Hallo Katarina!
(Schöner Name...ist auch meiner ;-))
Nun ja, ganz so ist es eigentlich nicht gemeint.
Wenn Du es im Kopf weißt, hilft es Nüsse,
Und wenn Du wirklich (und die Betonung liegt auf wirklich) merkst, wie es funktioniert, warum machst Du dann noch witer mit dem hin und her?
Wenn Du einer Giftschlange begegnest, und Du bist Dir sicher, dass es eine Giftschlange ist, spielst Du doch auch nicht mit ihr?
Also nehme ich an, dass du es zwar weißt, Dir aber immer noch nicht sicher bist. Ich könnte Dir ja genauso gut Humbug erzählen. (Und so ein Zwiefel wäre durchaus auch angebracht).
Nur leider ist es so, dass das Ich das Ich nicht auflösen kann.
Das einzige was Du wirklich tun kannst, ist das Ich zu beobachten, seine Motive kennenzulernen, die Art und Weise, wie es handelt. Beobachten, ob das Ich jemals etwas tatsächlich zu Ende bringen kann.
Und zwar im stinknormalen Alltag. Beobachte, wie Du mit Deinem Mann umgehst, mit Deinen Freunden, mit Deinen Arbeitskollegen... und verurteile oder lob Dich nicht dafür. Schau nur.
Du mußt dieses Ich lieben lernen, Dich für dieses Ich interessieren, und das geht am besten in der Begegnung, der alltäglichen.
Hast Du schon versucht herauszufinden, was dieses Ich überhaupt ist? Das Ich, das Du so gerne auflösen möchtest?
Lieben Gruß
Tarina
(Schöner Name...ist auch meiner ;-))
Katarina schrieb:Liebe Tarina,
Klar merke ich, wie das funktioniert. Wie gesagt, am Verständnis mangelt es mir nicht. Der Punkt ist nur: das bringt mich nicht einen Deut weiter. Mein - illusionäres - Ich schlägt sich dennoch weiter mit sich selbst herum und von durchscheinender "Intelligenz" keine Spur.
Mir gefällt mein Leben und gleichzeitig gefällt es mir nicht. Und ich weiß, dass ich bei einer Veränderung nicht unbedingt glücklicher wäre. Vom "Klick" erhoffe ich mir kein Glück, das nach wie vor vom Umglück abhängig ist. Vom "Klick" erhoffe ich mir ein Ende dieses Hin und Her. Und ich weiß genau, dass mein Hoffen auf "Klick" mich vom "Klick" fernhält, genauso wie es gleichzeitig der Motor dafür ist, beim "Klick" irgendwann anzukommen. Und mein "Ich" fragt sich, was es dann hier überhaupt soll, wenn sowieso wurscht ist, was es anstrebt, tut oder denkt. Und mein "Ich" rätselt, wie es mit seinen Veränderungswünschen umgehen soll, denn es weiß, dass es nichts wirklich verändern, höchstens verlagern kann, dennoch will es nicht davon lassen, irgendetwas zu tun. "Ich" will sich nicht einfach in den Wald legen und die Bäume anschauen, während es noch in Funktion ist. "Ich" will wenigstens das "Bestmögliche" herausholen bis die universale Intelligenz dann endlich entscheidet, dass "Ich" sich wieder auflösen darf.
Katarina![]()
Nun ja, ganz so ist es eigentlich nicht gemeint.
Wenn Du es im Kopf weißt, hilft es Nüsse,
Und wenn Du wirklich (und die Betonung liegt auf wirklich) merkst, wie es funktioniert, warum machst Du dann noch witer mit dem hin und her?
Wenn Du einer Giftschlange begegnest, und Du bist Dir sicher, dass es eine Giftschlange ist, spielst Du doch auch nicht mit ihr?
Also nehme ich an, dass du es zwar weißt, Dir aber immer noch nicht sicher bist. Ich könnte Dir ja genauso gut Humbug erzählen. (Und so ein Zwiefel wäre durchaus auch angebracht).
Nur leider ist es so, dass das Ich das Ich nicht auflösen kann.
Das einzige was Du wirklich tun kannst, ist das Ich zu beobachten, seine Motive kennenzulernen, die Art und Weise, wie es handelt. Beobachten, ob das Ich jemals etwas tatsächlich zu Ende bringen kann.
Und zwar im stinknormalen Alltag. Beobachte, wie Du mit Deinem Mann umgehst, mit Deinen Freunden, mit Deinen Arbeitskollegen... und verurteile oder lob Dich nicht dafür. Schau nur.
Du mußt dieses Ich lieben lernen, Dich für dieses Ich interessieren, und das geht am besten in der Begegnung, der alltäglichen.
Hast Du schon versucht herauszufinden, was dieses Ich überhaupt ist? Das Ich, das Du so gerne auflösen möchtest?
Lieben Gruß
Tarina