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Der Schlaf

Dieses Thema im Forum "Träume" wurde erstellt von bodhi_, 24. September 2016.

  1. bodhi_

    bodhi_ Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. November 2015
    Beiträge:
    4.023
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    Selbst finde ich, dass unter dem Thema "Traum" das Thema "Schlaf" nicht fehlen sollte. Das Thema "Schlaf" würde ich sogar über dem Thema "Träume" ordnen.

    Wie in den anderen von mir eröffneten Thread's verfolge zumindest ich auch hier nicht ein Finden gültiger Definitionen des Schlafes, sondern rege einem Forum üblichen Austausch zum hier vorgeschlagenen Thema vielleicht an.

    Daher folgende einleitende Fragen:

    • Was ist wem Schlaf?
    • Was unterscheidet wem dessen Schlaf vom dessen Wachsein?
    • Welche Zusammenhänge bestehen zwischen Schlaf, Wachsein und darin geschehenden Träumen, bzw. wem sind da überhaupt Zusammenhänge bewusst?
     
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  2. DruideMerlin

    DruideMerlin Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. August 2008
    Beiträge:
    6.544
    Ort:
    An den Ufern der Logana
    Der Schlaf beginnt eigentlich schon dann, wenn in uns innerhalb von 5 Minuten keine relevanten Informationen aus der Umwelt eingehen. Es ist der Augenblick der Langeweile, der das Gehirn in einen scheinbaren Ruhemodus schaltet. In diesem Modus beginnt aber das Gehirn mit seiner eigentlichen Arbeit, dem Ordnen und Optimieren seiner Gedanken.

    In diesem Modus werden dann auch die beiden Gehirnhälften immer mehr auf eine gemeinsame Taktfrequenz eingependelt und damit auch das Tor zur Kreativität und Sinnlichkeit geöffnet wird. Darin liegt dann auch der Grund, warum wir in diesem Bereich besonders kreativ sind und die schlechtesten Lösungen in Streßsituationen gefunden werden.

    Neben dem Ordnen und Optimieren der Gedanken, spielt beim Schlaf auch die Regeneration des Gehirns eine große Rolle. Während der neuronalen Prozesse entstehen die schädlichen Abfallstoffe der Proteine, die beseitigt werden müssen. Da das Gehirn jedoch über kein Lymphsystem verfügt, müssen diese auf eine andere Weiße ausgespült werden. Dazu werden jenseits der Bewusstseinsgrenze bei (4-1 Hertz [Tiefschlaf]) ein Großteil der neuronalen Verbindungen gelöst und die Neuronen verringern ihr Volumen auf 60%. Dadurch wird es dann möglich mit der Gehirnflüssigkeit (Liquor) die Schadstoffe aus dem Gehirn auszuspülen.

    Das Tagesbewusstsein (Beta 27-14 Hz) unterscheidet sich zum Halbbewusstsein bis hin zum Tiefschlaf durch die Taktfrequenz und dem Zusammenspiel der beiden Gehirnhälften. Im Tagesbewusstsein dominiert die linke Gehirnhälfte, die in Zusammenhang mit der rationalen Logik eine entscheidende Rolle spielt. Die rechte Gehirnhälfte ist hingegen dem unbewussten zugewandt (Intuition, Gefühle, Empathie usw.).

    Die Träume spielen für unsere Befindlichkeit eine größere Rolle, als man bislang angenommen hat. Man weiß, dass ein nächtlicher Schlaf ohne Träume schwere gesundheitliche Folgen hat und bis zum Tod führen kann. Man weiß jedoch noch nicht ganz so genau, warum das so ist. Möglicherweise sind die regulativen Botschaften aus den Träumen, die Einfluss auf den gesamten Organismus nehmen können.

    Ein Hinweis dazu könnte die unstrittige Tatsche sein, dass sich das Klima in den Träumen auch auf die Befindlichkeit im Alltag überträgt. Deshalb erscheint es mir auch so wichtig, dass man sich mit seinen Träumen beschäftigt – selbst wenn man sie auf rationaler Ebene nicht immer versteht. Was bleibt ist die Botschaft an die Seele, dass sie wahr und ernst genommen wird. Eine Botschaft (Stimmung), die sich dann auch auf die bewusste Wahrnehmung der gesamten Persönlichkeit überträgt („Ich bin wer!“).

    Um sich auch die Schlaftiefen leichter vorstellen zu können, möchte ich dazu noch eine kleine Übersicht anfügen:

    Gamma-Zustand (> 27 Hz),
    mit dem ein hyperaktiver Zustand, der bei Stress, Angst oder entsprechenden körperlichen Belastungen bezeichnet wird.

    Beta-Zustand (27-14 Hz),
    der auch als das Tagesbewusstsein bezeichnet wird, in dem die Aufmerksamkeit auf die Außenwelt gerichtet ist.

    Alpha-Zustand (14-7 Hz),
    Halbbewusstsein, in dem wir beginnen unsere Aufmerksamkeit auf die Innenwelt zu richten. In diesem und dem folgenden Theta-Zustand spielen sich auch die REM-Phasen, an dessen Träume wir uns erinnern können.

    Theta-Zustand (7-4 Hz),
    dieser Zustand führ uns an den Rand des Bewusstseins, in dem die Träume ihre eigene Welt voll entfalten.

    Delta-Zustand (4-1 Hz),
    Eine Zone ohne Bewusstsein, die auch als Tiefschlaf oder Koma bezeichnet wird. Das dürfte dann der Bereich sein, in die Durchspülung des Gehirns stattfindet. Diese Tiefe wird überwiegend in den ersten drei Stunden bis zur zweiten REM-Phase durchlebt.

    So, nun träumt einmal schön (y)

    Merlin
     
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  3. MichaelBlume

    MichaelBlume Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    1. April 2013
    Beiträge:
    2.484
    Ort:
    .
    irgendwo hatte ich mal von noch mehr Hirnwellen gelesen, aber finde das jetzt nicht, west Du etwas darüber?
     
  4. DruideMerlin

    DruideMerlin Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. August 2008
    Beiträge:
    6.544
    Ort:
    An den Ufern der Logana
    Ja, das hatte ich schon an meinem Beitrag angefügt. Ersetze einfach die Worte "Zustand" mit „Wellen". Die Sinuskurven verändern sich durch die Taktfrequenz des Gehirns.

    Merlin
     
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  5. bodhi_

    bodhi_ Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. November 2015
    Beiträge:
    4.023
    Die vorgeschlagene Idee, zum Thema Schlaf, war weniger Definitionen zum Selbigen zu posten.

    Jeder Interessierte kann selbst, z.B. im Internet, nachlesen was im allgemeinen unter Schlaf verstanden werden kann, dazu bedürfte es meiner Ansicht weniger eine oft, nicht immer, aber oft textkopierten Post.

    Beispiel: Schlaf
    (^^ mit obigem Link könnte man Definitionen des Schlafes finden, welche im Wikipedia gefunden wurden.)

    Selbst schlug ich vor, eher das hier zu hinterlassen, so man sich dazu bewegt fühlte, was man selbst vom Schlaf hält.
     
  6. Sabsy

    Sabsy Sehr aktives Mitglied

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    Interessante Aspekte
    wäre der Bei(-nah-)schlaf
    wenn der Traum
    dich zuvor weckte
    ich Mensch
    schlafe meist in Etappen
    suche im Dunklen die Schlappen
    hab viel zu viel zuvor getrunken
    taumele pippimüssend zum Bad
    knipse das Licht an
    rutsch in den Spagat
    da lag ein weiches Etwas im Wege
    ich es liebe und tagsüber pflege
    oft macht mich Etappenschlaf müde
    ich mich strecke nicht lüge
    aber wundervoll der Moment
    wenn man kurz vor dem Denken schon pennt
    mein Schlafen ist oftmal wie ne rhythmisch gesteuerte Apnoe
    eben atmete ich dann tanzte die Luft
    manchmal träumt man von Feuer- riecht dessen Duft
    atmet man dann einbildend das warme Element
    man wieder sucht die Schluppen
    möcht man sich doch lieber im Nachtlager verpuppen
    dann hat man von der Hitze der Nacht
    noch rasch aus der Küche ne Flasche Wasser mitgebracht
    hastig trinkt man durstig vor der nächsten Schlafetappe
    wacht auf und die Erde ist eine Spielplaneten- Attrappe
     
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  7. Hatari

    Hatari Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    15. Februar 2015
    Beiträge:
    4.767
    Ort:
    in den weiten des Universums
    woher kennst du meinen Schlaf?[​IMG]
     
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  8. NuzuBesuch

    NuzuBesuch Sehr aktives Mitglied

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    Kleiner Planet am Rande der Milchstraße

    • Mir ist Schlaf sehr wichtig. :)
    • Wenn ich schlafe, spüre ich meinen physischen Körper nicht mehr.
    • Meine Träume greifen alle möglichen Dinge auf, die mir während der letzten Tage begegnet sind und setzen sie neu zusammen, oft auch in Kombination mit längst vergangenen Ereignissen.
     
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  9. bodhi_

    bodhi_ Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. November 2015
    Beiträge:
    4.023
    Warum schlafen wir, und das so so sehr verschieden?

    Fische und der Vogel Strauß z.B. fallen ihr ganzes Leben lang nicht in das Tiefschlafkoma. Sehr wenige Menschen schlafen überhaupt nicht und das Murmeltier gleich meist fünf bis sechs Monate lang.

    Tagträume scheinen ebenfalls nichts ungewöhnliches zu sein.

    Der Schlaf.

    Wer kennt sein eigenes nachtnächtliches Koma?

    Wem reicht das tagtägliche Wachsein?

    Was wird wann wo und wie Wahr-genommen?

    Der Schlaf.

    In Asien hörte ich zum ersten Mal den Satz, "Wǎnshàng biànchéng báitiān hé báitiān biàn wèi hēiyè."
     
  10. MichaelBlume

    MichaelBlume Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    1. April 2013
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    .
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    sollen wir raten was es heisst?
    also vielleicht: "der Schlaf ist der kleine Bruder des Todes"
     
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