Westerwelle und die Sozialachmarozer

Im Schreiben des Sozialgerichtes vom 28.04.2010 steht,

wer so dumm ist und etwas unterschreibt, fügt sich damit dem System.


Ich melde nun alles ab und mach auf staatenlos und ohne festen Wohnsitz.


Vielleicht lass ich mir ja dann mal nen türkischen Pass ausstellen und versicher die ganze Sippe wegen diesem deutsch-türkischem Abkommen zum Mindestbeitrag in der Krankenkasse.

Hab erst mal die KKabrechnung von dem Zahnarzt gesehen.
Stundenlohn 250,00 €. Halloooo.... ?!



Und dann erst ein Platz für ein Kind zum Mitnehmen in die Mutter - Kind - Kur.
Das lag vor 15 Jahren bei 8000,00 DM nur für ein Kind ohne Anwendungen.

Drei hätte ich so von der KK bezahlt mitbekommen.

Machte bei 5 Leute 40.000,00 DM für 6 Wochen.


Hab da damals gemeint, da hätte ich nur von dem Geld, was nur von uns 5 eingegangen wäre, selber das Personal von einstellen können.
 
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Gab´s nicht auch mal "Besuchergeld", wenn man Deutschland besuchte.

So staatenlos, könnte man das ja dann auch mal beantragen.

Ansonsten, welchen Pass brauchte man dafür noch mal?
 
okay, dann gestehen wir ihnen eben 1.200 Euro/Monat zu. Wir sind ja nicht so - unter Fachkompetenz verstehe ich jedoch was anderes als am Volk vorbeizuregieren.

Nun, reden kann man natürlich viel. Aber hast Du Dir vielleicht einmal überlegt, dass es aufgrund der Komplexität mancher politischer Aspekte gar nicht so einfach ist, zu regieren? Wie dem auch sei... Jemand fragte noch, welche Verantwortung Politiker denn hätten... Zweifelsfrei ist die Verantwortung gegenüber der Nation gemeint, wie z. B. Manager verantwortlich für ihre Betriebe sind, weshalb sie höher monetär entlohnt werden - zu Recht, wie ich finde.

Glücklicherweise bist Du nicht Finanzministerin. Auf soziale Unruhen habe ich in meinem Land nämlich keine Lust.

Hm, noch nicht.^^ Wer weiß, was noch kommt. Jedenfalls könntest Du mich dann durchaus gut wählen, weil ich gemeinsam mit einer CDU-FDP-Koalition eine neue Steuer-Reform ausarbeiten und initiieren würde, welche als wesentliche Merkmale die strukturelle Einfachheit, steuerliche und gesetzliche Gerechtigkeit und Sozialität besitzt. Dass ein Steuersystem für jeden betroffenen Bürger verständlich sein muss, halte ich für indiskutabel, denn schließlich geht es um seine hart erwirtschafteten Gelder, die gemäß den Steuersätzen regulär entrichtet werden.

Das aktuelle Steuerrecht ist aber überquantifiziert und zudem ausgesprochen intransparent, das heißt, für den Laien, aber auch für Steuer-Experten selbst ist dieses momentane System diffus und nebulös. Irrtümer und sogar Betrugsfälle auf Seiten der Finanzämter können angesichts dessen natürlich häufig unentdeckt geschehen oder vollzogen werden. Dem ist vorbeugend zu begegnen, denn etwas zu verschenken, hat sicherlich kaum jemand.

Das von mir modifizierte Steuersystem fordert von jedem deutschen Bürger einen EINHEITLICHEN, zusammengefasten Steuersatz vom Einkommen von exakt 20%. Menschen, die im Jahr unter 10 000€ pro Kopf verdienen, sind allerdings von der steuerlichen Abgabe gänzlich befreit wegen ihres geringen finanziellen Status'.

Die jährliche, für viele oftmals aufwändige Steuererklärung entfiele und jedem Deutschen wäre das auf Gerechtigkeit und Humanität basierende Prinzip dieses neuen Steuersystems zugänglich. Es gibt keine weiteren Ausnahmeregelungen, keine Bevorzugungen, keine Steuertricks, sondern eine Garantie auf absolute Gleichheit.

Vor dem Gesetz sei jeder Mensch gleich, steht im Grundgesetz. Jeder steuerfähige Bürger zahlt daher auch denselben SteuerprozentSATZ, der je nach Einkommen selbstverständlich unterschiedliche SteuerprozentWERTE hervorbringt. Das begründet die Gerechtigkeit dieser Idee. Dass ein Verkäufer nicht den identischen Betrag wie ein Jurist an Steuern zahlen kann, dürfte ja logisch sein.

Von diesem System profitiert also jede Klasse. Arme finden eine angemessene Berücksichtigung, Wohlhabende werden mit 20% nicht mehr staatlich enteignet, wie es z. B. mit Spitzensteuersätzen von 40% - 60% der Fall ist/war. Die immensen Vorteile für Wirtschaft, Arbeitslosenzahl, Steuereinnahmen listete ich ja bereits mehrfach auf. Einzige Voraussetzung für eine Realisation dieses revolutionären Steuersystems sind rationalere Investitionen auf Seiten der Regierung, von denen ich ebenfalls schon welche aufführte.
 
Hallo Alice,

ich frage mich gerade, wie du zu deiner Sicht der Dinge gekommen bist. Wenn ich es einmal zusammenfasse, dann hast du das neoliberale Weltbild total verinnerlicht. Wie kommts? Wie ich vermute, lebst du in einem Umfeld, in dem, einfach ausgedrückt, die Welt noch in Ordnung ist (ist bei mir auch so!). Dann habe ich inzwischen mitbekommen, dass auch bereits Lehrer und Professoren diesen Unsinn verbreiten, anstatt ihn zu bekämpfen. Diese Lehre ist die Religion des Egoismus und führt nur ins Verderben, weil jeder Einzelne, der sich darauf einlässt, früher oder später vor den Trümmern seines bisherigen Lebens steht. Vielleicht ist es notwendig, dass noch ein paar Millionen diesen depperten Weg gehen müssen, bevor er als Irrweg anerkannt wird. Ich weise bereits heute darauf hin - es bleibt jedem überlassen, es zu hinterfragen oder nicht.

lg esoterix
 
Hallo Alice,

ich frage mich gerade, wie du zu deiner Sicht der Dinge gekommen bist.

Nun ja, ich bin ziemlich diskussionsfreudig und auch aufgeschlossen. Ich habe mich viel mit Freunen und meiner Familie darüber unterhalten. Eine Mitschülerin ist allerdings sehr links eingestellt, so dass mir solche Argumentationen wie teilweise hier im Forum nicht ganz fremd sind.^^

dass auch bereits Lehrer und Professoren diesen Unsinn verbreiten, anstatt ihn zu bekämpfen.

Wieso ist denn etwas Einfacheit und soziale Gerechtigkeit Verheißendes nun Unsinn, wenn es sogar noch zur steuerlichen Entlastung ALLER führt? Das von mir modifizierte Kirchhof-Steuer-Modell habe ich auch schon mit der eben erwähnten Mitschülerin und in meiner Klasse diskutiert. Sie brachte dort stets den Einwand hervor, dass Normal- und Geringverdiener von jenem Steuersystem nicht profitierten, sondern ausschließlich gut Situierte. Das habe ich jedoch sowohl hier im Forum als auch ihr gegenüber bereits widerlegt. Mit faktischen Zahlen.

Aber gerne nochmal: Meines Wissens wird ein Normalverdiener, der ein Brutto-Gehalt von 5 000€ monatlich verdient, zwischen 30% - 40% besteuert oder kommt das nicht hin??? Ich gestehe, exakte Zahlen nicht zu kennen, was angesichts der unglaublichen Kompliziertheit des derzeitigen deutschen Steuersystems aber auch nicht sonderlich leicht ist. Ich setze mal voraus, dass ein alleinstehender Normalverdiener mit einem Brutto-Gehalt von 5 000€ im Monat nach Steuerklasse I um 35% besteuert wird. Das sind immerhin noch 15% mehr als ich mit dem neuen Steuersystem an steuerlichen Abgaben verlange. So hat also auch dieser Mittelständler nur Gewinne gemacht und dadurch gesteigerte monetäre Ressourcen und mehr Kaufkraft. In diesem Beispiel beträgt sein jährlicher finanzieller Gewinn nämlich 9 000€.


Diese Lehre ist die Religion des Egoismus und führt nur ins Verderben, weil jeder Einzelne, der sich darauf einlässt, früher oder später vor den Trümmern seines bisherigen Lebens steht.

Das erkenne ich nun absolut nicht. Eine Gleichheit vor dem Gesetz schreibt sogar das Grundgesetz vor und eine Vereinfachung des Steuersystems sollte schon aufgrund einer optimierten Transparenz der Besteuerungen durchgeführt werden. So kann jeder Bürger begreifen, wie viel er warum abgeben muss und sich auch aus diesen Gründen dazu bereit erklären kann, zumal keine übertriebene Steuerausraubung mehr stattfindet, die ihn sonst maßlos belastet, zu Stagnationen der Wirtschaft führt, Arbeitslosenzahlen erhöht und dazu Vernachlässigungen von Kindern hervorbringt, die später unsere stabile Kultur bilden sollen... Schon heute werden sich z. B. massive Sorgen um die Rentenkassen gemacht.
 
Nun ja, ich bin ziemlich diskussionsfreudig und auch aufgeschlossen. Ich habe mich viel mit Freunen und meiner Familie darüber unterhalten. Eine Mitschülerin ist allerdings sehr links eingestellt, so dass mir solche Argumentationen wie teilweise hier im Forum nicht ganz fremd sind.^^

Ok, das ist prima.

Aber gerne nochmal: Meines Wissens wird ein Normalverdiener, der ein Brutto-Gehalt von 5 000€ monatlich verdient, zwischen 30% - 40% besteuert oder kommt das nicht hin??? Ich gestehe, exakte Zahlen nicht zu kennen, was angesichts der unglaublichen Kompliziertheit des derzeitigen deutschen Steuersystems aber auch nicht sonderlich leicht ist. Ich setze mal voraus, dass ein alleinstehender Normalverdiener mit einem Brutto-Gehalt von 5 000€ im Monat nach Steuerklasse I um 35% besteuert wird. Das sind immerhin noch 15% mehr als ich mit dem neuen Steuersystem an steuerlichen Abgaben verlange. So hat also auch dieser Mittelständler nur Gewinne gemacht und dadurch gesteigerte monetäre Ressourcen und mehr Kaufkraft. In diesem Beispiel beträgt sein jährlicher finanzieller Gewinn nämlich 9 000€.

5k€ Gehalt sind längst kein Normalverdienst mehr. Der um die Spitzenverdiener bereinigte Durchschnitt liegt bei ca. 2000€, was für sehr viele schon ein Traumeinkommen ist. Brutto! Der veröffentlichte Schnitt wird durch eine sehr kleine Teilmenge, die bewusst dringelassen wird, so hoch angegeben, denn sonst müssten sie längst eingestehen, dass die Löhne fallen. Hier an meinem Heimatort bekommt niemand 5000€ im Monat, der abhängig beschäftigt ist. Inzwischen arbeitet ein Großteil für weniger als 2000€ pro Monat. Mit dem von dir genannten Steuersatz liegst du richtig. Der Skandal ist aber der, dass einer, der das Zehnfache verdient (was in der Regel ohne eigene Leistung erfolgt) mit dem selben Prozentsatz belastet wird, ihm aber durch diesen Umstand Wege offen stehen, diesen drestisch zu senken, indem er es für sich arbeiten lässt. Daran beteiligt sich der Staat sehr fürsorglich. Das bedeutet, dass derjenige, dessen Einkommen gerade zur Lebensführung reicht (auch mit 5000€ kann man nicht wirklich große Sprünge machen) das Anhäufen der Vermögen Anderer auch noch subventioniert. Während der Normalverdiener von einem Euro brutto mehr weniger als die Hälfte abbekommt, mehrt sich das Vermögen des Großverdieners um einen weitaus größeren Anteil je Brutto-Euro. Die Wenigverdiener finanzieren den Staat, die Großverdiener kaum noch.

Das erkenne ich nun absolut nicht. Eine Gleichheit vor dem Gesetz schreibt sogar das Grundgesetz vor und eine Vereinfachung des Steuersystems sollte schon aufgrund einer optimierten Transparenz der Besteuerungen durchgeführt werden. So kann jeder Bürger begreifen, wie viel er warum abgeben muss und sich auch aus diesen Gründen dazu bereit erklären kann, zumal keine übertriebene Steuerausraubung mehr stattfindet, die ihn sonst maßlos belastet, zu Stagnationen der Wirtschaft führt, Arbeitslosenzahlen erhöht und dazu Vernachlässigungen von Kindern hervorbringt, die später unsere stabile Kultur bilden sollen... Schon heute werden sich z. B. massive Sorgen um die Rentenkassen gemacht.

Ja, die Gleichheit vor dem Gesetz. Auch so eine theoretische Forderung, die in der Praxis kaum zu haben ist. Der Normalo sieht jeden Monat auf seiner Gehaltsabrechnung, wie ihm die Hälfte wieder abgezogen wird - und hat sich damit abgefunden. Bei mir war es extrem, weil ich LS-Klasse V habe. Zusammen wurden uns monatlich etwa 4000€ abgezogen. Ok. Ist halt so. Wenn aber nun jemand von einer Million, die ihm irgendwie zufallen, 400000€ Steuern zahlen soll, dann bekommt er Krämpfe in Anbetracht dieses Betrags und wird alles tun, um "sein" Geld behalten zu dürfen. Die Stagnation der Wirtschaft hat noch ganz andere Gründe: Die Märkte sind ge- bzw. übersättigt und alles rentiert sich nur noch im großen Stil. Weil das so ist, vergeben die Banken aus nachvollziehbaren Gründen keine Kredite mehr. Kredit bekommt nur, wer schon genug hat. Auch das ist eine Bevorzugung besser gestellter Unternehmer.

Der Knackpunkt liegt aber ganz woanders. Du hast schon mehrfach gefordert, jeder solle für sich selbst kämpfen. Das ist fatal: Jeder gegen Jeden. So haben sie es gerne! Weg mit den Gewerkschaften! So können sie alle gegeneinander ausspielen, jeder Job geht an den bescheidensten Bewerber: hoch qualifiziert, bis in die Haarspitzen motiviert, und am Besten soll er noch Geld mitbringen dafür, dass er noch arbeiten darf. Kriegst du wirklich nicht mit, was da läuft? Wenig, weniger, noch weniger? Praktikanten, Diplomanten, Rentner, 1€-Jobber, hauptsache billig! Und wer mitmachen darf, hat immer da zu sein, darf nicht krank werden, usw. Aber das ist wieder das andere Thema. Warte es einmal ab. Das große Erwachen kommt auch bei dir noch - das kannst du mir ruhig glauben.

lg esoterix
 
Nun, reden kann man natürlich viel. Aber hast Du Dir vielleicht einmal überlegt, dass es aufgrund der Komplexität mancher politischer Aspekte gar nicht so einfach ist, zu regieren? Wie dem auch sei... Jemand fragte noch, welche Verantwortung Politiker denn hätten... Zweifelsfrei ist die Verantwortung gegenüber der Nation gemeint, wie z. B. Manager verantwortlich für ihre Betriebe sind, weshalb sie höher monetär entlohnt werden - zu Recht, wie ich finde.
Wenn sie ihrer Verantwortung gerecht würden, dann wäre es ok - aber trotzdem frage ich mich, was ein einzelner Mensch mit soviel Geld macht.
Mich wundert es nicht, dass diese Menschen keine Ahnung vom Leben eines einfachen Bürgers haben und sie deswegen Entscheidungen treffen, die die Belange der ärmeren Menschen nicht berücksichtigen.

Hm, noch nicht.^^ Wer weiß, was noch kommt. Jedenfalls könntest Du mich dann durchaus gut wählen
Gewiss würde ich das nicht tun. Denn das Gedankengut, welches Du hier vorträgst überzeugt mich nicht davon, dass Du im Sinne des Volkes handeln und entscheiden würdest.

Das von mir modifizierte Steuersystem fordert von jedem deutschen Bürger einen EINHEITLICHEN, zusammengefasten Steuersatz vom Einkommen von exakt 20%. Menschen, die im Jahr unter 10 000€ pro Kopf verdienen, sind allerdings von der steuerlichen Abgabe gänzlich befreit wegen ihres geringen finanziellen Status'.
Und die Leute, die 10 000 €/Jahr verdienen sind dann die angearschten, weil sie im Endeffekt weniger in der Tasche haben als diejenigen, die zwischen 8 001 und 9 999 €/ Jahr verdienen. Nennst Du das gerecht?
 
Und die Leute, die 10 000 €/Jahr verdienen sind dann die angearschten, weil sie im Endeffekt weniger in der Tasche haben als diejenigen, die zwischen 8 001 und 9 999 €/ Jahr verdienen. Nennst Du das gerecht?

Ich muss Dir zustimmen und dabei zugleich meine eigene Nachlässigkeit diesbezüglich eingestehen. Ich habe nicht präzise genug formuliert, dass es aufgrund der von Dir angesprochenen Ungerechtigkeit eine steuerliche Progression zwischen einem Jahreseinkommen von 10 000€ und 20 000€ geben muss. Diese wäre dann natürlich prozentual anwachsend mit dem steigenden Jahresgehalt. Der Steuersatz vom Einkommen läge in diesem finanziellen Bereich also weitgehend zwischen 10% und 20%. Man könnte so zum Beispiel vereinbaren, dass ein Mensch mit einem Brutto-Jahresgehalt von 12 000€ lediglich 10% steuerlich hiervon entrichten müsste. Es blieb ihm dann ein Netto-Gehalt von 10 800€ im Jahr. Auf diese Weise ließe sich ein komfortabler und vor allem sozialer Übergang herstellen.

Ab einem Brutto-Jahresgehalt von 20 000€ müssten dann jedoch zwingend die 20% Steuern anfallen. Dieser Prozentsatz gilt ebenfalls für alle weiteren Jahresgehälter, die über 20 000€ liegen. Ein klar definiertes Progressionsverfahren im geldlichen Bereich zwischen 10 000€ und 20 000€ würde die strukturelle Einfachheit dieses neuen Steuersystems keinesfalls schmälern, finde ich. Jeder, der mehr als 20 000€ im Jahr verdient und von den Vorzügen unseres Sozialstaates profitiert, wird einsehen, dass es sich lohnt, ein Fünftel seines Einkommens steuerlich zur Aufrechterhaltung dieses hohen Lebenstandards abzutragen.
 
Wie ist das mit den vielen indirekten Steuern?
Mehrwertsteuer, Mineralölsteuer, etc.

Wie bei Kirchhoff wird hier bewußt ausgeklammert, das die breite, unterbezahlte Bevölkerung erheblich höhere Anteile ihres erwirtschafteten Vermögens ausgeben muß, nur um am Leben zu bleiben.

Damit kann es gar keine Steuergerechtigkeit mit Pauschalabgaben geben.


Zumal die ganze Diskussion ohnehin sinnfrei ist, einfach die richtige Partei Sponsern und schon bekommt man die gewünschten Nachlässe.
Oder die schlimmsten Steuerfahnder werden zwangsweise Suspendiert.

Gerechtigkeit beginnt auch da, das Konzerne nur die Verluste im INLAND auch in Inland geltend machen dürfen.


Und was Westerwelle und andere Wirtschaftsdiener angeht, so sehe ich das so das die größte Ansammlung Sozialschmarotzer in Berlin im sogenannten Bundestag sitzt.

Eine Frau Merkel die entscheidend an der Causa Asse beteiligt war und die Gesundheit der Bevölkerung hinter die Profite der Atomwirtschaft einordnete zum Beispiel.

Jeder Politiker der obwohl erhebliche Teile der arbeitenden Bevölkerung Reallohnverluste hinnehmen müssen das Land weiter verschuldet und sich gleichzeitig noch erhöhte Diäten und Pensionsansprüche genehmigt.

Jeder Amtsmißbraucher der für deine Bestechungsgelder oder ähnlich gelagerte Vorteilsnahmen bewußt das Allgemeinvermögen schädigt.

Komisch, bei ALG II Empfängern ist das "Schmarotzen" sofort sichtbar, auch wenn es sich um Personen handelt die 20 Jahre in eine angebliche Arbeitslosen versicherung einzahlten.

Aber die Parasiten die DIREKT vom Staat sich nähren und ihrem "Wirt" noch Schaden zufügen die sind gesellschaftlich unantastbar.
 
Werbung:
5k€ Gehalt sind längst kein Normalverdienst mehr. Der um die Spitzenverdiener bereinigte Durchschnitt liegt bei ca. 2000€, was für sehr viele schon ein Traumeinkommen ist. Brutto! Der veröffentlichte Schnitt wird durch eine sehr kleine Teilmenge, die bewusst dringelassen wird, so hoch angegeben, denn sonst müssten sie längst eingestehen, dass die Löhne fallen. Hier an meinem Heimatort bekommt niemand 5000€ im Monat, der abhängig beschäftigt ist. Inzwischen arbeitet ein Großteil für weniger als 2000€ pro Monat. Mit dem von dir genannten Steuersatz liegst du richtig.

Ein Arbeitnehmer, der im Monat 2 000€ Brutto verdient, erhält im Jahr ein Brutto-Gehalt von 24 000€. Damit fällt er nicht mehr in den Bereich der Steuervergünstigung meines Systems, da er damit über 20 000€ im Jahr verdient. Es wären also exakt 20% Steuern von seinem Einkommen zu erheben. Das Resultat wäre, dass sein Netto-Jahresgehalt bei der Anwendung meines Steuerrechts 19 200€ betrüge, gemäß dem derzeitigen Steuersystem jedoch lediglich 15 600€. Dies ergibt eine Differenz von 3 600€, was konkret bedeutet, dass dieser Arbeitnehmer unter der Anwendung meines steuerlichen Systems im Monat genau 300€ mehr zur Verfügung hätte. Möchtest Du seinen finanziellen Gewinn wirklich negieren oder bagatellisieren? Ich denke, einem Menschen, der ein nach meiner Auffassung eher geringes monatliches Einkommen von 2 000€ Brutto hat, könnte von monatlichen 300€ zusätzlich sehr profitieren.

Der Skandal ist aber der, dass einer, der das Zehnfache verdient (was in der Regel ohne eigene Leistung erfolgt)

Wieso ohne Leistung? Die meisten Manager und Direktoren haben jahrelang universitär studiert und sich weiter- und fortgebildet, um anschließend mühevoll etwas Selbstständiges aufzubauen, wofür sie dann eine massive Verantwortung tragen. Das halte ich für nicht gerechtfertigte Unterstellungen Deinerseits.

mit dem selben Prozentsatz belastet wird,

Wegen der Gleichheit vor dem Gesetz und der strukturellen Einfachheit halber wird ab einem Jahreseinkommen von 20 000€ nach dem gleichen Steuersatz besteuert, das ist korrekt. Du darfst aber nicht vernachlässigen, dass der ProzentWERT der Abgaben allerdings ein gänzlich anderer ist. Mathematisch gesehen, ist eine steuerliche Entrichtung von 20% von 10 000€ gleichwertig mit einer Versteuerung von 20% von 100 000€, weil der Grundwert ein anderer ist, nach welchem sich folgerichtig der Prozentwert richtet. Das Ergebnis ist natürlich nicht identisch, dennoch sind beide Rechnungen letztlich gleichWERTIG.

Während der Normalverdiener von einem Euro brutto mehr weniger als die Hälfte abbekommt,

Das verstehe ich nun nicht. Ein Verdiener, der ein Brutto-Jahresgehalt von mehr als 20 000€ hat, bekommt von jedem Euro 80%, also ganz trivial 80 Cent. Das gilt ab diesem Einkommen für alle Menschen gleichermaßen.

Weil das so ist, vergeben die Banken aus nachvollziehbaren Gründen keine Kredite mehr. Kredit bekommt nur, wer schon genug hat. Auch das ist eine Bevorzugung besser gestellter Unternehmer.

Wenn die CDU-FDP-Koalition endlich dieses neuartige Steuersystem einführen würde, bräuchten die Politiker keine Kredite aufzunehmen, um z. B. die im Wahlprogramm versprochenen Steuersenkungen zu realisieren. Denn durch das neue Steuerrecht erhöhen sich letztlich die staatlichen Steuereinnahmen automatisch und der Staat käme sogar in die Lage, sich langfristig der Staatsschuld zu entledigen, OHNE die Steuern für den Einzelnen zu erhöhen!

Du hast schon mehrfach gefordert, jeder solle für sich selbst kämpfen. Das ist fatal: Jeder gegen Jeden. So haben sie es gerne!

Nein, das ist für mich keine logische Kombination. Sicherlich gilt das Prinzip der Selbstverantwortung, denn wenn sich ein Erwachsener nicht um sich selbst sorgt, wer tut es denn dann? Höchstens Menschen, die von Deiner persönlichen Unsicherheit und Deiner mangelnden Übernahme von Verantwortung zu Deinem Schaden profitieren wollen!

Der gesunde Egoismus ist keinesfalls zu verwerfen, sondern dringend notwendig. Nach meiner Überzeugung entspringt der dem uns allen innewohnenden Trieb nach Leben, nach Selbstfürsorge, nach Fortpflanzung und Selbsterhaltung. Jeder menschliche Seele möchte schlussendlich reifen, gedeihen, sich entfalten und einfach nur leben! Dafür bedarf es aber der eigenen Initiative, welche diese Lebensräume erschließt und gestaltet. Übernimm Verantwortung für Dich und DEIN Leben! Sorge für Dich!

Dies ist keine Aufforderung zum Nihilismus, denn der rational denkende Mensch erkennt, dass die Menschheit nur in einer stabilen Kultur mit sozialer Struktur überdauern kann. Menschen brauchen einander, um ein Gegenüber zu haben, um zu überleben, um erfüllt zu sein. Menschen sind soziale Wesen, keine Einzelgänger. Aus dieser Erkenntnis resultiert demnach eine intakte Moral, die eine weitgehende Absicherung dieses sozialen Systems gewährleistet!

Weg mit den Gewerkschaften!

Zumindest sollte man Gewerkschaften dringend steuerpflichtig machen. Für den Staat wäre dies eine zusätzliche steuerliche Einnahmequelle von 2,5 Milliarden Euro pro Jahr, die letztendlich den normalen Steuerzahler mitentlastet. Gewerkschaften tragen übrigens in hohem Maße zur grassierenden Arbeitslosigkeit bei!
 
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