Westerwelle und die Sozialachmarozer

Ich hab schon schöne Sätze von dir gelesen, DiaBowLow, hier schiebst du mir aber platt etwas unter, was mit mir nichts zu tun hat.
Wenn z.B. mein engerer Familienkreis pauschal nur bis zur nächsten Straßenecke gucken möchte, zwinge ich ihnen keinen Blick bis zur nächsten Stadt auf - was ich vllt. gerne mache, mache sie höchstens darauf aufmerksam, dass es möglich sein könnte, das zu tun. Kompromisse muss man nicht nur aus Abseitsgefühlen usw. schließen.
Um mir musst du dir keine Gedanken machen bzgl. des stummen Herzens.

So, jetzt geh woanders graben, oder red Tacheles, bin "Praktikerin" mit wenig Geduld für neptunische Texte, das raubt mir meine Nerven :D:)

lg, Mila & ich wünsch dir noch einen schönen Tag!

Es war eine Frage und keine Unterstellung, die sich aus der von Dir entsprechenden Aussage in einem vorigen Text ergab. Meine Texte beruhen auf praktischem Erleben und nicht theoretischen Überlegungen, zu denen mir noch das Bewusstsein fehlte. Von daher weiß ich nicht, was Du mit graben meinst.
 
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"Hier stand der Youtube Clip über Hausbsuche und Bespitzelungen der Jobcenter. Aufgrund von Linksperre konnte ich den jetzt nicht zitieren." Siehe Post 761 Die Gräfin



Stasi-Methoden, nichts anderes ist das. Derartige Akten sehen denen der Stasi-Akten komplett ähnlich und stehen dem an Ungeheuerlichkeit und krimineller Energie in nichts nach.

Unglaublich, das alles.

:rolleyes:
 
Ich bin schon der Meinung, dass die aktuellen Steuergesetze dafür verantwortlich sind, dass es so viele Arbeitslose und in Armut lebende Menschen gibt. Denn wie jedem bekannt sein sollte, führen übermäßige Steuererhebungen zu Wirtschaftsrezessionen und -depressionen und damit zugleich zu einer Steigerung der Arbeitslosenzahl und Reduktion der Steuereinnahmen bzw. Maximierung der steuerlichen Ausgaben für die vermehrten Sozialleistungen.

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Das klingt nach Westerwelles liberallala.


Innerhalb der Union müssen Bürger und Unternehmen unterschiedlich hohe Abgaben zahlen. So lag das Abgabenniveau in Skandinavien weit über dem Osteuropas. In Rumänien und der Slowakei machten die Abgaben 29, 4 Prozent des BIP aus, in Dänemark dagegen 48, 7 Prozent und in Schweden 48,3 Prozent. Deutschland lag mit 39, 5 Prozent fast genau im EU-Durchschnitt.

Ich muß wohl nicht darauf hinweisen, daß die Situation auf dem Arbeitsmarkt in den scandinavischen Hochsteuerländern erheblich besser ist, als in den Steuerparadiesen Osteuropas.
 
Ich muß wohl nicht darauf hinweisen, daß die Situation auf dem Arbeitsmarkt in den scandinavischen Hochsteuerländern erheblich besser ist, als in den Steuerparadiesen Osteuropas.

Im Jahre 2008 begann Russland meines Wissens damit, nur noch einen 13%igen Steuersatz zu erheben und erlebt seitdem Wirtschaftsexpansionen und Dezimierungen der Arbeitslosenzahl. Sicherlich betrifft dieser Prozess bislang erst einen eher geringen prozentualen Anteil der russischen Bevölkerung. Es handelt sich aber, wie gesagt, um eine ENTWICKLUNG, die erst vor 1 - 2 Jahren anfing. Weitere positive Resultate sind also zu erwarten.

Mitte der 50er Jahre erhob die deutsche Regierung unter dem damaligen Finanzminister Fritz Schäffer, der als besonders spartüchtig galt, einen minimalen Steuersatz von nur 10%. Während dieser Zeit gelang es der BRD zum einzigen mal seit ihrer Existenz, einen Überschuss an Staatsgeldern in Höhe von zig Millionen zu erreichen, die in den 60er Jahren allerdings von der Bundeswehr wieder verschlungen wurden - genau wie heute, wo die Bundesregierung ca. 30 000 000 000€ pro Jahr zu viel in die Bundeswehr investiert und dadurch das eigene Land verarmt.

Nach meiner Information wird in Lettland eine Umsatzsteuer von 20% verlangt, was 1% mehr ist als bei uns. Dafür beansprucht man dort jedoch kaum weitere steuerliche Abgaben. In Deutschland dagegen wird ja nicht nur eine 19%ige Umsatzsteuer, sondern auch noch der Solidaritätszuschlag, Flaschensteuer, Autosteuer, Benzinsteuer, Hundesteuer, pauschale Einkommensteuer, Abgeltungssteuer ab 801€ usw. usw. gezahlt. Diese Maßlosigkeit steht in keinem Verhältnis zur Steuererhebung der Letten und nach meinem Kenntnisstand treten weder in der Politik noch in der Wirtschaft Lettlands ernsthafte Komplikationen auf.
 
Diese Maßlosigkeit steht in keinem Verhältnis zur Steuererhebung der Letten und nach meinem Kenntnisstand treten weder in der Politik noch in der Wirtschaft Lettlands ernsthafte Komplikationen auf.
Politik und Wirtschaft ist eines. Und weisst Du zufällig auch, wie es den Menschen dort geht?
Denn in erster Linie soll es doch den Menschen gut gehen....Wirtschaft und Politik sollten nur Werkzeuge sein, aber nicht der Maßstab.
 
Politik und Wirtschaft ist eines. Und weisst Du zufällig auch, wie es den Menschen dort geht?
Denn in erster Linie soll es doch den Menschen gut gehen....Wirtschaft und Politik sollten nur Werkzeuge sein, aber nicht der Maßstab.

Ähm, ich bin der Auffassung, dass von einer intakten, stabilen Wirtschaft auch das Volk erheblich profitiert. Das ist es doch gerade, was ich hier die ganze Zeit begründe.

Arbeitslose in Deutschland kann ich nur animieren, sich selbst wertzuschätzen und aufgrund dessen auch aktiv und solide für sich selbst zu kämpfen, für ihr Leben die volle Verantwortung zu übernehmen, was konkret heißt, nach entsprechenden Berufsangeboten im Internet oder regionalen Zeitungen zu suchen, sich bei der Agentur für Arbeit zu melden und nach möglichen Vermittlungen zu fragen und sich durch die Maßnahmen dieser Behörde fortbilden und beruflich qualifizieren zu lassen, so dass eventuell auch neue Wege gegangen werden können. Das ist eine echte Hilfestellung zur Reintegration und sicherlich absolut nichts Verwerfliches. Kommunismus/Sozialismus ist bereits im Keim zum Scheitern verurteilt und eine Gefahr, wie wir aus der Vergangenheit der DDR wissen.
 
Eh klar, die sind alle bloß deswegen arbeitslos, weil es sich um unterqualifizierte Kommunisten mit Minderwertigkeitskomplexen handelt, die einfach nicht die massenhaft vorhandenen Jobs, von denen sie leben könnten, annehmen.
Aber gut, daß wir darüber geredet haben.

:rolleyes:
Nightingale
 
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Ähm, ich bin der Auffassung, dass von einer intakten, stabilen Wirtschaft auch das Volk erheblich profitiert. Das ist es doch gerade, was ich hier die ganze Zeit begründe.

Arbeitslose in Deutschland kann ich nur animieren, sich selbst wertzuschätzen und aufgrund dessen auch aktiv und solide für sich selbst zu kämpfen, für ihr Leben die volle Verantwortung zu übernehmen, was konkret heißt, nach entsprechenden Berufsangeboten im Internet oder regionalen Zeitungen zu suchen, sich bei der Agentur für Arbeit zu melden und nach möglichen Vermittlungen zu fragen und sich durch die Maßnahmen dieser Behörde fortbilden und beruflich qualifizieren zu lassen, so dass eventuell auch neue Wege gegangen werden können. Das ist eine echte Hilfestellung zur Reintegration und sicherlich absolut nichts Verwerfliches. Kommunismus/Sozialismus ist bereits im Keim zum Scheitern verurteilt und eine Gefahr, wie wir aus der Vergangenheit der DDR wissen.



Und was würdest du sagen, was sie statt dessen den ganzen lieben langen Tag machen?

:confused:


Schon gemerkt, du und auch andere, daß es möglicherweise, also wirklich nur möglicherweise in Deutschland nicht genug Jobs und Tätigkeiten für alle gibt?

Also ich stelle diese Möglichkeit mal anheim, weiß nicht, mir scheint, es gibt da von Tag zu Tag mehr Defizite, wenn ich mir die Entwicklung des Stellenabbaus, der Rationalisierungsmaßnahmen etc. so anschaue. Aber ich lasse mich gerne eines Besseren belehren, sollte der Arbeitsmarkt noch diverses Potenzial bereit halten, was den Millionen von Arbeitslosen bisher verborgen geblieben ist.

Vielleicht wäre es gut, das mal publik zu machen?
 
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