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Damals wars 1945

Dieses Thema im Forum "Gesellschaft und Politik" wurde erstellt von Schleichpuma, 7. September 2015.

  1. Schleichpuma

    Schleichpuma Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    9. September 2010
    Beiträge:
    341
    Ort:
    In mir selbst
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    Wer sich in Geschichte auskennt weiß das Deutschland 1945 12 Millionen Flüchtlinge aus den Ostgebieten aufgenommen hat die vertrieben wurden. In ein zu 90 % zerstörtes Deutschland. Und was ist Heute ? Diese satte smarte Gesellschaft kennt nur Eines. Flüchtlinge ja aber nicht bei uns. Eine Nation von Millionären und Milliadäder krümmt sich. Is schon klar das Deutschland keine 100000 aufnehmen kann weil ja kein Platz ist in dieser Konsumgesellschaft. Und schon das neue iphon für 800 Euro gekauft ?

    Gruß Puma
     
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  2. Yogurette

    Yogurette Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    14. Juli 2009
    Beiträge:
    5.280
    Ort:
    Kassel, Berlin
    du bist Millionär?
    cool. ich nicht.
     
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  3. Condemn

    Condemn Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. September 2004
    Beiträge:
    19.306
    Momentan weiß ich nicht genau wovon Du sprichst... denn auch wenn die Reaktionen einiger sehr feindlich sind, ist die deutsche Gesellschaft insgesamt wohl eine der Flüchtlings-freundlichsten in Europa und Deutschland nimmt am meisten Flüchtlinge auf.

    P.S.: Millionäre und v.a. Milliardäre sind eher selten, auch in Deutschland. ;)
     
  4. sibel

    sibel Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    31. Oktober 2004
    Beiträge:
    6.088
    Ort:
    Hinter den 7 Bergen
    Ohne Flüchtlinge ( und später mit Hilfe der sogenannten Gastarbeiter) hätte es nie so einen rasanten Wiederaufbau und die daraus folgende hohe Wirtschaftskraft Deutschlands gegeben...ob allerdings Deutschland zu 90% zerstört war, wage ich zu bezweifeln..
     
  5. Anevay

    Anevay Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    26. September 2012
    Beiträge:
    32.565
    Hm, die Flüchtlinge damals waren wohl fast ausschließlich die eigenen Leute (=Deutsche) aus der einen Hälfte des eigenen Landes. Mein Großvater zählte auch zu diesen Flüchtlingen, er kam aus MeckPom.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Flucht_und_Vertreibung_Deutscher_aus_Mittel-_und_Osteuropa_1945–1950
    Die Flucht und Vertreibung aus den deutschen Ostgebieten und Deutscher aus Mittel- und Osteuropa vor und nach Ende des Zweiten Weltkrieges von 1945 bis 1950 umfasst Flucht, Vertreibung und die erzwungene Auswanderung großer Teile der dort ansässigen deutschsprachigen Bevölkerungsgruppen. Sie betraf 12 bis 14 Millionen Deutsche in den Ostgebieten des Deutschen Reiches und deutschsprachige Bewohner aus Mittel- und Osteuropa.
     
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  6. Moondance

    Moondance Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. Juli 2012
    Beiträge:
    11.280
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    D steht an vierter Stelle was die Menge angeht...sagt ne Doku:

    auch bei Youtube fand ich so ne Art Zusammenfassung dazu, die sagen D steht an 10.ter Stelle:



    es gibt etwa 700`000 tausend, findest Du das sind wenige.?
     
    Zuletzt bearbeitet: 7. September 2015
  7. Moondance

    Moondance Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. Juli 2012
    Beiträge:
    11.280
    aber da gab es auch weniger Deutsche, also theoretisch mehr Platz und viele waren miteinander schon verbunden, wobei zu Flüchtlinge aus Ländern, die weit weg sind, man kaum Bezug hat und sie deshalb nicht als so nah erlebt, sieht man ja auch indem man sie nur als "Flüchtlinge" bezeichnet, so eine Bezeichnung macht das ganze unpersönlicher, man kann sich besser distanzieren als wenn es Menschen sind aus demselben Land, da kann man weniger verdrängen....
     
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  8. Anevay

    Anevay Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    26. September 2012
    Beiträge:
    32.565
    Eben, das macht das Aufnehmen von vielen Menschen in sehr kurzer Zeit einfacher. Es gibt keine Sprachbarriere, keine kulturellen Barrieren, daher kann man die Situation damals mit der aktuellen Situation nicht vergleichen. Die jetzige Situation ist für alle Beteiligten sehr viel schwerer zu bewältige. Die fremde Sprache muss erlernt werden, die teils sehr unterschiedlichen Wertvorstellungen überprüft und angepasst werden und zudem noch die Erlebnisse der Flucht verarbeitet werden, zeitgleich auch noch sich eine neue Existenz aus dem Nichts aufgebaut werden, oft müssen Qualifikationen neu erworben werdn, um hier den erlernten Beruf ausüben zu können usw., so denn der Asylantrag begünstigend entschieden wurde.

    Ein Deutscher, der nach Deutschland vor der Roten Armee floh, da war "nur" die Aufgabe, sich eine neue Existenz aufzubauen und das Erlebte zu verarbeiten, was ja teils bis in die zweite folgende Generation brauchte. Ich habe Biographien gelesen, was diese Menschen erleiden mussten, nicht nur Verfolgung, sondern wenn die Soldaten Männer und Frauen in die Finger bekamen, grausamste Folter, Vergewaltigung und Misshandlungen.

    Viele Menschen heute wissen überhaupt nicht, was die Deutschen hier zu erleiden hatten. Auch bei uns sind Menschen im Winter auf der Straße einfach erfroren, verhungert, es gab einfach wirklich nichts was man häte abgeben können, selbst wer helfen wollte, hatte oft nichts, ausgehungert durch den jahrelangen Krieg.

    LG
    Any
     
  9. Colombi

    Colombi Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    26. November 2014
    Beiträge:
    10.642
    Mal eben nur eine ganz kurze Frage an Schleichpuma:

    Und wieviele Flüchtlinge hast du bei dir zuhause nun aufgenommen?
     
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  10. Moondance

    Moondance Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. Juli 2012
    Beiträge:
    11.280
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    ich war erstaunt wie viele bereits Deutsch sprachen, sah man in manchen Interviews, wenn diese nicht gestellt waren, ansonsten sprechen die meisten englisch, kann hier auch fast jeder ...
     
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