Es bräuchte bloß wenige deutliche Urteile. Ein klares Signal an die ganze Szenenie.
Angemessen am Arsch. Wird Zeit, daß die Justiz aufwacht aus dem rosigen Bild vom
Land, bewohnt von redlichen Bürgern, die stets Gutes im Sinn haben und lediglich
versehentlich im bedauerlichen Einzelfalle ein klein bischen vom Wege abkommen.
Die Justiz hat dieses rosige Bild auch nicht. Sie darf nur eben nicht mehr bestrafen, als eben der Tat und Schuld angemessen ist. Und es ist kein rosiges Bild sondern ein wichtiger Rechtsgrundsatz, dass Zweifel wohlwollend für den Angeklagten ausgelegt werden müssen - also auch, wenn die Intention nicht klar ist, dass dann die best-mögliche angenommen wird. In einem Staat, in dem es grob anders gehandhabt würde, würdest Du auch nicht leben wollen.
Erst der ganzen Coronaquatsch und jetzt direkt noch solche Faxen.
Der ganze Coronaquatsch korreliert mehr mit den Klimafakten-Leugnern, also den Menschen, die den menschengemachten Klimawandel leugnen oder Klimaschutzmaßnahmen ablehnen, weil sie auch in den Aussagen der Klimawissenschaftler Panikmache wahnhaft vermuten. Gerade auch auf den Querdenker-Demos war zu erkennen, dass die Leute, die von einer "Plandemie" sprachen teilweise auch den Klimawandel als erfunden o.ä. abtaten.
Es reicht auch mal.
Wer sich ökomäßig engagieren will, der tue das doch bitte konstruktiv, indem er sich
Wissen über entsprechende Formen der Land- und Forstwirtschaft etc aneignet usw.
und sich aktiv im Sinne von arbeitend und helfend in solchen Betrieben einbringt.
Wir wissen nicht, was die Aktivisten dahingehend schon alles tun - dafür kämen oder kommen sie ja nicht in die Zeitung. Der Punkt ist, dass sehr viele Menschen mitmachen müssten, um effektiv die globale Erwärmung noch abzubremsen. Das Thema braucht also Aufmerksamkeit, was es nicht bekommen würde, wenn die Aktivitäten der Aktivisten sich drauf beschränken würden, sich in Umwelt- und Klimaschutzprojekten in Land- und Forstwirtschaft etc. einzubringen.
Aber schlimmer noch: Sehr viele Menschen können nicht einfach so zum Klimaschutz beitragen - es fehlt die Zeit und teilweise auch das Geld dazu, weil es derzeit noch Mühe und Mehrkosten kostet, den eigenen (mittelbar verursachten) Treibhausgas-Ausstoß zu reduzieren. Darum braucht es auch Aufmerksamkeit und Forderungen an Politik, Wirtschaft und Industrie, die nötigen Bedingungen zu schaffen und zur Verfügung zu stellen, damit eben es für die Mehrheit der Menschen auch einfach wird, klima- und umweltfreundlicher zu leben.
Das Thema braucht diese Aufmerksamkeit. Ob die Aktivisten mit ihren Aktionen dem Thema so gut gedient haben und die richtige Aufmerksamkeit einholten, sei dahin gestellt... bzw. ich bezweifle es mittlerweile auch wieder. Aber diese Aufmekrsamkeit würden sie eben nicht kriegen, wenn sie sich ausschließlich nur so wie Du beschreibst einbringen würden... denn darüber würde, wie schon beschrieben, nicht groß berichtet werden.