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Die Erleuchtung der Natur

Dieses Thema im Forum "Natur und Spiritualität" wurde erstellt von Licht-Hauch, 13. September 2006.

  1. Licht-Hauch

    Licht-Hauch Mitglied

    Registriert seit:
    30. August 2004
    Beiträge:
    184
    Ort:
    Oberbayern
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    mal so ein gedanke:

    wir halten uns ja für die krönung der schöpfung....

    wir denken wir stehen über den tieren, den pflanzen und gleich auch noch über unserer eigenen rasse, wenn sie denn eine andere hautfarbe, glauben oder ansicht hat.
    wir erlauben uns die welt in grenzen einzuteilen, und erlauben uns anderen lebewesen zu erlauben ob sie auf diesem fleck erde stehen dürfen oder nicht.
    wir spielen lustige rollen, machen uns gegeseitig angst, führen kriege gegeneinander, zerstören unseren heimatplaneten, glauben das glück sei im materiellen zu finden, und produzieren verlustängste aufgrund unseres denkens, dass wir irgendwie besser als der andere wären.

    wir schlachten einen ganzen planeten aus, und misshandeln seine bewohner.
    und fühlen uns auch noch überlegen.

    die tiere und die pflanzen schauen nur zu.
    wenn ich wütend, ängstlich, neidisch etc. bin und in die augen meiner katze schaue kommt sie mir so vor, als denke, sie: "oh, das geht vorbei, die entwicklung habe ich auch schon durchgemacht, das vergeht..."

    ich sehe da so viel mehr weisheit als bei uns menschen. wir kämpfen gegen unsere realität.
    tiere nehmen sie hin, als das was sie ist. alles was z.b. die buddhistische lehre besagt, leben die tiere und pflanzen schon lange.
    sie leben in einem perfekten gleichgewicht. ich sehe keine unglücklichen tiere. und wenn ertragen sie es in demut. wissend, dass das hier nicht alles ist.

    hat unsere umwelt, die natur, schon lange die von uns so angestrebte glückseligkeit erreicht? und ist nur noch für uns da, um uns das lernen zu ermöglichen? einfach weil sie uns lieben?

    wenn ich mir einen baum anschaue, dann sehe ich nur glück. der schein im wissen, ein teil gottes zu sein immer höher zu wachsen. um irgendwann wieder zu seinem ursprung der erde zurück zu kehren.
    die natur ist einfach. warum sehen wir uns immer von der natur getrennt?

    verwechseln wir menschen "mangeldes bewusstsein und instinkte" vielleicht mit der stillen glückseligkeit?

    ist ein nicht glück einfach nur zu leben?
    muss es dieser kampf sein, den wir menschen führen.

    ist die reihenfolge im buddhismus und in der evolution genau anders rum? sind tiere und pflanzen "höher" entwickelt?

    Jesus sagte auch:
    "an ihren früchten werdet ihr sie erkennen"
     
  2. Alana Morgenwind

    Alana Morgenwind Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. Februar 2005
    Beiträge:
    6.744
    Ort:
    Bayern
    Hallo Licht-Hauch,

    ich würde da nicht von höher oder nicht so hoch entwickelt sprechen. Es ist einfach so , daß die Natur und mit ihr die Tiere im Hier und Jetzt leben. Ohne diese ganzen Nöte und Ängste und Begierden der Menschen. Sie leben, weil sie eben leben und das voll und ganz in jedem Augenblick.
    Wenn ein Mensch das schafft, einfach im Augenblick aufzugehen, fühlt auch er sich frei, glücklich.

    liebe Grüsse
     
  3. Kinnaree

    Kinnaree Guest

    Mir gefällt dein Gedankengang sehr gut, Lichthauch. Anagarika Govinda weist in seinen Büchern mehrfach darauf hin, daß sich jeder Bewußtseinsstrom vom Einheitsempfinden hin zu größtmöglicher Individualisierung bewegt - und dann wieder zurückkehrt zum Einheitsempfinden.

    Wenn du das logisch zu Ende gehst, diesen Gedankenweg, dann kann es durchaus sein, daß der eine oder andere Baum ein Zurückgekehrter Bewußtseinsstrom ist, nicht wahr? Und warum sollte das mit Tieren anders sein.

    Ich sasß vor Jahren in Hallstatt im Wald, und vor mir war einer diese unvergleichlichen Riesensteine von weißer Farbe, die es dort in der Gegend gibt. Ich schaute diesen Stein an, eine Weile lang, und in mir tauchte die Frage auf, in typischem Menschengehirndel, "aber was tust du eigentlich den ganzen Tag?" :))). --- Und dann hörte ich irgendwo tief in mir drin eine nicht hörbare Stimme freundlich, aber bestimmt etwas sagen. "Wenn du ein Stein bist, mußt du nicht immer was tun. Du bist einfach." Sagte der Stein.
     
  4. Gawyrd

    Gawyrd Guest

    In einem indianischen Schöpfungsmythos wird der Mensch nach dem Hund erschaffen - weil der Hund einen Spielgefährten braucht. Zuerst starr - da wünscht sich der Hund, dass der Mensch sich bewegen kann. Gott erfüllt ihm den Wunsch. (usw.) Als letztes gibt Gott dem Menschen die Sprache. Der öffnet den Mund und sein erster Satz ist (in etwa) : "Und, was tun wir jetzt ?"

    Danke für die Worte des Steins !

    LG, Reinhard
     
  5. Gawyrd

    Gawyrd Guest

    Wie heißt es so schön : "Die Ersten* werden die Letzten sein - und die Letzten werden die Ersten sein."

    LG, Reinhard

    *Könnte man auch so verstehen : Die, die sich für die Ersten halten
     
  6. Alana Morgenwind

    Alana Morgenwind Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. Februar 2005
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    Bayern
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    Also da ich es zur Zeit bewußt vermeiden möchte, etwas als gut oder schlecht zu bewerten, sondern alles so sehen möchte, wie es nun mal ist, ohne Bewertung (keine Ahnung, ob ich das überhaupt schaffe), würde ich weder von höher und niedriger, erster und letzter, sprechen wollen.

    Die Natur hat ein völlig anderes Bewußtsein. Ich kenne eine uralte Fichte. Wenn ich unter dieser Fichte sitze, bin ich schlagartig völlig aus dem alltäglichen Rahmen heraus. Da ist ein Bewußtsein von Ewigkeit, vom Sein, auch von Liebe, von Stille und Frieden. Ganz nah daran können Leute vorbeigehen - der Frieden wird davon nicht berührt.
    Ich bin mit diesem Baum inzwischen so verbunden, daß ich nicht mal unbedingt körperlich bei ihm sein muß, ich spüre ihn so oder so.
    Ein Stein hat ein noch stärkeres Bewußtsein vom Sein, er ist ja schon so uralt.

    Und der Hund wird schon lange sich denken: Hätte ich mir nur keinen Spielgefährten gewünscht - trotzdem kann man von einem Hund sehr viel über bedingungslose Liebe lernen.

    liebe Grüsse
     
  7. Licht-Hauch

    Licht-Hauch Mitglied

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    30. August 2004
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    Oberbayern
    @ alana
    deshalb habe ich das "höher" auch in Anführungszeichen gesetzt.
    ich sehe das ganze wie du.
    einigen wir uns auf "näher am bewusstsein, in der einheit mit gott zu leben"?

    sind also unser pflanzen und tiere bewusster als wir?

    nutzt ein tier/ pflanze sein volles potenztial, und hat deshalb den kampf gegen sich selbst schon lange hinter sich gelassen?

    wenn ich meine mietz so anschaue, dann wirkt sie immer wie im hier und jetzt. als gäbe es grade nichts wichtigeres, als dass was sie jetzt tut.

    und nochmal die frage an alle:
    lebt die natur in der stillen glückseligkeit, und lässt uns menschen in unserem oft zerstörerischen dasein gewähren, einfach weil sie uns lieben? um uns das lernen zu ermöglichen?

    wenn ja, was machen wir dann konkret daraus? also ich mein nicht nur theoretisch, sonder praktisch, im "wirklichen" leben?

    liebevolle grüße,
    sandra
     
  8. Sitanka

    Sitanka Guest

    ein schöner wenn auch etwas trauriger aber sehr wahrer beitrag von dir, wirklich sehr schön :liebe1:
     
  9. Licht-Hauch

    Licht-Hauch Mitglied

    Registriert seit:
    30. August 2004
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    Oberbayern
    danke sitanka,

    stimmt, im moment klingt er traurig.

    aber es liegt an uns, ob er so bleibt.

    ich denke es ist an der zeit, etwas mit diesem wissen anzustellen, das wir haben.

    ich für meinen teil, verzichte auf fleisch, der massentierhaltung wegen.
    bisher esse ich einmal die woche fisch, da ich eine ausgewogene ernährung für gesund halte (wobei ich mich immer frage, ob der heutige fisch überhaupt noch gesund ist....). ich bin mir nicht sicher, ob ich das einstellen soll.


    ich denke, dass es nichts macht, wenn wir tiere essen. tiere wollen nicht vererhrt werden, sie wollen aber auch nicht gedemütigt werden. sie dienen uns gerne als nahrungsmittel, aber dann sollte das mit würde geschehen. das ist leider heute nicht der fall. wir beuten aus. wenn jeder seinen fleisch konsum auf einmal die woche reduzieren würde (was auch gesünder wäre) dann könnten wir unsere tiere in würde halten. wir könnten die kuh und das schwein auf die wiese in die sonne stellen, und sie sich natürlich vermehren lassen. die gentechnik und der abfall fras, wäre nicht mehr nötig.
    im grunde sind wir pervers. wir misshandeln, dass was wir essen. und werden uns in ein paar jahren wundern, dass es uns schadet.
    das mal ganz davon abgesehen, dass wir den lebensraum der tiere zerstören. wir rotten tierarten im urwald aus, die wir noch nicht mal entdeckt haben. vom sauerstoff der knapp wird mal abgesehen.
    wir sperren sie in zoos auf 5 m² ein, anstatt uns zu überlegen, wie wir sie in der freien natur beobachen können, ohne sie zu stören. was auch viiiiieeel interesannter und bildender für unsere kinder wäre.
    wir schaffen uns unüberlegt haustiere an, halten sie nicht artgerecht, oder schmeißen sie wenn wir in urlaub fahren, an der raststelle raus, weil sie unbequem sind.
    wir überzüchten unsere pflanzen, und manipulieren sie in ihrer genetik, was dann sowieso auf unsere gene zurückfällt.

    kurz um,
    alles was wir der natur antun, tun wir uns selbst an, eben weil wir ein teil von ihr sind....

    wann begreifen wir das endlich?
     
  10. Alana Morgenwind

    Alana Morgenwind Aktives Mitglied

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    also ich denke, das haben schon sehr viele begriffen, nur eben auch sehr viele, die es noch nicht begriffen haben.
    Was man tun kann, ist, wie du schreibst, bei sich selbst anzufangen, achtsam mit Leben umzugehen, gleichgültig in welcher Form auch immer.

    liebe Grüsse
     
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