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Naturalistisches Bekenntnisgedicht von Gustav Tschirn

Dieses Thema im Forum "Natur und Spiritualität" wurde erstellt von pan1234, 25. September 2015.

  1. pan1234

    pan1234 Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. Juni 2015
    Beiträge:
    357
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    Die Wahrheit bau´n wir auf die Wirklichkeit,
    auf der Vernunft und der Natur Gesetze,
    die ehern stehn voll Unverbrüchlichkeit,
    dass auch kein Gott durch Wunder sie verletze.

    Allmächtig, ewig und unendlich,
    allgegenwärtig in der kleinsten Spur,
    unfassbar hoch und doch so nah verständlich,
    das höchste Wesen – ist uns die Natur.

    Die unerschaffne Schöpferin der Welten,
    aus deren Schoß hervor die Sonnen gehen,
    und die aus Sternentrümmern, aus zerschellten,
    durch Welten-Nebel webt ein Welten-Auferstehn.

    Sie lässt im Kreise auch unsre Erde rollen
    und auf der Erde alles Leben blüh´n,
    daraus zuletzt, zuhöchst erwachsen sollen
    wir selbst, das Menschenherz, des Geistes Glühn.

    Entwicklung hat uns empor getragen
    tief aus dem Zellen-, Pflanzen-, Tieresstand
    zum Aufrechtgehn, zum Sprechen, Denken, Wagen,
    zur Kunst- und Arbeitsfähigkeit der Hand.

    Natur gab uns die sittlich hohen Triebe
    des Einzelnen zu der Gemeinsamkeit,
    zu Menschenrecht und -pflicht, zur Nächstenliebe,
    dass jeder sich dem Großen Ganzen weiht.

    So leben wir mit Hoffen, Lachen, Weinen
    und schauen über unsern Tod hinaus
    der besser´n Zukunft stetiges Erscheinen
    und atmen dafür unser Leben aus.

    Im Kampfe singen wir mit Jubeltönen,
    was aus des Weltalls Tiefe zu uns spricht:
    In uns der Geist des Guten, Wahren, Schönen
    führt segnend höherwärts – durch Nacht zum Licht.

    (Gustav Tschirn)
     

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