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Groe Arkana - wer es verstehst soll es verstehen, wer nicht eben nicht.

Dieses Thema im Forum "Tarot" wurde erstellt von ElaMiNaTo, 1. Juni 2006.

  1. ElaMiNaTo

    ElaMiNaTo Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Diese Erkenntnis hat sich wohl wieder vollkommen unbewusst vollzogen und ist dann an die Oberfläche meines Bewusstseins gelangt. Es geht um die 22 Karten des Arkanuums.

    Die Sache stellt sich so dar, dass der Magier, der die Nummer 1 trägt, ein einfacher Punkt ist (Die Idee des ichs). Auf der zweiten Karte wird dieser Punkt zu einer Linie (ist das ich geboren gibt es ein du).
    Auf der Dritten Karte wird dieser Punkt zu einem Dreieck (interagieren ich und du miteinander so entsteht ein drittes neues) auf der vierten zu einem Quadrat und so weiter. All dies ist auch bildlich ganz genau - zumindest bei den Rider Waite Tarot Karten - dargestellt.

    Was man hierraus allgemein entnehmen kann, ist, dass der Punkt (woher der kommt weiss keiner, denn das eigene auge kann sich selbst nicht sehen, der Punkt sieht sich erst wenn es ein du gibt), kreativ ist und es immer komplexere Geometriefiguren entstehen.

    Der Punkt entspricht Kether. Ich bin, der ich bin oder Ich bin, der ich sein werde.
    Die Linie entspricht Chockmah (weisheit). Das Dreieck entspricht Binah (Verstehen) und so weiter...wer mit dem kabbalististischen Lebensbaum vertraut ist, für den ist es nicht schwer die weiteren geometriefiguren zu den entsprechenden Sephiroh zuzordnen. Dadurch lösen sich fast die ganzen Rätsel der Tarotbilder.
     
  2. Justine

    Justine Mitglied

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    16. August 2005
    Beiträge:
    55
    Hallo Elaminato,

    ich glaube nicht, dass ich es wirklich verstanden habe. mir ging nur beim lesen folgendes durch den kopf.

    am anfang ist die null. sie ist salopp formuliert im tarot außen vor, da es das nichts erst gibt, wenn es gedacht ist, darum auch die 22, denk ich mal. durch/aus dem nichts (0) ensteht die 1 der magier. im anfang war das wort heißt es (allerdings im NT), also noch vor dem buchstaben, der sinn, die idee, der gedanke geht also der teilung, darstellung, manifestation voraus. so wird aus der idee (1) eine vielzahl (1+1=2 usw) alles geboren aus der 0. so kontrahiert sich das Nichts (0) zur idee (1) um sich aus den durch 1 gebildeten werten (auch im übertragenen sinn; weisheit, vernunft, kraft etc. ) zu offenbaren, erschaffen, manifestieren, das was wir also in 1,2,3 usw. finden ist abbild des nichts. wenn z.b. 2 die weisheit ist, 3 die vernunft etc. ist das nichts das was wir gott nennen, oder?

    ich kann deine darstellung das ich (1) verbindet sich mit dem du (2) und erschafft etwas neues (3) nicht ganz nachvollziehen, da chochmah (2) männlich und binah (3) weiblich ist. aber wie gesagt, ich hab das auch noch nicht wirklich 'verstanden'.
     
  3. ElaMiNaTo

    ElaMiNaTo Sehr aktives Mitglied

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    10. April 2004
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    NRW
    sorry für die späte antwort, dachte hier schreibt keiner irgendwas. Nur wenn sich zwei gegensätzliche sachen verbinden oder vereinen gibt es etwas neues. Analog dazu Vater+Mutter=Kind. Du siehst dieses Prinzip beim Rad des Schickals und bei der Mäßigkeit. Bei der Mäßigkeit sieht man es am deutlichsten. Nur hier handelt es sich schon gar nicht mehr um 2 sondern um drei kräfte die eine vierte Kraft ergeben. JHVH. In der 0 sind nun akkes Kräfte da nur noch nicht entfaltet sozusagen. Dadurch entsteht dann der Magier der ist ja der Repräsentant des Willens des Ich will. Und viele Energiesymbolik ist ja da zu finden. Wenn jetzt irgendwie energie emaniert muss irgendwo keine Energie sein. Das ist die Hohepriesterin. Sie ist das passive Prinzip. Hier haben wir unsere Gegensätze. Wenn sich beide vereinen ergibt sich etwas neues. Tarotkarte drei handelt nur von der Erzeugung von Dingen!!!! Und wenn sich diese drei sachen vereinen Aktivität + Passivität + Das ergebnis von den beiden dann ergibt das die 4te Tarotkarte den Kaiser und so weiter.
     
  4. Justine

    Justine Mitglied

    Registriert seit:
    16. August 2005
    Beiträge:
    55
    Hallo Elaminato,

    vielen dank für deine Erklärung. Sie ist sehr anschaulich. Vieles davon war mir auch schon bekannt . Ich habe nur ein wenig das grundsätzliche Problem die Prinzipien exakt in den prinzipien der sephirot wiederzufinden, aber ich denke das wird auch noch. :clown:

    es mag banal sein und vielleicht völlig unwichtig, aber denkst du nicht auch, dass es, um die welt des narren zu verlassen (kann man es so sagen?), wichtig ist, die dinge sinnvoll zusammenzufügen? der magier scheint sich darüber noch keine gedanken zu machen, oder doch? (mir scheint er sich nur gedanken zu machen: wie schaffe ich neues, mit welchen elementen) während es für die hohepriesterin (buch, säulen schwarz/weiss) schon eine rolle zu spielen scheint, was geschaffen wird.
    (*verlegenhüstel* mir fällt kein schönes beispiel ein: aber ich kann holz und leim zu einem bloßen holz und leim-klumpen verarbeiten oder eben auch zu papier.)
     
  5. Trixi Maus

    Trixi Maus Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    23. Oktober 2005
    Beiträge:
    26.439
    Das ist gar nicht unwichtig, das ist sogar sehr essentiell, finde ich. Nur sehe ich es andersherum: der narr ist in meinen Augen der Hohepriesterin absolut gesehen überlegen. Er hat nämlich als Einziger im Tarot die Möglichkeit, absolut "natürlich" zu sein und eben dem lieben Gott oder auch einer "Führung" sein narrenhaftes Auftreten zu überlassen. Er ist ja der Usprünglichste, alle anderen Karten entfernen sich von diesem Ursprung, bis ja dann alles im Universum aufgeht und der Blick endlich vom Innen und vom Bemühen um Verständnis abgewendet werden kann und der Blick nach Außen auf den Mitmenschen dreht.
    Der 0-Punkt ist für mich übrigens ganz absichtlich nicht als einzelner Aspekt ersichtlich, so wie ela das auch erklärt. Für mich liegt die 0 in der Karte 13, dem Tod/der Wiedergeburt. Kann man ehen, nicht? Daß da an dieser Stelle eine "Umkehr" erfolgt im Tarot.
    In Michael Endes Unendlicher Geschichte, die ich ja immer wieder gerne zitiere, ist die Karte 13 die Stelle im Buch, wo Bastian Balthasar Bux in die Geschichte Phantàsiens einsteigt und aus einem einzigen Sandkorn ein ganzes neues Land entstehen läßt. Da sieht man dann auch schön: der Nullpunkt liegt beim Menschen, wir selber sind der Nullpunkt, der das Tarotbuch lesen soll und auf die Karten schauen soll. Stattdessen denken wir und denken wir- und genau dieser Prozess wird im Tarot eben "geführt" durch die Zahlen und die Aufeinanderfolge der Bilder. Die Chinesen würden sage: einmal durch die möglichen Krankheiten des menschlichen Meridiansystems hindurch.

    Liebe Grüße, Christian
     
  6. Simi

    Simi Aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    5.768
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    Nee, nee, Chrischi, da hast du aber einen Fehler in deiner Übersetzungsmatrix. Das grosse Arkanum der Tarot Karten und Die unendliche Geschichte von Michael Ende sind beides Wegbeschreibungen, das ist richtig. Aber die Karte Der Tod, Nr. 13, das ist die Stelle des Weges, an der für die "Ameisenmenschen" die alte (duale) Welt stirbt und sie die polare Welt betreten. Bastian sitzt auf dem Dachboden und liest das Buch, das ist Der Turm, der gesprengt wird. Dann betritt er Phantasien, das ist Der Stern, Nr. 17. Da ist er wiedergeboren und rennt vor Freude durch den selbsterschaffenen Urwald und reitet auf dem Löwen durch die Wüste. Da, wo Bastian Schlamuffen kreiirt, Kaiser werden will und dann in die Stadt kommt, (wie hiess die noch, Stadt des Vergessens?) das ist der Mond, Nr. 18.

    @ Ela
    Der Magier steht für die männliche Seite Gottes, Die Hohepristerin für die weibliche Seite Gottes. Die Herrscherin steht für die irdische Weiblichkeit, Mutter Natur, Der Herrscher steht für die irdische männliche Seite, Vater Staat. Diese vier sind die Grundlagen des Narren. Wenn der Narr (0) die gesamte Entwicklung durchlaufen hat, dann erreicht er Die Welt (21). Krishnamurti sagte- Du bist die Welt.
     
  7. Golden Dawn

    Golden Dawn Mitglied

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    69
    In der westlichen Mysterientradition werden die großen Arcana nicht den Sephiroth auf dem Baum des Lebens zugeordnet, sondern den Pfaden, die die Sephiroth verbinden. 22 Pfade und 22 große Arcana - geht genau auf. Um mehr über diese Karten rauszufinden, solltest du deshalb die beiden Sephiroth in betracht ziehen, die durch den entsprechenden Pfad verbunden werden. Die Raider Waite Karten sind dafür am besten geeignet, da ihr Symbolismus sehr stark mit der Qabbala und der westlichen Magie verwoben ist.

    Viele Grüße

    Resh
     
  8. Trixi Maus

    Trixi Maus Sehr aktives Mitglied

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    26.439
    jou, bis hin zur Diffusität, der universellen Energieebene, auf der das Bewußtsein aufgepült wird.
    Für das, was ich da dick gemacht habe, ela, dafür mag ich Dich. Daß Du so etwas einfach in eine Klammer setzt, wo andere 4-monatige Schweige-Rituale für brauchen, das qualifiziert Dein Bewußtsein auf eine besondere Art, das verstehste ja nun wohl selber. Wenn Du jetzt mal einen vollständigen Text aus dem "Klammerbewußtsein" heraus schreiben würdest: also nicht "nur" über Tarot, sondern nur die Essenz Deines Bewußtseins, das Du da in der Klammer versteckst?
    In der Klammer steht ja das was Du weißt, gell? Und drumherum steht, womit Du dich beschäftigst. Beschäftige Dich doch auch mal damit, zu schreiben, was Du weißt ;-) So richtig lange mal wie ein Großer Schw-ätzer;-) [Da geht die Wut von weg...]

    Liebe Grüße, Christian
     
  9. ElaMiNaTo

    ElaMiNaTo Sehr aktives Mitglied

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    Ja stimmt. Trotzdem spiegeln die einzelnen großen Arkana das gleiche prinzip wider, wie die Sephiroth selbst und gleichzeitig sieht man in jeder Karte die 2 Sephiroth die der jeweilige Pfad verbindet.

    Man kann jede Tarotkatze also als Pfad betrachten, der die beiden Sephiroth verbindet, oder, wenn wir numerologisch das betrachten, eben nur auf eine einzelne Sephirah. Beides ist möglich.
     
  10. ElaMiNaTo

    ElaMiNaTo Sehr aktives Mitglied

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    hallo justine

    Der Magier hat die 4 Werkzeuge vor sich, denen er sich bedienen kann. Er bedient sich aber noch keiner der 4 Werkzeuge, denn die 4 Werkzeuge liegen ja auf dem Tisch. Es geht beim Magier eben um Veränderung besser gesagt, die Idee der Veränderung.

    Wenn wir sagen, dass die 0 also der Narr die Potenzialität der Dinge ist, dann ist der Magier die erste Zielrichtung, was denn mit der Potenzialität geschehen soll. In welche Richtung sie gelenkt werden soll.
     
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