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Es kann nur ausgelöst werden, was...

Dieses Thema im Forum "Astrologie" wurde erstellt von Ouranos, 24. November 2007.

  1. Ouranos

    Ouranos Mitglied

    Registriert seit:
    24. November 2007
    Beiträge:
    337
    Ort:
    Salzburg in Österreich
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    Hallo an alle ;-)

    Ich habe eine Frage an euch bezüglich des Satzes: "Es kann nur das ausgelöst werden, was im Radix angelegt ist". Wie handhabt ihr es mit dieser Regel? M. Roscher interpretiert in seinen Büchern und Skripten ausschließlich mit diesem Grundsatz, mit guten Ergebnissen, wie ich finde. Wenn z.B. der Transit-Jupiter durch Haus 5 geht, wäre das als Konstellation Sonne/Jupiter. Folglich müsste im Radix auch Sonne/Jupiter angelegt sein, wenn man diesen Grundsatz befolgt. Nach dem kybernetischen Modell löst Sonne/Jupiter auch Sonne/Saturn, Mond/Jupiter, Mond/Saturn, Sonne/Neptun und Mond/Neptun aus. Doch wenn wir das weglassen, bleibt nur Sonne/Jupiter übrig. Was macht jetzt ein klassischer Astrologe, der sich an diesen Grundsatz hält, und in diesem Fall beim besten Willen kein Sonne/Jupiter im Radix findet?? Passiert da ein ganze Jahr lang nichts im Bezug auf den Jupiter-Transit durch 5? :confused:

    LG Ouranos
     
  2. Simi

    Simi Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    31. Oktober 2005
    Beiträge:
    5.768
    Hi Quranos :)

    Diese Regel? Die ist überflüssig, da selbstverständlich.
    Das ist ja so, als würde man sagen: man wird nur nass, wenn man mit Wasser in Berührung kommt.

    Ich weiss es nicht, ich weiss ja nicht mal, was ein klassischer Astrologe ist.
    Ich weiss nur, ein Jupiter-Transit durch 5 ist ein Jupiter-Transit durch 5, als solcher wird er gedeutet- weil er da ist.
    Was hat denn dieser Transit mit Sonne/Jupiter zu tun? Ich habe ein Sonne-Jupiter Trigon im Radix, das ist doch ganz was anderes als ein Jupiter-Transit durch 5. Das sind zwei Paar Schuhe- und nicht mal annähernd vergleichbar.

    Mit Auslösung meinst du ein konkretes Ereignis, was dann auftritt?

    :)
     
  3. Pholus

    Pholus Mitglied

    Registriert seit:
    16. Mai 2006
    Beiträge:
    270
    Hallo Uranus

    Ist einer seiner großen Stolpersteine bezüglich seiner Kernaussagen, worüber ein klassischer Astrologe gut lachen hat, weil er dies so niemals bestätigt kriegt.
    Darum.
    Sicher geschieht etwas, wenn diese Konstellation nicht im Radix “offensichtlich” vorhanden ist. Ich schreibe bewusst offensichtlich, weil es mit Sicherheit einen Treffer oder Gesichtspunkt bezüglich dieser Konstellation im Horoskop gibt.
    Zwei (von vielen) Überlegungen dazu: Roscher arbeitete ja auch mit den Resonanzen (auch im Transit). Dabei ist es so, dass bei einer Resonanz des Transits Jupiter um bei deinem Beispiel zu bleiben, eben dieser Jupiter durch ein anderes Haus wie das 5 wandert und somit eine andere Konstellation nach deiner genannten Vorgehensweise bildet, die dann im Radix zu finden ist.
    Zum anderen arbeitete Roscher verstärkt mit den einzelnen Tierkreisgraden. Z.B. entsprechen die 5-6 Grad fix nach ihm die Konstellation So/Ju. Gut möglich, das sich eine der Hausspitzen auf diesen Grad befindet. Der Jupitertransit durchs 5. Haus würde bei den fehlenden klassischen Aspekt, dann dieses Hausthema ansprechen usw.....

    Etwas zum besseren Verständnis beigetragen?

    LG
    Pholus
     
  4. GreenTara

    GreenTara Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    6. September 2003
    Beiträge:
    4.788
    Ort:
    Kassel
    Hallo Ouranos :)

    Diesen Grundsatz vertritt ja nicht nur Roscher, ähnliches findet sich etwa auch bei v. Klöckler und Steven Forrest. Letzterer drückte sich in etwa so aus: Wenn du als Kastanienbaum angelegt bist, dann wirst du nicht zu einer Rose werden (egal, wieviele Dornen sich im Transit oder in der Progression zeigen). Mir persönlich sagt die Methodik Roschers sehr zu, insbesondere in Kombination mit dem Nabodbogen, Tageshoroskopen und Transitdirektionen.

    Ein wirklich klassisch arbeitender Astrologe wird nicht nach Sonne/Jupiter suchen, da er nicht in dieser Weise mit Konstellationen arbeitet. Er wird vermutlich - genau weiß ich es nicht - nach dem "kosmischen Zustand" dieses Jupiter schauen, nach Würden, nach Determination, nach der Stellung im Gesamtgefüge, nach den Aspekten, die dieser tJupiter bilden wird. Er wird sicher auch nicht ausschließlich mit Transiten arbeiten, sondern Progressionen und Direktionen heranziehen, womit ja der Ursprung, nämlich die Radix, auch berücksichtigt wird.

    Liebe Grüße
    Rita
     
  5. Ouranos

    Ouranos Mitglied

    Registriert seit:
    24. November 2007
    Beiträge:
    337
    Ort:
    Salzburg in Österreich
    Hallo ihr zwei :)

    Erstmal ein Danke für eure Antworten!

    @Simi
    Naja, aber diese Regel ist doch eine Grundsatzregel, oder nicht? Genauso wie die Aussage "Wie oben so unten". So habe ich das jedenfalls verstanden. Wenn z.B. der Uranus über die Venus läuft, im Radix aber keine Konstellation vorhanden ist, die darauf eine Resonanz hat, kann diese Konstellation doch nichts bewirken? Das ist wie bei einem Fernseher, man bekommt nur bestimmte Kanäle herein, die anderen bemerkt man nicht. Tiere z.B. nehmen die Farben auch ganz anders war, wie Menschen. Ihnen entgeht auch einiges, eben weil sie darauf nicht "programmiert" sind.

    Das 5.Haus ist mit dem Löwen verwandt, der wiederum von der Sonne beherrscht wird. Daher, wenn der T-Jupiter durch 5 geht, ergbit sich als Konstellation Sonne/Jupiter.

    Jein, die Auslösung im Radix.

    @Pholus

    Naja, aber einmal stand der T-Mars im Quadrat zu meinem Mond in 7, und ich dachte mir darauf, dass ich es in den nächsten Tagen mit Streitigkeiten im Begegnungsbereich zu tun haben werde. Doch in meinem Radix ist beim besten Willen keine Mars/Mond-Konstellation zu finden, und der Transit zog vorbei, ohne das geringste Wirken. Wenn man jedoch als Mond/Mars mit Mond/Venus vertauscht, dann löst sich der Mond in 7 über halb-gegenpolar aus: Ich wurde während des Transits fast jeden Tag von Freunden eingeladen.

    Aber dann ist Sonne/Jupiter auch nicht mehr zuständig, weil er sich durch die Resonanz in ein anderes Haus bewegt hat. Soweit ich weiß, wirkt die Ursprungskonstellation dann nicht mehr mit.

    Ich möchte keinesfalls einen Streit zwischen den einzelnen Vorgehensweisen hervorrufen (was zu nichts führt), mich interessiert nur die Meinung anderer, und wie diese diesen Sachverhalt sehen.

    Ich habe nur die Erfahrung gemacht, das tatsächlich nichts passiert, wenn zu einer Konstellation, die durch einen Transit oder äh. gebildet wird, keine Resonanz zum Radix besteht.

    Liebe Grüße,

    Ouranos
     
  6. Ouranos

    Ouranos Mitglied

    Registriert seit:
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    Hallo GreenTara ;-)

    Ich hab' gar nicht gewusst, das du auch hier bist? Wir kennen und ja schon :)

    Achsooo, ich dachte immer, das die meisten Astrologen so arbeiten.

    Lg Ouranos
     
  7. Pholus

    Pholus Mitglied

    Registriert seit:
    16. Mai 2006
    Beiträge:
    270
    @@ Ouranos

    Noch mal zum Ausgangsthema.
    Als Roscher anfing seine “Kritischen Grade” zu entdecken, vertrat er nach wie vor vehement den von dir zitierten Leitsatz. Er ging davon aus, das sich solch ein “Kritischer Grad” auch nur dann auslösen kann, wenn solch eine Konstellation im Radix vorhanden ist. Kurz vor seinem Tode meldete er berechtigte Zweifel dazu an; stellte er doch fest, das sich bestimmte Grade auch ohne die betreffende Konstellation auslösen.
    Was nun?
    Was wissen wir denn schon über ein Horoskop?

    Das habe ich auch nie angezweifelt.....das mit dem Gegenpolaren. Deine Frage war, was ist, wenn eine Konstellation im Transit nicht im Radix zu finden ist und nur darauf habe ich versucht zu antworten.

    Dann wird es Zeit, um neue Erfahrungen zu machen. Du wärst nicht die/der Erste, die/der auf etwas wartet und dies dann nicht eintrifft, auch bei vorhandenen Konstellationen im Radix; zu einfach, zu alltäglich, banal sind mitunter die Ereignisse um sie diesbezüglich anzuerkennen und wahrzunehmen.....

    Sorry, aber das ist Quatsch. Die Resonanzen eines Horoskops heben lediglich die Vergrößerung eines Themas hervor und das auch bei den Resonanztransiten. Beispiel, wie von dir angesprochen: Nehmen wir an, im 5. Haus geht es um dein Hobby. Jetzt läuft der Transit Jupiter durch dieses. Dazu könnte man getrost sagen, das deine Freizeitgestaltung eine Expansion (Jupiter) erfahren soll, was jedoch nicht eintrifft. In der 2 Resonanz (= was fehlt) nach Roscher fällt jetzt beispielsweise der Transit Jupiter ins 2. Haus, was dann aussagt: Eine Expansion kann nicht eintreffen, weil die Mittel fehlen. Würde der Transit Jupiter in der Resonanz ins 3. Haus fallen, dann fehlt dir womöglich die richtige Anleitung (Lehrer, Bücher) um weiter vorwärts zu kommen usw....

    Wieso betonst du dies gerade bei mir so?
    Was ist denn das für eine Meinung, wenn sie nicht auch heftig vertreten wird/vertreten werden darf?

    Pholus
     
  8. Shimon1938

    Shimon1938 Sehr aktives Mitglied

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    16.711
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    Witzenhausen/Hessen in BRD
    shalom,

    der zitat: "es kann nur ausgelöste weden, was schon im radix angelegt ist" stammt meines wissens von freiherr von glöckler. er schrieb das zu der analyse von solarhoroskopen, wobei er die meinung vertrat, dass im solar nur die astrologische konstellatione relevant sind, die auch schon in radis vorkommen.wenn zum beispiel jetzt gerade ein mars/staurn konjunktion sattfindet, so betrifft das vorwiegend menschen mit mars/saturn themen. andere die dieses thema in ihren radix nicht haben, kommen "ungeschoren" davon...

    wie roscher diese aussage gemeint hat, weiss ich nicht. seine kritische grade benütze ich sowohl zu überprüfung der geburtszeit, als auch zu deutung des aszendenten. damit habe ich gure erfahrungen gemacht.

    shimon1938
     
  9. Ouranos

    Ouranos Mitglied

    Registriert seit:
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    Salzburg in Österreich
    Hallo Pholus :)

    Ja, davon habe ich auch in seinen Skripten gelesen. Das trifft vorallem auf die Todesgrade zu, Saturn/Uranus. Saturn/Uranus sind ja PZH, deswegen braucht es keine Resonanz zum Radix, genau wie bei Mars/Pluto und Jupiter/Neptun.

    Stimmt, das spielt sicher auch eine Rolle.

    Ahh, danke, jetzt ist mir ein Licht aufgegangen. Ich habe bis jetzt nur die R2-Positionen gedeutet, ohne die Ursprungskonstellation miteinzubeziehen. Ich habe in der Litaratur nur ein kleines Buch darüber gefunden...

    Aber wenn jetzt der T-Jupiter durch 5 geht, im Radix aber keine Resonanz auf Sonne/Jupiter besteht, und dann, wie in deinem Beispiel, der T-R2-Jupiter ins 2.Haus fällt, und dann eine Resonanz zu Venus/Jupiter im Radix besteht, dann wird deiner Meinung nach der T-Jupiter in 5 ausgelöst, wenn ich das richtig verstanden habe? Aber wenn auf die Ursprungskonstellation keine Resonanz vorhanden ist, warum sollte dan die Vergrößerung etwas bewirken? Aber andererseits kann ich mir auch nicht wirklich vorstellen, dass der T-Jupiter ohne jede Wirkung ein ganzes Jahr lang durch Haus 5 laufen kann. Fragen über Fragen...

    Das habe ich nur allgemein so gesagt. Sicher dürfen Meinungen heftig vertreten werden, nur ich weiß aus Erfahrung, dass es oft zu heftigen Konflikten führt. Deswegen möchte ich mich nur auf sachliche Argumentation beschränken.

    Danke für deine Antwort, hat mir ein Stück auf meinem astrologischen Weg weitergeholfen!

    @Shimon

    Das er über die Solare draufgekommen ist, ist sicher logisch: denn jeder auf der Welt, der am selben Tag Geburtstag hat, hat die gleichen Aspektkonstellationen, daher muss man es individualisieren. Ich finde, es ist eine gute Methode um auszusortieren, was wichtig ist und was nicht.

    LG Ouranos

    Liebe Grüße Ouranos
     
  10. Pholus

    Pholus Mitglied

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    Hallo,

    An die Parallelzeichenherrscher habe ich dabei gar nicht gedacht. Das ist so etwas selbstverständliches für mich, dass ich sie bei meinen Überlegungen im Austausch mit dir erst gar nicht einbezogen habe. Nein, diese habe ich nicht gemeint. Es gibt auch noch andere über die Grade, wo der Kernsatz “Es kann...” scheinbar völlig ausgehebelt wird.

    Fragen (stellen), Hinterfragen, ist doch gut. Irgendwann quälen sie einem so, dass man sich trotz Blasen an den Füßen auf den Weg macht, um eine befriedigende Antwort darauf zu finden. Hat man sie erhalten, ist Rast angesagt, - bis auch diese Beantwortung sich unbefriedigt bemerkbar macht. Dann geht’s weiter. Stillstand quasi unmöglich.

    Solche Konflikte, die versucht werden im Streit zu lösen, kommen kaum alleine wegen der unterschiedlichen Meinungen und Standpunkte zustande. Eine vehemente Verteidigung dieser setzt ja eine Bedrohung, eine Bedrohungshaltung voraus. Und diese ist es, was einem mitunter so heftig regieren lässt. Stellt sich natürlich die Frage, was steckt hinter dieser Haltung.
    Fragen über Fragen... ;)

    Ich wünsche dir alles Gute
    Pholus
     
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