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Das Ende der Zocker?

Dieses Thema im Forum "Gesellschaft und Politik" wurde erstellt von Evilscreamer, 15. August 2012.

  1. Evilscreamer

    Evilscreamer Mitglied

    Registriert seit:
    14. März 2011
    Beiträge:
    237
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    ÖVAG zieht Produkte im Bereich Agrarrohstoffe zurück

    14.08.2012

    Die Österreichische Volksbanken-AG (ÖVAG) zieht sich ab sofort aus dem Markt zurück, in dem von Preisentwicklungen auf Agrarrohstoffe partizipiert werden kann. Die ÖVAG mit ihrer Investment-Dachmarke Volksbank Investments reagiert damit auf die heutige mediale Berichterstattung nach der gestrigen Auflage des Zertifikats "Agrar Rohstoff Garant 2". Volksbank Investments werden in diesem Bereich keine neuen Produkte mehr anbieten und ziehen sämtliche Angebote in diesem Bereich zurück. ÖVAG-Vorstand Martin Fuchsbauer: „Der Handel mit jeglichen Produkten ist notwendig, um den Markt und somit die Wirtschaft stabil zu halten bzw. anzukurbeln. Wir verstehen allerdings auch die Argumente der Kritiker und werden daher unser Produktangebot in Zukunft weitaus sensibler gestalten.“

    Quelle: Link nicht erlaubt! Volksbank . com


    Ist es jetzt tatsächlich geschafft das die Rohstoffpreise nicht mehr steigen werden? Sind die Zocker in die Knie gezwungen?
     
  2. Tarbagan

    Tarbagan Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. September 2010
    Beiträge:
    6.880
    Die Geschichten über Rohstoffspekulanten, die Lebensmittelpreise hochtreiben sodass die Kinder in Afrika sterben sind Humbug.

    Abgesehen davon: Ist eine hübsche Publicity für Volksbank, aber wohl völlig irrelevant. Man kann ja immer noch auf alle anderen Rohstoffe spekulieren, auf Aktien, Anleihen mithilfe von Optionen, Futures, dem ganzen Zeug halt. Ist außerdem nicht so, dass jede Spekulation per definitionem schlecht wär.
     
  3. Tommy

    Tommy Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    31. Mai 2006
    Beiträge:
    12.518
    Die ÖVAG ist wohl ein Einzelfall. Insgesamt hat die Kritik nicdhts genützt:

    http://www.zeit.de/wirtschaft/2012-05/lebensmittel-preise-spekulation
     
  4. Tommy

    Tommy Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    31. Mai 2006
    Beiträge:
    12.518
    Diese "Geschichten", wie du es nennst, stammen aus der Mainstreampresse. Die Behauptung, daß es nicht so sei, stammt aus welcher Quelle? Bitte die Quelle deiner Behauptung angeben.

    Hier die Studie, die den Zusammenhang zwischen Rohstoffspekulation und Hungersnöten analysiert:

    http://www.zeit.de/wirtschaft/2012-02/lebensmittel-spekulation

    Hört sich deutlich nach einem empirisch belegten Sachverhalt an.

    Und jetzt bitte deine *Quelle* :)
     
  5. Tarbagan

    Tarbagan Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. September 2010
    Beiträge:
    6.880
    Empirie hat ihre Tücken. Genauer gesagt die cum hoc ergo propter hoc-Tücke.
    Studie findet keinen Zusammenhang zwischen Spekulation und Preisblase 2008.
    Studie hat keinen signifikanten Zusammenhang zwischen Preisvolatilität und Marktaktivität gefunden.
    In dieser Studie wird der Zusammenhang im Bezug auf Ölpreise untersucht. Ergebnis: Wenn man nur die Korrelationen zwischen Preisvolatilität und Marktaktivität untersucht, scheint es, als wären die Spekulanten Schuld. Danach haben sie aber ein Kointegrationsverhältnis zu den fundamentalen Nachfragewerten untersucht und analysiert, woraufhin man 93,5% der Preisfluktuationen allein durch die Nachfragewerte (also ohne die spekulativen Positionen der Trader) erklären konnte.
    Studie findet keinen Zusammenhang zwischen Preisbewegungen und Hedgefonds.
    Noch ne Studie die die Lead-Lag-Beziehungen untersucht (also ob die Preisvariabilität Spekulanten anzieht oder ob Spekulation den Preis volatiler macht) und findet in 75% keine Kausalität.

    Ich hab noch mehr, wenn du magst. Diese Spekulantenvolatilitäts-Theorie zieht sich seit den 70er, 80ern dahin, obwohl die Kausalität der Korrelationen allesamt nur oberflächlich ist, wie die Studien ergeben.
     
  6. Shimon1938

    Shimon1938 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. Oktober 2006
    Beiträge:
    16.741
    Ort:
    Witzenhausen/Hessen in BRD
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    es isdt eine allerseits bekannte tatsache (auch wenn du es nicht erkennst!) dass die preise für agrarprodukte seit fas 2 jahren stetig steigen. dafür sind sowohl klimaänderungen in aufrika uns usa, wie auch die "zocker" verantwortlich. es hat unterschiedliche gründe also.
    die preissteigerungen haben in dwer letzetn zeit soche ausmasse erreicht, dass viele familien sowohl in asien wie auch in amerike die lebensmittelpriese kaum oder gar nicht mehr bezahlen können und folglich hungern.

    es ist klar dass der ausstieg einer bank aus der "zockergeschäft" kaum etwas positives bringt. aber was sagt uns das?

    NICHTS NEUES.




    Shimon
     
  7. Moliere

    Moliere Mitglied

    Registriert seit:
    10. September 2011
    Beiträge:
    580
    Das Problem waren doch nie die Zocker, sondern das Schlaraffenland Supermarkt, und Tonnen von weggeworfenen guten Lebensmitteln. Es gab ja auch keine Beschwerden als die Rohstoffpreise im Keller waren. Schliesslich könnten Banken durch Wetterderivate ja auch für Naturkatastrophen verantwortlich gemacht werden.
     
  8. Tommy

    Tommy Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    31. Mai 2006
    Beiträge:
    12.518
    Ne, mehr will ich nicht. Entweder es ist immer derselbe Autor (Scott H.Irwing) oder voll OT (da werden dann Ölpreise untersucht und ähnliche Scherzartikel, was wenig bis gar nichts mit dem analysierten Zusammenhang zwischen Spekulation auf Nahrungsmittelpreise und Hungersnöten zu tun hat).

    Also da halte ich mich lieber an die ausgebildeten Ökonomen.
     
  9. Tarbagan

    Tarbagan Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. September 2010
    Beiträge:
    6.880
    Und das macht eine Studie unglaubwürdig? ...

    Dass du den Zusammenhang zu Öl als "voll OT" deklarierst zeigt, dass du nicht viel Ahnung von der Thematik hast. Öl ist ebenfalls ne Commodity die gehandelt wird wie Nahrungsmittel, und in unserer Zeit ebenso wichtig für das Funktionieren der Gesellschaft. Außerdem wird Öl schon länger und mehr getraded, sodass man mehr Datenmaterial zur Verfügung hat. Wenn Traderpositionen auf den Ölpreis eine insignifikante Auswirkung haben, dann kann man diese Erkenntnis gut auch auf andere Commodities auslegen.

    Alle Studien, die ich gepostet habe kommen von ausgebildeten Ökonomen. Hier übrigens der CV von Irwin.


    Aber ja ... solang sie nicht deine Meinung unterstützen, sind es natürlich keine "ausgebildeten Ökonomen", wa?
     
  10. daway

    daway Neues Mitglied

    Registriert seit:
    21. Januar 2011
    Beiträge:
    6.985
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    ja im internet findet jeder die studie die ihm gefällt :lachen:
    um die zu widerlegen die einem nicht gefällt

    aber sie exisitert dennoch ...
     
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