Diese Stromquellen taugen nichts und machen nur den Netzen gewaltig zu schaffen, weil sie per se nicht grundlastfähig sind. Es gab noch nie so viele Eingriffe wegen Netzinstabilitäten, seit es diesen Flackerstrom gibt, der ohne fette Subventionen auf Kosten der Energiekunden überhaupt nicht konkurrenzfähig wäre: Wegen diesem Mist hat sich der Strompreis in den letzten gut zehn Jahren verdoppelt!
Hallo zusammen!
Klar, Windparks und Solarmodule sind (noch) nicht das Gelbe vom Ei. Da stecken wir noch in den Kinderschuhen oder bewegen uns eher auf allen Vieren, im stotternden Allrad)
ABER...
Bei den konventionellen Energieträgern Öl, Gas, Kohle, Kernkraft existiert noch immer
keine Kostenwahrheit. Die ökonomischen und öklogischen Folgekosten sind nicht im Energiepreis enthalten; alles was mit der Entsorgung der Endprodukte zu tun hat, mit Emissionen und den Folgekosten für Immissionen etc. ... und einem ganzen Rattenschwanz, an den man noch nicht gedacht hat

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Jedes Kraftwerk hat nun mal eine Lebensdauer von nur 20 bis 50 Jahren. Zu den Altstandorten und jeder stinknormale Kraftwerksstandort ist eine zukünftige Altlast, wo der Boden und das Grundwasser Sanierungskosten in €xxtausend bis Mio-höhe versprechen. Kosten, die die Volkswirtschaft, also wir alle

, irgend wann einmal zu tragen hat. Außer sie pfeift auf die Umwelt, weil sie ihr Trinkwasser eh im Supermarkt kauft

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Die Entsorgung von Materialien aus alten Kernreaktoren (von einfachen Bauteilen bis hin zu den Brennstäben) ist noch immer nicht gelöst. Unsere besten(!) Ansätze sind, den Müll in geologisch stabilen Gebirgsstollen zu versiegeln und auf zukünftige Entwicklungen zu hoffen

... und auf die Halbwertszeit

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Beim Treibstoff konnte sich vor 20 Jahren auch noch keiner vorstellen, dass der mal auf den heutigen Stand klettern wird, obwohl die Ölförderraten noch nie so hoch waren. Heute: zumindest Otto Normalverbraucher überlegt sich, ob es sich nicht auszahlt, das Auto stehen zu lassen und die Zigaretten zu Fuß von der Ecke zu holen (Bewegung ist ja auch gesünder

).
Was wäre wenn es beim Strom eine wirkliche Kostenwahrheit gäbe, und der Preis das 3 bis 4 fache ausmacht

? Würden wir mit dem Energieverbrauch nicht achtsamer und effizienter umgehen

?