterbewusste hat da sehr wohl „Antennen“ so etwas aufzufangen.

    Allerdings dient der Großteil der Träume "Aufarbeitungen" im weitesten Sinn, damit meine ich auch nicht gelebte Wünsche, wie zB in jüngeren Jahren vor allem der erotische Bereich. So wie es auch die "Zukunftsträme" gibt, gibt es aber auch ein paar wenige Träume, die vergangene Leben bearbeiten, soferne man an Reinkarnation glaubt.

    Egal ob Aufarbeitung oder selten vorkommender Zukunftstraum - das Ganze ist halt in einer vorwiegend bildhaften Sprache. Ich sehe das ein wenig so, als man auf die Welt gekommen ist, hat man ja auch zuerst in Bildern gelernt. Erst später ist das abstrakte Denken gekommen. Ähnlich ist es auch im Traum, dieser transformiert die Erlebnisse in eine bildhafte Sprache, manchmal ist es aber auch mehr mit Gedankeninhalten vermengt vor allem wenn der Schlaf nicht so tief ist und noch "weitergedacht" wird, vor allem wenn man nicht "abschalten" kann.

    Die Traumsymbole sind zT auch sehr individuell, hängen also sehr auch davon ab, welche individuelle Bedeutung sie für den Träumer haben. Zur Darstellung von Themen werden hiebei oft auch Personen aus dem eigenen Bekanntenkreis herangezogen. Dabei geht es aber darum, dass diese Personen meist für bestimmte Themen des Träumers stehen, der Traum will ja mir selber etwas sagen und nicht jemanden anderen.
    Wenn du dich zB mit Tarot beschäftigst, dann lernst du auch sehr nach Symbolen und Impulsen zu gehen. Denn wenn du eine Karte ziehst, zeigt diese nur eine Thematik an, aber die Bedeutung ist unterschiedlich, hier hilft der "1.Gedanke".

    Schwieriger ist noch die Deutung im Forum für andere, da man meist die Personen und die Hintergründe nicht kennt. Anhaltspunkte geben vor allem die Gefühle, die "zwischen den Zeilen" "durchscheinen". Wenn es zB ein Aufarbeitungsthema gibt, also zB ein "Schattenthema", gibt es ja aus der Traumhandlung heraus Gefühle, die das Thema andeuten, zB Konkurrenzkampf, Wut, Angst, Schuld, Kontrolle, Klagen, Verrat, Bedürftigkeit, Hass, Kontrolle, Überleben, benutzt werden usw, aber auch viele positive Dinge wie Freude, aber auch wenn eine bisher nicht gelebte Eigenschaft wieder gelebt wird und dies im Traum als "Heimkehr" erlebt wird.

    Die Träume geben mir vor allem auch Rückmeldungen und Bilder über den Seelenzustand. Aber auch verdrängte Inhalte melden sich zu Wort, wie zB Wünsche, Ängste etc (dazu Freud: „was man verdrängt, das drängt"). Träume sind daher primär ein Ventil für diese Inhalte, es hängt dabei natürlich auch davon ab, welchen Grad von Bewusstheit man selber lebt. Denn je mehr Bewusstheit, umsoweniger Aufarbeitungserfordernis im Traum. Der Zugang zur Bewusstheit geht über die Transformation. Der Haken ist aber, die Gesellschaft lehrt uns Kontrolle und Verdrängung, nicht aber Transformation.
    Letztere geht vor allem über das Herz, sich ständig im Herzen fühlen und wertfrei beobachten: zB ein negativer Gedanke, ein "negatives" Gefühl kommt, ich verdränge das nicht, sehe einfach zu, lasse es hier sein, aber ich bin nicht der Gedanke, ich bin einfach nur der Zuseher, und mit diesem wertfreien Betrachten vom Herzen her kommt man auch zur Transformation und letztlich zu Bewusstheit.

    Ach ja, ich glaube ich war jetzt etwas ausschweifend, liebes Elfenmädchen,

    ich sende dir

    liebe Lichtgrüße,


    Tschü

     
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