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Grundlagenidee für ein Jenseits

Dieses Thema im Forum "Wissenschaft und Spiritualität" wurde erstellt von Trekker, 12. Mai 2009.

  1. Trekker

    Trekker Aktives Mitglied

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    Hi Leutz,

    immer wieder wird behauptet das es keine wissenschaftlichen Grundlagen gäbe die ein Jenseits möglich machen. Ich sehe das anders und habe mich durch einen Streit an anderer Stelle dazu verführen lassen diese Argumente einmal zusammen zu fassen. Naja, also zusammen zu fassen ist da vierlleicht das falsche Wort, denn es wurde trotz extremer Kürzung und Eindampfen des Textes eine lange Geschichte. All das was jetzt hier steht hat die Qualität einer Headline und bedarf längeren Nachdenkens weil ich hier eine Strichmännchenzeichnung anbiete wo ein HD-Foto nötig wäre.

    Viel Spass beim Grübeln und Nachlesen. :D

    LG
    Trekker

    =8-D




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  2. Trekker

    Trekker Aktives Mitglied

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    Grundlagen und Zusannhänge:

    Energieerhaltungssatz:
    Der Energieerhaltungssatz sagt aus, dass die Gesamtenergie eines abgeschlossenen Systems sich nicht mit der Zeit ändert. Zwar kann Energie zwischen verschiedenen Energieformen umgewandelt werden, beispielsweise von Bewegungsenergie in Wärme. Es ist jedoch nicht möglich, innerhalb eines abgeschlossenen Systems Energie zu erzeugen oder zu vernichten: Die Energie ist eine Erhaltungsgröße.

    Informationserhaltung:
    Obwohl überall in der Welt einzelne Teilchen und Atome immer wieder vergehen und an gleicher Stelle wieder neu erzeugt werden ändert sich nichts. Daraus läßt sich der logische Schluß ziehen das Informationen dafür außerhalb dieses Prozesses gespeichert werden und Einfluss auf den beschriebenen Prozess haben.

    Erweiterte Informationserhaltung I:
    Da offensichtlich die Basis-Informationen unserer Welt nicht verloren gehen liegt es nahe, das auch alle Informationen innerhalb unseres Systems nicht verloren gehen da auch sie zum Ganzen gehören. Zu diesen Informationen gehören ebenfalls alle Gedanken und Taten aller Lebewesen in unserem System - auch die des Menschen.

    Erweiterte Informationserhaltung II:
    Die Basis-Informationen unserer Welt gehen nicht verloren und bleiben auch in ihrem Zusammenhang erhalten. Diese alltägliche Beobachtung legt nahe das es eine Struktur gibt die nicht nur die reine Information speichert, sondern auch zudem den gesamten Kontext. Die Infos "zerfasern" und verteilen sich also nicht, was sie unbrauchbar machen würde, sondern werden zusammengehalten wie ein Inhaltsverzeichnis ein Buch zusammen hält.

    Vergleichbare Strukturen:
    Die Grundprinzipien in der Natur sind einfach und man erkannt sie im Kleinen wie im Großen immer wieder. Die vereinfachte Darstellung eines Atoms entspricht der vereinfachten Darstellung eines Sonnensystems. Dies wird durch verschiedne Faktoren natürlich verzerrt, ändert aber nichts am Prinzip.

    "Aufgerollte" Dimensionen:
    In der String, der Super-String und M-Theorie werden zusätzliche Dimensionen benötigt um die Existenz von Materie zu erklären. Diese werden als "Aufgerollt" und "Winzig" beschrieben weil zu der Erklärung nichts weiter nötig ist. Dies deutet nicht das die geforderte Dimension nicht erheblich umfangreicher sein kann und sich in unserer Materie nur ein winziger Ausschnitt zeigt.

    Symmetrie und Supersymmetrie:
    Alles in uinserer Welt tritt als Paar auf. Es gibt immer Polarität, also wo Plus ist auch ein Minus weil offensichtlich alle Faktoren paarweise auftreten. Das geht so weit das dieser Zusammenhang sich in unserer Psyche wieder findet in Konstrukten wie Gut und Böse. Diese Symmetrie lässt sich überall erkennen und ist oft wissenschaftlich belegt. Das legt den Verdacht nahe das es sich in allen Fällen wiederfinden läßt wie es die Supersymmetrie formuliert. Zweifelsfrei belegt ist das nicht weil wir einfach Technisch noch nicht so weit sind, aber alles deutet darauf hin.

    Einheitliche Feldtheorie und ein allgemeiner Grundsatz:
    Albert Einstein scheiterte bekanntlich an der Einheitliche Feldtheorie, formulierte aber in diesem Zusammenhang einen "Gleichheitsgrundsatz" der noch heute gilt. Dieser Grundsatz sagt aus das Naturgesetze und Konstanten in einem System wie z.B. unserem Universum überall gleich sind. Bekannter Einzelvertreter ist die Lichtbeschwindigkeit als Obergrenze für Geschwindigkeit.

    =8-D




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  3. Trekker

    Trekker Aktives Mitglied

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    Gibt es nun ein Jenseits oder nicht?

    Eine Interpreation.

    Die bereits bekannten wissenschaftlichen Voraussetzungen dafür sind gut. Es findet sich alles an um eine Welt unabhängig von Materie zu begründen und damit ein Jenseits grundsätzlich wahrscheinlich zu machen. Wie würde das dann aussehen? Ich tue an dieser Stelle mal so als wäre das alles nicht nur Logisch, sondern auch bereits bewiesen damit der Text grammatisch einfacher zu lesen ist.

    Die verschiedenen Stringtheorien und die M-Theorie von Ed Witten legen nahe das Materie schußendlich nur aus Energie in Form von Kraftfeldern und Informationen für deren Gestaltung bestehen. Oder anders ausgedrückt kann man durchaus sagen das unsere Welt eine Illusion ohne echte Substanz ist. Die bereits erkannten Gesetzmäßigkeiten zeigen auf das wir rein durch die Kräfte innerhalb der Atome in einem kleinen Teil unserer Welt gefangen sind. Durch unsere Entwicklung innerhalb dieser engen Begrenzungen sind unsere Wahrnehmungsorgane extrem auf diese Verhältnisse zugeschnitten und erlauben es uns nicht weit darüber hinaus zu "sehen". Selbst die einfache Tatsache das unsere Erde rund ist, sich mit Überschallgeschwindigkeit dreht und mit gut 30 km/Sek durch das Weltall fällt bleibt uns völlig verborgen. Für uns ist die Erde Platt und Ruhig...... So kann man bereits ohne ins Detail zu gehen erkennen, das uns Menschen große Teile unser eigenen Welt zwangsweise schlicht verborgen bleiben.

    Aber wie funktioniert es und wo ist es denn nun versteckt, das so genannte Jenseits? Der physikalische Grundsatz der Energieerhaltung innerhalb eines Systems und die alltägliche Beobachtung der strukturierten Informationserhaltung bilden die Grundlage. Das bedeutet Verallgemeinert das weder Energie noch Information wirklich verloren gehen und immer erhalten bleiben. Es geht demnach nichts verloren und wird gespeichert wie in einem Gedächtnis. Da unsere Welt in ihren Bedingungen völlig konstant ist gibt es eine Struktur die dafür sorgt das nichts zerfällt. Diese Struktur sorgt dafür das zusammengehörende Teile der Information auch zusammen bleiben weil das für den Erhalt nötig ist. Es liegt nahe das etwas was im Großen funktioniert dies auch im Kleinen tut. Das Prinzip das einen Planeten oder auch eine Sonne zusammenhält und erhält sorgt auch dafür dass z.B. das Bewusstsein und die Erinnerung eines einzelnen Menschen zusammen gehalten wird und nicht untergeht.

    In der String, der Super-String und M-Theorie werden zusätzliche Dimensionen benötigt um die Existenz von Materie zu erklären. Es wird beschrieben das alle Materie aus 10 Dimensionen besteht und das ganze System in eine 11te eingebettet ist. Von diesen 10 nehmen wir 3 1/2 wahr, das sind die üblichen Länge, Breite, Höhe und Zeit in eine Richtung, was quasi eine "Halbe" Dimension darstellt. Die übriegen, für uns im Alltag unsichtbaren Dimensionense werden als "Aufgerollt" und "Winzig" beschrieben weil zu der Erklärung nichts weiter nötig ist. Es ist dabei der verständliche und sinnvolle Drang das Modell und die Beschreibung so kurz und einfach wie nur möglich zu halten. Dies deutet nicht das die geforderten Dimensionen nicht erheblich umfangreicher sein können und sich in unserer Materie nur winzige Ausschnitte zeigen. Da aber Struktur und Informationsspeicherung einen gewissen Aktionsraum braucht würde ich sie genau dort ansiedeln. Daraus ergibt sich das die beschreibenen aufgerollten Dimensionsstücke neben den bekannten Aufgaben auch die Funktion einer Schnittstelle erfüllen. Das ist nötig weil die Informationen ja von der materiellen Ebene in die Nicht-Materielle wechseln müssen. Das ist Teil der aufgezeigten Symetrie.

    Dies läuft auch so im Menschen ab wie in jedem anderen Lebewesen weil Materie immer gleich ist, egal wie oder wo sie im Einsatz ist. Dies ergibt sich aus der Physikalichen- oder auch Naturkonstanten die überall im Unsiversum gleich sind. Also wenn Materie über 10 Dimensionen verfügt ist das überall gleich, somit auch im Menschen. Daraus ergibt sich das der Mesnch zugleich aus einem bekannten materiellen Teil besteht und zugleich aus Teilen die völlig ohne Materie existieren können. Die Trennung oder Aufteilung in Diesseits und Jenseits geht also zwangsläufig durch jedes Atom und jedes Teilchen unseres Körpers.

    Das war schon immer so und ist Teil unserer Natur, auch wenn wir nicht in der Lage sind dies ohne Hilfsmittel zu erkennen. Aber wir können dies auch bei vielen anderen alltäglichen Dinge nicht angefangen bei dem Strahl aus der Fernbedienung für unser Tv über das Sehen von Wärme oder Schall bis eben zu der Wahrnehmung der Bewegung der Erde - nur um mal ganz wenige zu nennen, denn die Liste ist lang! Das wir unsere eigene nicht-materielle Hälfte weder sehen noch anfassen können sollte uns schrecken.

    =8-D





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  4. Millex

    Millex Mitglied

    Registriert seit:
    3. Januar 2009
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    161
    Was ist eine Information? Du setzt Informationen mit Energie gleich, aber übersiehst daß Energie nicht erzeugt werden kann, können Informationen auch nicht erzeugt werden und sind alle Informationen schon immer vorhanden?
    Daß es eine Struktur außerhalb unserer Wahrnehmung geben kann die alle Informationen die je entstanden sind "speichert" ist möglich, aber eher unwahrscheinlich, denn unsere Natur ist in allen Richtungen nach Aufwand und Nutzen optimiert, welchen Sinn hätte da so eine Struktur die alles speichert die aber offensichtlich keiner nutzen kann. Es sei denn diese Struktur wäre der Ursprung und damit der Sinn allen Seins, dann gibt es vielleicht auch einen der sich das Ganze ausgedacht hat und wir wären dann nur dazu verdammt diesen Speicher mit Informationen zu füllen, dann ist ein Jenseits durchaus möglich nur würden wir dann da hinkommen oder würden wir immer wieder hier landen um Informationen zu erzeugen? Fragen über Fragen die wohl nie beantwortet werden können...
     
  5. Mantodea

    Mantodea Guest

    was ist Dein Resume kurz gesagt.?
     
  6. aussteiger

    aussteiger Guest

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    er meint: ja, jenseits gibts! - ich auch...
     
  7. aussteiger

    aussteiger Guest

    darum: ja, gibts.
     
  8. aussteiger

    aussteiger Guest

    danke fuer die muehe, trekker, hab mir den text ausgedruckt - ist ne schoene zusammenfassung
     
  9. Trekker

    Trekker Aktives Mitglied

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    Ich sehe eine direkte Abhängigkeit zwischen Energie (als Träger) und Information (als Nutzer) nur in dem Sinne das es ohne Energie keine Information gibt. Dabei ist es allerdings so das Energie nur in einem abgeschlossenen System laut unserer Definition nicht erzeugt werden kann. Dabei gilt es zu bedenken das diese Ansicht möglicherweise unvollständig ist und auch nichts direkt mit Information zu tun hat. Dem Stromverbrauch deines PC ist es auch egal ob deine HD 500 MB oder 1000 MB groß ist. Alles andere würde determistisch wirken und davon gehen ich aus verschiedenen Gründen nicht aus. Ganz im Gegenteil sehe ich in der Machart eher den Hang dazu neue Informationen (bei Menschen Erfahrungen) zu produzieren, was aber eher meine persönliche Ansicht ist.

    In diesere Aussage begehst du den Denkfehler der Trennung dieser "Welten" die es meiner Ansicht nach nicht gibt. Es sind zwei Hälften der selben Welt und extrem eng miteinander verzahnt sind. Kein Leben wäre ohne diese zweite Hälfte möglich weil große Teile des Denkprozesses zusammen mit dem Gedächtnis im nicht-materiellen Teil liegen.

    Dieser kurze Abschnitt hier dient nur dazu deutlich zu machen das Erkenntnisse aus der Quantenphysik die Existenz eines Jenseits sehr wohl möglich machen ohne bestehenden Überlegungen entgegen zu laufen. Über diese Grundlage hinaus gibt es erheblich mehr was ich hier aus gutem Grund NICHT angesprchen habe da es einfach zu weit auf einmal führen würde.

    Warum siehst du das so sehr verkrampft? Unsere Welt ist extrem Dynamisch und auch Fehlertollerant aufgebaut. Wie kommst du dazu das es gerade in dieser entscheidenden Frage anders sein soll? Deine Frage lässt sich gut und sehr sinnvoll beantworten, verlässt aber sehr weit dies Thema. EInes nach dem anderen, lass uns erst einmal dies hier abhacken. :)

    LG
    Trekker

    =8-D




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  10. Millex

    Millex Mitglied

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    Was gibt es denn überhaupt ohne Energie in unseren Universum? Nachdem wir ja wissen das wir den absoluten Temperaturnullpunkt nie erreichen können ist überall Energie. Wenn du nun davon ausgehst das jede Energie als Träger einer Information fungiert dann ist ja so einiges denkbar wie z.B. ein Atomstromfilter...
    Was bezeichnest du als "nicht-materiellen Teil" wäre das sowas wie eine zusätzliche Dimension eine Informationsdimension? Wie könnte man sowas wissenschaftlich verifizieren? Die Vorstellung eines "Buch des Lebens" oder der "Akasha-Chronik" geistert schon ewig durch die Esoterik, nur wer hat eine genaue Vorstellung wie sowas funktionieren könnte?
     
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