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Das dritte Auge, ein etwas anderer Ansatz?

Dieses Thema im Forum "Magie" wurde erstellt von Prädator, 10. August 2013.

  1. Prädator

    Prädator Mitglied

    Registriert seit:
    28. Juli 2013
    Beiträge:
    139
    Ort:
    Wien
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    Ich habe einen Ansatz oder einen Gedanken den ich mit euch teilen möchte und könnte die Meinungen Dritter gebrauchen.
    Da ich die überzogene Auslegung nicht mag, frage ich bewusst an dieser Stelle. (Als ob es hier besser wäre :D)

    Was ist eurer Meinung nach das dritte Auge?
    Ich bitte dabei um eine etwas vollmundigere Antwort als auf das Ajna-Chakra zu verweisen. Ich habe da nämlich einen kleinen Verdacht.
    Mir gefällt nämlich die Auslegung als magisches Auge nicht so ganz und auch viele seriöse Yogis zweifeln sie an. Das sind etwas überzogene Darstellungen einer überinterpretierten Kernaussage. Es gibt zwar ein magisches Sehen oder sagen wir einfach einen Zustand visueller Haluzinationen aber ob jener wirklich dem dritten Auge entspricht, zweifle ich an. Eine bodenständigere Zuweisung ist hier die Intuition.

    Meine Selbstbeobachtung hierzu ist nun dass sich durch die Beschäftigung mit Mage metaphorisch gesprochen das Bewusstsein ausdehnt.
    Man pflegt eine andersartige Denkweise bei der Aussenstehende oft meinen "ihnen würde schwummrig im Kopf" werden.
    Eben dies bezeichne ich einfach mal so, ungeachtet wie korrekt das wirklich festgehalten wurde. Anders gesagt werde ich quasi bewusster, wenn auch weniger in dem Sinne das es wachsen würde, als eher einer Verschiebung des Gewahrsams. Ausdehnung klingt aber so pompös. :D
    Deutlich macht es sich wärend des Einschlafens.
    Für gewöhnlich fällt man dabei in einen ruhenden Zustand.
    Man vergisst sich, ist eine passive Existenz und ein Hagel aus Bildern und Vorstellung hämmert auf einen ein. Eben jenes das wir traum nennen.
    Wenn mein Bewusstsein geweitet ist, bleibt soweit alles beim alten.
    Der Schalter zwischen Be und Unterbewusstsein wird jedoch träger.
    Ich bleibe quasi wach wärend ich einschlafe oder, befinde mich im üblichen unbewussten Zustand aber erinnere mich an mich selbst.
    Vermutlichen überlappen sich die Bewusstseinszonen hier einfach oder ich bleibe in deren Zwischenraum.
    Ich schlafe also, bin jedoch wach, was oft auch erstmal an der Schlaflähmung bemerkt wird, ich kann mich also nicht bewegen.
    Wobei man diesen Zustand mit Übung aushebeln kann, aber es ist wohl eine typische Empfindung wie helfen soll wiederzuerkennen was ich hier beschreibe. Ich kann nun auch versuchen die Augen zu öffnen, wodurch ich oftmals ein lautes Zischen oder spitzes Rauschen höre und wenn ich diesen Vorgang zart andeute, kann ich leicht das animieren was gemeinhin als Astralreise bekannt ist. Ob man einfach nur phantasiert sei dahingestellt.

    Mein Gedanke und die eigentliche Frage ist nun, ob diese Bewusstseinsverschiebung die ich versucht habe zu beschreiben, das ist was oft mit dem dritten AUge ausgedrückt wird bzw dessen Funktion zugeschrieben wird. Es wäre passend da dieses veränderte Unterbewusstsein einerseits der Intuition anzureihen wäre und andererseits, kann ich dadurch ein wirkliches Auge entwickeln.
    Also jenes Phänomen das wir gerne als Astralreise bezeichnen.
    Ich hoffe ich konnte beschreiben was ich meine.

    Was meint ihr?

    Ps: Nein ich möchte nicht behaupten Astralreisen wäre nur Einbildung, mir ist bestens bekannt wie real das wirken kann.
    Ich sage viel mehr es ist mir egal und ich kann es nicht stichhaltig bestimmen. Das ist irrelevant aber ich will keine Klischeevorstellung anhängen.

    LG
     
    Zuletzt bearbeitet: 10. August 2013
  2. ApercuCure

    ApercuCure Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. Mai 2012
    Beiträge:
    10.495
    Die Zirbeldrüse, das innere Auge, liegt als kleiner Pinnienartiger Kern zw. den beiden Gehirnhälften. Sie wird sogar in der Wissenschaft und Forschung zuweilen als das "verborgene Auge" bezeichnet.

    Früher dachte man, die Zirbeldrüse (die Lichtrezeptoren besitzt) wird durch das Licht durch die Augen angeregt. Man konnte aber feststellen, dass auch, wenn beide Augen fehlen, die Zirbeldrüse stimmuliert wird und auf Licht reagiert - sowie mit vielen Phänomenen, auch mit Bewußtseinsverschiebung und der Produktion von Haluzinogenen in Verbindung gebracht wird. Zweiteres beruht aber mehr auf Überlieferungen und wird erst erforscht.

    Was vllt. auch interessant ist, dass in so einigen Religionen der Pinnienzapfen als Symbol für Erleuchtung steht.
     
  3. Prädator

    Prädator Mitglied

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    Wien
    Das mag vielleicht stimmen, ist mir jedoch zu esoterisch.
    Wir sind zu schnell mit voreiligen Schlüssen aus unseriösen Quellen.
    Ich rechne ebensowenig damit dass das was ich hier beschreibe sich auf das dritte Auge bezieht. Es ist einfach nur ein Quergedanke.
    Aber bitte keine Ansichten die nicht die euren sind oder wirklich aus entsprechenden traditionen stammen.
    Ich will nicht hören ich hätte recht, sondern einen gehaltvollen Einwand oder aber eine Gemeinsamkeit von Erfahrung und Einschätzung.
     
  4. DruideMerlin

    DruideMerlin Sehr aktives Mitglied

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    An den Ufern der Logana
    Hallo Prädator,

    wenn Du solche überzogene Auslegungen nicht magst, wundere ich mich doch ein wenig, warum Du sie selbst praktizierst. Schlicht und einfach wird mit dem dritten Auge, der sinnliche Draht zur geistigen Welt umschrieben. Damit ist also gemeint, dass man auch Dinge wahrnehmen und verstehen kann, die für uns nicht sichtbar sind. Aus diesem Grund wird das dritte Auge auch symbolisch auf der Stirn angeordnet. Daneben hat die Erklärung mit der Zirbeldrüse durchaus auch ihre Berechtigung, kann aber nicht der ursprüngliche Gedanke gewesen sein.

    Hier werden auch zwei Vorstellungen aus unterschiedlichen Kulturkreisen in einen Topf geworfen, denn das Öffnen des Stirnchakras hat ein völlig anderes Ziel – als das Öffnen des dritten Auges bei den Hexenkünsten. Es wundert mich also nicht, dass seriöse Yogis an der Auslegung als magisches Auge zweifeln. Zudem ist auch die Begrifflichkeit als magisches Auge falsch, denn es wird ja mit dem dritten Auge nichts verändert oder bewegt – sondern nur wahrgenommen.

    Ich denke, dass es mit dem Öffnen des dritten Auges nicht um die Erweiterung des Bewusstseins geht, sondern um die Erweiterung der Sinnlichkeit.


    Salbum Salabunde
    Merlin :zauberer2
     
  5. Prädator

    Prädator Mitglied

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    Wien
    tue ich nicht, es war schlicht und einfach ein verquerer Gedanke zu dem ich Meinungen einholen wollte. Da steht dass ich das selbst in Frage stelle.
    Ich betone das nur nicht gerne 3fach. Ansonsten erkenne ich meinen Fehler nicht und bitte dich in mir zu sagen.
    Auch dass das magische Sehen etwas anderes ist, wurde von mir selbst angeführt.

    Edit: Den Zusammenhang zur ZD kann ich nicht so bestreiten wie ich möchte, aber wie du selbst sagst der Ursprung ist es sicher nicht und die Gleichsetzung...

    Aber vielen Dank für deine einfache und direkte Antwort. =)
     
  6. Prädator

    Prädator Mitglied

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    Ps: Wie trennst du Bewusstsein und Sinnlichkeit?
     
  7. Sternenatemzug

    Sternenatemzug Sehr aktives Mitglied

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    da kannste dein ich sehen
     
  8. DruideMerlin

    DruideMerlin Sehr aktives Mitglied

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    Lieber Prätator,

    mir schien halt, dass Du in deinen Gedanken um das dritte Auge einen Weg mit einem falschen Ausgangspunkt gewählt hast. Wie jeder Gedanke ist auch das Sehen mit dem dritten Auge an Bilder gebunden, was gerne zum Vergleich mit dem Sinnesorgan des Sehens verleitet. Ein wichtiger Punkt bei dem Sehen mit dem dritten Auge ist aber das Verstehen. Es reicht da einfach nicht, nur fraktale Bilder oder Epen aus der tiefe der Seele zu generieren – man muss auch die Botschaft erkennen, mit dem diese Dinge verbunden sind. Hier wird also das Sehen im weiteren Sinne verstanden. In dem, was Du schreibst, kann ich dieses Tun eigentlich nicht erkennen.

    Das Bewußtsein beschreibt einen Zustand, in dem wir den Fokus unserer Aufmerksamkeit auf eine bestimmte Sache richten können. Wir nehmen also nicht nur Informationen über unsere Sinne auf, sondern nehmen sie auch bewusst war. Von einer Million eingehenden Informationen gelangen lediglich 40 in unser Bewußtsein. Die Logik ist ein wichtiger Baustein in unserm Bewußtsein, bei dem die linke Gehirnhälfte und die steigende Gehirnfrequenz eine wesentliche Rolle spielt.

    In der rechten Gehirnhälfte werden überwiegend die Prozesse gesteuert, die sich auf unbewusster Ebene abspielen. Hier werden zum Beispiel die ganzen Verbindungen organisiert, die uns den Zugang zu den unbewußten Informationen ermöglicht.

    Für unserem zielgerichtetes Handeln reichen im Prinzip die Informationen, die für die Lösung eines Problems von Wichtigkeit sind. Deshalb wird mit zunehmender Dringlichkeit, die linke Gehirnhälfte zu Lasten der rechten Gehirnhälfte hochgefahren. Die Folge ist, dass immer mehr unbewusste Informationen als unwichtig deklariert werden und in unserm unbewussten Gedächtnis abgelegt werden. Das erklärt dann auch, warum wir in Streßsituationen mit hoher Gehirnfrequenz (über 27 Hz) nur die schlechtesten Lösungen finden können.

    Nachweislich arbeiten bei einer Frequenz von ca. 8 Hz die beiden Gehirnhälften gleichberechtigt, deshalb bekommen wir auch immer mehr Zugang zu den unbewußten Informationen. Die Sinnlichkeit tritt in diesem Zustand (Alphazustand) also immer mehr in den Vordergrund. Nicht ohne Grund wird also der Alphazustand auch als Tor zur sinnlichen Welt bezeichnet.

    Um mit dem dritten Auge sehen zu können, ist also die Absenkung der Gehirnfrequenz auf den Ruhemodus unterhalb des Tagesbewusstseins auf mindestens 13 Hz sinnvoll. Unterhalb dieser Grenze ist unser Gehirn besonders kreativ. Was also nach Langeweile aussieht, beschert uns manche gute Lösungen und Ideen.

    Es ließe sich noch eine Menge Dinge zu meinen Ausführungen anmerken und vertiefen. Ich hoffe nur, dass ich an dieser Stelle deine Frage nach meinem Verständnis vom Bewusstsein und der Sinnlichkeit hinreichend skizzieren konnte.



    Salbum Salabunde
    Merlin :zauberer2
     
  9. Prädator

    Prädator Mitglied

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    Wien
    Ich schrieb selbst:

    Hast du und ich bedanke mich für deine Mühen. :)
    Allerdings trabe ich immer noch auf der Stelle.
    Das kann ich so interpretieren dass es mich bestätigt oder widerlegt.
    spricht eine durchaus ähnliche Sprache. Vielleicht wähle ich auch einen falschen Ausdruck.
    Ich muss das selbst weiter überdenken und bedanke mich herzlich für deine Anregung und Auslegung. =)

    LG
     
  10. Sternenatemzug

    Sternenatemzug Sehr aktives Mitglied

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    schmeiss alle philosophíebücher auf den müll
    steh dazu
    dass du ein menschenaffe bist
    und wenne dann ins dritte auge guckst -siehste all dein entwicklungspotential vor dir
    das ist nicht zu verstehen
    sondern nur zu erfahren...
    es entstehen lehrräume und leerräume...
    streiten braucht man da nicht mehr
    der punkt ist der anfang einer neuen sprache und welt...
    deshalb komm auf den punkt...
     
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