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Der Panik, Angst und Depri Thread

Dieses Thema im Forum "Psyche & Persönlichkeit" wurde erstellt von vollmondtraene, 18. August 2003.

  1. vollmondtraene

    vollmondtraene Mitglied

    Registriert seit:
    13. Juli 2003
    Beiträge:
    158
    Ort:
    Wiener Neustadt
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    Hallo, also hier der offizielle Thread zum Thema. Hmm weiss gar nicht wie ich jetzt anfangen soll, vor allem da meine Zeit heut ein bissi knapp bemessen ist und sicherlich nicht für ne lange Biographie meiner Depressionen reicht.

    Auf jeden Fall würde ich mir wünschen, wenn sich hier ein Gespräch entwickelt, dass sich vor allem um unsere Erfahrungen mit der "Krankheit" Depression oder Angst auseinandersetzt und Betroffenen, (Hobby-)Psychologen, betroffene Angehörige, oder einfach die etwas dazu zu sagen haben, Berichten und Fragen stellen. Also bis dann. Morgen hab ich wahrscheinlich mehr Zeit und werd dann kurz mal was über mich erzählen.

    Ganz liebe Grüße, Angie
     
  2. happy

    happy Mitglied

    Registriert seit:
    13. Januar 2003
    Beiträge:
    202
    Ort:
    Wolfsburg-Gifhorn Braunschweig
    Ich habe inzwischen schon Angst vor der Angst sozusagen.
    Ich habe mal so zurück gedacht und festgestell,daß ich schon in der Kindheit aus dem Fenster springen wollte. Mutter sagte"Mädchen du willst nur auf dich aufmerksam machen" Ja, wollte ich, aber sie hat es nicht begriffen. Ich bin immer ihrer Liebe hinterhergelaufen. heuite weiß ich, daß das sowieso ein Mutter-Tochter-Problem ist. (Ich sage und zeige meiner Tochter natürlich, daß ich sie liebe, aber sie hat auch Depris)
    In der Jugend wurde ich dann als Träumerin, die keine Lust zum arbeiten hätte. Damals hatte ich noch keine Änste, die fingen erst vor 25 Jahren an, nach der Geburt meines jüngsten Sohnes.

    Als Jungverheiratete mit 2 kleinen Kindern habe ich mich dann mit Arbeit zugeschüttet. Wohl auch des Geldes wegen, aber auch um mich zu beweisen und um gut vor den anderen zu stehen.

    Dann habe ich irgendwann gemerkt, daß ich alle Probleme mit Alkohol und Aufputschmittel(die es damals auf Rezept gab) wegbekam. Mir gings gut, hatte immer gute Laune, konnte arbeiten ohne müde zu werden. Damit habe ich dann aufgehört, als der erste Nervenzusammenbruch nach meiner Scheidung kam.

    Meine Depressionen waren wieder da. Als dann auch noch die Ängste dazu kamen, bin ich zum Arzt gegangen. Er sagt was von Schwangerschaftsdepressionen und gab mir Pillen. "Scheiß-egal-Pillen" nennt man die.
    Irgendwann sagte der Arzt, daß ich die nicht mehr brauche und ich habe wieder ohne gelebt, bis ich es wieder nicht mehr aushielt. Also immer ein auf und ab.

    Während meines 11 Mon. Aufenthalt im Krankenhaus(nach dem Unfall) kam ab und zu eine Therapeutin ans Bett. Die hat mich erst mal aufgeklärt über die Krankheit. Dann habe ich mich über diverse Bücher informiert. Dieser Arzt im Krankenhaus hat mir wieder Tabletten gegeben und mich gleichzeitg vom Krankenhaus aus zu einem Neurologen fahren lassen. Jetzt weiß ich, daß nicht alles an den Depressionen auf die Psyche geschoben werden muß, es ist da ein gewisser Stoffwechsel im Hirn, der nicht funzt.
    Um das zu vermeiden also weiter mit Pillen.

    Ich habe immer noch Depris, zwar nicht mehr so stark und so lange, aber ich gehe etwas anders damit um. Ich kenne die Vorwarnzeichen meines Körpers genau. Dann warne ich meine ganze Sippe, daß sie auf mich aufpassen sollen, denn manchmal sind die Depris lebensgefährlich.Wenn ich so richtig drin stecke, geh ich nicht außer Haus, kann nicht mal für Essen sorgen. Selbst das Kartoffelschälen strengt vom Kopf her an, weil ich bei jeder Kartoffel überlegen muß, was ich mit ihr machen muß. Klingt sicher unglaubhaft, stimmt aber. Ich bin dann ein völlig anderer Mensch.

    Zur Zeit jongliere ich mit Duftölen und Ölen, die man auch einnehmen kann, wie zB Basilikum oder Bergamotte. Mal sehen, was dabei rauskommt. Ich habe schon eine Familienaufstellung deswegen gehabt, aber danach gings weiter. Ich weiß auch, daß viel damit zusammen hängt, wie mein Mann drauf ist. Wenn er Launen hat und kaum mit mir redet, gehts bergab. Nur, deswegen noch eine Scheidung will ich nicht. Außerdem, mein Mann hat Lymphknotenkrebs, da trennt man sich nicht so einfach.

    Ich wünsch allen, daß sie ohne Ängste und Depressionen leben können.

    Liebe Grüße
    happy
     
  3. Filippo

    Filippo Guest

    Hallo Happy,

    was Du da beschreibst, ist das eine Psychose? Ein Freund von mir hat ähnliche Anzeichen und da nennen es die Ärzte so...

    Liebe Grüße, Phil :)
     
  4. happy

    happy Mitglied

    Registriert seit:
    13. Januar 2003
    Beiträge:
    202
    Ort:
    Wolfsburg-Gifhorn Braunschweig
    Es sind manische Depressionen. In der Depressionsphase ganz unten und dann in der manischen Phase reiße ich die Welt um vor Energie und Glück.
    Eine Psychose könnte aus Depressionen entstehen, also wenn ich mir die Haare in den Angstzeiten büschelweise raus reiße oder mir alle Fingelnägel wegbeiße So verstehe ich eine Psychose. Mag sein, daß ich unrecht habe. Ich lerne gerne zu.
     
  5. Rudi

    Rudi Mitglied

    Registriert seit:
    21. Oktober 2002
    Beiträge:
    70
    Ort:
    Mitten unter Euch!
    Happy, Du hast ja einiges versucht und die Tatsache, daß sich Dein Leben nicht mit Pillen "heilen" läßt sehe ich eher positiv. Dein Innerstes will unbedingt den "schwierigen Weg" gehen. Deine Aufputsch- und Lächel-Phase hat Dein Körper irgendwann abgeblockt. Meine Frage: hast Du auch Deine Kindheit aufgearbeitet? Ich meine: Dein Verhältnis zur Mutter geklärt? Siehst Du Deine Eltern positiv oder negativ? Irgendwo in Deiner Kindheit müssen doch die Gründe für Deine Angstattacken liegen. Wovor hast Du Angst? Also: was für Ängste lassen Dich so leiden? Verlustängste? Todesängste? Angst, die Aufgaben im Leben nicht mehr zu bewältigen? Es gibt so viele Arten von Ängsten, alle irgendwie irrational. Das mußt Du nur herausfinden, wo die Angst begründet liegt... (Ich erwarte jetzt keine Antwort hier im Forum, sondern möchte Dir nur Denkanstöße geben!)

    Mir persönlich ist als sinnvolle Antwort auf innere Anspannung, Eskalationen im Leben (Krankheiten, Beruf) und Ängste die Meditation gekommen. Ich fange erst damit an, nachdem ich meine Kindheit aufgearbeitet habe. Und sehe ein Gefühl von Harmonie und Ruhe als idealen weg gegen meine ebenfalls vorhandenen Gefühlsschwankungen. Was mir einleuchtend erscheint: der Körper braucht Ruhe und "schmerzfreie Phasen", um die Selbstheilungskräfte freizulassen. Das sagten mir die Ärzte beim Bandscheibenvorfall letzten Herbst, und ich vermute, das gilt auch für meine emotionale Entwicklung: den Streß, unter den ich mich selbst jahrelang gesetzt habe, mal "auszuschalten"... was sind Deine Erfahrungen mit Meditation, Happy?

    Liebe Grüße, Rudhi
     
  6. Dawn

    Dawn Mitglied

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    Niedersachsen
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    Das Lied kenn ich!

    Depressionen begleiten mich schon mein Leben lang, nur wußte das keiner.
    Damals hieß das Trotz, Dickkopf.
    Als ich meine erste schwere Depression hatte, wurde ich von meinem Mann beschimpft, ich würde allen den Spaß vergällen, meine Mutter beschimpfte mich, ich wolle mal wieder meinen Kopf durchsetzen. Dabei brauchte ich so dringend schweigende Zuwendung und Liebe.
    Viele Jahre litt ich wie ein Hund in den Phasen und riss mich zusammen, weil ich doch funktionieren musste.

    Nach meiner Scheidung dann der totale Zusammenbruch, wo ich dann auch Pillen bekam, die mich zum Zombie machten.
    Aber Hilfe, Aufklärung, Gespräche bekam ich nicht.
    Dann wurde meine Mutter so krank, dass sie in die Geschlossene mußte. Sie war nicht mehr in der Lage eine Tasse aufzunehmen. Eine Depression, die die Folge von 70 Jahren zusammenreissen war.
    Unter vielen Büchern über Depressionen fand ich eins, das mir einen Weg eröffnete, wie ich damit fertig werden kann.
    Mittlerweile arbeite ich in der Psychiatrie, an der Quelle sozusagen und habe alle Bilder von Depris vor mir.
    Meine eigene Therapie.:D

    Wenn ich spüre, dass mich das Dunkel wieder einholen will, lass ich es kommen. Ein paar Tage Einsamkeit, traurige Filme sehen, zärtliche Musik hören, ein paar Glas Rotwein, in Tränenseen versinken, das hilft mir nach ca. 3 Tagen wieder an die Oberfläche.
    Die Attacken kommen immer seltener.
    Als mein Kater Sui eingeschläfert werden musste, nahm ich meine Scheißegalpillen, nur 3 Tage lang, weil ich doch arbeiten musste, dann konnte ich in Ruhe trauern.

    Ich habe gelernt, dass meine Depris mich vor größerem Schaden bewahren wollen, mir eine Auszeit verschaffen, mich warnen wollen. Sie sind also positiv zu bewerten. Ich lebe gut mit ihnen und kann somit auch manchem Patienten von mir helfen.
    Doch bei pathologischen Depressionen, die auf Stoffwechselerkrankungen basieren, müssen Medikamente genommen werden, die dieses Defizit ausgleichen können.
    Da muss man oft austesten, welche am besten wirken, das kann lange dauern, da diese Prozesse langzeitig ablaufen.
    Ein guter Psychiater, ein guter Psychologe und eine verständnisvolle Familie können diese Krankheit zwar nicht ganz heilen, aber doch so eindämmen, dass ein normales, glückliches Leben gelebt werden kann.

    Es gibt nicht die Psychose. Es gibt Psychosen, denn ihre Ursachen können traumatisch, zephalgisch, zirkulär, zirkulatorisch sein usw.
    Also wenn Psychose, dann genau diagnostizieren, denn die Behandlung ist sehr differenziert.
    Man ist nicht nur einfach gaga, sondern speziell gaga:D

    Alles Gute
    Dawn
     
  7. happy

    happy Mitglied

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    Wolfsburg-Gifhorn Braunschweig
    @ Rudi. Dake für deine ganzen Fragen. Ich habe mit meiner Mutter vorm Tod Frieden geschlossen und konnte ihr vieles sagen. Sie hat mich sehr verletzt. Ich meine es verarbeitet zu haben. NUR hat jemand die gleiche Art, den gleichen Tonfall oder die gleiche Reaktion wie meine Mutter früher, dann springt alles wieder an.Liebesentzug war ihre große Waffe, der Satz wenn du nicht lieb bist kommst du ins Weisenhaus und ich hole mir da ein Kind, mein eigener Wille wurde gleich im Keim erstickt.
    Wie gesagt trotz endlosen Gesprächen mit Therapeuten kommen sie wieder. Ich denke einfach an die Stoffwechselstörung im Kopf (Glückshormone sin auch dabei) Ich stelle fest, daß in solchen Phasen mein Lymphknoten hinten am Hals schwellen und unter Druck stehen. Wasser habe ich dann auch. Ich beobachte mich und mache es inzwischen auch so wie Dawn. Kommenlasses, sie gehen in einigen Tagen wieder. Dann bin ich Arbeitsunfähig. Ich habe dann auch Angst, daß ich meinen Posten an andere abgeben muß. Obwohl meine Chefin noch sehr viel Verständnis hat

    @ Dawn. Ein paar Tage zurückziehen ist nicht schlecht. Bist du nicht mehr verheiratet. Ich habeimmer so einige Sachen, wo ich meinem Mann helfen muß (Pflegestufe 1) Er weiß dann immer gar nichts mit mir anzufangen. Weiß nicht wie er helfen soll.

    Meditation bekomme ich ganz gut hin, mache es aber erst ein halbes Jahr. Da bleibe ich dran.

    Manchmal glaube ich, der Mond hat auch noch ein Einfluß auf meine Psyche.Negativ meine ich.
    Ich habe es bei den letzten Schub mit Bachblüten versucht. Naja, ich weiß nicht wie es ohne gewesen wäre. Ich habe da viel Hoffnung reingelegt und auch viel Geld, aber Irgendwie...


    So bis später mein Man möchte Tee
    happy
     
  8. Dawn

    Dawn Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    387
    Ort:
    Niedersachsen
    Hallo Happy,

    wenn ich recht verstehe, pflegst Du Deinen Mann? Hast also noch eine zusätzliche Belastung?
    Das ist nicht so einfach, ich weiß das.
    Doch auch da gibt es für Dich noch Räume, in denen Du Dich allein aufhalten kannst.
    Ich weiß ja nicht, was mit Deinem Mann ist, aber bei Pflegest. 1 sollte er auch noch gewisse Dinge allein bewältigen?
    So ist es zumindest in unserem Haus, wo wir zusehen, dass die Patienten wieder überwiegend selbstständig werden oder zumindest die alltäglichen Dinge beherrschen lernen.

    Eine Depression will Dir sagen: stopp! So nicht weitermachen!Ändere was an Deinem Leben, an Deinem Alltag.
    Sie drückt Dich so lange zu Boden, bis Du aufgibst und versprichst, etwas zu ändern. Wenn Du das missachtest, werden die Attacken immer öfter und intensiver kommen. Du kannst einige Zeit mit Medikamenten über die Runden kommen, aber nicht auf die Dauer.
    Glaub mir, die Arbeit mit psychisch Kranken ist nicht leicht (macht aber trotzdem Spaß) . Doch ohne meine Stunden, in denen ich meine Seele baumeln lasse, würde ich bald ebenfalls in die Klapse kommen. Ich nehme mir einfach die Zeit.
    Hatte ich früher immer ein schlechtes Gewissen, wenn ich am hellichten Tag las oder ein Bad nahm und meistens mache ich sogar beides zusammen! So genieße ich es heute und bin glücklich, dass ich das einfach so darf!

    Wer einen Angehörigen pflegt, ist voll mit Pflichten, Schuldgefühlen, Hilfssyndromen. Falsch!
    Es ist ein Job, den sich andere gut bezahlen lassen, mit Urlaubsanspruch.
    Warum sollte das für dich nicht gelten?
    Hol Dir Hilfe, erkundige Dich bei Deiner Krankenkasse, bei den Pflegediensten, etc. Lass Dir eine Kur verschreiben, an der See, das tut der Seele gut. Eine Zeit, nur für Dich, wo Du verwöhnt wirst und Dich nur um Dich kümmern brauchst.
    Ich war damals in Damp, im Mai, es war traumhaft schön dort und ich bin völlig verändert wieder gekommen.
    Schuldgefühle Deinem Mann gegenüber solltest Du analysieren, denn sie sind überflüssig. Auch Du hast Anspruch auf Leben und Freude. Und letztendlich kannst du Deinen Mann nur gut pflegen, wenn es Dir gut geht. Also kümmer Dich um Dich.

    Gruß Dawn
     
  9. sam°

    sam° Mitglied

    Registriert seit:
    9. Mai 2003
    Beiträge:
    500
    Hallo Happy, Hallo Dawn,

    Analysieren bringt nichts. Denn, wie Happy schon sagt: "... trotz endlosen Gesprächen mit Therapeuten kommen sie wieder ... " (und es ist egal, ob es sich dabei um Depressionen oder Schuldgefühle handelt)

    Beobachte Deine Schuldgefühle einfach nur. Es ist normal Schuldgefühle zu haben, das "schlechte Gewissen" wird uns jahrelang anerzogen, damit wir - wie von unserer Umgebung gewünscht - funktionieren. Du machst vielleicht gerade etwas, dass Dir Freude macht - dabei solltest Du etwas für Deinen Mann besorgen - Du hast Schuldgefühle. Einfach beobachten und wahrnehmen (vielleicht hilft Dir anfangs die Meditationstechnik "dreimal wahrnehmen" dabei).

    Eigentlich habe ich das, was Dawn gesagt hat, schön gefunden:

    "Wenn ich spüre, dass mich das Dunkel wieder einholen will, lass ich es kommen. Ein paar Tage Einsamkeit, traurige Filme sehen, zärtliche Musik hören, ein paar Glas Rotwein, in Tränenseen versinken, das hilft mir nach ca. 3 Tagen wieder an die Oberfläche."

    Wir sind fast schon besessen davon, immer strahlend glücklich sein zu wollen, immer lustig, immer fit, ständig gut drauf ...
    Aber wir sind nicht immer gut drauf. Wir sind oft traurig und wütend etc. Traurigkeit hat ebenfalls schöne Seiten. Sie ist ruhiger, stiller, tiefer als beispielsweise Freude. Oder die Energie, die man während eines Wutausbruchs hat ...

    Alles (Freude, Wut, Glück, Traurigkeit, etc.) sollte einfach wahrgenommen und beobachtet werden - möglichst ohne Wertung.

    Manchmal kann es hilfreich sein, den Stimmungen keine Namen zu geben, weil in der Benennung bereits eine Wertung enthalten ist. Du könntest probieren, beispielsweise zur "Traurigkeit" einfach "Stimmung C" und zur "Freude" "Stimmung D" zu sagen.


    Alles Liebe Euch
    sam
     
  10. happy

    happy Mitglied

    Registriert seit:
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    Wolfsburg-Gifhorn Braunschweig
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    Du hast ja Recht. Schlechtes Gewissen oder Schuldkomplexe habe ich allerdings nicht. Ich sollte es einfach annehmen. Wenigstens versuchen. Manchmal denke ich, *bei meinem Lebenslauf ist es kein Wunder daß ich depressiv bin* dann wenns mir gut geht wachse ich weil iach alles geschafft und überstanden habe. So ist das mit mir Entweder ganz oben oder ganz unten.

    Alles Liebe von
    happy:winken5:
     
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