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keine struktur in mir....

Dieses Thema im Forum "Psyche & Persönlichkeit" wurde erstellt von bullet, 12. März 2008.

  1. bullet

    bullet Neues Mitglied

    Registriert seit:
    12. Februar 2008
    Beiträge:
    11
    Ort:
    ganz ganz hoch im norden
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    hey ihr alle....


    ich fasse mich kurz....

    die letzten jahre meines lebens gingen drunter und drüber....nun geht es mir besser aber ich weiß nicht wo ich anfangen und aufhören soll....ich möchte am liebsten alles in meinem leben umwerrfen und besser machen....


    wer von euch hat tipps für mich, wie ich diese innere unruhe beseitigen kann, den blick für das wesentliche öffnen kann...

    ich möchte nur frieden finden und frei von negativen gedanken sein...nur wie ich das schaffen kann, weiß ich nicht, ich habe etwas mit reiki und stienen gearbeitet um meine vergangenheuit zu verarbeiten....hat mir auch geholfen und gut gefallen...aber wisst ihr noch was???


    vielen dank für eure antworten und anteilnahme im vorraus...
     
  2. Sternenatemzug

    Sternenatemzug Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    11. November 2007
    Beiträge:
    44.830
    Ort:
    hear(hier)
    wille schafft struktur.du willst frieden und wirst ihn finden -allein dadurch ,dass du es willst .viele wissen nicht ,dass siie frieden überhaupt wollen und winken ab ,wenn sie das wort überhaupt hören .du hast erkannt und schreibst das du zumindest ,dass du frieden willst .frieden ist in dir .
    um nach innen zu kommen wende ich bei mir meditation an .ich lasse immer mal so ein wenig einfliessen ,was ich da im moment zu sagen kann .
    imgrunde herrscht bei den meisten inneres chaos und das ist ganz normal -und die erde war wüst und leer -tohuwabuhu.aus dem chaos kreiiert sich "deine" welt.also im anfang das chaos -ohne struktur .damit bist dum schon mal nicht alleine .ich glaube auch ,dasswir hier im forum sind ,um unsere struktur zu finden ja eigentlich mehr zu finden als zu kreieren -denn sie ist schon da -als gefühl und als traum .das ist für mich eine weiteres wichtiges standbein oder auch strukturbein -die träume und deren deutung .mit trumdeutung heilt man -macht ganz -ratio verbindet sich mit dem inneren und struktur wird sichtbar -besser lebbar.
    alles liebe HW
     
  3. Condemn

    Condemn Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. September 2004
    Beiträge:
    19.302
    Hi Bullet!

    Was mir mal sehr geholfen hat, und was ich immer wieder mal mache ist, so etwas wie eine Bestandsaufnahme was Wünsche und Ängste angeht.

    Man kann das auf viele Arten machen, aber ich habe es wie eine "Pyramide" aufgebaut. Du fragst Dich, worunter Du am meisten leidest und was Du am meisten wünscht. Sehr wahrscheinlich wird beides auf einer Linie liegen... z.B. das Leiden unter einer Krankheit und der Wunsch gesund zu sein. Das ist Dein erstes Thema. Dann suchst Du weitere... Das könnte z.B. Geldmangel sein und der Wunsch zu Geld zu kommen. Oder/Und Einsamkeit und der Wunsch nach einer Beziehung... Du hast dann eine Liste mit Leiden und Wünschen und es sollte so sein, das Du sagen kannst, wenn die Leiden nicht mehr existierten und die Wünsche realisiert wären, wärest Du glücklich.

    Und jetzt sortierst Du alles nach Wichtigkeit... Deinem eigenen Gefühl, wobei dieser Schritt nicht so wichtig ist. Es geht eigentlich nur darum, das man nun jedes Thema für sich untersucht.

    Dabei geht man dann immer mehr in die Tiefe. Du schaust Dir etwas an worunter Du leidest und fragst Dich, warum es in Deinem Leben existiert. Du schreibst alle Gründe auf die Dir einfallen. Frag Dich dabei nicht, ob sie zutreffen oder nicht, aber achte darauf inwiefern Du das glaubst. Damit meine ich, das Du auch die aufschreibst, bei denen Du Dir unsicher bist, ob sie zutreffen. Es geht darum möglichst komplett alles vor Augen zu haben.
    Dann schaust Du Dir Deinen dazugehörigen Wunsch an und fragst Dich einmal, warum Du Dir das wünscht... was ist es das Du damit erreichen willst... Bei Geld ist es z.B. oft so, das am Ende eine Form von Ansehen/Status/Aufmerksamkeit-bekommen steht. Du fragst immer wieder "Warum will ich das?" und hinterfragst einfach weiter, bis es nicht weiter geht. Dann schaust Du Dir an, was Du glaubst was der Realisation Deiner Wünsche im Weg steht. Dort wirst Du auf einige "Bekannte" treffen... Deine (vermeintlichen) Gründe warum Dein Leiden existiert.

    Und Du schaust Dir jeden einzelnen Punkt wieder an, gehst immer weiter in die Tiefe, bis es nicht weiter geht. Irgendwann hast Du ein Thema gedanklich vollkommen vor Dir ausgebreitet. Alleine bei einem Thema wird einem schon einiges klar. Wenn Du das bei mehreren machst, wirst Du Überschneidungen erkennen. Das könnten z.B. Eigenschaften sein, die Dich in vielen Situationen in Schwierigkeiten bringen, oder bei jedem Leiden eine Rolle spielen. Es werden sich Ängste herauskristallisieren und je genauer Du das machst, wirst Du auf eine sehr grundlegende Angst stoßen, die bei jedem Thema eine Rolle spielt. Und genau die untersuchst Du dann auch...

    Wichtig dabei ist, das es nicht um Wahrheit geht. Also nicht darum, ob Deine Gedanken warum etwas ist wie es ist, nun zutreffen oder nicht. Es geht um den Prozess des Denkens und Glaubens selbst. Schau Dir an, wie Du etwas glaubst und warum. Frag nicht so sehr nach Wahrheit, denn Du hast es bei allem nur mit Überzeugungen zu tun, die mal mehr und mal weniger gut begründet zu sein scheinen.

    Auf jeden Fall kann Dir diese Übung sehr vieles klar machen. Einmal natürlich im Hinblick auf das was Du wirklich willst. Vor allem aber wirst Du die negativen "Kräfte" erkennen. Und die sind der Schlüssel... Denn es ist nicht so, das man etwas tun muss oder etwas Gutes schaffen. Alles geschieht wie gewünscht, wenn man die Blockade aus dem Weg zu räumen schafft. Und das geschieht dann, wenn man sie sich anschaut, wenn man sich selbst dabei beobachtet wie man an etwas glaubt wie "Ich kann das sowieso nicht." (was auch immer). Alle "negativen Kräfte" solltest Du Dir anschauen und darauf achten, wo Du auf keinen Fall hinschauen willst. Da ist sehr viel Energie gebündelt die Du freisetzen kannst.

    Natürlich ist gerade bei den größeren Problemen und Ängsten die Hoffnungslosigkeit auch am größten, dass überhaupt irgendetwas (z.B. diese "Methode") helfen kann. Lass Dich davon nicht abhalten.

    Nach und nach lösen sich dann viele Ängste auf. Das Wichtigste ist, das Du bewusst bist, im Hier und Jetzt... nicht bewertest, sondern Dir das alles einfach nur anschaust.

    Eine weitere Methode ist übrigens, das man sich fragt, wo überall man Verantwortung abgibt. Das heißt: Wo ist man überzeugt, das man nicht Herr seines Schicksals ist. Das betrifft viele Bereiche, etwa das man sich von anderen schlecht behandelt und ihnen unterlegen fühlt, oder das man eine vererbte Krankheit hat, auf die man keinen Einfluss zu haben glaubt usw.

    Wie auch immer... Du kannst alleine durch die richtigen Fragen sehr viel herausfinden und auch lösen, wenn Du gewillt bist, ehrlich hinzuschauen.

    VG,
    C.
     
  4. Trixi Maus

    Trixi Maus Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    23. Oktober 2005
    Beiträge:
    26.439
    um den inneren Schweinehund, der da immer so negativ war, zu überwinden, mußte ich mich ja auf ihn stürzen. Ich habe ihn aufgefressen und erst mal kahlrasiert, den bekloppten Typen.

    Du, was der falsch gemacht hat, das war sein Denken. Der hat immer fehlerhaft gedacht. Das mußte ich verbessern. Ich habe ihn eine Weile beim Denken beobachtet und habe festgestellt, daß sich der Typ innerlich laufend fertig gemacht hat. Erst fand ich das doof, aber dann fiel mir auf, daß "sich fertig machen" auch etwas ist, das man tut, bevor man z.B. ins Theater geht. Und da läuft eine Vorstellung. Und in dieser Vorstellung hat der Schweinehund Regie geführt. Und das war nicht so gut.

    Also habe ich eine Gegenvorstellung entwickelt, die der fehlerhafte Schweinehund nicht kannte und habe ihn überlistet. Er ist quasi gegen die Mauer des Theaters gelaufen und liegt jetzt mit einer eigenen Krankenversicherung im Krankenhaus. Ich hab den aus meinem Leben ganz rausdividiert. Was der da aufgeführt hat, herrje... :) ein Draaama...

    ...heute spiele ich Komödie, die endet immer gut, das ist prima. Zwischendurch wird es auch schon mal dramatisch, aber das dient dann dem Spannungsaufbau in mir und Anderen. Früher kam es da ab und an mal zu Kurzschlüssen- so am Anfang, als mir der Schweinehund noch dazwischen funkte. Aber heute sehe ich aktuell klar. Mal sehen,es ist der 13.03.2008 um 05:05 Uhr, ich nehme an das ist ein gutes Zeichen. oh ne, 05.06 Uhr. Ich nehme an, das ist auch ein gutes Zeichen. Der Schweinehund hätte jetzt einen Gedankengang initiiert, weil er nix besseres zu tun hat, kannst Du dir das vorstellen? Der hat doch tatsächlich drüber nachgedacht, ob jetzt 05:05 Uhr die richtige Zeit sei oder 05:06 Uhr. Dabei geht es doch nur darum, es endlich zu tun. Kontinuierlich sich verbessern... endlich, bis man gebessert ist. Besserung ist ja klasse, die Japaner sind da ja im ökonomischen Sinne des Gedankens optimal veranlagt von der Kunst des Denkens her. Die haben im Zen die kontinuierliche Verbesserung mit eingebaut. So als Lesetip.

    :liebe1:
     
  5. bullet

    bullet Neues Mitglied

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    ganz großes dankeschön für die ehrlichkeit und die mühe....ich werde mir eure tipps zu herzen nehmen, ehrlich....

    ich werde versuchen den schweinmehunfd zu besiegen und meine gedasnkenmuster zu durchbrechen......das ist superschwer, das weiß ich, aber ich kann es schaffen.....


    und das mit dem zen ist eine tolle idee, wollte mich schon länger mal genauer damit beschäftigen....

    knutscher an euch alle....bullet

    :-***
     
  6. Trixi Maus

    Trixi Maus Sehr aktives Mitglied

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    Om ;-)
     
  7. Trixi Maus

    Trixi Maus Sehr aktives Mitglied

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    26.439
    wobei mir noch grad einfällt, ne: man denkt ja immer dat Gleiche, ne. Selbst wenn man sich bewußt vornimmt: "ich denke jetzt mal anders", denkt man noch immer "über" das Gleiche nach, nur eben anders. Man kann den Themen des eigenen Lebens eben nicht entrinnen, man kann nur die Gedanken um sie hören und dann beginnen, die Emotionen zu entwirren, die mit dem Gedanken gleichzeitig auftreten.

    Dafür ist es hilfreich, mal zunächst die Emotion, die mit einem Gedanken kommt, auch zu benennen. Oft merkt man gar nicht, daß da eine Emotion der Leiter des Gedankens ist- wenn die Emotion nicht wäre, würde man den Gedanken so vielleicht gar nicht denken. Vielleicht noch nicht mal sich mit dem Inhalt des Gedankens beschäftigen.

    Nuja und dann kann man überlegen: wenn ich bei diesem Gedanken da (z.B. der Gedanke daran, daß ich gerne einen Mercedes Benz in silber hätte) immer diese Mißgunst mir selber gegenüber innerlich verspüre, daß ich den nicht bekommen kann, obwohl Andere den schon haben, dann kriege ich den auch nie. Also wenigstens ist es unwahrscheinlich.
    Wenn ich aber mal überlege, wann dieses Gefühl für den Mercedes aufgetaucht ist, dann erinnere ich mich an ein Quartettspiel. Als Kind habe ich das oft gespielt und der silberne Mercedes war da eines der teuersten und zum Tausch am besten geeigneten Fahrzeuge.

    Das ist die Werbewirtschaft, gell, die mir da einen "Traum" in mein Kinderohr gesetzt hat. Und genauso funktioniert es vom Grundsatz her mit jedem Gefühl, das beim Gedanken entsteht: so wie mein Begehren nach dem Mercedes im Alter von 7 Jahren beim Quartettspielen entstanden ist, so habe ich mir z.B. auch die Aussage meiner Mutter hereingefressen, daß ich nicht mit Geld umgehen könne. Mir ist dann irgendwann aufgefallen: stimmt, das hat auch weder mein Vater noch meine Mutter noch sonstwer mir je beigebracht. Und also habe ich das entschieden, das selber lernen zu müssen. Und dann kriege ich über kurz oder lang vielleicht auch einen realen silbernen Mercedes. Obwohl ich gar keinen haben will, um ganz ehrlich zu sein. Ich empfinde die Idee eher als Last. Auch daß ich mein eigenes Begehren und meine Ideen als Last empfinde habe ich erlernt, durch mein Elternhaus. Da war Kreativität hinter dem Musikinstrument gefragt, aber nicht in geäusserten Gedanken. Schon gar nicht konkrete Gedanken, rund um Realität. Daher hat mich ja auch keiner über Geld aufgeklärt.

    Jeder einzelne Gedanke ist Geld. Dat wär doch auch mal ein Dogma,das man vorübergehend annehmen kann, muß man aber nicht. Zeit ist Geld, in Zeit sind Gedanken. Die beziehen sich vom Inhalt her immer auf die Zukunft oder auf die Vergangenheit. Im Hier und Jetzt gibt es höchstens ein Planen oder ein Erinnern, aber eben keine Gedanken, die einfach so vor sich hinfließen. Es sei denn man hört ihnen zu. Hört man ihnen nicht zu, ist man nicht im Hier und Jetzt denn da tut sich ja an der Basis unseres Seins, im Geiste eine Bewegung, das Denken, und wir kriegen es aber nicht mit. Wir nutzen nur 5% unseres Gehirns bewußt, das kriegen wir mit, wenn wir alltagstauglich verblödet sind, wie das im 20.Jahrhundert noch üblich war. Die 95 anderen % denken scheint's für sich selber und wenn man da mal hinhört, dann denkt sich da lauter alter Kram, der Gefühle festhält. Wenn man den mal bewußt denkt und auch die Bilder anschaut, die mit dem Gedankengefühl entstehen in einem Fluß (da hilft ein Glaserl Rotwein, etwas natürliche Droge), dann erkennt man in einem längeren Prozeß auch die inneren Zusammenhänge,die das eigene Denken und auch die Farbe, das Gefühl des eigenen Denkens verursachen.

    Guck, hier da zwischen den Worten ist eine Lücke. Da war jeweils wieder eine, man überließt sie, weil sie nicht klingt. Auch in der Musik sind die Pausen das, was die Interpretation genauso ausmacht wie das Gespielte. Und genauso ist das beim Spielen auf der Klaviatur unseres Gehirns, des Geistes. Da ist auch eine Lücke, in dieser geistigen Lücke innendrin (schweigen) findet man auch das Zentrum in seinem Körper. Die geistige Energie wird ja sonst in Gedanken gegeben. In der Lücke zwischen den einzelnen Gedankenworten ist eigentlich immer Platz, man muß nur mal genau innendrin reinhören. In dieser Pause beginnen andere Gedankenqualitäten als die Alltagsgedanken, wenn man es schafft, einen körperlichen Vaterprozeß in die Aufmerksamkeit mit aufzunehmen. Viele viele viele nehmen dazu den Atem, bzw. auch das Geräusch, das der Atem im Körper macht und spüren und hören da hin. Wenn man zu laut denkt, hört man seinen Atem nicht, man atmet zu schnell und zuviel, der Körper übersäuert, der Geist ebenso und man wird sauer und will es alles nicht.

    Dabei, das muß ich wirklich sagen: jedes einzelne Gedankenmuster, das mir bisher begegnet ist, finde ich wunderschön. Es ist wie eine Welt, die sich entfalten will und ich meine immer, man muß das auch zulassen. Aber: wenn ich das Wort "zulassen" lese, wie soll dann etwas dabei herauskommen? Was ich zulasse, kann nichts hervorbringen, das wird sein wie mit einer Türe. Wenn ich sie zulasse, kann ich nicht hindurchgehen. Dem Gehirn ist es ja egal ;-))) was die Menschen unter "zulassen" so verstehen, das stört sich als biologische Einheit nicht an unserem Verständnis von Sprache. Also kann man im Grunde auch die Gedanken "zulassen". Ob man sie dann denkt oder nicht, bleibt einem ja selber überlassen. Hauptsache sie sind ein geschlossener Kreis, denn sonst kehren ja immer wieder die gleichen Themen wieder und man kommt nicht vorwärts. Man hängt in einer Spirale fest, wenn man sich begrenzt, die Kreisform zu verlassen.

    Jedes Muster bildet ein Zentrum aus, man muß das nur Hier und Jetzt mutig oder meinetwegen auch demuetig annehmen, daß "es so ist". Da drinnen ist das Zentrum. Und die Gedanken, die drehen sich nur drumherum. Und optimalerweise beschäftigen sich die Gedanken mit dem, was die Augen gerade sehen. Das ist meist das, was einem vor den Füßen liegt, wenigstens wenn man etwas vornübergebeugt ist. Das Hochblicken, die Aufrichtung, die ist ja dann erst mal das Erkennen des Tellerrands- so weit bist Du ja schon- und auch die Frage: was liegt denn da hinten hinter dem Horizont? Dabei: direkt vor den Füssen, da liechtet. Und es hört sich ungeschminkt, ohne ein Einziges zu unterdrücken. Ist auch nicht leicht so, glaube ich. Ich kann da ja auch nur aus Büchern berichten, habe mir das Denken abgewöhnt und mache mir höchstens selber Gedanken. Ist auch eine Frage der Zeiteinteilung, mit wievielen Themen man gleichzeitig das Gehirn belastet. Lebens-"Führung" und so, die Führung hat ja der Geist. Merkt man ja.

    :liebe1:

    (P.s.: habe Langeweile wie man sieht.)
     
  8. rotterdam

    rotterdam Neues Mitglied

    Registriert seit:
    19. März 2008
    Beiträge:
    22
    Ort:
    stmk
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    vielen, vielen lieben dank für diesen text, der hat mir sehr die augen geöffnet
     
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