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Ashtanga-Yoga

Dieses Thema im Forum "Yoga" wurde erstellt von ~Oliver~, 5. Juli 2005.

  1. ~Oliver~

    ~Oliver~ Neues Mitglied

    Registriert seit:
    25. Juni 2005
    Beiträge:
    10
    Ort:
    Wuppertal
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    Hallo Zusammen,

    sind hier auch ein paar Ashtangis unterwegs? Würde mich interessieren zwecks Erfahrungsaustausch.


    Liebe Grüße
    Oliver
     
  2. Lotusz

    Lotusz Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. Oktober 2002
    Beiträge:
    3.338
    Hallo Oliver

    Ashtanga Yoga ist nichts anderes als Raja Yoga. Ich bin allerdings ein bischen überrascht, dich von Ashtanga Yoga reden zu hören, wo Du dich so vehement gegen die Enthaltsamkeit aussprichst. Sie ist aber ein Grundelement des Ashtanga Yoga.

    Die acht Säulen des Ashtanga Yoga kannst Du bei Wikipedia nachlesen.

    Alles Liebe. Gerrit
     
  3. ananda

    ananda Mitglied

    Registriert seit:
    1. Juni 2005
    Beiträge:
    113
    Ort:
    bayern

    du willst das wirklich behaupten das enthaltsam´keit ein grundelement des ashtanga bzw raja yoga ist?

    wenn du möchtest kann ich dir gerne patanjali zitieren da steht nichts von enthaltsamkeit.

    lg, ananda
     
  4. Lotusz

    Lotusz Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. Oktober 2002
    Beiträge:
    3.338
    Hallo Ananda

    Du solltest Patanjali besser kennen. Bereits im ersten Kapitel Sutra 30 steht:

    Die Yamas bestehen aus Nichtverletzen, Wahrhaftigkeit, Nichtstehlen, Enthaltsamkeit und Aufgabe von Gewinnsucht.

    Das wird bestimmt noch an vielen Stellen von Patanjalis Yoga Sutras wiederholt und erläutert. Aber ich erspare mir das jetzt einzeln aufzuführen.

    Alles Liebe. Gerrit
     
  5. ~Oliver~

    ~Oliver~ Neues Mitglied

    Registriert seit:
    25. Juni 2005
    Beiträge:
    10
    Ort:
    Wuppertal
    Ich will jetzt nicht unhöflich sein, aber bitte hier nicht eine weitere Diskussion über die Erleuchtung, ja!

    Danke.

    Liebe Grüße
    Oliver
     
  6. Aimitzu

    Aimitzu Mitglied

    Registriert seit:
    22. November 2004
    Beiträge:
    282
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    Ich möchte nicht unhöflich sein aber wer sprach den von Erleuchtung?
     
  7. ananda

    ananda Mitglied

    Registriert seit:
    1. Juni 2005
    Beiträge:
    113
    Ort:
    bayern
    nun da loutuz ihre übersetzung drinnen hat schreib ich auch mal meine.

    sie hat die samadhi pada sutra 30 zitiert was nichts mit yama zu tun hat, ich werde sie auch mal zitieren.

    samadhi pada, sutra 30. :

    Krankheit, trotz,Zögern,Unachtsamkeit,Faulheit sowie Gier,irreführende Lehren, die unfähigkeit einen festen geistigen Zustand zu erlangen bzw ihn immer wieder zu verlieren. dieses so zerstreute Bewusstsein ist ein Hindeerniss. (um einen ruhig geist zu erhalten)

    dann zitiere ich mal die yamas und niyamas welche ich für unheimlich wichtig halte wenn man sich mit ashtanga oder raja yoga beschäftigt.

    sadana pada, sutra 30 (yama):

    Das Gesetzt kennt (1.) keine Grausamkeit sondern (2.) Wirklichkeit und (3.) kein Stehlen sondern ein (4.) Gottgleiches verhalten und ein (5.) verschmähen von wertlosen Plunder.

    sutra 32. :

    Die regeln sind (1.) Reinheit,(2.) Zufriedenheit,(3.) ständiges Glühen, (4.) das Selbst zu ergründen um (5.) völlig in gott aufzugehen.


    die übersetzungen mit enthaltsamkeit usw. rührt einfach daher das 1. jeder vom anderen abeschreibt 2. nicht richtig übersetzt wurde.

    bildet euch eure eigene Meinung dadrüber. wenn ihr meint das das mit enthaltsamkeit usw für euch richtig ist dann beschreitet diesen weg. wenn dem nicht so ist könnt ihr ja mal n blick auf die übersetzungen werfen die nicht einfach abgeschrieben sind.

    lg, ananda
     
  8. ~Yvonne~

    ~Yvonne~ Guest

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    ich frag das nochmal, erstens weil hier in einer Definitionsdiskussion ("ich habe aber rechter als Du". :rolleyes: ) ein thread mit einem ganz anderen Thema verwässert wird und zweitens weil es mich selber sehr interessiert:

    sind hier noch andere Ashtangis unterwegs und was für Erfahrungen habt ihr mit dieser Yoga-Form gemacht?


    Ich selber habe Ashtanga-Yoga vor knapp zwei Jahren für mich entdeckt und seinerzeit lag mein Interesse mehr auf dem körperlichen Aspekt, da ich ein halbes Jahr vorher mein zweites Kind entbunden hatte und die Schwangerschaften doch deutliche Spuren an mir hinterlassen hatten.

    Ich gehöre zum "hyper-extended-typ" (behauptet zumindest mein Yoga-Lehrer ;) ), was eigentlich nur heisst, dass ich in den Sehnen, Bändern und Gelenken sehr, sehr gedehnt bin. (was allerdings die Wirbelsäule ausnimmt, denn mit den Marichyasanas, zumindest c und d habe ich echte Schwierigkeiten)
    Was mir fehlt, ist Kraft - das hinkt der Dehnung deutlich hinterher.
    Anfangs hatte ich auch Schwierigkeiten mit der Gleichgewichtshaltung - was heißt Schwierigkeiten - ich bin einfach jedesmal umgefallen. Es hat mich nicht wirklich gewundert, weil ich immer das Gefühl gehabt habe, die Wucht der zweiten Geburt habe das Wurzelchakra schlicht "weggebrezelt".
    Es wird so langsam, aber es ist ein langer Weg: mühsam ernährt sich das Eichhörnchen :)

    Was die geistige Entwicklung anbelangt, so dachte ich anfangs, aufgrund der überdurchschnittlichen Beweglichkeit "geil, ich bin total gut, ich kann alles." *vogelzeig*
    je öfter ich es machte, desto feiner wurde die Körperwahrnehmung, und desto mehr spürte ich, wann wo ein winziges Tickchen fehlte oder schräg stand oder schlicht falsch war. Und nach einem knappen halben Jahr dachte ich "scheiße, ich kann überhaupt nix." tja, so kann's gehen.

    Inzwischen habe ich begriffen, dass ich einfach mit mir unterwegs bin und die Stunde(n) (bei uns sind es pro Yogaeinheit 2) spiegelt, wie's mir eben gerade geht: oft weiß ich schon beim (bzw. anhand des) Eingangsmantra(s), wie es werden wird, die Atmung wird immer mehr die Maßeinheit für die Asanas und dort liegt inzwischen mehr Aufmerksamkeit als auf den einzelnen Ausrichtungen.
    Ich nehme wir wohl Zeit für das Sammastiti (Tadasana): meine Asanas stehen und fallen tatsächlich mit dem "rechten Stehen".

    Just vor wenigen Wochen habe ich übrigens meine erste, handfeste Yogakrise erlebt (und überstanden *lach*): hatte keine Lust mehr hinzugehen, hatte keinen Spaß am Yoga und bin genauso gefrustet wieder rausmaschiert.
    In dieser Zeit hatte ich sogar Gelegenheit, an einem Workshop von Darby teilzunehmen, und selbst daran hatte ich keine Freude.

    Dass ich keine Lust habe hinzugehen, das habe ich wohl öfter. Das ist normalerweise spätestens nach den Sonnengrüßen vorbei und hinterher bin ich immer sehr froh, doch gegangen zu sein.

    Die Entspannung hinterher gehört zu meinem persönlichen Highlight, denn eigentlich hat sie immer irgendwas Erhellendes für mich im Gepäck: mal spüre ich jedes einzelne Chakra, mal habe ich das Gefühl, unten und oben "angedockt" zu werden, als wäre ich die Sehne eines Bogens, mal habe ich das Gefühl, das "etwas" meinen Kopf hält und Cranio mit mir macht, mal gehen die Handchakren auf und mir ist als hielten meine Handfläche je einen Feuerball... solche Dinge.

    Unterm Strich bin ich sehr froh, Ashtanga-Yoga entdeckt zu haben: ich mag dieses schlicht-schnörkellose, ich mag auch die Strenge und definierte Ordnung, gerade weil sie ein schönes Gegengewicht zu meinem eher chaotischen Naturell ist.

    So, und jetzt bin ich gespannt auf Eure Erfahrungen.

    lg,

    yvonne
     

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