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Familienaufstellung zur Befreiung von Fremdschicksalen?

Dieses Thema im Forum "Familienaufstellung" wurde erstellt von Sonne33, 21. November 2006.

  1. Sonne33

    Sonne33 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    12. September 2006
    Beiträge:
    25
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    Hallo!

    Ich ziehe nun ernsthaft in Betracht eine Familienaufstellung mitzumachen.

    Bisher war ich immer etwas reserviert dem Thema gegenüber, weil ich einmal bei einer Aufstellung im größeren Rahmen (ca. 30 Leute) zugesehen hatte. Die Leiterin hatte bei Hellinger gelernt und es war voll die Härte ... für mich als Sensiblechen. Dabei hatte ich nur zugesehen. Auf jeden Fall brach die Frau, die aufgestellt hatte, innerlich komplett zusammen und niemand durfte ihr Aufmerksamkeit schenken. Ich verstehe schon irgendwie, wie die Leiterin es gemeint hatte, aber diese Härte ist für mich nichts. Das weiß ich aus Erfahrungen in anderen Seminaren. Ich brauche jemanden liebevollen, einfühlsamen, dennoch mit sanftem Druck arbeitenden.

    Vielleicht irgendwelche Empfehlungen für den Westen von Österreich?

    Mir geht es darum, daß ich mein Leben lang schon sehr unzufrieden war, seit gut 3,5 Jahren dann plötzlich chronisch erkrankt bin und das alles trotz guter Therapien sehr sehr hartnäckig ist.

    Eine Schamanin, eine Kartenlegerin, meine Masseurin und eine recht feinfühlige Freundin von mir haben unabhängig voneinander gesagt, daß dies bei mir so aussehe, als würde das "Schicksal" einer anderen Person auf mir lasten, sodaß ICH nicht durchkomme. Ich weiß jetzt nicht, wie ich das ausdrücken soll. Außerdem nahm sich mein Vater das Leben als ich 11 Jahre war, was mir immer noch zu schaffen macht. Dadurch, daß von ihm viel unausgesprochen und unerledigt zurückblieb, hat er sich vielleicht an mich gehängt... die Schamanin meinte, daß es Ahnen seien. Es liegt sozusagen ein Schleier, ein Nebel, ein Geheimnis über mir, daß mich nicht durchdringen läßt.

    Bei Rückführungstherapien in die Ebene zwischen den Leben durfte ich mal meine eigentliche Struktur etwas kennenlernen und diese überrraschte mich sehr, da ich mich so gar nicht kenne.

    Wäre eine Familienaufstellung für diese Art von Thematik hilfreich? Wenn ja, welche Art der Familienaufstellung genau?

    Danke im voraus für eventuelle Tipps, Erfahrungen und Statements.

    Liebe Grüße

    Sonne33
     
  2. ChrisTina

    ChrisTina Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. Juli 2003
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    4.988
    Ort:
    Im Himmelreich des Ortes, wo die Götter Schach spi
    Hallo Sonne,

    ich hatte in der Ausbildung einen Kollegen in Tirol dabei, werd den mal fragen, ob er selbst Aufstellungen leitet oder wen empfehlen kann. Wird aber ein paar Tage dauern, bis ich Antwort habe.

    Falls mir sonst noch wer einfällt, frag ich die auch.

    Also speziell für dein *Vaterthema* wirds wahrscheinlich einige Richtungen geben, die dir da sehr viel helfen können.

    Was mich persönlich interessiert ist, warum deine Schamanin nicht gleich was gemacht hat, wenn sie dir schon sagt, dass es was mit den Ahnen zu tun hat.

    Ich könnt mir vorstellen, dass speziell jetzt auch die *Bewegungen der Seele* mit dir und deinem Vater wahre Wunder vollbringen könnten. Vielleicht findet dich ja eine Aufstellungsübungsgruppe in deiner Umgebung, wo du das sogar ganz schnell *erledigen* könntest. Ich weiß leider nur im Osten derartige Übungsgruppen.
     
  3. Sonne33

    Sonne33 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    12. September 2006
    Beiträge:
    25
    Hallo Christina!

    Danke für Deine schnelle Antwort.

    Warum die Schamanin nichts machte? Ich denke, weil das wirklich ein Schritt ist, den ich selbst gehen muß. Sämtliche Unterstützungen auf allen Ebenen brachten mir bisher keinen Erfolg. Es muß wohl was ganz Hartnäckiges, Verzwicktes sein. Sie gab mir natürlich einige Dinge mit auf dem Weg, wie ich diesen Schritt gehen kann ... mich mit Ritualen/Magie zu beschäftigen, für das ich scheinbar ein sehr sehr großes Potential und innere Kraft habe. Obwohl ich das auch manchmal praktiziere und auch schon Erfolg damit hatte, fehlt mir irgendwie das diesbezügliche (Selbst)bewusstsein noch.

    Liebe Grüße

    Sonne33
     
  4. ChrisTina

    ChrisTina Sehr aktives Mitglied

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    Im Himmelreich des Ortes, wo die Götter Schach spi
    Hast du schon mal versucht, deinen Vater einen Brief zu schreiben und ihm darin all das zu sagen, was unausgesprochen blieb? Wirklich alles schreiben, was du ihm gerne sagen wüdest. Und diesen Brief dann dem Feuer übergeben und ihn dadurch zu transformieren in Licht und Wärme? Wenn nicht, nur so als zusätzlich und eher schamanische Anregung.
     
  5. Sonne33

    Sonne33 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    12. September 2006
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    Ich habe mehrere Verabschiedungsrituale gemacht. Ihm alles gesagt, was mir am Herzen lag und ihn aufgefordert ins Licht zu gehen.

    Liebe Grüße

    Sonne33
     
  6. ChrisTina

    ChrisTina Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. Juli 2003
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    4.988
    Ort:
    Im Himmelreich des Ortes, wo die Götter Schach spi
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    Mir gings weder um Verabschiedung noch darum, ihn *ins Licht zu schicken*. Aber ist ok - ich hab einfach nen anderen Ansatz. Wobei sich mir jetzt die Frage stellt, ob Aufstellung für dich lösend wirken kann.

    Aber mal sehen, was die anderen Aufsteller hier meinen.

    Wie auch immer, viel Erfolg mit der Lösung deines Themas.
     
  7. Sonne33

    Sonne33 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    12. September 2006
    Beiträge:
    25
    Worum ging es Dir dann bei der Frage mit dem Brief?

    Warum stellt sich jetzt Dir die Frage, ob eine Aufstellung lösend wirkend kann und was könntest Du Dir vorstellen, was lösend wirken könnte?

    Liebe Grüße

    Sonne33
     
  8. Harry55

    Harry55 Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    300
    Ort:
    Nähe Graz / Österreich
    Hallo Sonne33

    ich schliesse mich da ChrisTina an.
    Eine Verabschiedung oder ins Licht schicken scheint nicht (allein) das Thema zu sein.
    Eher ein Thema, das DU abarbeiten sollst. Ob es nun dein eigenes Thema ist ( Lebensaufgabe, zu Erlebendes ) oder etwas Übernommens ist nicht klar.

    Wichtig für eine FA ist vollkommene Offenheit/Unvoreingenommenheit für das, was daherkommt und der Wille ( Absicht ),
    etwas zu ändern ( heil werden zu wollen, mit dem Herzen ).

    Alles Liebe
    Harry
     
  9. Sonne33

    Sonne33 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    12. September 2006
    Beiträge:
    25
    Dafür bin ich für mein Gefühl schon des längeren bereit. Natürlich ist da auch sicher eine für mich ebenso nicht fassbare Angst, aber da ich im Grunde ein mutiger Mensch bin und die starke Sehnsucht danach, heil werden zu wollen da ist, will ich diesen Weg auch gehen.

    Erscheinen meine Zeilen so anders? Würde mich sehr interessieren, da ich immer das Gefühl habe, keinen Anhaltspunkt zu haben. Wie viele wissen, ist man bei sich selbst leider quasi blind. Zumindest ist es bei mir so.

    Liebe Grüße

    Sonne33
     
  10. ChrisTina

    ChrisTina Sehr aktives Mitglied

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    Im Himmelreich des Ortes, wo die Götter Schach spi
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    Um ein *klärendes Gespräch* mit deinem Vater. Darum, den Schmerz seines Verlustes in dir wahr zu nehmen und auch an zu nehmen.

    Sorry, dass ich unterstellt hatte, dass du dich schon mal mit der Thematik von Familienaufstellungen befasst hast.
    Weil sich die Aussage
    nicht mit dem verträgt, was ich unter Familienaufstellung kenne. Für mich klingt diese Aussage anmassend und besserwisserisch und ist keiner kindlichen Haltung dem Vater gegenüber angemessen.
    Ich wüßte nichts, was ich dir raten könnte.

    Vielleicht findest ja einen Aufstellungsleiter, der trotzdem mit dir aufstellt. Viel Erfolg dabei.
     
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