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Angst

Dieses Thema im Forum "Psyche & Persönlichkeit" wurde erstellt von Rubin, 3. Dezember 2008.

  1. Rubin

    Rubin Mitglied

    Registriert seit:
    6. September 2007
    Beiträge:
    175
    Ort:
    Erde
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    Ich fühl mich mal wieder wie der letzte Trottel. Zuerst jammere ich herum, dass ich keinen Job finde und nun verderbe ich mir wahrscheinlich alles weil ich ständig angst habe.

    Oder vergönne ich es mir selbst nicht glücklich zu sein?

    Seit drei Wochen arbeite ich in einer Hortgruppe. Übersehe ich Fehler bei den Hausübungen der Kinder, habe ich angst, dass mich die Lehrer für unqualifiziert halten. Spreche ich mit den Eltern, kann ich nachts nicht schlafen, weil ich denke, dass ich zu unhöflich war. Habe ich mal durchgegriffen, habe ich angst, dass mich die Kinder nichtmehr mögen.
    Verstehe ich eine Hausübung nicht, weil in der Angabe nicht genau steht, was das Kind dabei zu tun hat, denke ich, dass mich die Kinder für dumm halten.

    Sagt ihr mir, ob das normal ist? Manche von euch wisssen schon, dass ich mit Affirmationen arbeite. Scheint aber nicht viel zu nutzen. Andererseits habe ich mir den Job herbeigewunschen. Das man bei mir, in der ländlichen Gegend, gleich eine Arbeit in der Nebenortschaft findet, grenzt an ein Wunder.
    Habt ihr Therapievorschläge? Durch meine Angst vor dem Jobverlust oder Nicht-Gemochtwerden befürchte ich gerade dieses heraufzubeschwöhren.
     
  2. orion7

    orion7 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    6. Juli 2007
    Beiträge:
    2.110
    Ort:
    Land Brandenburg
    ...versuche mal die Angst für Dich anzunehmen, egal um welche es sich handelt, Du hast sie in Dir, das kannst Du nicht leugnen oder wegdenken, aber Du kannst sie für Dich annehmen, dass Du sie hast und akzeptieren, denn mehr will die gar nicht, ernst genommen werden, also "hallo ich bin auch noch da", so und wenn Du sie dann gesehen hast, lässt Du sie in Liebe gehen, denn Du brauchst vor nichts Angst zu haben, Angst macht Dich mürbe, doch warum möchtest Du mürbe werden? Denn nur Du lässt doch die Angst zu! Sonst keiner, also, willst Du sie weg haben, nimm sie als solche an, und lass sie dann in Liebe gehen, denn Dir kann nichts passieren, was Du selbst nicht möchtest. Kann es sein, dass Dein Ego da Dir einen Streich spielt? Du musst auf gar keinen Fall perfekt sein!!! Wichtig ist doch nur, dass Dir die Arbeit mit den Kindern Spaß macht. Und wenn Du sie magst, mögen sie Dich auch. Denn was Du ausstrahlst, kommt zu Dir zurück....

    Ich wünsche Dir Licht und Liebe und ein bisschen mehr Mut zu Dir selbst...
    Orion7
     
  3. Rubin

    Rubin Mitglied

    Registriert seit:
    6. September 2007
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    Ort:
    Erde
     
  4. Annie

    Annie Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    15. Mai 2005
    Beiträge:
    23.378
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    home sweet home
    Hi Rubin,

    du brauchst keine CD oder sonstige Hilfsmittel, um deine Angst zu akzeptieren. Einfach schauen, ohne weghaben wollen, ganz neutral und wertfrei.
    Du hast Angst, für dumm gehalten zu werden, ok.
    Du hast Angst, einen schlechten Ruf zu haben, ok.

    Wenn du magst, kannst du mir mal deine Geburtsdaten geben, da kann ich nachschauen, wo deine Schwachpunkte liegen. :zauberer1

    lg Annie :umarmen:
     
  5. orion7

    orion7 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    6. Juli 2007
    Beiträge:
    2.110
    Ort:
    Land Brandenburg
    ....Du brauchst dazu wirklich nicht unbedingt eine Meditations CD...etwas Ruhe tut es auch, wenn Du eine gern hören möchtest, dann kann ich Dir die Space of love and peace, von der Merlin - Reihe vom Windpferd - Verlag empfehlen, die ist sehr schön dafür oder auch die Engelssynphonie vom selben Verlag...aber wie gesagt, musst Du nicht unbedingt...Meditation könnte dennoch auch in diesem Fall gut sein...


    ...dann nimm sie na, denn sie ist nun mal Deine....lächel....

    ....gern geschehen und jederzeit wieder, nur fragen....

    ...das könnte durchaus der Fall sein, denn es geht hier tatsächlich um Liebe nicht um Kampf, gehe in Dich und schaue Dir Deine Angst an, wenn Du keine haben möchtest, dann mache Dir auch keine Gedanken dazu...geht ganz einfach, denk an das Lachen der Kinder und die Augen, der dankbaren Eltern...lächel...

    Licht und Liebe auf Deinen Weg...
    Orion7
     
  6. kookoo

    kookoo Mitglied

    Registriert seit:
    18. Mai 2006
    Beiträge:
    334
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    Hallo Rubin,


    Du hast den Job bekommen, also hatte jemand ein gutes Gefuehl, Dich anzustellen.
    Fuehre Dir das immer wieder vor Augen! Die wissen Dich dort zu schaetzen.
    Und Kinder moegen es sicherlich, wenn Du noch eine Weile bleibst.
    Sie verstehen uns unglaublich gut, aber sie koennen einem ja auch viel verzeihen.

    Akzeptiere Deine Angst, ja....
    und wenn Du darueber nachdenkst, denselben Job mit Angst zu machen, ist moeglich gewesen, bis jetzt zumindest.
    Und nun stelle Dir einmal vor, den Job mit Freude zu machen! Der koennte Dir sogar Spass machen!

    Jeder Mensch hat das. Das was Du hast. Jeder. (diese Angst)
    Aber manche gehen damit ganz locker um. Und manche haben's im Nu vergessen. Und manche machen sich halt was draus.
    Und das ist auch ok.


    Macht's Dir Spass mit den Kindern?


    Alles Gute wuensch ich Dir!
     
  7. Rubin

    Rubin Mitglied

    Registriert seit:
    6. September 2007
    Beiträge:
    175
    Ort:
    Erde
    Natürlich machts mir spaß.

    Aber um nur ein Beispiel zu nennen. Die Kinder spielen im Schnee. Das Kind B. nimmt nicht Schnee sondern Eis und wirft es einem anderem Kind ins Gesicht. Nun mein erster Gedanke war, dass wenn ein Kind in Folge dessen sein Augenlicht verliert bin ich dran (strafrechtlich gesehen). Nachdem das Mädel eh ordentlich geheult hat, dachte ich B. wird jetzt eh erkannt haben, dass er zu weit gegangen ist. Also habe ich mich mit einem Entschuldigung zufrieden gegeben. Kurz darauf schoss er mit Kieselsteinen. Ich verwies ihn auf die Bank zum Nachdenken. Zurück im Hort lies ich ihn schreiben nicht ins Gesicht mit Steinen oder Eis werfen. Ist ein Erstklassler, deshalb die magere Formulierung. Ich sagte ihm, dass sei ein Vertrag, wir beide unterschrieben und er solle sich eine Konsequenz ausdenken, wenn er diese nicht einhalten würde. Er wählte Naschverbot. Kurze Zeit später schoss er mit einem Legostein.

    Einen Tag später hörte ich von einem anderen Kind, er wolle nie wieder kommen. Und B. muss nicht, wenn er nicht will, da Papa u. Mama eh genug Zeit haben um ihn nach der Schule selbst zu betreuen.

    Wenn die Anzahl der Kinder eh schon gering ist, trifft das natürlich hart.
     
  8. kookoo

    kookoo Mitglied

    Registriert seit:
    18. Mai 2006
    Beiträge:
    334
    Hallo Rubin,


    Ich bin zwar kein Vertreter der alten Schule, aber rechtlich gesehen ist Dein Arbeitsbereich sicher schweieriger geworden.

    Einerseits, sei geduldig mit Dir selbst und setze Dich mit dem Thema auseinander, soweit Du das willst.
    Ohne Druck, denke ich, der Druck ist eh schon von aussen gegeben, oder?
    Die Herausforderung ist gross, aber es braucht auch Zeit, und am Anfang haben Vorgesetzte auch Verstaendnis dafuer, dass ein paar Fehler passieren.
    Wenn es wirklich ein Fehler war.
    Vielleicht kommt der Kleine eh gern, weiss aber ganz genau, wie er Dich in die Mangel nimmt.... aberwarten???

    Andererseits wuerde ich vielleicht ein bisschen reinschmoekern in die eigentlich Rechtssituation. Information loest viele Zeifel, denn dann kannst Du Dich wissend auf Dich selbst verlassen.

    Ich weiss ja nicht, ob man als "Paedagoge" mehr intuitiv handeln darf oder recht viel lernt bezueglich des Umgangs?

    Naja, hey, Zeit ist ja noch genug!!!:)
     
  9. Condemn

    Condemn Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. September 2004
    Beiträge:
    19.311
    Hi Rubin!




    Du wünscht Dir ja Glück, insofern würde ich sagen, dass Du es Dir auch gönnst. Aber: Es gibt eine Art Schuldproblem... Nicht unbedingt in der Form, dass man sich wegen einer konkreten Tat anderen gegenüber schuldig fühlt, oder sich allgemein als "schlechter Mensch" ansieht, wobei es das auch gibt. Aber v.a. gibt es oft ein etwas paradoxes Gefühl... Und zwar steht man sozusagen in seiner eigenen Schuld, man schuldet sich, bzw. glaubt man das, Wünsche zu erreichen, glücklich zu werden. Scheitern, und jeder Gedanke an einen Wunsch der jetzt nicht erreichbar ist oder scheint ist eine Form von Scheitern, führt zu Selbstverurteilung und Rückschlüssen. Entweder sagt man sich: Ich müsste dazu fähig sein... da ich es nicht schaffe, bin ich offensichtlich verurteilenswert.
    Oder man sagt sich: Ich kann es gar nicht schaffen. Warum? Und schnell ziehen dann einige aus dem Glauben nicht schaffen zu können was sie wünschen den Schluss, in irgendeiner Weise vom "Pech verfolgt" zu sein, oder dass es aus irgendeinem Grund, z.B. Schuld auf sich geladen, ihr Schicksal ist oder eine Strafe Gottes, gleichzeitig zu hoffen...streben aber nie zu erreichen. Dieses Gefühl kennen viele, wenn nicht sogar alle. Die Gründe sind nicht wirklich deutlich. Aber ich bin der Meinung, dass man sich klar machen sollte, dass nichts davon wahr ist. Man hat sowohl das Potential, wie auch keine Schuld am Status Quo, in dem Sinne dass man Verurteilung gerechtfertigt wäre. Mein Tipp wäre, dass Du zuerst einmal prüfst inwiefern Du irgendwie ein Gefühl der Schuld fühlst, oder ein Gefühl der Verurteilung... also was ich mit vom "Pech verfolgt, Schicksal, Gottes Bestrafung" meinte...

    Normal ist es schon, weil es eine natürliche Angst ist die alle haben, entspricht einer/der Grundangst. Allerdings ist Deine Angst offensichtlich auf einem vergleichsweise hohen Level. Mit Grundangst meine ich, die Angst davor, abgelehnt zu werden, bzw. dass andere erkennen was man selbst an sich verurteilt. Im Grunde genommen ist es das schon... Das was Du selbst an Dir verurteilst, "wegwünscht", ist Deiner Ansicht nach ein Grund für andere, Dich abzulehnen. Das ist eigentlich immer die Ursache... also die Ablehnung z.B. einer Eigenschaft, aus einer Überzeugung heraus, sie führe zu Verurteilung und Ablehnung durch andere. Es steht der Suche nach Liebe im Weg, dem Wunsch sich zu "verbinden".




    Therapievorschläge... Ich bin immer der Meinung, dass Kennenlernen das Mittel ist. Ich beschrieb ja oben, woher die Angst kommt.... Überzeugung, "etwas" (Charakterzug, Eigenschaft, Schwäche, Laster...etc.) sei verurteilenswert und ein Grund von anderen abgelehnt zu werden.... Aus dieser Überzeugung heraus entsteht Selbstverurteilung und Angst. Aus der Selbstverurteilung heraus entsteht wiederum die Überzeugung, Verurteilung durch andere sei gerechtfertigt. Der Ansatz ist die Selbstverurteilung aufzulösen, was man dadurch erreichen kann, sich klarzumachen weshalb man überhaupt verurteilt und mißbilligt, v.a. an sich selbst, aber eventuell auch an den Umständen, da letztlich jede Verurteilung auch einer Art Selbstverurteilung entspricht. Das liegt daran, dass man immer verurteilt was man als Ursache für eigenes Leid ansieht, was bedeutet dass man sich gleichzeitig für die Machtlosigkeit/"Schwäche" mißbilligt.

    Ich selbst benutze in der Regel Schreiben und würde das auch empfehlen.
    Als Methode kann ich Dir "The Work" von Byron Katie empfehlen. Google vielleicht mal und lies ein bisschen darüber wenn es Dich interessiert.

    Ansonsten... eine Methode die ich selbst aus einer anderen "abgeleitet" habe ist, dass Du Dich fragst, was anders oder "weg" sein müsste, damit Du ohne Druck/Angst wärest. Du zählst einfach recht oberflächlich all das auf, was Dich momentan unter Druck setzt und fragst Dich, inwiefern es Dein Gefühl beeinflussen, wie sehr es Dich befreien würde, wenn diese Probleme nicht mehr bestünden. Und dann hinterfragst Du, woraus die einzelnen Punkte bestehen und auf welchen Überzeugungen sie basieren. Das ist ein bisschen wie eine Problem-Pyramide. Oben steht "ANGST/LEID"... Warum leidet man? All die Gründe als übergeordnete Themen... und dann werden diese Themen immer tiefergehend untersucht und man macht sich immer wieder klar, dass man an keiner Stelle Fakten vor sich hat, sondern Überzeugungen.

    Wenn Du mit Affirmationen arbeitest, kannst Du es auch ganz simpel so machen, dass Du eine Affirmation benutzt und darauf achtest, besser noch aufschreibst, was alles gegen die Realisierung spricht... was Du glaubst was dagegen spricht, denn es ist alles Glaube. Immer abwechselnd... Denken oder sogar aussprechen der Affirmation und auf die negative Antwort achten und bewusstmachen. Sehr simpel im Grunde, aber sehr effektiv... allerdings auch gar nicht so leicht, das konsequent durchzuziehen, weil man da schnell in Kontakt mit dem Gefühl des Scheiterns kommt, wovor man normalerweise flieht, aufgibt... Auch darauf sollte man achten, also wie ab einem gewissen Moment immer mehr Bestrebung auftaucht, aufhören zu wollen.

    VG,
    C.
     
  10. Sayalla

    Sayalla Guest

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    Sag dir doch einmal, nur zum Test, du hast gar keine Angst, sondern du nimmst deine Aufgabe ernst. Da du sie ernst nimmst, möchtest du sie auch gut machen.
    Lächle über dich, wenn du etwas nicht sofort verstehst bei den Hausaufgaben. Die Kinder werden sich toll fühlen, wenn sie sehen dürfen, dass auch Erwachsene nicht immer so überlegen und perfekt sind.
    Und durchgreifen gehört genauso zum Job ernstnehmen wie ein liebevoller Umgang. Der Kontakt zu den Eltern ist mal so und mal so.
    Das sind doch alles ganz normale Anfangsschwierigkeiten, die du hast.
    Kopf hoch! Je vertrauter dir das dort ist, um so weniger Befürchtungen stellen sich ein.
    LG
     
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