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chronische Übersäuerung oder Azidose?

Dieses Thema im Forum "Gesundheit allgemein" wurde erstellt von Waldkraut, 22. Dezember 2018.

  1. Waldkraut

    Waldkraut Sehr aktives Mitglied

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    4.044
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    Anscheinend gibt es allgemein sehr viel Unklarheit darüber, was der Unterschied zwischen einer chronischen Übersäuerung und einer Azidose ist. Immer wieder wird das verwechselt und auch richtige Äußerungen zu diesem Thema falsch interpretiert.
    Um den Unterschied einmal ganz klar darzustellen soll dieser Thread dienen.
    Außerdem alles was um die Chronische Übersäuerung geht und wie man selbst präventiv einwirken kann bzw. eine chronische Übersäuerung ausgleichen kann.

    Es gibt zwei Formen der Übersäuerung:
    • chronische Übersäuerung
    • akute Übersäuerung
    Weiterhin unterscheidet man zwischen einer extrazellulären und einer intrazellulären Übersäuerung. Die extrazelluläre Übersäuerung findet, wie der Name es schon sagt, außerhalb der Zelle, in den Körperflüssigkeiten und der Lymphe statt. Ist dies der Fall, können nicht ausreichend Nährstoffe in die Zelle transportiert werden. Die intrazelluläre Übersäuerung, also die Übersäuerung innerhalb der Zelle, kann diese beeinträchtigen und damit auch die Leistungsfähigkeit herabsetzen. Viele körperliche und chronische Erkrankungen können die Folge sein.

    Chronische Übersäuerung

    Wenn der Körper droht zu übersäuern, also mehr Säure zugefügt wird, als er durch Nahrungsaufnahme neutralisieren oder über die Leber, die Niere und die Haut (beispielsweise in Form von Schweiß) abführen kann, tritt das sogenannte Pufferkonzept in Kraft. Hierbei greift der Körper zunächst auf den körpereigenen Basenspeicher zurück. Geschieht dies über einen längeren Zeitraum und sind die Reserven schließlich aufgebraucht, stellt sich eine chronische Übersäuerung mit all ihren gesundheitlichen Folgebeschwerden ein.

    Chronische Übersäuerung und Azidose – Worin liegt der Unterschied?

    Der Begriff Azidose wird in der Umgangssprache häufig nicht korrekt angewandt. Während eine chronische Übersäuerung schleichend und über einen längeren Zeitraum stattfindet, ist die akute Azidose durchaus lebensbedrohlich. Sie wird nicht durch Stress und falsche Ernährung ausgelöst, sondern ist die Folge einer akuten verminderten Atmung (respiratorische Azidose) oder einer stoffwechselbedingten Übersäuerung (metabolische Azidose). Sie tritt beispielsweise durch einen Herzstillstand oder Schock auf und muss sofort ärztlich behandelt werden.

    Folgen einer chronischen Übersäuerung (alle Punkte werden im Link erläutert)
    • Mineralstoffmangel als Folge einer übersäuerten Ernährung
    • Übergewicht als Folge einer übersäuerten Ernährung
    • Verstopfung der Blutgefäße (Arteriosklerose) und Bluthochdruck
    • Verschlechterung der Sehkraft als Folge einer übersäuerten Ernährung
    • Bildung von Nieren-, Gallen- und Blasensteinen
    • Magen-Darm-Beschwerden als Folge einer übersäuerten Ernährung
    • Gelenkblockierungen (Arthritis, Arthrose, Gicht, Rheuma)
    • Hautprobleme – Neurodermitis, Akne, Cellulite und Rosacea
    • Allgemeine Schwächung des Immunsystems

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  2. Waldkraut

    Waldkraut Sehr aktives Mitglied

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    Ernährung umstellen bei Übersäuerung
    Das A und O gegen Übersäuerung, ist die Umstellung der Ernährung. Daran führt kein Weg vorbei. Denn durch die Nahrung nehmen wir die meisten säurebildenden Produkte auf. Nichts muss radikal vom Speiseplan gestrichen werden. Oftmals hilft es schon, das Bewusstsein zu haben, was bestimmte Lebensmittel in Deinem Körper anstellen können und schon wird das Weißbrot gegen Vollkorn, der dritte Kaffee am Tag gegen einen Smoothie und ein schweres Abendessen mit Steak und Kartoffeln gegen einen leichten Salat mit Kräutern und frischem Obst ausgetauscht. Und statt Schokolade oder Chips gönnt man sich am Abend ein paar Nüsse und Trockenfrüchte – natürlich ohne Zucker!

    Entsäuerung durch eine Basentherapie
    Bei der Basentherapie geht es darum, so wenig Säuren wie möglich und so viele Basen wie nötig aufzunehmen, um den Körper von den überschüssigen Schlacken zu entlasten und langfristig für mehr Wohlbefinden zu sorgen. Basen können hierbei über ein Nahrungsergänzungsmittel zusätzlich zugeführt werden. Allerdings sollte eine solche Basentherapie nur über einen begrenzten Zeitraum durchgeführt werden, da eine gewisse Menge an Säuren für den Stoffwechsel notwendig sind.

    Schnelle Hilfe durch eine Basenkur
    Neben einer dauerhaften Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, kann eine Basenkur eine schnelle Hilfe bei akuten Beschwerden und zum Start in ein weniger saures Leben sein. Hierzu wird für einen gewissen Zeitraum ein Basenpulver eingenommen, das dem Körper ausreichend Mineralstoffe zur Verfügung stellt, um die gelagerten Schlacke abzubauen. Mit Basenbädern kurbelt man diesen Prozess über die Haut an. Mit Bürstenmassagen werden die Lymphe angeregt, den Abbauprozess zu unterstützen.

    Übersäuerung behandeln mit Medikamenten
    Übersäuerung, die durch einen ungesunden Lebensstil entstanden ist – beispielsweise einer wenig basischen Ernährung – kann mit Medikamenten nicht behandelt werden. Lediglich die Folgen der Übersäuerung – Sodbrennen, Gelenkschmerzen, Neurodermitis – können medikamentös behandelt werden. Der Ursache sollte man dennoch langfristig auf den Grund gehen.

    Hinweise für den Alltag – So erleichtern Sie sich den Einstieg in eine basische Ernährung
    Aller Anfang ist schwer – das heißt es im Volksmund. Und das trifft auch auf die basische Ernährung zu. Denn es ist schwierig, geliebte Gewohnheiten zu durchbrechen. Doch mit Hinblick auf die Folgen einer ständigen Übersäuerung, sollte jeder überlegen, wie er zumindest mit einem offeneren Blick für mehr basischen Ausgleich sorgt. Im Folgenden haben wir ein paar praktischen Tipps zusammengestellt, wie Du es leichter hast, in einen basenhaltigen Alltag zu finden.

    Tipps für die Umstellung auf eine basische Ernährung
    Zu den wichtigsten Grundregeln gehört es, säurehaltige Nahrungsmittel zumindest weitestgehend vom Essensplan zu streichen. Dazu gehören Kaffee, Süßigkeiten, Produkte aus Weizenmehl, Alkohol, Fleisch und vieles mehr. Hungern muss stattdessen keiner: Statt Schokoriegel einen Apfel, statt Brötchen mit Marmelade ein Quinoa Müsli mit Obst und statt Schweinebraten mit Klößen ein Auberginen-Zucchini-Curry.

    Und nur, weil man neben Beruf und Familie keine Zeit für aufwendige Gerichte hat, hat man noch lange keine Ausrede: basische Kost kann in vielen Teilen roh verzehrt werden. Somit lassen sich Heißhungerattacken und Zeitmangel manchmal ganz leicht überbrücken. Ausreichend Flüssigkeit hilft dem Körper ebenfalls, Schlacke auszuspülen und gegen die Übersäuerung zu wirken. Hier aber bitte stilles Mineralwasser und Kräutertees statt Cola und Limonade.

    Hausmittel gegen Übersäuerung
    Neben einer Ernährungsumstellung kann man dem Körper bei der Übersäuerung auch mit altbewährten und einfachen Hausmitteln zu Hilfe kommen: So wie man mit Essig Kalkflecken zu Leibe rückt, wirkt Apfelessig auch gegen Übersäuerung: Zwei Esslöffel Apfelessig in einem Glas Wasser vermengen und trinken. Ideal wirkt es, wenn man das zwei bis drei Mal täglich wiederholt. Wer den Geschmack nicht mag, süßt mit etwas Honig nach.

    Auch Natron und Backpulver bekämpfen überschüssige Säure – vor allen Dingen im Magen: In einem Glas Wasser einen halben Teelöffel Natron oder Backpulver auflösen und einen Spritzer Zitronensaft hinzugeben. Drei Mal täglich wiederholen.

    Zitronensaft schmeckt sauer, ist aber kein saures Nahrungsmittel in Bezug auf den Säure-Basen-Haushalt. Im Gegenteil, Zitrone hat eine alkalische Wirkung und neutralisiert. Den Saft einer frisch gepressten Zitrone mit Wasser vermischen und drei Mal täglich einnehmen. Wem es zu sauer ist, der süßt mit etwas Honig.

    Entsäuerung des Körpers und Sport
    Zu einem ausgewogenen Säure-Basen-Haushalt gehören neben der Ernährung auch körperliche Tätigkeiten. Ob das ein Beruf ist, der einen körperlich stark fordert oder Sport – es kommt auf die Menge und die Art der Belastung an. Menschen mit einer übermäßigen Säure im Körper sind oft antriebslos und geschwächt – dem Körper fehlen schließlich vitalisierende Mineralstoffe. Bewegung in Maßen ist gut und fördert den Abbauprozess. Wichtig ist es aber zu bedenken, dass die Muskelmasse dann einen erhöhten Bedarf an Mineralstoffen hat, um die Arbeit zu kompensieren. Eventuell sollte man dies auf dem Speiseplan berücksichtigen.



    ..... vielleicht habt ihr ja auch ein paar gute Rezepte für basische Gerichte. So könnte man nach den Weihnachtsfeiertagen konstruktiv einwirken.
     
  3. petrov

    petrov Sehr aktives Mitglied

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  4. Waldkraut

    Waldkraut Sehr aktives Mitglied

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    Ich pers. bin gerade ein großer Fan von Gerstengras.
    Außerdem gerne Kräutertee, in den verschiedensten Varianten und Spinat - im basischen Fall mit ein paar Kartoffeln.
    Außerdem liebe ich Karottensaft und Zitronenwasser oder auch gern heiße Zitrone.
    Nicht zu vergessen die mir lieb gewordene Zitronen-Knoblauch-Kur.
     
    curcuma, .Sternenflug. und Amant gefällt das.
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