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Gespräche mit KIM

Dieses Thema im Forum "Channeln" wurde erstellt von Nelida, 6. Oktober 2005.

  1. Nelida

    Nelida Guest

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    Okay, gehört wahrscheinlich nicht in diese Area - genannt "Channeln", aber ein Fantasy-Area hab ich nicht gefunden...

    Also, wer oder was ist Kim?

    Kim ist "mein Phantasiewesen", das ich mir in meiner Kindheit kreiert habe und das mich bis heute nicht verlassen hat.
    Falls es interessiert und ich auch Eigenwerbung machen darf: In meinem Forum gibts viel über Kim zu lesen. Ist erreichbar über meine Homepage!

    Nun, irgendwann vor etwa zehn Jahren kam ich auf die Idee, mich mit meinem Phantasiewesen (oder meiner Romanfigur) schriftlich zu unterhalten.
    Ein fatales Unterfangen *gg*, da ich bis heute mit diesen Gesprächen nicht aufhören konnte und - ganz ehrlich gesagt - es auch gar nicht will.

    Na ja, - hier mal die "allerneuesten Gespräche":
     
  2. Nelida

    Nelida Guest

    Montag, 3. Oktober 2005

    Kümmere dich ja nicht um die Überschrift meines neuen Gesprächebuches!

    „Warum nicht, wenn es doch um deine Wahrnehmungen geht? Warum hattest du denn das Gefühl, dass ich plötzlich verschwunden war?“

    Keine Ahnung! Vielleicht, weil ich noch immer diese Vorstellung von dir habe und sie nicht loswerden will?

    „Loslassen, Mädchen!“

    Ich will nicht loslassen, Kim. Erstens weiß ich ohnehin nichts von deiner „jetzigen Existenz“, außer vielleicht, dass ich sie phantasiere…

    „Oh, schon wieder einen Rückzieher? Jetzt wird es aber wirklich langweilig mit deinen Gesprächen. Meinst du, dass es wirklich Menschen gibt, denen es Spaß macht, so etwas zu lesen?“

    Das ist mir mittlerweile egal. Ich schreibe für mich und habe nicht vor, die Gespräche als Bücher zu veröffentlichen. Das Höchste der Gefühle ist, dass ich sie in Foren stelle.
    Nun, warum nenne ich es noch immer Phantasie? Ganz einfach, weil sich deine Existenz nicht beweisen lässt und ich selbst sehr gut weiß, dass ich Selbstgespräche führe.
    Andererseits kann ich auch nicht beweisen, dass es wirklich Selbstgespräche sind, weil ich ebenso das Gefühl habe, mit allem verbunden zu sein, wodurch die Möglichkeit besteht, dass einiges davon zu mir durchsickert. Aber ob das von einem Wesen kommt, dem ich den Namen „Kim“ gegeben habe, kann ich natürlich nicht sagen.

    „Und was, wenn du deine so genannten Botschaften unter anderem von einem sehr bösen Wesen bekommst?“

    Gutes Stichwort, Kim! Gestern sagte der ganz Böse im Film „Harry Potter und der Stein der Weisen“ folgendes: „Es gibt kein Gut und kein Böse, sondern nur Macht und jene, die sie zu nutzen wissen.“
    Mich machte es nachdenklich, warum ausgerechnet der ganz Böse so etwas sagte, und dann kam mir in den Sinn, dass es doch ganz logisch ist, dass ausgerechnet ein ganz Böser so etwas sagt. Somit löst er sich selbst und allen anderen von jeder Beurteilung.

    „Was ist daran logisch, Mädchen?“

    Wenn ich z.B. etwas anstelle, wovon die meisten Menschen sagen, es sei böse, löse ich mich von jeder Schuld, indem ich sage, dass es nichts Gutes und nichts Böses gibt. Also, wenn es nichts Gutes und nichts Böses gibt, habe auch ich nichts Böses angestellt.
    Ein Guter wird so etwas niemals sagen, da er seine guten Taten sicher nie in Frage stellen würde.
    Es ist heutzutage nicht einfach, einem Menschen zu vertrauen, wenn es um seine Worte geht. Sagen kann man bald was. Aber nicht einmal die Taten eines Menschen können wirkliches Vertrauen schaffen, da er ja nur so tun könnte, als ob. Und wenn ich mal Vertrauen gefasst habe, kommt das wahre Gesicht hervor und ich werde überrumpelt.
    Im Grunde genommen kann es mir ja egal sein, da ich nicht wirklich etwas zu verlieren habe. Mir gefällt diese Einstellung: Nackt bin ich gekommen – nackt werde ich gehen.

    „Das war jetzt etwas zuviel auf einmal. Zuerst erklärst du mir die Logik eines Bösen, dann sprichst du von Vertrauen und als nächstes sagst du, dass du nichts zu verlieren hast. Wie kommt es, dass du diese drei Themen miteinander verbindest?“

    Es fiel mir einfach so ein, Kim.
    Eigentlich wollte ich noch über anderes mit dir sprechen, - aber im Moment scheint es mir zu sehr abgehoben.

    „Wenn du ohnehin nichts zu verlieren hast, - rede einfach los.“

    Das ist aber nicht einfach zu erklären. Es betrifft Geburt und Tod – Anfang und Ende. Ich hatte den Gedanken, dass dies nur Begriffe im menschlichen Bewusstsein sind. Unsere Wahrnehmung ist nun mal so, dass etwas beginnt und auch wieder endet, weil ja auch unser Leben so beschaffen ist.

    Du sagtest einmal, dass ich hier und jetzt existiere und mir dessen bewusst bin. Daran wird sich nie etwas ändern, denn wenn ich tot bin, wird mir der Tod nicht bewusst sein. Also gibt es für mich nur die Existent des Hier und Jetzt. Grob gesagt ist dieses Leben hier und jetzt meine „Zeit“. Es ist eines der unzähligen Mosaiksteinchen im Ganzen.

    Betrachtet man das Ganze als Mosaikbild, wird kaum jemand sagen: „Dieses Steinchen beginnt hier und endet dort.“, da es im Ganzen eingebunden ist und zum Gesamtbild beiträgt. Damit will ich sagen, dass es im Ganzen keine Zeit und auch keinen Raum gibt, und so gesehen auch keinen Anfang und kein Ende.
    Ich kann über das Steinchen, das ich selbst
    bin, nicht hinausblicken. Es ist so ähnlich wie mit dem Auge, das alles, nur nicht sich selbst, sieht.
    Wahrscheinlich kam ich deshalb auf den Gedanken: Nackt bin ich gekommen – nackt werde ich gehen. Zeitlich und räumlich gesehen wird mir nichts bleiben, - nicht einmal das so genannte Geistige, wo manche Menschen oft so gerne sagen, dass alles im Herzen bleibt. Oder, dass ein Bettler nicht einmal seinen Bettelstab mit in den Tod nehmen kann, aber seine Erinnerungen werden ihm bleiben. Es werden nicht einmal Erinnerungen bleiben, wenn ich tot bin, weil es dann kein Bewusstsein mehr gibt.

    Was bleiben wird, ist das Mosaiksteinchen im Ganzen – und seine Form und Farbe wird vielleicht davon abhängen, wie ich mein Leben gestaltet habe. Das ist übrigens ein sehr interessanter Gedanke! Alle Lebewesen schaffen ein Kunstwerk und es hängt nur von ihnen ab, was daraus wird.

    „Gleichzeitig gesehen existiert es doch schon.“

    Das kann ich nicht wissen, Kim. Ich bin noch immer nur dieses winzige Mosaiksteinchen, das seine Form und Farbe erst erstellt.
    Und jetzt sag mir nur noch eines: Warum leugnen manche Menschen den Tod und sind so felsenfest davon überzeugt, dass es danach etwas gibt?

    „Vielleicht haben sie eine andere Vorstellung als du? Immerhin leugnest du den Tod ebenso. Du leugnest mit deiner Darstellung, die du eben erklärt hast, sogar die Geburt. Aber du tust es auf eine andere Art. Manche Menschen träumen von einem Himmelreich, von einer besseren Welt, in die sie gehen werden. Für dich gibt es scheinbar nur dieses eine Leben – und das war’s dann.“

    Scheinbar?

    „Nun, du sagtest doch, dass dein Bewusstsein nur von der Geburt bis zum Tod reicht und du dir nur des Abschnitts, genannt Leben, bewusst bist.“

    Wäre es denn nicht ein Teil der Ewigkeit?

    „Wie willst du das mit Ewigkeit vereinbaren?“

    Indem ich mich als kleines Mosaiksteinchen des ewigen Ganzen erkenne.

    „Und was hast du davon, wenn dein Bewusstsein einmal erlischt?“

    Mir wird nicht bewusst sein, dass mein Bewusstsein erlischt, Kim. Wie könnte es mir auch bewusst sein? Ich bin hier und jetzt – und das für eine Ewigkeit. Bewusstsein ist Ewigkeit.

    Nimm einmal das Ying-Yang-Symbol her. Das Schwarz stell die Fülle dar – das Weiß die Leere. Früher dachte ich, es ist umgekehrt, - aber nach einer Beschreibung, die ich gelesen habe, wurde ich eines Besseren belehrt. Im Dunklen kann alles sein. In der Dunkelheit verstecken sich viele, viele Gestalten. Aber das Weiße, sozusagen auch das Licht lässt die Leere erkennen. Das Schwarz ist demnach die Fülle des Lebens. Hier ist alles bewusst und alles kann aus der Dunkelheit hervortreten.
    Das Ying-Yang-Symbol aber vereinigt beides – das Schwarz und das Weiß. Deshalb besteht unsere Existenz aus Fülle, wie auch aus Leere. Aber die Leere ist uns nicht bewusst.

    Und wenn du jetzt sagst, dass andere Menschen etwas ganz anderes erkannt haben, - wie etwa ein Wissen aus längst vergangenen Zeiten, das ihnen nie gesagt wurde, so glaube ich, dass es so etwas wie ein kollektives Bewusstsein gibt. Das lässt sich auch bei den Kindern von heute feststellen, wie leicht sie mit der Technik umgehen, während sich meine Generation noch geplagt hat. Es wäre auch ein Zeichen dafür, dass Materie lebt und weitervererbt wird. Meine Generation setzte den Anfang, den unsere Kinder bereits „in sich“ haben. Das ist nichts anderes als die natürliche Evolution.
    So gesehen entwickelt sich ein mehrdimensionales Mosaik – das zu allen Seiten hin ausgebaut wird. Vielleicht sind jene Steinchen, die den so genannten Anfang der Menschheit bezeugen, gar nicht mehr sichtbar, da sie von vielen anderen bereits überlagert sind. Oder vielleicht ist es überhaupt nur ein Steinchen, welches die gesamte Menschheit darstellt.

    „Somit kämen wir den unzähligen Geistern der Erscheinungswelt sehr nahe. Der Menschengeist dürfte sich dann als sehr riesiger Mosaikstein zeigen, während die unterschiedlichen Tiergeister eher klein ausfallen.“

    Die Geister des kollektiven Bewusstseins. Und vielleicht kämen wir dann auf den Begriff des Überbewusstseins, das alles mit einschließt und gerade deshalb als Leere erscheint.

    „Zu füllig, um voll zu sein?“

    Das wäre doch eine herrliche Paradoxie!

    „Und enorm passend zu unseren Gesprächen!"
     
  3. Nelida

    Nelida Guest

    Dienstag, 4. Oktober 2005

    Ganz arg ist es, wenn ich mich mit anderen VERGLEICHE, - wenn ich mir sage: "Die können das alles, und ich kann das nicht!" So eine Gesinnung bringt mit sich, dass ich an mir selbst vorbeigehe und meine eigenen Vorzüge vor lauter Vergleichen mit anderen niemals erkenne.
    Aber (!), auch wenn ich erkenne, dass ich nichts kann, - dass ich weder Talente, noch Liebreiz habe, - dann öffne ich die Augen, gehe hinaus in die Natur und betrachte die Welt.
    Ich sag absichtlich nicht die "schöne" Welt, denn die Welt ist nicht immer schön. Ich betrachte sie ganz einfach, wie sie ist - oder noch besser: als ob ich sie das erste Mal sehen würde, und dann STAUNE ich.
    Vielleicht hebe ich einen kleinen Stein auf, setze mich mit ihm in meiner Hand an den Wegesrand und betrachte auch ihn - dieses kleine und doch so große Wunder der Erscheinungswelt.
    Niemand weiß wirklich, wie all das "entstanden" ist, - ob es überhaupt entstanden ist und nicht schon immer DA war.
    Und so erkenne ich all die unergründlichen Geheimnisse um mich herum und erfreue mich an ihnen.
    Erst dann werfe ich vielleicht einen Blick auf mich selbst. Und was erkenne ich da, auch wenn ich keine Talente habe wie "andere", - auch wenn ich nicht so liebreizend bin, wie "andere"?
    Ich erkenne das Wunder, dass ICH BIN!


    Diese Worte habe ich eben in ein Forum geschrieben, und ich muss sagen, ich bin stolz darauf!

    „Was genau wolltest du damit ausdrücken?“

    Es ging mir darum, dass es Menschen gibt, die alles Mögliche von sich selbst behaupten, - vor allem in der so genannten Esoterik- und Lichtarbeiterszene. Ich weiß, wir hatten das Thema schon einige Male, als du dann sagtest, ich soll mich nicht um andere kümmern, weil ich ohnehin nie wissen kann, ob sie die Wahrheit sagen oder nicht.
    Es geht aber vorwiegend darum, dass sie damit andere Menschen mit reinziehen und diese dann am Verzweifeln sind, weil sie all das nicht können. Die anderen Menschen suchen und suchen und finden nichts, - etwa das Höhere Selbst, oder ihren Schutzengel. Und wenn sie meditieren, passiert nichts. Sie werden dadurch nicht in andere Welten hinein gezogen, - treffen sich niemals mit ihrer Zwillingsseele, - und führen auch niemals einen Dialog mit einem aufgestiegenen Meister, oder werden niemals von Aliens entführt, wo sie sogar selbst mit einem Raumschiff fahren dürften. Sie fragen sich, ob sie vielleicht zuminder sind, nicht zu den Auserwählten zählen und fallen in arge Depressionen, weil sie noch nicht „so weit“ sind wie jene, die all das von sich selbst behaupten.

    Ich möchte damit ausdrücken, dass es voll auf genügt, sich selbst zu leben, ohne sich mit anderen Menschen zu vergleichen, da Vergleiche einfach scheitern müssen. Vor allem wenn es darum geht, sich ein Vorbild zu suchen. Und vor allem dann, wenn es eine zwanghafte Suche ist.

    Es steht nicht hier nicht einmal zur Debatte, ob jene Menschen die Wahrheit über sich selbst sagen oder nicht, - das mal vorweg, - sondern darum, dass sie durch ihre „Offenbarungen“ meist labile Menschen ins Unglück stürzen.
    Warum gibt es Sekten? Warum unzählige Seminare und so genannte Einweihungen? Warum machen Menschen damit manchmal sogar das große Geld, indem sie eigentlich nichts verkaufen?
    Sie tun damit nicht wirklich etwas „Gutes“, - selbst, wenn sie daran glauben, damit „Gutes“ zu tun, da sie blind sind für jene Menschen, die daran verzweifeln, weil sich bei ihnen nicht dasselbe einstellt.

    „Sagte ich nicht schon immer, dass wahre Wunder stets im Verborgenen bleiben und nur der Narr sein Wissen hinaus schreit?
    Nichts gegen Narren, denn sie sind die wahren Meister. Aber so lautet nun mal dieses Sprichwort. Ich würde die Bezeichnung ‚Narr’ mit ‚Unwissender’ ersetzen.“

    Wie kann ein Unwissender sein Wissen hinaus schreien, Kim?

    „Er schreit das hinaus, was er selbst für Wissen hält. Es mag für ihn selbst auch Wissen sein. Aber in dieser Welt ist alles relativ, auch das Wissen. Wäre er also ein wirklich Wissender, würde er sein Wissen auch für sich selbst behalten, da es ja sein Wissen ist und nicht das eines anderen.“

    Einige Menschen glauben, damit etwas Gutes zu tun, indem sie anderen Menschen den Weg weisen. Buddha war ja auch so einer, der erkannte, wie arm die Menschen in seinem Land sind. In so einem Land wollte er nicht Königssohn sein, also verließ er den Palast, samt Frau und Kind und zog aus, um Erleuchtung zu finden. Im Grunde genommen tat er es ja nur für sich selbst, weil er die Armut nicht ertragen konnte.

    „Das ist richtig. Jeder Mensch tut alles nur für sich selbst, - selbst ein Buddhamensch. Auch das war schon immer meine Rede, Mädchen.
    Dennoch darfst du auch die andere Seite nicht vergessen, dass so mancher so genannte Führer manchen Menschen auch Glück gebracht hat und ihnen einen wahren Weg gewiesen hat.
    Ich also würde sagen, dass die Menschen selbst abwiegen sollten, und wenn sie erkennen, dass es ein Weg mit Herz ist, - wie Don Juan es so schön ausdrückte, - dann sollen sie ihn gehen.“

    Meinst du nicht, dass nur Unglückliche auf der Suche sind, weil sie sich mit den Tatsachen nicht abfinden können?

    „Was nennst du Tatsachen? Jeder Mensch interpretiert die Welt auf seine Art und Weise. Wenn er mit der Interpretation nicht zufrieden ist, macht er sich auf die Suche nach einer anderen. Und er hat nichts zu verlieren, wenn er sich nach einem anderen Menschen richtet, - nach einem Vorbild, das ihm glücklicher erscheint, als er selbst es ist.
    Wozu gibt es andere Menschen? Natürlich hast du recht damit, wenn du sagst, dass Vergleiche nichts bringen und es eine Verleugnung gegenüber dem eigenen Selbst ist. Aber wie steht es mit Hilfe von anderen Menschen? Ganz klar, arbeiten muss der Mensch immer an sich selbst. Das kann ihn kein Meister, kein Guru oder was auch immer abnehmen. Aber ein Meister oder ein Guru kann immer dazu da sein, eine gewisse Hilfestellung zu leisten.
    Außerdem sind die meisten Menschen unglücklich. Wären sie es nicht, würde es auf der Erde anders aussehen.“

    Unglücklich oder unzufrieden?

    „Sie sind unglücklich, weil sie nicht zufrieden sein können.“

    Ich denke gerade, dass meine altklugen Worte einem Menschen, der für seine Familie sorgen muss und arbeitslos ist, auch nicht weiterhelfen. Was hat er schon davon, wenn er sich selbst als Wunder erkennt, während Frau und Kinder am Verhungern sind?
    Kann so ein Mensch denn jemals zufrieden sein?

    „Sagen wir es so, - er könnte zufrieden sein, wenn er erkennt, dass er an der Situation, trotz all seiner Bemühungen, nichts ändern kann.“

    Das nennst du Zufriedenheit?

    „Zufriedenheit hat nichts mit Wohlstand zu tun, Mädchen. Zufriedenheit drückt aus, dass der Mensch mit allem, was ihm widerfährt, einverstanden ist. Und wie ich bereits sagte – trotz all seiner Bemühungen das Gegenteil zu erreichen. Ein Zufriedener nimmt sicher nicht alles einfach so hin, indem er die Hände in den Schoss legt und sich seinem Schicksal ohne Kampf ergibt. Würde er das tun, wäre er kein Zufriedener, sondern ein jämmerlicher Waschlappen. Aber ein Zufriedener kämpft nicht verzweifelt oder zwanghaft. Er tut, was er kann, - und wenn es mal keine Lösung gibt, dann nimmt er es hin, wie es ist und wartet.“

    Worauf wartet er?

    „Entweder auf bessere Zeiten, indem er aber aus der jetzigen Situation das Beste draus macht, - oder er wartete geduldig auf seinen Tod, was er ohnehin immer tut. Einem Zufriedenen ist der Tod nämlich immer bewusst, deshalb weiß er auch, dass er nie wirklich etwas zu verlieren hat. Und doch kämpft er!“

    Ein Zufriedener erscheint mir wie ein Kind.

    „Damit hast du gar nicht so unrecht, Mädchen.“

    Kinder nehmen nicht wirklich alles ernst. Sie spielen, und ich denke, sie wissen auch, dass sie spielen.
    Es ist gar nicht so lange her, - vielleicht einige Tage, als ich sagte, dass Kinder zwischen Realität und Phantasie nicht unterscheiden und gar nicht daran denken, dass es da einen Unterschied geben könnte. Jetzt glaube ich jedoch, dass sie sehr wohl zu unterscheiden wissen. Das einzige, worin sie vielleicht nicht unterscheiden, ist, dass sie die Realität genauso wie die Phantasie spielen.

    „Sie lernen im Spiel. Als Kinder spielen sie Mutter, Vater, Kind – und als Erwachsenen nehmen sie ihre ‚Rolle’ ernst, ohne zu wissen, dass auch diese Rolle nur ein Spiel ist.
    Der so genannte Wurm sitzt im Wort ‚Verantwortung’, aber nicht darin, um Verantwortung über sich selbst zu übernehmen, sondern um Verantwortung über andere zu übernehmen. Und genau das ist es, was das Leben eines Erwachsenen so schwierig macht.“

    Nun ja, wenn man Kinder hat, ist es nun mal eine große Verantwortung.

    „Kinder sollten beschützt werden, - aber so beschützt, dass sie ihren eigenen Weg gehen können. Ich habe es mit meinen Kindern immer so gehalten. Auch wenn ich es für keinen guten Weg empfunden habe, sagte das noch lange nicht aus, dass es für meine Kinder ebenso kein guter Weg ist.
    Kinder sollten in dem gefördert werden, was sie sind. Das ist zwar nicht immer einfach zu erkennen, aber wenn die Kinder wirklich geliebt werden und du ihnen das Gefühl gibst, sie auch zu verstehen, zeigen sie dir ihr wahres Herz.
    Und der Wurm, so tragisch das in deiner Zeit noch immer ist, liegt nun mal in der Kindheit. Ein stets missverstandenes Kind wird es einst schwer haben, seinen eigenen Weg zu finden. Deshalb flüchten sich viele in eine Phantasiewelt und reden sich diese so lange ein, bis sie selbst daran glauben. Heraus kommen dann entweder so genannte Führer, die andere in ihre konstruierte Welt führen wollen, oder eben so genannte ewige Sucher, die den Führern in die Falle gehen.
    Ja, es gibt eine Verantwortung gegenüber den Kindern, sogar eine wirklich große, - nämlich jene, seinen eigenen Traum loszulassen und den Kindern den eigenen Traum leben zu lassen, - selbst dann, wenn er aus ihnen selbst heraus aus einem Führer oder einem Sucher besteht.“

    Du bist, wie immer – paradox, Kim.

    „Und was sagt uns dieses heutige Gespräch, Mädchen?“

    Selbst ist der Mensch!

    „Was immer das für den Einzelnen auch bedeuten mag…“
     
  4. Nelida

    Nelida Guest

    Donnerstag, 6. Oktober 2005

    Kim, bist du auch der Meinung, dass alles, was ein Mensch tut, Karma auslöst?

    „Mädchen, ich habe keine Meinung.“

    Weißt du, dass alles, was ein Mensch tut, Karma auslöst?

    „Auch darauf kann ich dir keine Antwort geben, weil das vom einzelnen Menschen abhängt.“

    Komm mir jetzt nicht damit, dass sich jedes Menschen Traum nach dem Tod erfüllt.

    „Sagtest du nicht, dass nach dem Tod nichts mehr ist, - kein Bewusstsein?“

    Es ist nahe liegend, dass es so ist, - rein nach all den Beobachtungen, wenn ich tote Lebewesen sehe. Gut, ich kann nicht wissen, ob doch noch etwas in ihnen vorgeht, -aber sie bewegen sich nicht mehr und sie reagieren auf nichts mehr.

    „Karma hängt doch mit Wiedergeburt zusammen. Was also wird wiedergeboren? Der bewegungslose und nicht mehr reagierende Körper?“

    Das fragst du mich?!

    „An irgendetwas musst du doch glauben. Menschen sind nun mal gläubige Lebewesen.“

    Wenn du mich so fragst, glaube ich zurzeit an überhaupt nichts. Ich könnte es noch am ehesten mit den alten Worten: Nackt bin ich gekommen – nackt werde ich gehen. – ausdrücken. Und das, was dazwischen liegt, ist eine Art Spiel, - aber ein Spiel, das mitunter sehr ernst genommen wird.

    „Und wenn das Spiel vorbei ist, ist es vorbei?“

    Es mag noch kurze Zeit Nachwirkungen haben, indem einige Menschen ab und zu an mich denken, oder über mich sprechen. Und wenn es viel später, jene Menschen, die mich kannten, nicht mehr gibt, ist es auch mit den Nachwirkungen vorbei.
    So würde ich Karma beschreiben, was allerdings nichts mit Wiedergeburt zu tun hat.

    „Dann ist es auch nicht Karma.“

    Sagtest du nicht, dass es so etwas wie Karma gar nicht gibt?

    „Ich ging davon aus, dass unzählige Aspekte einer Ganzheit des Selbst gleichzeitig in den Erscheinungswelten existieren. In den Erscheinungswelten ist diese Gleichzeitigkeit jedoch nicht wahrnehmbar und erscheint Moment für Moment, - als würden die unzähligen Aspekte nacheinander ihre Leben leben. Wenn aber die Aspekte in Wirklichkeit ihre Leben alle gleichzeitig leben, kann es kein Karma geben, denn warum sollte ein Aspekt für die Taten eines anderen Aspektes einstehen?“

    Aber du sagtest, dass ein und derselbe Aspekt im selben Bewusstsein wiedergeboren werden kann, wenn er seine Aufgabe nicht gelöst hat.

    „Mädchen, WER bestimmt, welche Aufgabe er zu lösen hat?“

    Die Ganzheit des Selbst vielleicht?

    „Hattest du nicht etwas dagegen, eine Marionette von irgendetwas zu sein?“

    Was hat das damit zu tun?

    „Es hat etwas mit dir selbst zu tun. Es wird oft unter Menschen gesagt, dass ihr euch eure Welt selbst konstruiert. Zum Teil ist das richtig, denn wer, wenn nicht der Mensch, hat der Erde ihr momentanes Aussehen gegeben? Das sind Äußerlichkeiten, aber der Mensch besteht nicht nur aus Äußerlichkeiten. Wie ich schon sagte, sind Menschen gläubige Lebewesen, also glauben sie an etwas. Und bekanntlich bedeutet glauben nicht wissen. Ein Glaube kann also niemand bewiesen werden. Und doch existiert er in einer Vielfalt, deren Anzahl gar nicht benannt werden kann.“

    Noch mal: Was hat das damit zu tun?

    „Ich will damit sagen, dass der Glaube einen Großteil des Menschen ausmacht. Ohne Glaube, zu dem auch Träume und Wünsche gehören, ist der Mensch innerlich leer und besinnt sich nur auf Äußerlichkeiten.“

    Du widersprichst dich wieder einmal. Einmal sagst du, dass ich an nichts glauben soll, mich leeren und von allem loslösen soll, - und jetzt das?

    „Es ist kein Widerspruch, wenn ich dir sage, dass ich zu beidem stehe.
    Ich frage dich: Kannst du dich zu einem Glauben zwingen?“

    Nein!

    „Glaube kann also niemals zwanghaft sein?“

    Nein!

    „Ich frage dich abermals: Kannst du dich dazu zwingen, deinen Glauben fallen zu lassen?“

    Ich muss wieder – nein – sagen.

    „Wie kommst du dann dazu, dir meinen Rat – an nichts zu glauben – zu Herzen zu nehmen? Das wäre doch die reinste Irreführung.“

    Nun, dann hast du mich in die Irre geführt!

    „Nein, Mädchen, - du hast dich in die Irre führen LASSEN. Der Glaube, von dem ich spreche, hat nichts mit Religionen oder irgendwelchen Dogmen anderer Menschen zu tun. Es ist der Glaube, der aus dir selbst kommt, - der aus deinem Leben und deinen Erfahrungen heraus entsteht und so lange wächst, bis deine letzte Stunde gekommen ist. Dieser Glaube macht unzählige Veränderungen durch, - widerspricht sich vielleicht – geht von einem Extrem ins andere, aber das macht nichts, denn es ist einzig und allein dein Glaube, der dich durch dein ganzes Leben begleitet.“

    Jetzt sind wir vom Thema Karma zum Thema Glaube gekommen.

    „Kein Wunder, denn Karma ist Teil eines Glaubens. Und wie es aussieht, ist Karma nicht Teil deines Glaubens. Also, wozu über Karma sprechen?“

    Wenn ich nicht an Gott glaube, ist das dann auch ein Glaube?

    „Ich sagte schon, - der Glaube, von dem ich spreche, hat nichts mit Religionen oder Ähnlichem zu tun. Aber ja, auch das ist ein Glaube, wenn du nicht an Gott glaubst. Es ist sogar DER Glaube, von dem ich spreche.“

    Moment, Kim! Sprechen wir von ein und demselben? Verstehst du unter „Glauben“ etwa das, was allgemein Meinungen und Ansichten genannt wird?

    „Nein, Mädchen. Meinungen sind bedeutungslos. Sie zeigen nur die unzähligen Seiten ein und desselben Objektes, aber niemals das Objekt als Ganzes. Meinungen und Ansichten gehören zu den Äußerlichkeiten.“

    Aber Meinungen ändern sich auch im Laufe eines Lebens. Und dasselbe hast du vom Glauben gesagt, dass er von einem Extrem ins andere fallen kann.
    Wodurch entsteht der Glaube? Aus Erfahrungen? Das hast du doch gesagt! Aber Erfahrungen können auch Äußerlichkeiten sein.

    „Im Grunde genommen sind sie beides, - Äußerlichkeiten, wie auch Glaube.“

    Wenn es nicht um Gott geht, worum geht es bei diesem Glauben dann? Darum, was ich mir vorstelle, was nach meinem Tod passiert?

    „Du hast in diesen allerneuesten Gesprächen den schönen Satz: Ich erkenne das Wunder, dass ICH BIN! - geschrieben. Das, Mädchen – DAS nenne ich wahren Glauben. Dieser Satz lässt sich nicht widerlegen. Er ist ein Beweis in sich selbst und dennoch lässt er alles offen. Er drückt in fast meisterhafter Vollendung das Hier und Jetzt aus.
    Mehr braucht es nicht, Mädchen.
    Der wahre Glaube ist stets ein Geheimnis und etwas Rätselhaftes und kann niemals mit Religionen oder Dogmen in Zusammenhang gebracht werden.
    Der wahre Glaube braucht nichts von außerhalb, auch wenn das Leben meistens von Äußerlichkeiten profitiert, denn immerhin bist du nicht das einzige existente Lebewesen. Die Verbindung zum Außen besteht und ist nicht zu leugnen. Und doch hat sie mit dem wahren Glauben nur sehr wenig zu tun.
    Und noch einmal: Der wahre Glaube braucht keinen Gott, kein so genanntes heiliges oder höheres Wesen, denn er entsteht in jedem einzelnen Lebewesen selbst.
    Und zum Abschluss noch dieses: Der wahre Glaube ist immer HIER und JETZT.“

    Auch wenn er von einem Extrem ins andere fällt?

    „Tut er das HIER und JETZT?“

    Irgendwann einmal – vielleicht?

    „Mädchen, irgendwann einmal ist aber nicht hier und jetzt.“
     
  5. Wiesl

    Wiesl Neues Mitglied

    Registriert seit:
    10. Oktober 2005
    Beiträge:
    20
    @Nelida: Frage doch mal Kim wer DU wirklich bist.
     
  6. Nelida

    Nelida Guest

    Werbung:
    Hey, Kim, wer bin ICH wirklich?

    "Ach, Mädchen, um ehrlich zu sein, du bist eine kleine Wichtigtuerin, die sich liebend gerne in Foren wichtig macht.
    Du postest unsere geheimen Gespräche, nur um zu zeigen, wie klug du dich fühlst.
    Aber du bist nicht klug.
    Du bist auch nicht wichtig.
    Du bist nicht mehr als ein winziges Staubkörnchen im Universum."

    Ach, hätte ich nicht gefragt!

    Na warte, Wiesl! Noch mal so ein Tipp und ich befolge ihn NICHT!

    :flush2:
     
  7. Wiesl

    Wiesl Neues Mitglied

    Registriert seit:
    10. Oktober 2005
    Beiträge:
    20
    @Nelida: Glaubst du das was dir Kim erzählt?

    @Kim: Erzähle ihr doch bitte die WAHRHEIT!
     
  8. Nelida

    Nelida Guest

    @Wiesl

    Was ist Wahrheit?
    Ist's nicht so, dass es so viele Wahrheiten gibt, wie Sand am mehr? Oder glaubst du an eine allesumfassende, einzige Wahrheit?
     
  9. Nelida

    Nelida Guest

    Mittwoch, 12. Oktober 2005

    Meiner neuen Geschichte nach („Aleksander“) kann der Glaube sehr gefährlich sein, noch dazu, wo er einem gar nicht wirklich bewusst ist.

    „Das ist die Programmierung, das Schema, in welches du von Geburt an hineingepresst wurdest. Und dazu gehört unter anderem auch die Religion.
    Ich würde es jedoch nicht so tragisch sehen, wie in deiner neuen Geschichte, dass jeder Gottgläubige verdammt ist, obwohl es gar nicht so weit hergeholt ist, dass der biblische Gott ein Seelenfresser ist.“

    Das erinnert mich an unsere älteren Gespräche über die „Wesen der Anderen Seite“, zu denen alle Götter, Engel und Dämonen gehören, wie auch alle möglichen Phantasiefiguren.
    Ha! Demnach gehörst du doch auch zu diesen Wesen, da du ebenso eine Phantasiefigur bist.

    „In deinen so genannten ‚Büchern der Wahrheit’ hast du meine Mutter zu einem Wesen der Anderen Seite werden lassen, - also bin ich ja doch zur Hälfe so ein Wesen.“

    Ich sehe den Schalk in deinen Augen, Kim.
    Jetzt aber im Ernst! In diesen meinen so genannten Büchern der Wahrheit war es doch so, dass alle „Wesen der Anderen Seite“ die „Wesen Dieser Seite“ energetisch in ihre Macht bekommen und sie, wenn sie sterben, umpolen, was bedeutet: sie machen sie zu ihresgleichen und löschen somit das gesamte Bewusstsein der „Wesen Dieser Seite“, zu denen auch wir Menschen gehören.

    Ach ja, den Unterschied möchte ich noch einmal erwähnen.
    Also, wie schon erwähnt, gehören zu den „Wesen der Anderen Seite“ alle Götter, Engel und Dämonen. Es sind jene Wesenheiten, die immer eine Ganzheit sind, aber alle möglichen Formen der Materie annehmen und GLEICHZEITIG an verschiedenen Orten sein können.
    Die „Wesen Dieser Seite“ sind auch Ganzheiten, die aber aus unzähligen Aspekten bestehen und praktisch all diese Aspekte sind, wobei jeder ihrer Aspekte sein Leben in den Erscheinungswelten leben muss.
    Der Unterschied ist also, dass die „Wesen der Anderen Seite“ Materie ANNEHMEN können, während die Aspekte der „Wesen Dieser Seite“ die Materie IST.

    Nun ja, und deine eigentliche Aufgabe, Kim, war (ist) doch, den Wesen der Anderen Seite die Energie der Aspekte der Wesen Dieser Seite wieder abzunehmen und ihnen zurück zu geben, um das Gleichgewicht im Universum wieder herzustellen.

    „So haben wir es damals ausdiskutiert und somit jede Religion, die einen Gott an oberster Stelle hatte, ausradiert.“

    Aber zu den Göttern, Engeln und Dämonen gehört doch auch Luzifer, der in meiner neuen Geschichte sehr gut weggekommen ist, da er der eigentliche Befreier ist, der zu keinem Glauben, außer dem Glauben an sich selbst anstiftet.

    „Luzifer kam auch in deinen älteren Gesprächen gut weg, da er – soweit ich mich erinnere – zur Seite der Wesen Dieser Seite überwechselte, was ja sein eigentlichen ‚Fall’ war. Wir machten keinen Unterschied zwischen Luzifer, Satan oder dem Teufel, denn sie alle sind zu Gegenspieler Gottes gemacht worden.
    Sozusagen herrschte unter den Wesen der Anderen Seite ein mächtiger Krieg.“

    Wobei dieser Krieg auch ganz anders gesehen werden kann. Zum Beispiel so, dass die Wesen der Anderen Seite aufzeigen, dass es unterschiedliche Seiten gibt. Man könnte sagen, sie haben eigentlich die Dualität in die Erscheinungswelten gebracht und die Wesen Dieser Seite darauf aufmerksam gemacht.
    Aber wie könnte ein Mensch dem allen entgehen?

    „Indem er an sich selbst glaubt, - oder sich, wie ich schon mehrmals sagte, an dem Tisch festhält, vor dem er sitzt, da ihm dieser sicher mehr Halt gibt, als irgendein Gott, der ihn ohnehin nur aussaugt.“

    Ich erinnere mich an unsere ersten Gespräche, wo du sehr mutig sagtest, dass Religionsbücher nichts anderes als Märchenbücher sind. Aber dann kam der Widerspruch, als du sagtest, dass nichts erfunden, sondern nur entdeckt werden kann und somit sind auch Märchenbücher ein Teil der so genannten Realität.

    „Dem stimme ich noch immer zu, aber bedenke, was – z.B. – in der Bibel zu lesen ist, und wie Gott darin dargestellt wird. Selbst wenn die Bibel mehrmals überschrieben, wie auch verfälscht wurde, so war sie doch auch von Anfang an verfälscht.
    Wie kann ein Mensch auch so vermessen sein, zu glauben, er würde das Reich der Götter ergründen können? Er wird es, selbst wenn er das Tor zu den Göttern geöffnet hat und einen Blick in ihr Reich werfen darf, dennoch verfälscht beschreiben. Und das aus einem sehr simplen Grund: Er befindet sich im menschlichen Bewusstsein und kann nicht darüber hinaus, während die Götter sich in einem immens größeren Bewusstsein befinden.
    Und wenn ich von vorne herein weiß, dass ich dieses Geheimnis ohnehin nicht ergründen kann, dann bleibt mir nun mal nichts anderes übrig, als an dem festzuhalten, was ich WIRKLICH wahrnehme. Und das ist von Mensch zu Mensch verschieden, sobald es sich um andere Dimensionen, um andere Bewusstseinsblasen handelt.“

    Und doch versuchen wir Menschen allzu gerne, diesem Geheimnis auf die Spur zu kommen, selbst mit dem Wissen, dass wir es niemals schaffen werden.

    „Erinnerst du dich, als ich einmal sagte: Greif nicht nach anderen Sternen, denn du besitzt selbst einen Stern? Mir ging es da nicht unbedingt um die Erde und die Suche nach anderen Wohnmöglichkeiten der Menschheit, sondern auch um die Gedanken, - um das Ergründen anderer Sphären im geistigen Bereich.
    Es ist ja so, dass bei allem, was der Mensch tut, Energie verbraucht wird. Jedes Tun hinterlässt einen Moment voller Energien, egal worum es sich handelt. Unter Tun verstehe ich auch geistige Arbeit.
    Wenn sich nun ein Mensch sein gesamtes Leben mit jener geistigen Arbeit beschäftigt, die das Geheimnis der Götter, der Entstehung des Universums ergründen sollte, und das mit dem leisen Wissen, dass er es ohnehin nicht schaffen wird, - meinst du nicht, dass er somit seine Lebensenergie verschwendet hat?“

    Vielleicht glaubte er, es zu ergründen?

    „Selbst wenn er es schaffen würde, - könnte er daran etwas ändern?“

    Er hätte das Wissen über die Götter.

    „Aber die Götter sind mächtiger als ein Aspekte der Ganzheit, - als ein Aspekte eines Wesens Dieser Seite. Er, als winziger Aspekt, hätte niemals die Möglichkeit, irgendetwas daran zu ändern. Er würde nur wissen, dass es die Götter gibt. Und das würde nur noch zu mehr Abhängigkeit führen.
    Sobald ich als Mensch weiß, dass es die Götter gibt, wächst mein Glaube und wird zu Wissen.“

    Und wenn der Mensch herausfindet, dass die Götter Seelenfresser sind, und es besser wäre, sich von den Göttern zu befreien?

    „Das, Mädchen, wird er niemals herausfinden, denn dazu ist sein Bewusstsein zu klein. So gesehen wäre es also besser, die Beschäftigung mit den Göttern sein zu lassen.“

    Ein teuflischer Gedanke!

    „Ist es denn nicht so, dass jede Beschäftigung mit Göttern, Engeln und Dämonen Abhängigkeit schafft? Die Menschen beten um alles Mögliche, weil sie glauben, dass ihnen die Wesen der Anderen Seite beistehen und ihnen helfen. Dadurch legen sie ihr Leben in ihre Hände und werden nichts anderes als blinde Marionetten. Sie suchen den Kontakt zu den Göttern durch Kartenlegen, Orakeln und alles Mögliche, nur um von ihnen abhängig zu werden, weil sie sich nicht selbst entscheiden können, obwohl sie diese Möglichkeit durchaus haben.
    Allen Lebewesen haben, bzw. sind - das, was sie zum Leben brauchen. Sie brauchen keine Hilfe von ‚oben’. Sie haben, bzw. sind – genug Energie, um ihre eigenen Aufgaben zu lösen.
    Und genau das meinte ich damit, als ich sagte: Greif nicht nach anderen Sternen, wenn du selbst einen hast. Du bist dein eigener Stern und hast alle Möglichkeiten, die du für dein Leben brauchst.
    Ich sagte dir auch, dass es immer Stärkere, Mächtigere oder Bessere geben wird. Vergleiche werden dich immer wieder nur schwächen, weil du daraus erkennen könntest, dass du schwächer oder schlechter bist als andere. Aber das bist du nicht wirklich. Du bist nur ANDERS, so wie jeder und alles anders ist. Das ist nun mal das Dilemma der Erscheinungswelten, das noch immer nicht wirklich gelöst werden konnte.
    Es geht im Leben nicht darum, besser zu sein als andere, sondern um reine Selbsterkenntnis und Selbstverantwortung, und das ohne zu vergleichen.“

    Und wie soll das ohne Vergleiche möglich sein?

    „Ganz einfach: Erkenne, was du kannst und mach etwas daraus. Erkenne deine Vorlieben, denn nur das, was du gerne tust, gibt Kraft. Aber auch hier gibt es einen kleinen Haken, den ich bereits erwähnt habe, indem du dich fragst: Was will ich?
    Im menschlichen Bewusstsein wird es sicher nie ohne Vergleiche abgehen. Aber es kommt auf die wahren Vergleiche an, - auf die Vergleiche ohne Vorbilder. Sei dein eigenes Vorbild. Erkenne deine Talente und fördere sie.“

    Ich verstehe, Kim.
    Aber warum richtet ein Mensch in Not seine Augen nach oben und beginnt zu beten?

    „Programmierung, Mädchen!“

    Du meinst, das geschieht unbewusst?

    „Natürlich, weil es in ihm steckt – und das seit Geburt an. Bedenke, welcher Mensch so etwas tut. Wenn du die Möglichkeit hast, beobachte einen Menschen in Not, der mit einer Religion aufgewachsen ist, die einen Gott vorschreibt. Er wird mit Sicherheit zu beten beginnen. Dann beobachte einen Menschen, der noch nie etwas von Religionen gehört hat, - für den die Natur selbst der Gott ist. Er wird mit Sicherheit nicht beten.“

    Ich denke eben daran, dass die ersten Menschen, laut Bibel Adam und Eva, sich damit begnügen hätten müssen, von allen Bäumen die Früchte essen zu dürfen, nur nicht von dem einen, - dem Baum der Erkenntnis. Aber Luzifer, in Form einer Schlange, verführte sie dazu, indem er ihnen sagte, sie werden mächtiger und weiser, - so mächtig und weise wie Gott selbst.
    Das wäre doch eine Metapher mit der Aussage, nicht nach anderen Sternen zu greifen, sondern damit zufrieden zu sein, was man ist und hat. Und somit wäre ja doch Luzifer der Böse, der ja selbst auch mächtiger und weiser als Gott selbst werden wollte.

    „Weshalb er auch stürzte und zu einem Wesen Dieser Seite wurde und dasselbe Schicksal wie sie erlebt. Seit diesem Sturz aus dem Reich der Götter verlangen auch die Menschen mehr und mehr und können niemals zufrieden sein.
    Aber doch ist Luzifer etwas anders, als die Wesen Dieser Seite, selbst, wenn er seitdem zu ihnen gehört. Er gibt den Menschen und anderen Lebewesen des Universums ein Beispiel dessen, was passieren kann, wenn man nach Höherem greift, aber für dieses Höhere noch nicht bereit ist.
    Und zur Selbsterkenntnis gehört nun mal auch, sich nicht zu über- aber auch nicht unterschätzen. Nicht nur Luzifer ist auf die Nase gefallen.“

    Aber je öfter man auf die Nase fällt, umso besser lernt man das Aufstehen.

    „Und an ein und derselben Stelle treten, während der Fluss des Lebens vorüber zieht.“
     
  10. luzifer

    luzifer Sehr aktives Mitglied

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    3.418
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    :rolleyes:

    Luzifer...”der 13. Apostel”!?

    Dies ist ein Zeichen, das aus Dreien besteht:

    ein neues Zeichen

    Aus dem Davidstern, der Blume des Lebens und dem Yin/Yang Zeichen. Der blaue Strich im Weißen und der weiße im blauen Blütenblatt steht für den Punkt im ansonsten verwendeten Yin/Yang Zeichen. Es ist eine Variation. Der äußere Kreis kommt von der Blume des Lebens. Siehe auch in einem Buch von “Die Blume des Lebens” von Drunvalo Melchizedek http://www.space.arcor.de/toranbitra. Sinnigerweise hatte ich beim Erstellen des neuen Zeichens einen Topfdeckel, der genau dem Durchmesser der im o.g. Buch auf dem Einband verwendeten “Blume des Lebens”, entspricht.

    Wer dieses hier liest, der wird sich wohl eher an den Kopf fassen als in Jubel ausbrechen. Zweiteres Wäre mir lieber. Ich habe eben im Google eine Seite gefunden wo sich der Autor die Frage stellt, Warum Jesus als "Erstegborener Sohn" und "Das Wort" bezeichnet wird. Es traf mich wieder mal wie ein Offenbarung... Es ist also doch wahr! Luzifer ist Jesus Christus - und all die anderen die ich schon aufgeführt habe. Der Autor sagt, Das in (Kolosser 1:15; Offenbarung 3:14) steht "Jesus ist der einzige der Söhne Gottes, den Gott allein erschuf. Für die Erschaffung alles anderen im Himmel und auf der Erde gebrauchte Jehova den vormenschlichen Jesus als seinen „Werkmeister“ (Sprüche 8:22-31; Kolosser 1:16, 17). Außerdem diente er Jehova als oberster Wortführer. Deshalb wird Jesus „das WORT“ genannt (Johannes 1:1-3; Offenbarung 19:13).

    Wow - wenn das keine Bestätigung ist. Wir wissen das Gott Luzifer als ersten geschaffen hat und ich versuche aufzueigen,das in den drei Zeichen YinYang, Blume des Lebens und dem Davidstern dreimal die Sechs enthalten ist und dies ein Hinweis darauf, das Luzifer Christus ist... also der Lichtbringer/-Träger ist. Licht ins Dunkel bringen ("Herr" der "Finsternis"). Damit ist die Unwissenheit gemeint in Wissen verwandeln. Ich habe erfahren das in den Träumen Zahlen oft Seitenverkehrt gegeben werden, also das eben die Sechs die Neun ist - diese wie gesagt die Zahl des Christus ist, in der kaballastischen Lehre von den Zahlen des Glaubens der Juden! Gott schuf Luzifer zu allererst - und Solara sagt, das Luzifer freiwillig in die Materie hinabgestiegen ist, um die anderen nachzuholen, weil sie zu leicht waren und immer wieder abgestoßen wurden, wenn sie versuchten sich hier zu manifestieren! Der Autor oben sagt, Das Gott Jesus brauchte um hier Dinge für ihn zu erledigen. Das er Jesus schickte um zu tun was zu tun ist...!!!

    Spalte ein Stück Holz und ich bin da, hebe einen Stein auf und Du wirst mich finden

    Quelle: http://gottdiewahrheit.go.ohost.de/luzifer_13apostel.htm

    - - - - -

    Oder aber auch das Apokryphon des Johannes lesen...
    .. in dem genau geschildert wer Luzifer / Jesus gezeugt hat.

    Liebs Grüßerl - Luzifer -

    :escape:
     
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