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Brauchen wir als Menschen eine Identität als Staatsbürger?

Dieses Thema im Forum "Gesellschaft und Politik" wurde erstellt von frain, 24. August 2013.

  1. frain

    frain Neues Mitglied

    Registriert seit:
    24. August 2013
    Beiträge:
    5
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    Hier ein ganz guter Vortrag von dem Historiker Peter Heist.

    Bitte auf youtube eingeben:

    Deutschland - Vortrag: Wege in die Souveränität - Peter Feist compact live



    Dazu würde mich eure Meinung interessieren:

    - Brauchen wir als Menschen eine Identität als Staatsbürger?
    Also ist es wichtig, dass wir uns als Deutsche, Türken, Italiener, oder, oder... identifizieren und unseren Staat als zu uns gehörig wissen?

    Gerade in Deutschland fällt es ja vielen schwer, sich mit ihrem Staat und der Identität als Deutsche zu identifizieren, u.a. weil den Deutschen aufgrund der Historie ein Schuldkomplex eingeredet wird..

    Wie ist es bei euch? Identifiziert ihr euch mit eurer Nationalität?

    Und findet ihr das wichtig?
     
  2. meinschatz

    meinschatz Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    14. August 2010
    Beiträge:
    3.410
    Ort:
    Irgendwo zwischen Himmel und Hölle
    Die BRD ist kein souveräner Staat sondern ein von den Besatzungsmächten
    fremdgesteuertes Staatsgebilde auf einem Teil des deutschen Reichs (lt. Bundesgesetzblatt 1990 Teil II - 1386 ff) .

    Die Bürger der BRD sind staatenloses Personal der GmbH Deutschland und keine natürliche Person eines Staates zugehörig .
     
  3. Tarbagan

    Tarbagan Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. September 2010
    Beiträge:
    6.880
    Schwachsinn.

    Ich bin gebürtiger Österreicher und als solcher vor kurzem nach Deutschland gezogen und muss sagen; ich kann das mit dem "Schuldkomplex" überhaupt nicht nachvollziehen. Der hiesige Nationalstolz rinnt mir teilweise bei den Ohren raus, besonders wenn mal wieder irgendsoein Scheiß Fußballspiel ist - dann wirds mir echt zum Fremdschämen, wenn ich auf den Straßen rumlaufe, völlig unerträglich.
    In Österreich ist, glaube ich, Nationalstolz viel stärker mit der rechten Szene verknüpft als in Österreich - da bildet nämlich die FPÖ als stark rechtslastige Partei quasi die stärkste Säule um das Wort "Heimatliebe". Deswegen ist es in Österreich auch viel beliebter, sich auch mal gegen Nationalstolz auszusprechen ("nimm ein Flaggerl für dein Gackerl" von den Jungen Grünen), wohingegen in Deutschland es total en vogue ist, besondere nationale Identität zu zeigen (besonders auch bei jungen Leuten, was ich schockierend finde). Mir kommt es vor, als ob die Deutschen ganz besonders anfällig für dieses Nationaldenken wären. Warum, weiß ich nicht, aber ich glaube, dass so etwas wie das Dritte Reich in der Form, wie es in Deutschland passiert ist woanders schwerer durchzuführen gewesen wäre.

    Um es generell zu sagen: Ich glaube nicht, dass man eine Identität als Staatsbürger braucht, und ich hoffe, dass dieses völlig veraltete Denken sich in den nächsten 100 Jahren immer mehr verflüchtigt, sodass wir gemeinsam in eine bessere Zukunft steuern können, und uns nicht um irgendwelche willkürlichen Grenzen streiten, weil wir glauben wir sind besser/anders weil wir 100 Meter links oder rechts von ner imaginären Linie auf der Weltkarte geboren worden sind.
     
  4. Patmos

    Patmos Mitglied

    Registriert seit:
    31. Juli 2013
    Beiträge:
    222
    Ort:
    Rhein-Neckar-Region
    Fakt ist: Bis auf wenige Ausnahmen kennt die gegenwärtige Weltbevölkerung keine Alternative. So identifiziert sich wohl so gut wie jeder Mensch mit (s)einer Nationalität - weltweit.

    Nation ist ein imaginaire, ein Vorstellungsgebilde. Aber innerhalb dieser ist historisch jeweils - neben den imperialistischen Einflüssen - ganz eigenes Kulturgut gewachsen.

    Ich selbst definiere mich grundsätzlich mit der deutschen Nationalität; die Sprache erachte ich dabei als das wichtigste Element dessen, was 'deutsch' ist.

    Der gegenwärtige (deutsche) Zeitgeist hingegen, und die kapitalistisch ausgeprägte Bürokratisierung und Verwaltung von Staat zu Bürger, liegt mir allerdings äußerst fern. Von dem, was einmal 'deutsch' war, ist nicht viel übriggeblieben.

    Was 'unsere' jüngere Geschichte angeht: Meiner Meinung nach haftet den 'Deutschen' keine besondere Schuld an. Wer den damaligen Zeitgeist begreift, sucht nicht mehr nach Schuldigen; der versteht, dass und warum es so kommen musste.

    Ganz allgemein: Nationalität wird wichtig bleiben. Menschen brauchen eine Gruppe, der sie sich zugehörig fühlen. Und sie brauchen den Bezug zu ihren ethnischen Wurzeln.
     
  5. frain

    frain Neues Mitglied

    Registriert seit:
    24. August 2013
    Beiträge:
    5
    @ meinschatz

    das hab ich auch schonmal gehört. ;)

    @tarbagan

    Ich selbst kenne viele Deutsche, die sich schlecht fühlen, Deutsche zu sein, weil es ihnen auch immer wieder so eingeredet wird und wurde.
    Dass sie besonders anfällig für Nationalstolz wären, kann ich nicht sehen; im Gegenteil.
    Jedes (gesunde) Identitätsgefühl wird ihnen eher genommen.
    Wie es in Österreich ist, weiß ich leider nicht...

    @patmos

    Ja, Deutschland wird aufgebröselt, die deutsche Kultur und das was mal Deutschland war verschwindet. Sichtbar allein an der Sprache, die ja immer mehr durch englische Phrasen belegt wird,.... daran das Deutschland ganz offene Arme für alle hat;... daran, dass die deutschen Bürger selbst kaum etwas gegen die Fremdbestimmung tun können, wo ist noch Demokratie? Wo gibts noch ein Deutschland?

    Ich wär dankbar, wenn jemand mal das Video als Link einstellen würde, weil ich den Vortrag ziemlich interessant finde.

    Der Peter Feist spricht darin viele Dinge an...

    Das ist genau die These und Aussage, die ich persönlich infrage stelle.
    Was sichtbar ist, dass z.B. in Deutschland mittlerweile multikulti herrscht und auch bewusst so gewollt wurde. Den herrschenden Politikern gehts nicht um Erhaltung der deutschen Kultur oder des Landes sondern um eher das Gegenteil;... wie man sieht.

    Würde ich mich als Deutsche identifizieren, würd ich ganz schön auf die Barrikaden gehen... aber bei mir persönlich gab es nie eine Identifikation als 'zu irgendeiner bestimmten Kultur/Religion/Staat gehörig'.
    Warum das so ist, weiß ich nicht;.....

    Ich sehe aber, dass ich da die Ausnahme bin, und ich weiß auch nicht obs gesund ist, sich nicht als deutsche oder sonstwas zu fühlen;... ich frage mich daher, woher
    Nationalgefühl kommt

    Ist es reine Prägung?
    Was macht uns zum Deutschen (oder Österreicher, oder Franzosen?)
     
  6. Bougenvailla

    Bougenvailla Sehr aktives Mitglied

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    Zur Deutschen macht mich mein Pass, ich bin nun mal in diesem Land geboren.

    Aber es ist mir schlicht egal, weder schäme ich mich noch bin ich deshalb stolz, ich verspüre keine Bindung, außer dass ich eben diese Sprache spreche.

    Geprägt hat mich auch nicht Deutschland, sondern meine Familie in der ich aufgewachsen bin.
     
  7. Siriuskind

    Siriuskind Moderatorin und Alien in geheimer Mission Mitarbeiter

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    Niedersachsen

    So geht es mir auch!:) Ich spüre auch keine Bindung, die Nationalität ist mir nicht wichtig.
     
  8. flori776

    flori776 Neues Mitglied

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    das brauchen wir mit sicherheit, denn wir sollen und müssen eine identität entwickeln und dürfen auch stolz sein, letztendes als weltbürger.
    und ich wäre für die UNO als weltregierung.
    das ist aber zukunftsmusik, darum beschränken wir uns heute mit einem gesunden maß an nationalstolz, mit der starken option europäer zu sein.
    übertriebener nationalstolz ist aber scheisse! (tschuldigung)
    mfg
     
  9. Siriuskind

    Siriuskind Moderatorin und Alien in geheimer Mission Mitarbeiter

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    Aber was soll diese Identität bewirken bitte? Wozu ist das gut? Es hat in der Vergangenheit und auch Gegenwart mehr Leid denn Freude verursacht.
     
  10. flori776

    flori776 Neues Mitglied

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    wenn den leuten e alles wurscht ist, was für eine motivation sollten sie haben sich politisch zu betätigen, oder zb. umweltschutz zu betreiben?

    wenn ich mein land (und letztendlich die welt) als lebensgrundlage sehe, diese lebensgrundlage in ihrer schönheit und vielfalt auch schätze, und mich dafür einsetze das alles so gut es geht und sauber abläuft und es auch funktioniert, ist ein gesunder stolz die belohnung und weitere motivation.
    mfg
     
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