Was ist Zeit?

und wenn zeit ein raum ist, durch den wir uns bewegen?

intensives erleben - ich bewege mich schnell...
langeweile - ich bewege mich sehr langsam...

zeit - immer da und unbeweglich?
gleichzeitigkeit

lg moni
 
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Karuna schrieb:
Die Zeit ist meiner Meinung, eine Hilfskonstruktion. Man ist der Auffassung, dass sich die Zeit aus der Vergangenheit ergibt. Und wenn die Gegenwart auch aus der Zukunft kommt?
Denn alles ist Teil des sich ständig erweiternden Jetzt.




Wir werden von Zyklen und Rhythmen regiert. Wir sind einem sich immer schneller werdenden Wandel unterworfen und der Computer hat unser Vorstellungsvermögen verwandelt. Das aufsplittern in der Sekunde… die Sekunde und der Augenblick beinhalten immer mehr Ereignisse.



Und weil die Zeit so für uns zusammenbricht, befindet sich die dreidimensionale Struktur nicht mehr an seinem Platz.
Ich komme wieder auf die Hilfskonstruktion Zeit zurück: wir müssen alle paar Jahre Angleichungen an die Greenwich-Zeit vornehmen.
Die Zeit hat jetzt eine Variable. Wir können sie verändern, biegen und bewegen die Zeit.



Es begann ja mit der Bootstrap Theorie von Geoffrey Chew in den sechziger Jahren. Von ihm und anderen ist sie seitdem weiterentwickelt worden, besonders in einem Gebiet der Teilchenphtysik mit dem Namen S-Matrix-Theorie, in dem es um die Beschreibung starker Teilchen-Wechselwirkungen mit radikalen theoretischen Implikationen für die gesamte Physik geht. Fridjof Capra hat diese Implikationen dargelegt. Demnach läßt die Bootstrap-Philosophie nicht nur die Idee fundamentaler Materieblöcke fallen, sondern akzeptiert keinerlei fundamentale Gegebenheiten mehr - keine grundlegenden Konstanten, Gesetze oder Gleichungen. Das Universum wird als ein dynamisches Netz aufeinander bezogener Ereignisse gesehen. Keine der Eigenschaften von irgendeinem Teil dieses Netzes ist fundamental; sie alle folgen aus den Eigenschaften der anderen Teile, und die Gesamtbeschaffenheit ihrer Wechselwirkungen bestimmt die Struktur des gesamten Netzes.




Die Mayas sind die Hüter der Zeit.Ihr Kalender ist bis heute immer noch der genauste. Seltsamerweise bedeutet in Sanskrit das Wort Maya Illusion…Damit bezeichnet der Buddhismus unsere Welt der Erscheinungen…
Es geht meiner Ansicht nicht nur um lineares Denken und lineare Zeit, sondern um Multidimensionalität. Und das wäre Strahlenförmig.




Bei der Superstringtheorie spricht man von bis zu 26 Dimensionen… ich glaube eher an zehn Dimensionen.
Der Name Super- und nicht einfach Stringtheorie, kommt daher
Dass Bosonen, Teilchen mit ganzzahligem Spin, wie einige Atome, bei Temperaturen in der Nähe des absoluten Nullpunkt einen gemeinsamen energetischen Zustand einnehmen, das Bose-Einstein-Kondensaat, in dem die einzelnen Teilchen nicht mehr individuell, sondern nur noch als Gesamtheit betrachtet werden können. Fermionen, Teilchen mit halbzahligem Spin, wie zum Beispiel die Elektronen, nehmen bei gleichem Spinzustand niemals den selben Zustand ein, sondern besetzen diskrete Niveaus von unten nach oben.
Diese Supersymmetrie, ein geometrisches Konzept, das beschreibt, wie sich die Eigenschaften der Teilchen unter bestimmten Bedingungen verhalten, macht übrigens das Super im Namen aus.




Die drei wichtigsten Erkenntnisse der Superstringtheorie sind:


1. Unser Universum hat min. 11 Dimensionen: die drei gewohnten Raumdimensionen und eine Zeitdimension, die übrigen sieben Raumdimensionen sind so stark aufgerollt, kompaktifiziert, daß man sie im Alltag nicht bemerkt. So wie ein eng aufgerollter Schlauch aus großer Entfernung wie ein Faden aussieht und eine Dimension "versteckt" hat, so sind in unserer realen Welt sieben Raumdimensionen auf eine Größenordnung von 10exp-33cm geschrumpft, die sogenannte Plancklänge, sie sind viel, viel kleiner als das kleinste Elementarteilchen.


Zeitlinien, das Gewebe der Zeit und Röhren, die dieses Zeitgeflecht durchziehen sind an Primärereignisse eingehakt. Ohne ein Primärereignis kann man sich nicht in eine Zeitlinie einklinken. Die Spaltung des Atoms war ein Primärereignis, ebenso die Aufspaltung der Sekunde.
Aber das mit den verschiedenen Dimensionen, Schmunzeln und Zwinkern… das behalte ich mal lieber für mich hi hi hi.
Aus einer grösseren Perspektive gesehen, spiegelt sich die enorme Verantwortung wider, unser Bewusstsein zu erheben und die Gesetze von Ursache und Wirkung auszujonglieren…




2. Könnte man mit einem (tatsächlich unmöglichen) Supermikroskop die Struktur der Materie immer weiter auflösen (heute geht das mit einem Elektronenrastermikroskop nur so weit, daß man einzelne Atome erkennen kann), würde man schließlich (wieder bei etwa 10exp-33cm) vibrierende Fäden sehen, eben die Strings. Sie können schwingen wie eine Gitarrensaite und zwar mit verschiedenen Frequenzen. Je nach Frequenz der Schwingung erscheint makroskopisch ein anderes Elementarteilchen. Die vielen heute bekannten Elementarteilchen, die nicht weiter aus anderen Bestandteilen zusammengesetzt sind, werden jetzt durch verschiedene Schwingungszustände der Strings erklärt.



So können natürlich auch Ereignisse aus der Zukunft kommen, aus der Vergangenheit, es ist alles gleichzeitig da und es gibt ein Set von Wahrscheinlichkeiten, setig sich wandelnd. Ein ständiges Spiel.
Paralleluniversen sind nichts anderes als Pläne, die die Zeitmechanismen von einem Punkt verschieben, indem sie die Erinnerung und das Ereignis verändern…



3. Unser Universum schwebt zusammen mit anderen Universen, sogenannten Branen, in einem Hyperraum, so wie etwa ein Stapel hochgeworfener Papierblätter in einem Büro durcheinanderflattert. Der Urknall wird als Zusammenstoß zweier Branen erklärt. Auch die rätselhafte Schwarze Energie, die nach heutigen Erkenntnissen unser Universum zu einer immer schnelleren Expansion zwingt, kann nach den Erklärungen der Superstringtheorie aus einem Paralleluniversum kommen. Denn obwohl die Trennung zwischen den Universen ansonsten perfekt und unüberwindlich ist, für die Gravitonen, die die Gravitationskraft so vermitteln wie die Photonen elektromagnetische Erscheinungen, ist es möglich, von einem Universum ins andere zu gelangen. Die dunkle Materie, aus denen unser Universum zum weitaus größten Teil besteht, könnte sich als Gravitationswirkung aus einem Nachbaruniversum erweisen.
Das sind die spektakulärsten Erklärungen dieser neuen Supertheorie auf einen Blick. Aber für die Physiker und Kosmologen ist es darüber hinaus eine Vereinheitlichung der beiden großen Gebiete der Physik Relativitätstheorie und Quantenmechanik, nach der Einstein vergeblich gesucht hat




So, das sind dann doch zwei Papierblätter geworden… schwebend im Raum bewegen sie sich jetzt durch die zehndimensionale Raumzeit und wechselwirken miteinander, indem sie sich verbinden oder wieder trennen…


Karuna :daisy:

Wow,Karuna :kiss3:
endlich mal ein Lebewesen dass die uralten Zusammenhänge erkennt. Was mich nur schmunzeln läßt ist die Tatsache das die Physiker dem Phänomen Zeit und Raum den Esoterikern hinterherhinken. Mal abwarten was die neusten Experimente in Cern bringen. :rolleyes:
 
MaTrixx schrieb:
Wow,Karuna :kiss3:
endlich mal ein Lebewesen dass die uralten Zusammenhänge erkennt. Was mich nur schmunzeln läßt ist die Tatsache das die Physiker dem Phänomen Zeit und Raum den Esoterikern hinterherhinken. Mal abwarten was die neusten Experimente in Cern bringen. :rolleyes:


Lieber Matrix

ich glaube gerade die Wissenschaftler werden
etwas finden... den Beweis für
andere Dimensionen
viele Dimensionen
Multiple Dimensionen
Persöhnlichkeiten
denn eigentlich passiert alles gleichzeitig
in der Vergangenheit und Zukunft
entstehen ständig neue Sets von Wahrscheinlichkeiten

und während gerade ein Tempelritter
einen Sarazenen erschlägt
im Namen Gottes
beklagt sich hier im Eso-Forum
jemand darüber, was alles im Namen Gottes geschieht

Buddha sitzt unter dem Bodhi Baum
und ist gleichzeitig Christus
oder Maytreya
oder Laotse

alles spielt sich simultan ab
denn es ist Maya
zeitlich begrenzt
durch unseren begrenzenden Verstand

wäre es anders
würden wir durchknallen...
wir sind noch linear
werden multidimensional




Zeitdilatation, Effekt der Speziellen Relativitätstheorie, nach dem die Eigenzeit eines Körpers stets langsamer verstreicht als die Zeit, die in Bezugssystemen gemessen wird, bezüglich derer sich der Körper bewegt. (›Bewegte Uhren gehen langsamer.‹) Ist τ die verstrichene Eigenzeit, so verstreicht in einem Bezugssystem, in dem der Körper die Geschwindigkeit v besitzt, die Zeit

. Gedankenexperimente zur Zeitdilatation sind das Zwillingsparadoxon, das Uhrenparadoxon oder die Zeitreise.
Das werfe ich mal so in den Raum...




Anton Zeilinger, dem die Quantenteleportation gelang und der ja drei Tage 1998 in Innsbruck mit dem Dalai Lama und anderen Quantenphysikern, diskutierte, sagte zu Allan Wallace, einem Physiker aus den U.S.A., der ihn befragte ob Quanten bereits existiert hätten, bevor die Quantenphysik eine Wissenschaftsdisziplin wurde. Zellinger antwortete, das hieβe den Subjektivismus zu weit treiben. Darauf fragte Wallace ihn, wie er aus der Zwickmühle käme.
Die Antwort von Zeilinger war: „Ich würde das Kriterium der Madhymika Buddhismus Schule anwenden: Eine Erkenntnis gilt nur solange, sie nicht durch eine grundlegende Untersuchung widerlegt ist.“

Hier auch noch eine Aussage der Kophenhagener Schule, dessen Anhänger Zeilinger ist:

Wahrscheinlichkeit und Wissen: Die Zustandsfunktion zur Beschreibung eines atomaren Systems meint lediglich die Wahrscheinlichkeitsamplitude, mit der Systemzustände sich entwickeln. Sie beinhaltet nur das Wissen, das wir von einem System haben können.

Bei einem Interview in der Zeitschrift
www.Nature.com
the worlds best science on your desctop
Vom 07.01.2001 wird er gefragt:
Was ist Ihrer Meinung nach die Bedeutung der Quantenphysik für unser Weltbild und unser Bewusstsein?
Zeilinger: Es stellt sich letztlich heraus, dass Information ein wesentlicher Grundbaustein der Welt ist. Wir müssen uns wohl von dem naiven Realismus, nach dem die Welt an sich existiert, ohne unser Zutun und unabhängig von unserer Beobachtung, irgendwann verabschieden.


In diesem Sinne verabschiede ich mich auch erst mal… entschwinde wieder in eine meiner geliebten Dimensionen… lächel…oder, falls mich niemand mehr hört, durch ein Schwarzes Loch in ein Weiβes Loch und lande im Nirvana… allerdings schneller noch als in Lichtgeschwindigkeit.


Karuna :kiss3: :kiss4: :kiss3:
 
QIA S.O.L schrieb:
Hi...

Wie Du selber verlinkt hast, steht dort, das Zeit keine physikalische Dimension ist.
Das heißt auch, dass es auch für RAUM keine Zeit gibt, denn Raum ist Dimension...
Es gibt die Raumzeit (z.B. Musik).
ZEIT als solche ist ein Messkonstrukt, eben wie da steht, eine Bewusstseins-dimension...(In diesem Falle aber eine die nicht erfahren werden kann) und selbst das halte ich für gewagt, denn Zeit bietet keine Räumlichkeit (die erfahren werden kann) sondern ist von Vergleichen in Räumlichkeiten abhängig die zu dem Zweck in ein konsentiertes Muster gepresst werden.
Es gibt die Musik. Sie hat keine Zeit und keinen Ort.

LG

Namo
 
Namo schrieb:
Es gibt die Raumzeit (z.B. Musik).

Was genau verstehst Du jetzt unter "Raumzeit" ? den Moment?`

Oder hast Du für "Raumzeit" eine Definition aus einer bestimmten Quelle?

Es gibt die Musik. Sie hat keine Zeit und keinen Ort.

Deswegen frage ich, was dann "Raumzeit" bedeutet, denn da fehlt mir jetzt der Bezug für den Begriff "Zeit"

Liebe Grüße
Qia :zauberer1
 
maex schrieb:
liegen vergangenheit, gegenwart und zukunft wirklich linear an einander gereiht oder existieren sie vielleicht sogar synchron zum selben (zeit)punkt?
würden dadurch nicht die theorie von schuld und sühne den bach runter geh´n?
Es gibt den Strom Gottes. Diesem kann die Seele sich widersetzen oder nicht. Immer im Jetzt nimmt die Seele diesen Strom wahr und seine Kollisionen in dieser Karma-Welt in der jeder die Freiheit hat zu handeln; er hat nur nicht die Freiheit Kollisionen aus Handlungen zu vermeiden. Kausalität hat keinen Anfang und kein Ende. Trotzdem gibt es die Wahrnehmung des Leids und die Wahrnehmung von individueller Gerechtigkeit, Wahrheit und Liebe.

Wenn es eine Ordnung gibt, ist es dann sinnvoll die Ordnung zu bestimmen?

Wenn es keine Ordnung gibt, warum gibt es dann Leid oder Ungerechtigkeit?

Namo
 
Miramoni schrieb:
und wenn zeit ein raum ist, durch den wir uns bewegen?

intensives erleben - ich bewege mich schnell...
langeweile - ich bewege mich sehr langsam...

zeit - immer da und unbeweglich?
gleichzeitigkeit

lg moni

Hi Moni...

Auch das wäre eine gute Idee, als Gedankenspiel.

Das würde bedeuten,dass Zeit im Grunde nur unsere Art des Erlebenswäre...
Im Grunde entspricht das ja auch meiner Definition, gibt dem aber noch eine andere Anwendbarkeit...

Liebe Grüße
Qia :zauberer1
 
Zeit und Relativität nach
Albert Einstein:

eine Minute mit einer schönen Frau :daisy: :firedevil
eine Minute auf einer heissen Ofenplatte sitzend


Karuna :kiss3: :kiss4: :kiss3:
 
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Meine Uhr ist stehengeblieben,
meine Zeit ist unendlich geworden.

Unbekannt
 
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