Was ist Zeit?

MaTrixx schrieb:
Schade, dass du schon gehst...
Jeden sein Universum auch dies wird da es schon gedacht und passiert in Paralelluniversen auch unsere Membrane (Universum),in Real-Zeit erreichen.
Es gabt schon einige Physiker die sich interdisziplinär mit östl. Weisheiten beschäftigen durch Austausch der Wissenschaftler aus Asien und westl Länddern.. Nicht nur F. Capra beschäftigte sich mit dem "Tao der Physik" z. B. Gregg Braden kam aus der Wisenschenschafts-Ecke genauso R. Shaldrake u.v.a.
Leider werden diese Ausnahmen der Wissenschaftler/innen immer
noch nicht anerkannt da ja einiges zu verlieren wäre.
Ging es Galileo oder Giordano Bruno nicht genauso? Sie wurden nicht gehört aber ihre Zeit ist schon längst gekommen. Der Begiff Zeit ist schon längst ein überholter Begiff.
Es findet nicht nur alles multdimensional statt. Ist es nicht auch so, dass eine Membrane oder ein Universum es nicht geschnallt bekommt,das sich spezielle Zeitpunkte und Ereignisse wiederholen bis es vom allgem. Zeitgeist übers Bewusstsein aufgenommen und abgesegnet wird.

liebe Grüsse und ich dich mal besuchen in deinen Universum :zauberer1



danke für Deine freundlichen Erklärungen und die Blumen natürlich auch.
„Zwinker.“ Ich hoffe nur, das ist nicht so wie in der Fabel von Fontaine gemeint, wo der Fuchs den Raben lobt, er singe so wunderschön. Und der Rabe in seiner Eitelkeit zu krächzen begann und den Käse aus dem Schnabel verlor…


Ich habe eine groβe Achtung vor den Physikern und geradezu eine Liebe zu diesen Themen.
Man spricht ja heute von der eleganten Lösung um alle Theorien zu vereinen. Die M Theorie von Stephen Hawking in seinem Buch „Das Universum in der Nusschale“
Sicher werden die Physiker da noch zu ganz groβartigen Entdeckungen kommen. Man spricht ja auch vom Y Feld.

„Die Gravitation ist nicht Ursache der Krümmung – Sie ist die Krümmung!“



Ich habe darüber gefunden:
es sind gerade Linien in einer gekrümmten Welt. Und diese Welt können wir nicht verlassen, nicht einmal gedanklich, um sie von der höheren Warte eines externen, vom physikalischen Geschehen unbeeinflußten Hintergrundes zu beschreiben. Daß es diesen Hintergrund, dieses auktoriale "Außen" nicht gibt, ist für den Kenner von hohem intellektuellen Reiz - und für normal Sterbliche ohne die höheren Weihen der Tensoranalysis ein Quell ständiger Hirnverknotung.



Um es sich leichter zu machen, kann man die elegante vierdimensionale Geometrie wieder zerlegen - so wie es auf dieser Seite versucht wurde: Statt der Raumzeit wird nur der Raum betrachtet, und auch nur zwei seiner drei Dimensionen.
Man erhält eine Fläche, die einen Schnitt durch die Raumzeit des Universums darstellt. Daß man entlang dieser Fläche wieder zum Ausgangspunkt zurückkehren kann, schreibt die Theorie nicht vor. Es ist aber eine Möglichkeit. Zur Veranschaulichung von Schwerkrafteffekten läßt sich diese Fläche nun in die freie dritte Dimension verbiegen, was die tatsächlichen Verhältnisse aber eher symbolisiert als visualisiert - schließlich fehlt die Verzerrung der Zeit, die mit jeder Raumkrümmung einhergeht.
Die Frage nach der Zukunft, die sich auf der Spitze des Zeitpfeils befindet, kann ich nur auf meine Weise beantworten:



Es gibt die Zukunft und es gibt die Vergangenheit. Und wir ändern sie ständig in der Gegenwart, im absoluten hier und jetzt. Denn alles ist bereits vorhanden. Es gibt ein unendliches Set von Wahrscheinlichkeite. Und diese 10 hoch -... die hat für mich etwas magisches, etwas poetisches, vielleicht ist sie ja die Kleinste Einheit, jedenfalls ist sie es jetzt und da ändern wir ständig die Vergangenheit und die Zukunft... nochmal zwinker.



"man kann sich die Lichtteilchen nicht so als im Raum dahinfliegende Teilchen vorstellen. Man könne nur sagen, hier entsteht etwas und hier (entfernt vom Ort der Entstehung) passiert etwas. Was dazwischen ist, ist etwas, so Zeilinger, das mit anschaulichen Bildern nicht beschreibbar ist. „Was dazwischen ist“

Anton Zeillinger

das ist genau das, was wir uns über die Zeit nicht vorstellbar machen können... Mit dem Hinweis darauf, dass doch eigentlich in dieser Zeit dazwischen alles passieren müsste.

einfach mal so drauf los philosophierende

Karuna :kiss3: :kiss4: :kiss3:
 
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Eine tausendstel Sekunde! Was ist das? Ein Wimpernschlag oder noch weniger. Eine tausendstel Sekunde ist als Zahl ausgedrückt einmal 10 hoch minus drei. Und eine Millionstel Sekunde ist eine Zehn hoch minus sechs. Kann man sich so eine kurze Zeitspanne noch vorstellen? Aber was ist bezogen auf die Zeit eine Zehn hoch minus 43? Es ist eine unvorstellbar kurze Zeit. Eine tausendstel Sekunde dauert dagegen eine Ewigkeit! Es ist die sogenannte Planckzeit. Das ist jene Zeit, die aneinander gereiht jede Zeit ergibt und die selbst nicht mehr teilbar ist. Innerhalb dieser Zeit passiert nichts. Die Planckzeit ist das sogenannte Zeitquant. Es gibt keine kürzere Zeit. Die Zeit läuft somit nicht kontinuierlich ab, nein, sie verläuft in winzig kleinen Sprüngen.


Die Welt existiert jeweils in einer Gegenwart von der Länge einer 10 hoch minus 43stel Sekunde in der ja bekanntlich nichts passiert. Sie hält aber einen bestimmten Weltzustand fest und in der nächsten 10 hoch minus 43stel Sekunde den nächsten. Den vorherigen gibt es dann nicht mehr, den zukünftigen noch nicht. Das ist immer eine wahrlich kurze Zeit in der wir leben, in der nichts passiert und in der wir somit auch nichts tun!


Karuna ruckelt so vor sich hin :banane: :daisy: :banane:
 
Du hast in deiner Brockhausaufzählung noch etwas zur Zeit übersehen.

Zeit aus unserer Erfahrung heraus ist zwar unumkehrbar. ein Streichholz, das einmal verbrannt ist kann nicht weder zum Streichholz zurückverwandelt werden.

Jedoch gibt es paradoxerweise in der Welt der Quantenphysik keinen Prozess, der nicht auch in umgekehrter Weise ablaufen könnte.
Die Gerichtetheit als Zeitpfeil wie wir ihn aus unserer Erfahrung kennen existiert nicht im Bereich der Elementarteilchen.

Das ist eine weitere Seltsamkeit der Zeit.

Offenbar existiert sie so wie wir sie kennen nur in der makroskopischen Welt unserer Erfahrung.

Gruß Willibald
 
Kronos ist das griechische Wort für die Zeit das Wort Kronometer(Uhr) ist noch darin enthalten. Kronos war ein griechischer Gott, den die Römer Saturn nannten.

Im antiken Mythos entmannte der Titan Kronos-Saturn auf Geheiß seiner Mutter Gaia[Erde] seinen Vater Uranus[Himmel] mit einer Sichel.
Uranos prophezeite seinem Sohn, auch er würde eines Tages von einem seiner Kinder gestürzt.
(Man denke an Herodes, der alle Kinder töten ließ, weil ihm von den drei Weisen aus dem Morgenland prophezeit wurde ein König wurde geboren)

Kronos-Saturn verschlang daher all seine Kinder gleich nach der Geburt, bis auf Zeus-Jupiter, den Kronos Gattin Rhea versteckte. An Zeus Stelle gab sie Kronos einen Stein, den Orakelstein Abadir, der später in das Orakel zu Delphi kam.
(Kronos, die Zeit verschlingt seine Kinder, die Zukunft, sowie sie geboren werden, denn dann sind sie bereits wieder Vergangenheit)

Ist Dieses Orakel, der Stein, die Gegenwart. Das größte Mysterium der Zeit, das große Orakel, den Kronos, nicht verschlingen konnte?

Das Einzige, das wir real wahrnehmen ist die Gegenwart.
Auf sie reihen sich alle unsere Erfahrungen und nur die Gegenwart ist kein Gedanke.
Die Zukunft ist nur ein Gedanke
Die Vergangenheit ist nur ein Gedanke

Nur die Gegenwart ist ein Orakel. In ihr ist die Wirklichkeit und die Wahrheit unseres Seins verborgen.

Gruß Willibald
 
Dann hast Du also Relativitätstheorie und die Quantenmechanik in einer lange gesuchten einheitlichen Theorie vereinigt.
Dafür bekommst Du den Nobellpreis für Physik. Du bist der Physiker des Jahrhunderts. Gratuliere. :)
 
QIA S.O.L schrieb:
Hi Namo...

Also doch ein zur Messung erschaffenes Konstrukt.
Korrekt.
Das meinte ich... Zeit ist ein Messkonstrukt, keine vom Betrachter unabhängige Größe.
Korrekt.
Jedwede Einteilung dient ausschliesslich dem Vergleich zu einer fixen Achse.
Ja.
Also gibt es im Grunde keine Zeit, was Kepler im Grunde auch erkannt hat, ... aber sauber umschifft im Sinne der Wissenschaft.
Kepler war Astrologe, man nannte sie 'Mathematikus' (Astrologe).

Ich denke Newton hat uns was eingebrockt, indem er aus Keplers 3. Gesetz eine 'Gravitationskonstante' gebastelt hat {γ = 6.67*10^-11 m^3 / (kg s^2)}, in der immer noch die Zeit vorkommt und der Raum, obwohl die Zeit bei etwas Gravitation schon schlapp macht, was Atomuhren zeigen, wenn sie entweder im Keller oder im 10. Stock stehen - die gehen dann anders ...

Namo
 
Namo schrieb:
... obwohl die Zeit bei etwas Gravitation schon schlapp macht, was Atomuhren zeigen, wenn sie entweder im Keller oder im 10. Stock stehen - die gehen dann anders ...
Namo
Sie macht keineswegs schlapp im Sinne der Physik ist das durchaus im Rahmen.
Das Raumzeit-Kontinuum ist im Keller ein Anderes als im 10. Stock. Drum laufen dort die Uhren langsamer als im Keller. Könnte man die Meterstäbe so genau abgleihen wie die Uhren, dann würde man da auch Unterschiede messen.
Beides Newtons Gravitationsgesetz und Einsteins Rel.Th sind Modelle der Wirklichkeit, die einander ergänzen.

Gruß Willibald
 
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