1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen
  2. Willkommen im grössten und ältesten Esoterik-Forum!
    Hier findest Du alles zu Astrologie, Lenormand und Tarot, Karten legen, Feng-Shui, Traumdeutung, Religion und Spiritualität, Engel, Familien-Aufstellung, Gesundheit, Reiki
    Registriere Dich kostenlos, dann kannst du eigene Themen verfassen und siehst wesentlich weniger Werbung

  3. Esoterikforum Adventkalender 2016
    Wir wünschen Dir einen friedlichen Advent.

arbeitsethik

Dieses Thema im Forum "Schamanismus" wurde erstellt von Lucia, 5. September 2006.

  1. Lucia

    Lucia Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    29. Oktober 2004
    Beiträge:
    18.697
    Ort:
    Berlin
    Werbung:
    mir ist beim lesen eines anderen threads eine frage durch den kopf gegangen.
    und zwar in punkto arbeitsethik.
    wie sehen das hier die anderen schamanisch arbeitenden in bezug auf ungebetenes bereisen anderer personen oder deren probleme?
    ich persönlich empfinde es als frechheit und eingriff in die privatsphäre, wenn dergleichen unternommen wird. das ist wie tagebuch lesen oder in fremden schränken wühlen.
    schon öfters habe ich aber gelesen - nicht ausschließlich hier, gibt auch noch andere foren *gg* - das viele das dennoch machen. einfach weil sie es können. und sehr oft wird auch ein ausgeprägtes helfersyndrom als entschuldigung genommen.

    persönlich handhabe ich es so, das nur auf persönliche anfrage an mich gearbeitet wird.

    wie macht ihr es?

    mfg
    lucia
     
  2. zanzil

    zanzil Mitglied

    Registriert seit:
    10. Juni 2005
    Beiträge:
    180
    Ort:
    Niederösterreich
    generell gesagt, zu einer anderen zeit, wäre es okay wenn man sich zurück hält, aber zur zeit, soll soviel wie möglich von diesen dingen erfahren werden, denk ich mal und noch ein weiterer grund für die annehmlichkeit des helfens ist es so, dass viele nicht anderst können als sich einzumischen.

    nur mal so als anstoß, wenn du dich selbst so stark beschränken musst und dreimal nachdenken ob, wie und warum du das schreibst, ist erstens mühsam und nicht zielbringend, außerdem werden dann nie wirklich informationen zu diesem thema erarbeitet werden. so wie es bei einem betriebssystem der fall ist, kann man sich jegliche informationen aus dem netz raussaugen, so könnte es bei schamanischen wissen auch sein, obwohl das nicht so leicht ist, genau darzustellen, da die psyche etwas zu komplexes ist. dennoch wie man etwas versteht, sei es dahingestellt

    ...muss aufhören bye
     
  3. Lucia

    Lucia Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    29. Oktober 2004
    Beiträge:
    18.697
    Ort:
    Berlin

    sorry - deine antwort steht in keinerlei zusammenhang zu meiner frage.
    es ging nicht darum, irgendwas zu schreiben.
    ich spreche von praktischer arbeit. darum auch der threadtitel "arbeitsethik".

    mfg
    lucia
     
  4. Sitanka

    Sitanka Guest

    weißt du lucia, manchmal ist es so, dass man gar nicht für eine andere person reisen muss um trotzdem eine antwort zu bekommen.

    das ist bei mir oft der fall. wenn ich mich mit einem menschen unterhalte oder dieser mensch fragen stellt, dann bekomm ich oft von der anderen welt einen hinweis. die geisthelfer teilen mir was mit, was ich dann diesem menschen mitteile. ich stelle dann diese information in form einer frage in den raum nicht in form eines ratschlags, wie etwa, dieses und jenes musst du dagegen tun, sondern kann es sein, dass........usw.
    und dann lasse ich den menschen mit dem ich über ein thema rede oder auch schamanisch arbeite selbst entscheiden, was dieser tun möchte. ich ignoriere nicht, wenn ich von der geistwelt botschaften bekomme, sondern ich greife sie auf und stelle sie in den raum, wo jeder mensch dann individuell selbst entscheiden kann, was für ihn passt oder nicht.

    und was soll daran falsch sein oder nicht richtig was die arbeitsethik angeht? wenn jemand für seine dienste horrorpreise verlangt, oder nur ein scharlatan ist, dass ist für mich nicht vertretbar, aber zum wohle der menschen und eines klienten zu arbeiten, das kann nicht falsch oder gegen jede ethik sein.

    jeder hat eben seine individuelle arbeitsweise und jeder einzelne klient sucht sich diesen aus, der für ihn in diesem moment der richtige ist.
     
  5. Lucia

    Lucia Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    29. Oktober 2004
    Beiträge:
    18.697
    Ort:
    Berlin
    auch deine antwort, liebe sitanka, geht an meiner frage grundsätzlich vorbei.

    ich fragte, wie das gesehen wird, das man ohne aufforderung für jemanden reist, heilarbeit leistet, etc.
    sich also ungefragt ins leben von anderen mischt. und durch derlei aktivitäten eben auch einblicke in das zutiefst private innere eines menschen nimmt, ohne dessen ausdrückliche erlaubnis.

    von irgendwelchen "eingebungen" war in meinem eingangspost nicht die rede. auch nicht davon "wenn jemand für seine dienste horrorpreise verlangt, oder nur ein scharlatan ist". das alles ist nicht inhalt meiner frage.

    vielleicht magst du aber zum thema selber was sagen.

    mfg
    lucia
     
  6. nina3

    nina3 Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    18. September 2005
    Beiträge:
    1.534
    Ort:
    feuerthalen
    Werbung:
    wer möchte schon einfach in seinem inneren, unterbewussten rumgewühlt bekommen.es wird aber gemacht.von daher werden wir es mit der eröffnung dieses themas zu keiner wirklichen wendung bringen.eine umfrage wäre aber trotzdem noch spannend gewesen..wieviel machen es so und wievielen geht es wirklich nur um die andere person selbst und deren gesundung. 2.umfrage wäre dann ob man ehrlich war bei der abstimmung
     
  7. Palo

    Palo Guest

    Auch wenn ich jetzt selber kein schamanisch Praktizierender bin, so denke ich, es steht niemanden zu, sich ungefragt auf diese Art und Weise Infos einzuholen. Egal wie "edel" diese Motive auch sein mögen.
    Es gibt letztlich dafür keine wirkliche Grundlage und hat für mich persönlich so ein bisschen den Beigeschmack von Macht ausüben und ausspielen seines Gegenübers zu tun.
    Auf eine Art entmachte ich die Person damit sogar und betreibe letztlich auch einen Missbrauch.

    So wie es mein freier Wille ist, zu entscheiden, wem ich was mitteile oder anvertraue, so hab ich auf der anderen Seite ebenfalls und vor allem das Recht auf meine Intimsphäre und die hat man gefälligst zu respektieren.
    Auch hier wieder, ich habe auch ein Recht darauf zu leiden und im Leid zu verharren und dem anderen steht es nicht zu, ungefragt mir was "Gutes" angedeihen lassen zu wollen.

    Mich persönlich macht es über alle Maßen wütend, wenn ich mitbekomme, da ist wer.
    Es ist feige und hinterlistig.
    Sich damit herauszureden, man habe ja nur helfen wollen, wenn nicht um Hilfe gebeten wurde, ist Handeln aus falsch verstandenen Impulsen heraus.

    Grüßlies
    Palo
     
  8. Crow_München

    Crow_München Neues Mitglied

    Registriert seit:
    2. Juli 2006
    Beiträge:
    25
    Ort:
    München
    Ich sehe wohl die Punkte, die Ihr meint.

    Trotzdem gab es für mich im letzten Jahr eine Situation, die zur Fragestellung passt, und die ich hier an die Diskussion anfügen möchte. Eine nicht-schamanisierende Freundin hatte mich ausdrücklich gebeten, sozusagen von weitem auf sie aufzupassen, als sie in den Sommerferien ins nichteuropäische Ausland fuhr. Sie hatte Angst, dort in Schwierigkeiten zu geraten wg. familiärer Verwicklungen und Ähnlichem, und zwar so richtig in Schwierigkeiten auch mit Behörden und so; ob die Angst begründet war oder nicht, ist eine andere Frage, jedenfalls wurde ich ausdrücklich gebeten, sozusagen im Hintergrund Backup zu spielen. Während der Sommerferien konnte ich sie dann über Tage nicht erreichen - alle Handynummern waren aus, Mail blieb ohne Antwort. Was tun? Aus lauter Verzweiflung bin ich dann auf Reise gegangen, sozusagen um eine Nachricht zu hinterlassen ("ruf mal an"). Das ist mir vermutlich nicht gelungen, wohl aber habe ich ihr Krafttier gesehen.

    Im Nachhinein ist klar, dass die Situation wohl längst nicht so dramatisch war wie sie mir vorher, als Hintergrund für die Bitte ums Aufpassen, beschrieben worden war. Nach meinem damaligen Kenntnisstand musste ich aber davon ausgehen, dass vielleicht wirklich etwas passiert war. Was hätte ich also tun sollen?

    Gruß

    Sabine
     
  9. Palo

    Palo Guest

    Hallo Crow,

    zu deinem Posting würde ich gerne etwas erfragen, mache dazu einen anderen thread auf, um diesen hier nicht zu stören.

    Du findest ihn hier: http://www.esoterikforum.at/threads/43782

    Grüßlies
    Palo
     
  10. Harser

    Harser Mitglied

    Registriert seit:
    12. Januar 2006
    Beiträge:
    637
    Ort:
    Berlin
    Werbung:
    Anderer Arbeitsbereich .. selbes Thema: Ich war einmal in einem Situation, ein homöopathisches Mittel zu finden, damit es die Tochter der betreffenden Person heimlich gibt. Mir war unwohl dabei, und es ist dann nicht dazu gekommen. Im nachhinein ... gut so.

    Ganz klar, ich habe eine starke Barriere, was das ungefragte Helfen angeht, und ich verbitte mir auch ungefragtes Helfen selbst (wenn ich es merke, natürlich).

    Ich denke, im Bereich Schamanismus ist das noch verwickelter, da die Folgen schwerer abzuschätzen sind. Die Grenzen sind auch schwerer abzustecken.

    Es geht hier doch um Anfragen von Angehörigen der (ungefragt) zu Behandelnden, nicht wahr? Da könnte ich mir schon Fälle vorstellen, bei Tieren, Kindern, geistig Behinderten, oder wenn der Beauftragende sehr eng mit dem Behandelten verbunden ist, wo das ungefragte Behandeln schon vertretbar und auch richtig ist.

    Das heimliche Behandeln von völlig Fremden, aus Neugier oder zum Üben, ist natürlich ethisch völlig katastrophal. Im Schamanisieren kommt dazu, dass es auch für den Behandelnden selber ein erhöhtes Risiko ist, nicht wahr?

    In dem von Crow_München angegebenen Fall ist das Bereisen doch völlig durch den Auftrag gedeckt, auch wenn hier die Grauzone schon beginnt. Aber diese Grauzone gibt es in jeder Heilweise, der Behandler muss eine gewisse Freiheit haben, den Auftrag ausweiten zu können, wenn es sich so ergibt; Stichwort: Zufallsdiagnose während eines chirurgischen Eingriffs unter Narkose.
     

Diese Seite empfehlen