Hallo liebe Gemeinde,
Da ich ein paar mal gefragt wurde, wie ich zu dem Allem stehe... zitiere ich mich mal selbst.
Angenommen Du weißt, dass in 3 Wochen die Welt - so wie Du sie kennst zusammen bricht.
Alles was Dir bekannt ist - das alltägliche Leben kommt zum Erliegen.
Kein Strom
Kein Gas
Kein Benzin
Keine Belieferung der Lebensmittel Läden.
Du bist völlig auf Dich allein gestellt.
Die Welt wie Du sie kennst steht still!
Der Punkt "Null" ist eingetreten.
Jeglicher Luxus der sogenannten "ersten Welt" ist vorbei.
1.) Wie bereitest Du Dich vor?
Das ist abhängig davon, ob es nur eine kleine Gruppe von Menschen weiß, dass sie 3 Wochen Zeit hat - oder es über die Medien publik gemacht wird.
Da ich letzteres nicht glaube - weil dann eine Massenpanik eintreten würde und jegliche Vorbereitung sowieso nicht möglich wäre, weil die Welt in Chaos versinken würde, gehe ich davon aus,
dass ich zu der relativ kleinen Gruppe gehöre, die davon weiß. (Warum und wieso ist nicht relevant). Und diese meine Variante der Beantwortung der Frage 1 ist auch legitim, weil ich ja in der Frage schrieb, dass "Du" weißt, dass die Welt zusammen bricht. Die Ausgangsposition war also, dass Du es weißt und nicht Millionen mit Dir.
Gut, das sei mal geklärt.
Wie würde ich mich nun vorbereiten?
Wasser einlagern - obwohl wir einen Hausbrunnen haben - weiß ich ja nicht, ob dieses Wasser danach noch trinkbar ist.
Mehl, Konserven und Salz in
nicht Haushaltsüblichen Mengen kaufen.
Holz haben wir für sehr lange Zeit zuhause. Würde ich in den verschließbaren Stallgebäuden aufbewahren - verschlossen mit Eisenketten. (keiner von Euch hat eine Brechstange oder eine Zange mit der man starke Ketten zerschneiden kann. Laut Euren Postings)
Das Werkzeug um das Holz zu zerkleinern - (Handwerkzeug allgemein und nachfolgende Gegenstände) würd ich in dem Raum aufbewahren wo ich schlafe. Fürs Werkzeug würd ich mir einen Wetzstein kaufen oder zwei.
2 - 3 Jagdmesser in verschiedenen Größen
2 Koffer aus Metall
3 Plastikplanen
Seile in verschiedenen Stärken und Längen
Taschenlampen
Batterien
Kerzen und Streichhölzer in rauhen Mengen.
Klopapier - im Sommer würd ich dann die Blätter vom Nussbaum nehmen dafür, wenn ich halt kein Papier mehr habe, bzw. die Krise länger anhält.
Div. Samen usw. hab ich e immer zuhause, bzw. kann ich zu einem kleinen Teil von einem befreundeten Bauern beziehen
2.) Was hortest Du in diesen 3 Wochen?
Zuversicht, dass alles bald wieder halbwegs normal läuft.
In diesen 3 Wochen Vorbereitungszeiten brauch ich noch nix horten. -Da is ja noch alles da - danach wird's eventuell kritisch.
3.) Wie lang glaubst Du überleben zu können?
Das ist interessant - den ich habe in meinem Szenario so wie es auch genannt wurde, nicht genannt wie lange es dauert, dass alles wieder wie jetzt wird.
Aber automatisch sind viele davon ausgegangen, dass sie in den Wald flüchten - Tiere erschießen - Land und Leben verteidigen etc.
Ich schrieb, dass man 3 Wochen vorher davon erfährt, dass die Welt so wie man sie kennt nicht mehr existiert.
Und bis auf 1-2 User (weiß die Namen jetzt nicht) - Alle anderen sind auf der Endzeitschiene gelaufen.
Ich habe nie gesagt, dass dieser Zustand der Welt nicht nach sagen wir mal 2 Tagen behoben ist.
Ich habe den ersten Post nicht mal auf eine Region bezogen. Ich schrieb - Die Welt so wie Du sie kennst - das kann in Graz, Berlin, Linz, Köln, oder sonst wo sein - meine Worte haben nicht die ganze
Welt in Betracht bezogen. Aber dennoch wurde es von Euch so aufgefasst.
Jetzt werden einige sagen - "aber die Welt ist doch die Welt" - das ist doch eine Wortglauberei.
Im Grunde genommen leben wir doch jeder in unserem eigenen Kosmos.... nicht umsonst - auch schon oft in diesem Forum gefallen.... "Und in China ist ein Sack Reis umgefallen".
Okay, das waren jetzt meine Gedanken dazu.
Bisher war es sehr interessant.
Hoffe es bleibt so.
Glg W.