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hexen

Dieses Thema im Forum "Magie" wurde erstellt von Lucia, 7. Februar 2010.

  1. Lucia

    Lucia Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    29. Oktober 2004
    Beiträge:
    18.727
    Ort:
    Berlin
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    "hexe" ist und wahr ja bekanntlich eine bezeichnung für schadzauberInnen weltweit.
    noch heute gibts hexenprozesse und diese bezeichnung wird grundsätlich in einigen ländern negativ gesehen - oft mit furchtbaren konsequenzen(afrika, indien, etc.)
    in der westlichen kultur hingegen ist "hexe" mittlerweile recht positiv besetzt.
    einer der anfänge war wohl die gründung von wicca 1954 durch gerald b. gardner.
    aber - was viele nicht wissen, richtig populär wurde es eigentlich durch die frauenbewegung.
    der ruf "wir erobern uns die nacht zurück" und die eigenbenennung als "hexe" - also das adaptieren eines negativen begriffs um in in eigenverantwortung positiv zu besetzen(etwas, was von der schwulenbewegung ebenso angewendet wurde und wird wie von nichtkaukausiern in bezug auf den alltäglichen rassismus und diskriminierung) - machten das hexesein zuerst zu einem synonym der selbstbestimmten frau, und im zuge dessen - auch durch frauen wie luisa francia, ute schiran, starhawk, etc. die nicht nur die politische komponente einbrachten sondern eben auch die bereiche der magie - bezeichneten sich auch immer mehr an magie interessierte frauen als hexe.
    mittlerweile bringt man das wort "hexe" in der westlichen kultur kaum mehr mit politik in verbindung, sondern mit esoterik.
    was auch damit zu tun hat, dass heute die mehrzahl der hexen lieber kerzlein anzündet, anstatt auf die strasse zu gehen. lieber prf und pzf betreiben und mit selbstbestimmtheit weniger am hut haben.
    tja - alles entwickelt sich - manches so, manches so - aber interessant ist allemal, woher es eigentlich kommt.

    :)
     
  2. Palo

    Palo Guest

    Garstige Weiber werden ja gerne auch schonmal als Hexe bezeichnet.
     
  3. Lucia

    Lucia Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    29. Oktober 2004
    Beiträge:
    18.727
    Ort:
    Berlin
    ja.
    vll. wärs günstiger zu sagen, dass sich in der westlichen welt eine subkultur aufgebaut hat, die eine positive deutung des begriffs hat, wegen der oben beschriebenen und verlinkten umstände - und natürlich otto und ottilie normalo immer noch eher das negative bild vertreten.

    :)
     
  4. Palo

    Palo Guest

    Ich denke hier mal rein an Otto und Ottilie narmolo Pseudo Hex, die die negative Prägung gerne wieder salonfähig machen möchte.

    So ich muss los.
     
  5. Traumhaus66

    Traumhaus66 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    16. Juni 2009
    Beiträge:
    2.571
    japp!!!
    ganz viele menschen glauben sie hätten rechte auf ihre bezeichnungen^^ die meisten denken die anderen sind nicht authentisch aber sie selbst schon.. ist das doof :lachen:

    abgesehen von den scheiterhaufen(denn um die zu verhindern da benötigt es u a auch politische fähigkeiten): wenn man sich da einlässt kommt man niemals zum wesentlichen :umarmen:

    eine hexe ist eine kulturelle bezeichnung für jemanden der magie übt..er ist genausogut/schlecht wie jeder andere magieübende/nicht magieübende

    der rest ist rassismus
    ..und ich spreche den hier bewusst immer wieder an..

    man sollte nur aufpassen selbst nicht Otto und Ottilie zu sein..indem man dieses spielchen umgekehrt treibt und man es erst dann merkt wenn man so richtig angepisst ist^^

    moral ist eine falschheit die man sich als magieübender einfach nicht leisten kann..

    muss niemand glauben..es bestätigt sich (und schneller als man denkt^^) :zauberer1
     
  6. Palo

    Palo Guest

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    Liebes Traumhäusle,

    ich finde generell, die Menschen sollten sich vielmehr lieben. Wir sind alle eins. Lichtgeschwister von der ersten Stunde an.

    Lulli für alle :kuesse:
     
  7. Traumhaus66

    Traumhaus66 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    16. Juni 2009
    Beiträge:
    2.571
    ja..da ist sie wieder die moral :lachen::lachen:
     
  8. ishara

    ishara Neues Mitglied

    Registriert seit:
    9. Dezember 2009
    Beiträge:
    477
    “es regnet”
    sagte sie

    “Männer in schwarzen Mänteln
    gehen vorbei”
    sagte sie

    Magritte aber
    hörte sie
    nicht mehr genau

    ( sie sagte es nämlich erst Jahre
    nach seinem Tod )

    So hörte er nicht mehr
    ihre letzten zwei Worte
    und verstand nur
    “es regnet Männer in schwarzen Mänteln”

    Das malte er





    Rene Magritte
     
  9. AnufaEllhorn

    AnufaEllhorn Mitglied

    Registriert seit:
    4. Januar 2005
    Beiträge:
    120
    Well met, alle zusammen ;)

    Mich wundert es immer wieder (oder richtiger gesagt "schon nicht mehr, weil´s seit vielen Jahren so ist...), dass besonders bei Benamsungen ein imho heftiger Kolonialismus herrscht, der dann auch noch durch persönliche Allmachtsgefühle aufgepeppt wird.

    Sprache entwickelt sich regional und durch die Globalisierung wird uns nunmal mehr als deutlich vor Augen geführt, dass die Bedeutungen von Worten sich in den unterschiedlichen Regionen auch schon mal diametral gegenüberstehen können. Dann über "richtig und falsch" zu diskutieren, macht generell betrachtet nicht viel Sinn und hat auch - verständlicher Weise - wenig bis keinen Sinn.

    Einzig wirklich sinnvoll machbar ist, sich die Etymologie anzusehen und die vielen unterschiedlichen Konnotationen schlicht und ergreifend kennen zu lernen. Nicht um festzustellen, was nun "richtig" wäre (weil es völligst wurscht ist, ob nun die Bedeutung des Dorfes X die unveränderte seit der Jungsteinzeit ist - das hat gegenüber der Menge an Leuts in New York, die das anders sehen wohl herzlich wenig Impact!!!) sondern um einen Überblick zu haben, was denn mit dem von mir verwendeten Wort sonst noch gemeint sein kann.

    In der heutigen Zeit haben wir mit der ganzen Welt Verbindung (so wir das möchten und die finanziellen/intellektuellen Möglichkeiten dazu haben) und da finde ich es schon mehr als engstirnig für sich selber in Anspruch zu nehmen auch nur IRGENDWAS "einzig Wahres" zu haben *lol*. Was wir sagen können ist, dass für uns selber das eine oder das andere passender/schlüssiger erscheint und wir deshalb dieses oder jenes so oder anders denken/tun/vertreten.

    Ich bin Wicca (initiierte Hexe und Priesterin) und ich nenne mich auch so. Allerdings bin ich mir auch mehr als bewusst, dass ich mit ziemlich vielen, die sich ebenfalls Wicca nennen, absolut nicht in einen Topf geworfen werden möchte (werde ich aber unabdingbar, sobald ich diese Benamsung für mich verwende!!).
    Macht es nun Sinn, in den Krieg zu ziehen, um dem Wort "Wicca" wieder seinen ursprünglichen Sinn zu geben?? Sicher nicht, weil die Masse derer, die eine andere Sicht darauf bevorzugen übermächtig ist. Mir persönlich gefällt das auch nicht, aber so laufen die Dinge, wenn sie nicht von irgendjemandem geregelt werden oder geregelt werden können (und ob DAS dann sinnvoll wäre, steht wieder auf einem ganz andern Blatt!!)
    Demokratie ist ein besch... System, das einfach nicht wirklich funktioniert aber mir würde bei aller Anstrengung auch nix Besseres einfallen - um es mal politisch zu verdeutlichen.

    Genauso ist es mit dem Wort "Hexe" oder dem Wort "Religion" - nicht mal die Fachliteratur ist sich völlig einig, wie denn die beiden Begriffe genau zu definieren sind (weil es zu viele sich widersprechende Definitionen gibt, die global verwendet werden...)

    Ich würde eher sagen: das ist ein Zeitzeichen und scheinbar soll uns das was mitteilen...
     
  10. IZABELLA

    IZABELLA Guest

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    Da war doch mal so ne Bibelstelle mit ...."laßt uns herniederfahren und ihre Sprache daselbst verwirren, daß keiner des andern Sprache verstehe!"

    Izalein:D
     
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