Weintrinker

was für Wein trinkt ihr

  • Rotwein

    Stimmen: 48 42,9%
  • Weiswein

    Stimmen: 24 21,4%
  • Rose

    Stimmen: 2 1,8%
  • Ich trinke keinen Wein

    Stimmen: 28 25,0%
  • Meine Mami hat gesagt, das Leben ist wie eine Schachtel Pralinen

    Stimmen: 10 8,9%

  • Umfrageteilnehmer
    112
Schalom Freelight

wer sagt denn, das wir uns weiterentwickelt haben???? und warum gerade in eine Richtung, die dir gefällt? Vieleicht haben wir uns auch zu besseren Säufern *gg* weiterentwickelt, oder uns dahingehend verfeinert, dass unser Wein heute vieleicht um einiges Besser ist als Damals...

Schön übrigens dass du das Göttliche Wir. Ich jedenfalls habe mich nicht in eine Alkoholfreie Richtung weiterentwickelt... Ich liebe guten Wein, trink hie und da ein Bier und auch mal ein Schnäppschen, genau so wie ich rauche,Kiffe und auch schon andere hier im Forum nicht gern erwähnte Räusche sind mir wohlbekannt... macht mich das nun zu einem Schlechteren Menschen, einer der nicht so weit Fortgeschritten ist, vieleicht sogar ein wenig Zurückgeblieben?????

Traubensaft beim Abendmahl????? Nein, denn nur ein Wein stirbt, liegt dann in einer Höhle und "steht im dritten Jahre"(<- Herr, vergebe mir diese Anspielung) wieder auf, nur im Wein entsteht die Erinnerung an den Jungen Trieb, nur in ihm sieht man die erste Blüte am Rebstock, nur in ihm Klebt der Schweis wenn man im Sommer die Weinborde putzen muss, nur in ihm sieht man die vollen früchte reifen, ahnt die Langeweile des erntens, erinnert sich an das erste Aufplatzen der Traube, riecht ihr Fruchftlisch, aber auch das Fass und seine Charakteristika, seine Geschischte... Diese Tiefe hat ein Traubensaft nicht, weil der Herstellungsprozess weniger Komplex und die darin forhandengehenden "gehyme Alchimey" weniger zum zuge kommt... Wenn Traubensaft wie guten Pop ist, dann ist Wein eine 9 Symphonie, ist Traubensaft ein guter Hollywoodfilm, dann ist wein die Pate Triolgie....

und ganz ehrlich, wir haben andere gesellschaftliche Probleme als Alkohol... wir haben Schulen die man kaum noch unterrichten kann, wir haben Arbeitslose, Obdachlose, Sozial Isolierte, Vereinsamte,Verarmte, Geschundene Menschen in unserer Gesellschaft, weltweitgesehen haben wir sogar noch grössere... da steht alkohol sicher nicht an erster oder an wichtiger Stelle...

so, ich stoss jetzt mal an Prost

FIST

Dein ganzes Bemühen besteht offenbar darin, den Alkohol zu verharmlosen. Sehr spirituell.
 
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opti,
vielleicht kann oder mag er jetzt nicht anders

es steht mir aus spiritueller Sicht nicht zu, mich zum Richter über das Innere anderer Menschen aufzuwerfen




wir haben die Chance zu wissen wie was wirkt und was welche Konsequenzen haben kann

und selbst wenn wir es einsehen, steht es immer ncoh in unserer Freiheit so oder so zu entscheiden

diese Entscheidungsfreiheit kann natürlich nicht verhindern, dass sich die Konsequenzen für alle gleichernmaßen Konsequent nach unseren Entscheidungen richten müssen, wir also irgendwann diese tragen müssen.


Aus einer Abhängigkeit mit eigener Willenskraft herauszukommen geht zudem eh nicht von Heut auf Morgen. Da brauchts immer wieder Anläufe, die den eigenen Willen schulen, Willenspotential anstauen.

Dem Wirken und Wachsen des eigenen Willens wirkt der Alkohol und -wenn auch etwas anders - so manche Droge entgegen.




Und: nur weil man vom Schicksal diese Trainingschance bekommen hat - was heutzutage in unserer Zeit liegt -ist man ja kein schlechter Mensch!
 
Schalom Opti

ja, sehr spirtuel, ähnlich spirituell wie eine Chemische Reaktion zu vertäufeln, findest du nicht?????????

Ich bin für einen entspannten Umgang mit Drogen, egal ob heutzutage Legal oder Illegal und da hilf es nichts die Drogenstoffe (zu denen auch Alkohol gehört) zu verdammen, sondern eben sie als das anzuerkennen, was sie sind : Stoffe die unser Bewusstsein verändern (ob die veränderung Positiv ist oder negativ sei dahingestellt)

Denn herrschen verkrampfte Meinungen führt das unweigerlich zu Drogenmissbrauch, sind die Meinungen entspann,so führt das zu einem Lehrreichen udn reflketierten Umgang mit diesen Substanzen und chemischen Verbindungen....

Ich geniesse gerade Bach(einer der hier im Haus wohnt ist ein ziemlich begabter Mensch was das Klavier anbelangt) mit einer Flasche Sangiovese 2004 aus dem Toskanischen Weingut Cecchi - macht mit das nun zu einem primitiven Menschen????

mfg

FIST
 
Zitat:
"Das Ich muß, wie gesagt, normal einen ganz ähnlichen Prozeß im Blut erzeugen – okkultistisch gesprochen, nicht chemisch - , wie erzeugt wird durch das gleichsam Rückgängigmachen des Organisationsprozesses, durch das bloße Chemischmachen des Organisationsproszesses, wenn Alkohol erzeugt wird. Die Folge davon ist, dass wir durch den Alkohol etwas in unseren Organismus einführen, was von der anderen Seite her so wirkt, wie das Ich auf das Blut wirkt. Das heißt, wir haben ein Gegen-Ich in dem Alkohol in uns aufgenommen, ein Ich, das direkt ein Kämpfer ist gegen die Taten unseres geistigen Ich. Von der anderen Seite her wird auf das Blut gerade so gewirkt durch den Alkohol, wie von dem Ich auf das Blut gewirkt wird. So dass wir also einen inneren Krieg entfesseln und im Grunde alles das, was von dem Ich ausgeht, zur Machtlosigkeit verdammen, wenn wir ihm einen Gegenkämpfer entgegenstellen im Alkohol. Dies ist der okkulte Tatbestand. Derjenige, welcher keinen Alkohol trinkt, sichert sich die freie Möglichkeit, von seinem Ich aus auf das Blut zu wirken; derjenige, der Alkohol trinkt, der macht es gerade so wie jemand, der eine wand einreißen will und nach der einen Seite schlägt, gleichzeitig aber von der anderen Seite Leute aufstellt, die ihm entgegenschlagen. Ganz genau so wird durch den Genuß des Alkohols eliminiert die Tätigkeit des Ich auf das Blut."
zitiert aus: "Welche Bedeutung hat die okkulte Entwicklung des Menschen für seine Hüllen (physischen Leib, Ätherleib, Astralleib) und sein Selbst?" von Rudolf Steiner, GA 145, S. 21

freelight, es wäre nett, wenn du einmal erklären würdet, wie der Satz von Rudolf Steiner zu verstehen ist.

Wenn ich das richtig verstanden habe, sagt Rudolf Steiner, dass der Alkohol ein (feindliches) Ich darstellt, welches das eigene Ich bekämpft, ihm gewissermaßen feindlich gegenüber steht. Mit anderen Worten, rät er vom Alkohol ab.

Das ist ja eigentlich eine Binsenweisheit. Wo aber ist da die Verbindung zum Okkulten?
 
Verzichtest Du eigentlich auch auf kulinarische Genüsse? Isst Du nur Fischstäbchen und Tütenkartoffelbrei? Oder gönnst Du Dir auch eine gegrille Dorade mir Rosmarinkartöffelchen? Vermutlich nicht - solches Essen wäre bei Dir garantiert auch eine Form der Angst-Verdrängung...

Du scheinst den Luxus zu lieben. Es gibt im Leben so viele Dinge, die uns befriedigen, die uns austricksen und uns einwickeln. Aber in allem, das wir als befriedigend, angenehm, ansprechend und betörend empfinden, wird es auch Verhaftung geben. Diese Dinge werden zum Gefängnis. Wie sehr wir auch etwas lieben, es wird mindestens im gleichen Maße durch Verhaftung zum Gefängnis werden. Das ist eine positive Form der Verhaftung. Sobald wir etwas hassen oder etwas nicht mögen, wird es zu einer negativen Form der Verhaftung, und damit genauso zum Gefängnis. Getäuscht und fehlgeleitet zu werden, entweder vom Positiven oder vom Negativen, führt in beiden Fällen ins (emotionale) Gefängnis. Und so verwandelt sich das Leben in Leid.
 
Ich geniesse gerade Bach(einer der hier im Haus wohnt ist ein ziemlich begabter Mensch was das Klavier anbelangt) mit einer Flasche Sangiovese 2004 aus dem Toskanischen Weingut Cecchi - macht mit das nun zu einem primitiven Menschen????

Es geht nicht um primitiv oder nicht primitiv. Ich bin einfach davon überzeugt, dass man Alkohol nicht einfach so konsumiert, sondern dass die Einnahme von Alkohol immer auch eine Flucht vor dem eigenen Ich darstellt. Es sind die kleinen Momente des Tages, an dem man die Sorgen einmal für einen kleinen Moment ablegen kann. Das ist sehr verständlich, aber es ändert nichts daran, dass die Sorgen schon im nächsten Moment wieder da sind.

Der Umgang mit Alkohol, Tabletten und Drogen ist typisch für unsere Gesellschaft. Die Menschen ersticken fast an ihrer Angst und suchen immer wieder nach Fluchtwegen, dieser Angst zu entrinnen, anstatt sich dieser Angst zu stellen. Und deshalb mag ich den Alkohol nicht sonderlich.
 
schalom Opti

denkst du nicht, das das leid daher kommt, dass man sich selber nichts gönnt????

mfg FIST

Ich glaube, das ist vornehmlich ein Problem der Leute, die zu viel Geld besitzen. Ich selber hätte ein schlechtes Gewissen, im Luxus zu prassen, solange es noch so viele Menschen gibt, denen es wirklich nicht gut geht. Mir scheint, da ist auch eine Menge Egoismus und Gleichgültigkeit mit im Spiel.
 
Schalom Opti

ich habe keine Angst vor meiner Angst, ich schau ihr in die Augen und lass mich von ihr leiten, sie ist mir ein guter Ratgeber... Nur aus der Angst komt Tapferkeit...

Angenommen ich wär frustiert und würd saufen, ich käm auf den depri und du könntest mich nicht brauchen...
Aber einen Wein mach ich dann auf, wenn ich mich sonst schon gut fühle

mfg

FIST
 
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