1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen
  2. Willkommen im grössten und ältesten Esoterik-Forum!
    Hier findest Du alles zu Astrologie, Lenormand und Tarot, Karten legen, Feng-Shui, Traumdeutung, Religion und Spiritualität, Engel, Familien-Aufstellung, Gesundheit, Reiki
    Registriere Dich kostenlos, dann kannst du eigene Themen verfassen und siehst wesentlich weniger Werbung

  3. Esoterikforum Adventkalender 2016
    Wir wünschen Dir einen friedlichen Advent.

Festhalten am irdischen Dasein, obwohl es Zeit wäre zu gehen

Dieses Thema im Forum "Nahtoderfahrungen" wurde erstellt von FischeMond, 18. November 2009.

  1. FischeMond

    FischeMond Mitglied

    Registriert seit:
    2. Oktober 2005
    Beiträge:
    96
    Werbung:
    Hallo,

    ich weiß nicht, ob ich hier am richtigen Platz bin, meine Frage passt nirgendwo so richtig rein. Aber es ist mir so wichtig, weil ich nicht weiß, wie ich mich verhalten soll.
    Meine Mutter ist seit vielen Jahren krank, und es geht ihr immer schlechter. Ich habe das Gefühl, sie ist dem Tod nahe, aber sie wehrt sich, verweigert sich, oder klammert an etwas. Sie leidet sehr, verschlimmert alles aber noch dadurch, dass sie (was schon immer eine Charaktereigenschaft war und jetzt immer deutlicher zutage tritt) sich missgünstig, negativ, undankbar und manipulativ verhält und alle damit in Schach hält.
    Vor ein paar Wochen spitzte sich ihr Zustand so zu - sie wurde auch dement - dass ich das Gefühl hatte, es geht auf das Ende zu. Ich hatte sogar an einem Abend das Gefühl, dass ihre Seele mich besucht hatte, und das hinterließ bei mir große Wärme und Rührung. Ich war daraufhin zum ersten mal in meinem Leben fähig, ihr einfach nur vorbehaltlos zu geben, Liebe und Wärme, auch aus dem (plötzlichen) Wissen heraus, dass sie mir nichts mehr tun kann, und auch, weil ich meinte ihre Seele, hinter ihrem ganzen Schlamassel aus Ängsten und Psycho-Terror zu spüren.
    Ich tat alles, was mir möglich war, um sie meine Liebe spüren zu lassen.
    Seither ging es ihr besser, der demente Zustand verbesserte sich, gleichzeitig wird sie wieder fordernd und misgünstig - ich kann damit überhaupt nicht umgehen.
    Es ist immer so, dass es ihr nach Kontakt mit mir besser geht, und mir geht es schlecht, wie wenn jemand mich aussaugen würde.
    Und sie ist so missgünstig und undankbar, dass sie alle die ihr helfen wollen, vergrault.
    Ich kann mit dieser Negativität nicht umgehen.
    Sie ist eigentlich reif zu sterben, da sie wirklich sehr leiden muss, gleichzeitig das Sich-Verweigern - wie kann man einer Seele helfen, loszulassen?
    Ich muss dazusagen, dass sie sich auch jeglicher Vorstellung von Leben nach dem Tod verweigert, es ist nicht möglich, auf dieser Ebene mit ihr zu kommunizieren; sie klammert sich an das irdische Dasein.

    Was passiert mit dieser Seele, wenn sie stirbt? Wie kann ich verhindern, dass sie zur wandernden Seele wird oder kann ich es nicht verhindern?

    Es tut mir leid, wenn das alles etwas konfus klingt, ich bin nur so hin- und hergerissen zwischen Geben (mit dem Gefühl, dass sie sich Kraft von mir nimmt) und Ablehnung mit ihr in Kontakt zu treten, weil sie so entsetzlich negativ ist und es nicht möglich ist, ihr Zusammenhänge begreiflich zu machen.

    Wie kann ich etwas bewirken?

    Liebe Grüße,
    FischeMond
     
  2. omnitak

    omnitak Mitglied

    Registriert seit:
    29. September 2007
    Beiträge:
    394
    Liebe FischeMond,

    in deinem Fall ist es das wichtigste das du dich beginnst schützt, es gibt viele Methoden dazu. Wer schutzlos Kranken und Sterbenden gegenübertritt, ev. auch eine nicht intakte Aura hat, forciert im leichtesten Fall Energieraub und im schlimmsten Fall selbst Besetzungen.

    Wer stirbt und nicht von Menschen, Materie oder einem Tun lassen kann, aber auch wer von Menschen festgehalten wird und noch dazu ans Jenseits nicht glaubt - der hat die besten Aussichten eine erdgebundene Seele oder auch ein Poltergeist zu werden.

    Du kannst niemanden ändern, aber du kannst mit ihr auf Seelenebene kommunizieren, ihr alles erzählen was dir am Herzen liegt, das kommt immer an. Wenn du Helfer aus der geistigen Welt hast, kannst du auch die um Unterstützung bitten.

    Liebevolles Mitgefühl ist wichtig - aber nicht mitleiden und aufopfern, wenn du bei ihr bist, denn jeder Mensch hat unsere Liebe verdient, jeder der sie möchte, aber nicht um den Preis des eigenen Verfalls.

    Alles liebe :)
    omnitak
     
  3. FischeMond

    FischeMond Mitglied

    Registriert seit:
    2. Oktober 2005
    Beiträge:
    96
    Lieber Omnitak,

    ich danke dir für deine Hilfe.

    ....genau das ist das, was ich spüre.
    Ich versuche mich zu schützen, aber mein Schutz scheint immer "zusammenzukrachen", wenn ich in ihrer Nähe bin; da reicht meistens schon ihre Stimme am Telefon......

    ....davor fürchte ich mich eben. Ich habe das Gefühl, wenn wir das hier nicht lösen, was auch immer es ist, dann geht es noch viel schlimmer weiter.


    Es ist schon schwierig für mich, ihr zu erzählen, was mich bedrückt. Ich bin es gewohnt, dass sie mir dann von oben herab gute Ratschläge gibt, weil sie sich in einer starken Position fühlt, wenn ich mit Problemen zu ihr komme. Ich fühle mich dann sehr schnell manipuliert.


    .....ja ich weiß.
    Es ist der Schutz, der bei mir nicht funktioniert. Dann kommt bei mir Panik hoch.


    Lieben Gruß,
    FischeMond
     
  4. JimmyVoice

    JimmyVoice Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    13. November 2004
    Beiträge:
    44.000
    Ort:
    Berlin und Wien sowas wie zweite Heimat
    FischeMond, deine Mutter wird den richtigen Zeitpunkt wählen, denn die Entscheidung liegt bei ihr und sie wird auch entscheiden, ob sie dann alleine sein oder jemanden dabei haben will.

    Ich weiß, es ist schwer zu zu sehen und zu warten, wenn man selbst abgeschlossen hat. Gib ihr Zeit, sie weiß wann die Zeit des Gehens da ist
     
  5. Nayeli

    Nayeli Neues Mitglied

    Registriert seit:
    1. Oktober 2006
    Beiträge:
    1.339
    Liebe FischeMond,nun ein Beispiel wie es gehen könnte.

    Besuche deine Mutter, erkläre ihr, das du die Brücke bist. Deine Mutter kann nicht sterben, weil sie dich so sehr liebt, und noch soviel Zeit wie möglich mit dir verbringen möchte.Deine Anwesenheit hilft deiner Mutter nicht. Es hindert sie daran los zulassen. Du musst jetzt ganz stark sein, denn du musst jetzt zu ihr gehen. Sag ihr das du sie liebst, aber das du gehen musst, damit sie frei ist. Sag ihr, dass ein Engel bei ihr ist und sie beschützt und das der Engel sie begleiten wird.Bitte bestelle ihr diesen Engel, sag einfach" bitte Engel helft meiner Mutter". So, dann geb ihr einen Kuß und geh.

    Nun noch eine Übung für dich.
    Jeder findet durch Vergebung zu mehr inneren Frieden. Zu vergeben heißt, es fällt eine große Last von einem.
    Räume auf, schmeiß alles was dich belastet fort. Deine Vergebung ist das Zahlungsmittel für deinen inneren Frieden und zuwachs an Lebensenergie. Ziehe dich in ein ruhiges Zimmer zurück und denke an deine Mutter.Sage zu ihr:
    Ich vergebe dir und lasse dich nun vollständig los. Ab jetzt hege ich keinerlei Groll gegen dich. Meine Vergebung ist vollkommen.
    So gibst du den Weg frei für deine Mutter, den Weg zu Gott.Du musst vergeben damit das Tor sich öffnen kann und deine Mutter frei ist, sowie auch du frei sein wirst, da du ihr nicht mehr im Wege stehst. Die bösen Angriffe deiner Mutter sind nicht so gemeint , wie sie bei dir ankommen, sie denkt , wenn sie bös ist zu dir, dann leidest du nicht so sehr , wenn sie geht, aber eigentlich ist das Liebe pur.
    Ich wünsche dir ganz viel Kraft und hoffe das du verstehst , was ich dir sagen möchte.
    Ganz viel Licht und Liebe ,
    Nayeli
     
  6. FischeMond

    FischeMond Mitglied

    Registriert seit:
    2. Oktober 2005
    Beiträge:
    96
    Werbung:
    Liebe Nayeli, lieber JimmyVoice,


    ich habe verstanden.

    Ich brauche noch Zeit. Ich gehe mit der Vergebung, bis ich den Gang schaffe.

    Es wird ein entsetzlich schwerer Gang.


    Danke Euch.

    Alles Liebe ,
    FischeMond

    P.S.
    Kann sein, dass ich euch dann nochmal brauche........
     
  7. Nayeli

    Nayeli Neues Mitglied

    Registriert seit:
    1. Oktober 2006
    Beiträge:
    1.339
    Jeder Zeit liebe FischeMond
     
  8. Syrius

    Syrius Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. August 2009
    Beiträge:
    5.174
    Ort:
    Schweizer Mittelland
    Liebe FischeMond,

    Schöne Dinge sind schon gesagt worden. Aber trotzdem ist es schön zu lesen wie sehr Du Dich um einen würdigen letzten Schritt Deiner Mutter bemühst.

    Was die Energie betrifft, so spürst Du das auch absolut richtig. Je näher Du Deiner Mutter bist, sie gar berührst desto intensiver fliesst Deine Lebensenergie in ihre Richtung und damit lebt sie länger und hat wieder Kraft für ihr Ränkespiel. Du tust ihr und vor allem Dir einen Gefallen, den Abstand so gross wie möglich zu halten.

    Mit ihrer Negativität umzugehen und das Loslassen, das brauchst Du nicht zu schaffen. Schick ihr immer Gedanken des Verzeihens und der Liebe, vor allem wenn Du bei ihr bist. Sei Dir bewusst, dass gerade die letzten Tage noch sehr viel bewirken kann im Hinblick auf das Weiterleben, auch wenn es gar nicht danach aussieht.

    Wenn Deine Mutter nicht an das Weiterleben glaubt ist es wahrscheinlich, dass sie gar nicht realisieren wird, dass sie gestorben sein wird. Und dass sie dann in der Umgebung bleiben wird ist anzunehmen. Und wahrscheinlich bei Dir, weil Du ihr scheinbar die Nächste bist. Ob Du sie dann bemerken wirdst oder nicht, hängt von Deiner medialen Begabung ab.

    Wichtig ist einfach, dass Du jetzt schon täglich um Schutz bittest, denn gerade wenn alle Energie weg ist, bist Du geistig sehr angreifbar. Bitte Deinen Schutzengel um gute Führung und bitte Gott um Führung der Seele Deiner Mutter.

    Ich habe alle Achtung vor dem, was Du leistest.

    lg
    Syrius
     
  9. JimmyVoice

    JimmyVoice Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    13. November 2004
    Beiträge:
    44.000
    Ort:
    Berlin und Wien sowas wie zweite Heimat
    Sie ist mit der Situation einfach nur überfordert. Lass sie mal spüren, dass sie lebt, denn sie kann noch nicht ans Sterben denken. Sie verweigert sich nicht wirklich dem Tode, sie will nur so genommen werden, wie sie ist. Sie will über sich selbst entscheiden und nicht hören, was sie zu tun hätte.

    Man selbst sollte sich zurücknehmen, das heißt, die eigenen Gedanken, die eigenen Vorstellungen zurück nehmen. Sie hat alles in der Hand und kein anderer
     
  10. JoyeuX

    JoyeuX Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    6. Dezember 2005
    Beiträge:
    9.100
    Ort:
    daheim
    Werbung:
    Hi,

    ich würde es vermeiden, im Beisein der Mutter, oder sogar zu ihr, irgendwie den Tod, das Sterben, oder damit Zusammenhängendes zu erzählen...
    Sie hat scheinbar Angst davor.
    Und sie weiß dass sie vielleicht nicht mehr viel Zeit hat...
    Und sie will noch nicht...
    Warum ihr das dann noch extra vor Augen halten?
    Sie wird spüren wann sie wirklich gehen muss, bis dahin sollte man sie meines Erachtens nicht mit der Nase drauf stoßen dass es "jetzt schon Zeit ist", oder sie über irgendeine "Brücke" gehen soll, oder sonstiges...
    Ich würde sie jetzt auch nicht alleine lassen...sondern ihr beistehen.
    Es ist der Lebensabend deiner Mutter, du kannst entweder jetzt mit ihr diesen Gang gehen, oder später nur noch die Möglichkeit haben, an ihrem Grab zu stehen. Und dann fragst du dich vielleicht...warum war ich nicht da?
    Keiner will am Ende seines Lebens alleine sein, und sich verlassen vorkommen.
     

Diese Seite empfehlen