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Hlife!!! Was für Albträume! Meine Tochter...

Dieses Thema im Forum "Träume" wurde erstellt von freeheart, 19. April 2009.

  1. freeheart

    freeheart Mitglied

    Registriert seit:
    9. Juli 2003
    Beiträge:
    531
    Ort:
    Nürnberg
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    Hallo ihr Lieben,

    ich hatte neulich zwei böse Albträume, die mir immer noch etwas nachgehen.

    1.Traum:

    Ich bin in einen Bus eingestiegen um von der Stadt nach Hause zu fahren.
    Ich habe mich gewundert warum der Bus so klein ist, ich hatte schon so ne kurze Eingebung ob das so richtig sein kann, hockte mich dann aber ohne großartig dem nachzugehen hin.
    Merkte dann aber nach einer Weile dass ich in den falschen Bus eingestiegen bin.

    Voller Panik bin ich aus dem Bus raus, dachte nur daran dass meine Tochter (6 Jahre) jetzt alleine zu Hause ist und ich sagte ihr dass ich gleich wieder komme und jetzt wird das so lange dauern und hoffentlich bekommt sie keine Angst, geht vielleicht alleine aus dem Haus um mich zu suchen...

    Mit dem Bus würde der Heimweg viel zu lange dauern. Mir fiel ein dass eine Freundin von mir in der Nähe wohnt. Zu der bin ich hin und fragte sie ob mich ihre Freundin oder ihr Freund ganz schnell heimfahren könnten. Diese Freundin stand aber irgendwie unter Drogen und meinte dass mich ihre Freundin für einen Hunderter fahren könnte. Ich habe sofort zugestimmt und bin dann mit dieser Freundin zum Auto...

    Aus der Traum

    2.Traum:

    Ich war mit meiner Tochter, meiner Mama, meiner Oma (mütterlicher seits) und der Schwester von meinem Papa in Polen (da komme ich her) im Urlaub.
    Wir haben zusammen einen Ausflug gemacht um uns eine Stadt anzuschauen.
    In der Nähe wo wir waren sollte es ein Spukhaus geben, das wollte ich mir noch unbedingt anschauen.

    Bin dorthin mit meiner Mama, meiner Tochter und einem Mann hingefahren...in einem Auto, keine Ahnung wer dieser Mann aber ich glaube der gehörte auch irgendwie zu uns.

    Es war Abend als wir dort ankamen, es dämmerte schon. Es war ein Riesengoßes Haus mit einem Nebengebäude und vielen Garagen.
    Meine Mutter machte eine Garage nach der anderen auf und war dann irgendwie weg, was mir jetzt nicht wirklich sorgen machte. Ich guckte mir die Gebäude nur von Außen an. Da sah ich wie meine Tochter in das Nebengebäude rein ging. Das Licht ging dort an.

    Ich voller Panik ihr hinterher, ich musste kurz meine Angst überwinden denn um sie zu holen musste ich in das Gebäude rein, ich schrie : komm her! Ich habe dir doch gesagt dass du hier auf keinen Fall rein darfst!!!

    Dann hatte ich sowas wie einen Blackout, meine Mutter und meine Tochter waren verschwunden. Ich in Panik, alles dunkel die Häuser gruselig. Ich stieg ins Auto und fuhr los um Hilfe zu holen..total aufgelöst, heulend...

    Dann fand ich mich vor diesem Haus wieder, alles total schön, die Sonne schien, da waren ganz viele Touristen die sich das Haus angucken wollten.
    Da war es wirklich strahlend schön...durch die Sonne schimmerte alles so golden und es war alles so friedlich.

    Ich lief verwundert richtung Haus, sah am vorbeilaufen wie ein kleines Mädchen mit einem Baum sprach (ich wusste aber dass sie mit einem Geist spricht, weil ich den auch sehen konnte). Andere wiederrum knieten auf einer Wiese und beteten für die Menschen die in diesem Spuckhaus umgekommen sind.

    Dann traf ich den Mann der mit uns zum Haus gekommen ist und fragte ihn wo meine Tochter und meine Mutter sind...er meinte nur: Gott sei Dank ist nicht mehr passiert. (In dem Moment wusste ich dass die zwei im Krankenhaus sind)

    Boah! Schweißgebadet bin ich nach diesem Traum aufgewacht.

    Habt ihr Ideen, Impulse.... ???

    Ich im Moment nicht wirklich...ausser dass die Gefühle von Angst, Panik ganz schön heftig waren.... vielleicht muss sich das erstmal a bisser setzten.

    Übrigens die Träume hatte ich zwei Vormittagsschläfchen hintereinander.

    Würde mich freuen wenn jemand was dazu schreiben würde.


    freeheart
     
  2. DruideMerlin

    DruideMerlin Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. August 2008
    Beiträge:
    6.548
    Ort:
    An den Ufern der Logana
    1. Traum:
    Mit der Stadt wird in der Bildersprache der Seele eine Gemeinschaft und mit dem Haus ein Blick auf deine Persönlichkeit beschrieben. Es geht also um eine Sache aus deinem Umfeld (Stadt) vor der du dich lieber in deine Seele (Haus) zurückziehen möchtest.

    Du bist deshalb mit dem Bus unterwegs, denn der symbolisiert, wie du in deinen Leben gerade mit dem Thema Gemeinschaft vorankommen möchtest. Du erkennst bei dieser Betrachtung, dass für deinen augenblicklichen Weg deine Möglichkeiten etwas zu klein sind und du eine falsche Richtung gewählt hast – also sitzt du im falschen Bus.

    Aus dieser Erkenntnis heraus fürchtest du um deine unbekümmerten Gefühle und Emotionen, von denen du eigentlich Unterstützung erwartest (Tochter). In dieser Sequenz wird dann die Sorge noch weiter ausgestaltet, um das richtige Ambiente der Not zu erzeugen.

    Indem du aus dem Bus aussteigst, ziehst du dann die Notbremse und setzt lieber auf deine vertrauten Gefühle (Freundin). Diese erscheinen sich jedoch auch deiner Kontrolle zu entziehen, denn sie stehen unter Drogen. Um nun dennoch in dieser Sache voranzukommen, wird dir klar, dass du dafür auch auf etwas Materielles verzichten musst (Hunderter).

    2. Traum:
    Du siehst, dass auch hier die Stadt wieder eine Rolle spielt. Alle deine Gefühle und Emotionen sind mit von der Partie (weibliche Verwandte). Die Tante aus Polen verkörpert dabei die Gefühle, die dich mit der Familie in der alten Heimat verbinden. Mit dem Spuckhaus ist auch wieder deine Persönlichkeit gemeint, die hier aber in einem Übergangsstadium gesehen wird.

    Mit deinen grundsätzlichen Gefühlen (Mutter) und den besagten unbekümmerten Gefühlen machst du dich mit dem Auto, welches die Erweiterung deiner Persönlichkeit bedeutet, auf den Weg. Begleitet wirst du noch von einer Logik (Mann), die dir anscheinend noch nicht so recht vertraut ist.

    Mit dem Abend wird, das folgende Geschehen an eine die diffuse Grenze des Verstehens gelegt. Das Haus verkörpert auch in diesem Traum die eigene Persönlichkeit wider. Der Blick auf das Haus verbindet sich mit der Sicht auf dich, wie du dich anderen gegenüber zeigst. Bezeichnend dabei ist, dass es da neben der eigentlichen Persönlichkeit (Haupthaus), noch eine weitere mit einem Nebenbau gibt.

    Die Garagen verkörpern mögliche Ausgangspunkte, von denen du dich weiter entwickeln möchtest. Mit deinen grundsätzlichen Gefühlen (Mutter) betrachtest du diese Möglichkeiten, kommst aber zu keinem Ergebnis – somit verschwindet sie auch.

    Nun wendest du deine Aufmerksamkeit mit deinen unbekümmerten Gefühlen (Tochter) dem Nebengebäude zu und möchtest dieses erkunden. Indem dort das Licht angeht, wird dir symbolisch eine Erkenntnis aus dieser Handlung umschrieben – nämlich, dass hier etwas verborgen ist, was deine Gefühle (Tochter) bedroht.

    Interessant ist, dass sich fast der ganze Traum außerhalb der Häuser abspielt – also symbolisch in deinem realen Umfeld. Indem die Häuser dunkel erscheinen, wird deutlich, dass du über die Sicht anderer auf dich selbst nicht so recht im Klaren bist. Eine Erkenntnis, die mit der folgenden Autofahrt ausgestaltet wird.

    Mit dieser Erkenntnis erscheint jedoch auch die Sicht auf dein Haus in einem anderen Licht (Sonne, Gold). Die Touristen verkörpern dabei die Menschen, die dir im realen Leben begegnen.

    In dem kleinen Mädchen findest du dann auch wieder deine „Tochter“, welche hier ganz allgemein mit dem inneren Kind verbunden wird. Über dieses Mädchen ist es dann auch möglich mit deinem eigentlichen Innenleben (Baum) in Verbindung zu treten.

    Die Wiese ist der Ort der Geborgenheit und der alten Erinnerungen, auf dem um deine verlorenen Werte aus dem Spuckhaus getrauert wird. Am Schluss stellt sich dann auch wieder die rationale Logik (Mann) ein, um die Sache zu bewerten: Deine Gefühle sind auf dem Weg der Besserung.

    Ja, dein Regisseur Seele hat hier ganze Arbeit geleistet, um in den Szenen das richtige Ambiente der Angst und Not zu erzeugen. Ein Zeichen dafür, dass du dich dieser Sache annehmen solltest.


    Eine Prise der Erkenntnis :zauberer2
    Merlin
     
  3. freeheart

    freeheart Mitglied

    Registriert seit:
    9. Juli 2003
    Beiträge:
    531
    Ort:
    Nürnberg
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    Hallo lieber Merlin,

    vielen vielen lieben Dank für deine lange und ausführliche Antwort.

    Möglicherwese ist meine Seele mehr in Not als ich meine.

    Bin gerade dabei mich jetzt auch räumlich von meinem Mann zu trennen.
    Es ist ein langer Prozess gewesen bis zur Trennung. Wir gehen sehr friedlich auseinander.

    Nach Außen hin scheint es so als würde ich das ganz "cool" über die Bühne bringen....aber irgendwo tief in mir drin habe ich Angst vor dem neuen Lebensabschnitt...aber das lasse ich momentan nicht wirklich hochkommen..weil ich ja jetzt "stark" sein muss. Ich hab so viel zu tun rund um den Umzug usw.

    Auf die Idee dass die Personen von denen ich geträumt habe meine Gefühle darstellen könnten bin ich gar nicht gekommen.

    Vielen lieben Dank nochmal :)

    Viele Grüße
    freeheart
     
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