Westerwelle und die Sozialachmarozer

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Das würde ja bedeuten, dass er intelligent ist ?
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;):schmoll:

Habe gerade deinen Link zu Ende gelesen; ohne die Querverweise. Danke.

Ich halte Verständnis nach wie vor für eine weitaus wichtigere Größe als Intelligenz. Ersteres würde ich ihm absprechen, wie vielen anderen Politikern usw. auch.

P.S.:
Willkommen im Forum
 
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Der eigentliche Hartz 4 Regelsatz Satz ist nicht 359 Euro sondern 631 Euro

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ww.chefduzen.de/tk/Stellungnahme_Boeker/RB-Umsetzung-des_Urteils_des_BVerfG-1-BvL-1-09-mit-EVS-2003.pdf
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:)

Hm, aber die Hartz-IV-Sätze noch zu erhöhen, wie es ja von einigen vorgeschlagen wurde, halte ich für falsch bzw. finanziell nicht vertretbar, denn die Sozialleistungen gehören schon zu den größten Ausgaben der steuerlichen Gelder. Besser wäre es vielleicht, wenn die persönlichen Ausgaben der Kindergelder besser kontrolliert werden, damit sichergestellt wird, dass die Kinder der Eltern von Hartz-IV-Empfängern das Geld auch in Form von Kleidung und Nahrung empfangen und es nicht für Zigaretten oder Flachbildschirme ausgegeben wird. Einer materiellen Vernachlässigung wäre damit zumindest ein wenig vorgebeugt, ohne dass die Steuerzahler noch weiter belastet werden.
 
Shimon, dem seine Intelligenz hin oder her. Jemanden zu unterschätzen ist zweifelsohne nicht intelligent. Dann lieber überschätzen. Verhindert am Ende selber bedröppelt dazustehen. Das von dir angesprochene halte ich für Mangel an Taktgefühl und Verständnis und wird Konsequenzen haben, welche auch immer. Aber wir können sicher ewig über Worte streiten.. Schützt auch vor Tiefgrund, ne.

Alice, Hauptantrieb für die Binnenwirtschaft ist das untere Einkommensdrittel, weil dort zu wenig kapitale Masse vorherrscht, um etwas auf die Seite zu legen. Das Mehr, sollte es dazu kommen, fließt direkt wieder in den Markt, was gut für die Binnenwirtschaft ist/wäre und damit auch für den Steuerzahler.
 
Alice, Hauptantrieb für die Binnenwirtschaft ist das untere Einkommensdrittel, weil dort zu wenig kapitale Masse vorherrscht, um etwas auf die Seite zu legen. Das Mehr, sollte es dazu kommen, fließt direkt wieder in den Markt, was gut für die Binnenwirtschaft ist/wäre und damit auch für den Steuerzahler.

Die weniger verdienenden Steuerzahler wären nicht mehr zum eisernen Sparen genötigt, wenn ihnen vom Gehalt weniger Steuern abgezogen würden, so dass sie wieder vemehrt ihre Gelder in die Wirtschaft tragen könnten, wodurch Wirtschaftsexpansionen entstünden, eine Senkung der Arbeitslosenzahl und maximierte Steuereinnahmen, ohne die deutschen Bürger steuerlich zu belasten wie bisher.

Bei einer Erhöhung des Arbeitslosengeldes sehe ich vor allem die Gefahr, dass sich vornehmlich die Langzeitarbeitslosen nicht mehr zur Berufstätigkeit animieren lassen, wenn sie fürs Nichtstun das identische Geld erhalten wie manche Arbeitnehmer.

Ich finde, sinnvolle 1-€-Maßnahmen sind eine gute Einführung für arbeitsfähige Arbeitslose. Die betroffenen Arbeitslosen können mit diesem Geld ihre finanziellen Arbeitslosenleistungen steuerfrei aufstocken und sich zugleich in diversen Berufssparten fortbilden und entwickeln. Wichtige Voraussetzungen fürs Berufsleben wie Teamfähigkeit und Arbeitsflexibilität werden gelehrt und gefördert, wie dies heute bereits in der Schule geschieht. Zugleich sind die Arbeitslosen für die Steuerzahler, die ihre Sozialleistungen finanzieren und tragen, gemeinnützig tätig, indem sie z. B. öffentliche Grünanlagen reinigen, beim Straßendienst helfen oder anderso unterstützend agieren. Nein, dadurch gehen keine regulären Arbeitsplätze verloren, weil die Hartz-IV-Leute eben nur aushelfend engagiert würden.

Von einigen wurde ich hier im Forum wegen ähnlicher Aussagen damals verachtet, wobei ich bis heute nicht verstehe, warum. Jeder, der von dem Sozialstaat profitiert, sollte sich schon initiativ zeigen und etwas zur Gemeinschaft beitragen, sich jedoch nicht willentlich aushalten lassen. Parasitäres ist zu ächten und schadet letztlich dem Staat als Gesamtsystem. Arbeitslose, die bspw. in 1-€-Maßnahmen aktiv sind, müssen sich zudem Vorwürfe des Schmarotzertums nicht anhören. Aktivität siege über Passivität. Faule und infantile Trägheit weiche der Freude an der Tat.
 
85 Prozent der Deutschen bereitet die Armut in Deutschland große Sorgen. Am höchsten ist das Armutsrisiko in den ostdeutschen Bundesländern. In Mecklenburg-Vorpommern war die Armutsgefährdungsquote 2007 mit 24,3 Prozent deutschlandweit am höchsten. Gemäß der Definition der Europäischen Union ist die Armutsgefährdungsquote der Anteil der Personen, die mit weniger als 60% des mittleren Einkommens (Median) der Bevölkerung auskommen müssen. Wer in Deutschland weniger als 9.370 Euro im Jahr verdient, gilt als armutsgefährdet. Weltweit ist Armut das größte Problem überhaupt, sagen 76 Prozent der Deutschen.

Tja, da kann ich mich ja glücklich schätzen,
dass mir Kohle am After vorbei geht....
 
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Ich finde, Westerwelle trifft aber nicht nur Aussagen, die neben der Spur sind, er drückt sich oft auch einfach sehr ungeschickt aus.

Das es übermäßig viele ALG2-Empfänger gibt, für die es selbstverständlich ist, ihre Lebensgrundlage durch den Staat finanzieren zu lassen (ohne, dass Erlebnisse dahinterstehen, wie 30 Jahre lang gearbeitet, gekündigt, keine Aussicht auf passenden Job mehr) & deren Kinder, die mit dieser Einstellung aufwachsen - haut das System nun mal nicht mehr hin & die "wenigen" Verdienenden müssen richtig Mitblechen.
Dann gibt es so viele Einwanderer & Eingebürgerte aus oft sozialschwachen Schichten, für die die kostenlose Grundversorgung (inkl. Krankenkasse) ein willkommenes Geschenk ist, dass sie ungern eintauschen.
Das System funktioniert nun mal so nicht! Wenn schon diese hohen Ausgaben, kann das Geld nicht von der (schrumpfenden) Arbeitenden Bevölkerung kommen. Zusätzlich sucht der Staat ja immer mehr dubiose Schlupflöcher, wo von Bürgern noch gezahlt werden könnte.
Wenn Geringverdiener sich immer mehr einschränken müssen, dann kann doch die Zahlung für ALG2-Empfänger nicht aufgestockt werden, so lange keine Lösung in Sicht ist :confused:
(Und dann kommt noch sowas wie der "Schilder-Irrsinn" dazwischen, unfassbar.)
Finde die Ideen super, dass die Kinder speziell mehr gefördert und unterstützt werden, nicht durch Geld an die Eltern, was ja leider oft nicht im Sinne des Kindes verwendet wird.

Westerwelle hat ja auch recht damit, dass eine Finanzspritze von Deutschland undenkbar ist, wenn wir selbst nur Einsparungen treffen & alles auf dem Rücken der Steuerzahler geschieht. Die können nicht für alles hinhalten. Kaum jemand spricht das aus - dabei ist es überhaupt nicht realisierbar. Manchmal weiß man gar nicht mehr, in welcher Welt die Regierungsparteien (generell) eigentlich mittlerweile leben & was sie überhaupt noch mitbekommen.

lg :)
 
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