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Ganz viele Fragen

Dieses Thema im Forum "Astrologie" wurde erstellt von blissful but not content, 11. März 2015.

  1. blissful but not content

    blissful but not content Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    4. Februar 2015
    Beiträge:
    1.362
    Ort:
    auf Zeitreisen mit dem Fluxkompensator
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    Hallo,

    Innerhalb des Zodiaks befinden sich die zwölf Tierkreissternbilder und auch die Bahnen der Planeten. Der Zodiak ist ja der Kreis der Lebewesen, oder auch Tierkreis. Hier ein Beispiel, ein kleiner Auschnitt des Zodiaks,
    http://img4.fotos-hochladen.net/uploads/201503111900lan69tzdre.png
    [​IMG]
    Interressant hier finde ich, die Geschichten hinter diesen Sternenbildern, wann sie entdeckt wurden. Ich bin auf der Suche nach der Herkunft der Eigenschaften, dieser Sternzeichen. Oder anders ausgedrückt, woher kommt die Bestimmung, der Eigenschaften.

    Oben sehen wir im Bild zb, das Sternzeichen Krebs. Die Sonne befindet sich jedes Jahr vom 21. Juli bis zum 10. August im Sternbild Krebs. Was bedeutet das zb für den Astrologen ? Also ich werde geboren und dann ist am Himmel das Sternzeichen Krebs zu sehen, wo muss das Sternbild denn zu sehen sein, damit es zutrifft ?

    Nehmen wir mal an, ein Planet wird von seiner Umlaufbahn abgelenkt, was würde die Auswirkung(en) für das/die betroffene Sternenbild(er) bedeuten ?

    Andere Frage, die nicht so unplausibel sein könnte. Betrifft der aktuelle wissenschaftliche Sachstand in der Ekliptik, wo die Planeten Messungen in der Vergangenheit ungenau durchgeführt worden sind, zwangsläufig durch fehlende Kenntnisse/Erfahrungen, die astrologischen Werte der Sternenbilder und werden/wurden diese angepasst ? Bitte nicht als falsche Kritik verstehen, ich finde es auch nur faszinierend, wie verblüffend genau mein Horoskop beschrieben werden kann und versuche zu ergründen, ob es mehr gibt als wir zu glauben wissen.

    eine wikipedia quelle zur Ekliptik :


    Aktueller Stand der Theorie
    Heute sind durch interplanetare Raumsonden die Planetenmassen etwa 100-mal genauer bekannt. Im Jahr 1970 berechnete J. Lieske den Trend zu:

    [​IMG]
    Aus allen geeigneten Beobachtungen bis zurück zur Zeit Leonhard Eulers (s. oben) erhält man für 1817 den Wert ε = 23° 27′ 47,1″ – was von den Werten der damaligen Astronomen nur um 0,5″ abweicht.

    1984 ging man auf die Bezugs-Epoche J2000.0 über:

    [​IMG]
    Der Unterschied zum System 1970 liegt mit 0,008″ unter der damaligen Standardabweichung.


    keine Ahnung ob diese Abweichung relevant ist/war, vielleicht weiß jemand mehr darüber zu sagen :)

    Jedenfalls ich bin mir sicher, das die Astrologie zu 100% funktioniert, nur noch nicht genau wie...

    wenn die Basisfragen geklärt sind, oder ungeklärt bleiben, bin ich zufrieden und kann das Thema mit Zufriedenheit lernen, oder tiefer in die Materie lesen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 11. März 2015
  2. Arnold

    Arnold Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    13. Januar 2005
    Beiträge:
    4.970
    Ort:
    Kirchseeon/München
    Hallo blissfull ,

    Soviel ich informiert bin, gab es in der alten Zeit ab Sumer ( vielleicht vorher Arratta, um 8000 v. Chr. im heutigen Iran ) bis zur Zeit der Griechen 36 Sternbilder. Heute gibt es um die 80, so dass die anderen im Laufe der Zeit hinzugefügt wurden. Stellt man sich die Zeit der Menschen als Nomaden vor, kann man mehr nachvollziehen, was zur Kreation der Sternbilder geführt hat. Es gab keine Schriften und auch feste Orte. Vielmehr streiften Gruppen um jeweils 20 - 50 Leute durch die Gegend, sammelten alles mögliche, und lernten auch mit den Pflanzen der Natur umzugehen. Die einzigen Lichter waren Sonne und Mond, und die unzähligen Sterne am Firmament. Dabei hielten sich die Menschen Nachts immer an die Fixsterne, und zu bestimmten Jahreszeiten waren jeweilige Ereignisse der Fall. Die Alten "schrieben diese Geschichten" in den Sternenhimmel, der bei entsprechender Fantasie Figuren zeigt, wie zum Beispiel der Löwe oder der große Bär. Die Erlebnisse wurden mündlich an die Nachkommen weitergereicht, über unzählige Generationen. Jung würde die Sternzeichen die Archteypen der Menschen nennen, weil sie alle möglichen Mythen und Geschichten enthalten.

    Zum Beispiel entstand das Sternbild "Altar" in Sumer. Der Altar steht in der Milchstraße und die Sumerer glaubten, dass "da oben" die Götter wohnen. Ja, und sobald man ein Opferfeuer in der Nacht entzündete, hatten die Leute den subjektiven Eindruck, dass der Opferauch zum Himmel aufsteigt. Die Ägypter richteten ihre Pyramyden nach den Fixsternen aus, so dass man auch in der Nacht sich nicht verlaufen konnte. Sie hatten sogar Wege angelegt, die mit Radon bestückt waren, und dieses leuchtet matt-grün bei Nacht. Die Sternbilder sind unterschiedlich groß. Früher war der Skorpion so groß, und man schnitt ihm seine Scheren ab, als die Waage dazukam.

    Der Sternenkreis hat unterschiedlich große Zeichen, so ist die Jungfrau weitaus größer, als dies beim Widder der Fall wäre. Aber, man hat aus dem Sternkreis willkührlich die 12 Tierkreiszeichen bestimmt, deren Abschnitte alle 30 Grad machen. Dies hat mit dem scheinbaren Umlauf der Sonne von der Erde gesehen aus zu tun, und diese subjektive Wahrnehmung entspricht auch den hermetischen Gesetzen! Die Ägypter wählten 36 Zeichen, was man im bekannten Tierkreis von Dendera sichtbar macht. Ich selbst habe ein tolles Werk vón Dumont über alle Sternbilder, mit entsprechender Interpretation. Da geht sehr vieles auf die Griechen zurück. Aber, wer sich intensiv damit befassen möchte, dem kann ich nur das Buch "Die Sterne von Babylon" von Werner Papke oder Pappke empfehlen! Garantiert mit Gänsehautfeeling beim Lesen!

    Ja, die Sonden, die ganzen neuen Technologien, sie bringen genaue Meßergebnisse, die hilfreich für die Zukunft der Raumfahrt sind. Aber ebenso interessant ist Stonehenge! Offiziell ist dieser Ort der Megaliten auf ca. 2350 v. Chr. datiert. Aber, man hat darunter zwei weitere Kreise gefunden, wobei der unterste bis zu 10000 Jahre alt sein kann. Aber es reicht schon die sichtbare Anlage aus, um aufzuzeigen, wie präzise diese Menschen vor langer Zeit arbeiten konnten und wie gescheit sie waren! Die Steinkreise waren geeignet, um Sonnenfinsternisse berechnen zu können. Das hatte natürlich Eindruck gemacht und entsprechende Macht verliehen. Um die Berechnung durchführen zu können, waren im mittleren Kreis 56 Löcher im gleichen Abstand angeordnet. Jedes Jahr steckte man einen Stab ein Loch weiter, und nach sieben Jahren zwei. Somit konnte man der Bewegung der Mondknotenachsen folgen, und der Tag einer Sonnenfinsternis konnte exakt berechnet werden. Durch das Vorrücken wurde diese Zeitdauer von 18,54 Jahren berechnet. Und die Ergebnisse wichten von den Präzessionsrechnern weniger als ein halbes Grad ab!

    Auch die Himmelsscheibe von Nebra, in der Nähe fand man auch solche Kreise, allerdings auf Pfählen errichtet. Aber Fakt ist, dass zu diesen Zeiten rund um den Planeten solche Systeme entstanden, wie auch in der Dschungelstadt Angkor. Früher orientierten sich die Menschen immer am Nachthimmel, sobald sie durch die Wälder streiften. Und man hat nachgewiesen, dass sich auch die Tiere an den Fixsternen orientieren. Der Mensch hat es in der heutigen Zeit anscheinend verlernt. Aber jeder kann sich solche Fähigkeiten antrainieren, wie ein Muskel, der lange nicht arbeiten musste und das Training aufnimmt... :)

    Alles liebe!

    Arnold
     
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  3. Schlottelmeyer

    Schlottelmeyer Mitglied

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    68
    Hallo Blissfull

    Es gibt 2 Tierkreise der Faktische und der Tropische. Der Faktische tierkreis wie der Name schon sagt zeigt die Sternzeichen in seiner realen länge wie es zu den Tropischen kam hat Arnold bereits erklärt.

    In dieser Grafik, ich habe leider keine bessere darstellung in Astroplus gefunden ist aussen der faktische und innen der tropische Tierkreis abgebildet, aber die Planetenstände stimmen nicht merkwürdig:sleep: naja jedoch stimmt die Zeichengröße.

    http://www.bilder-upload.eu/show.php?file=7a0371-1426120165.jpg


    LG
     
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  4. Schlottelmeyer

    Schlottelmeyer Mitglied

    Registriert seit:
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  5. blissful but not content

    blissful but not content Sehr aktives Mitglied

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    auf Zeitreisen mit dem Fluxkompensator
    ein herzliches dankeschön, für die mühe :)

    viel zu lesen und zu entdecken, ihr seit super (y)
     
  6. Arnold

    Arnold Sehr aktives Mitglied

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    Hier eine Grafik zur Veranschaulichung. Außen sieht man die reale Größe der Sternzeichen und innen im kleinen Kreis ist der Tierkreis. Jetzt kann es sein, dass jemand zum Beispiel Widder ist, aber im Sternenkreis wäre er Fisch. Ist auch eine Methode der Astrologie, wo sich manche lieber an den realen, äußeren Kreis halten. viewsky.gif
     
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  7. blissful but not content

    blissful but not content Sehr aktives Mitglied

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    1.362
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    auf Zeitreisen mit dem Fluxkompensator
    ich kann es erkennen, sehr schöne grafik


    danke vielmals lieber Arnold :)
     
  8. blissful but not content

    blissful but not content Sehr aktives Mitglied

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    wie steht die astrologie zu den menschen, die im mutterleib bereits unglücklich ums leben kommen?

    oder auch kurz nach der geburt? gibt es überhaupt anzeichen für ein ableben im horoskop?

    ich würde das thema am liebsten zu machen, aber kann mich dem nicht wirklich entziehen.

    desweiteren, wie seht ihr orte die, man sagt "unter einem guten stern stehen" ? ich habe lange in einer firma gearbeitet, wo das betriebsklima mit viel egoissmuss gepaart war, auch mit viel streit, in unterschwelligen bereichen, man stichelte untereinander.

    einige jahre später ging ich in eine andere firma, dort herrschte eine herzenswärme untereinander, aber der ort selber strahlte in einem harmonischen licht.

    es gibt auch regionen mit harmonischen völkern, die haben das glück gepaart, oder ihren stern des glücks :)

    irgendwie war ich auch jahre vom pech verfolgt, oder stellenweise gab es viel pech, nicht nur...wenn es glück gab, dann erscheinte es meist wie eine helfende hand gelenkt, so stark und mächtig, wie ein wunder :)
     
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