Was Ist Licht?

danke für Deine umfangreiche Antwort. Ich würde gerne - das Einverständnis von Et libera nos einfach mal voraussetzend, da es ja jetzt nicht primär um die Frage des Threads geht - aber dennoch, ich würde gerne noch einiges dazu anmerken.

Hallo Amanda,

Gern. Jeder Zeit. Ich glaube, wenn wir uns über Lichtarbeiter unterhalten ist das durchaus noch im Rahmen des Themas.

Deine Abneigung gegen das Wort "Lichtarbeiter" kann ich absolut nachvollziehen. Man muss, wie überall, einfach unterscheiden zwischen Menschen, die etwas sind, und Leuten, die sich nur so nennen, aber die Vorrausetzungen dafür gar nicht mitbringen und auch gar nicht dabei sind, sich diese anzueignen. Wenn ich im Folgenden von Lichtarbeitern spreche, meine ich Lichtarbeiter, nicht denjenigen, die es cool, chic oder sonstwas finden, Lichtarbeiter zu sein und sich gern so nennen.
Es sind immer diejenigen, die ihr Ich aufbauen wollen und sich dann irgendwas suchen, womit sie dies tun können. Der eine kauft sich ein großes Auto, der andere Bücher über Grenzwisssenschaften und besucht Seminare, Vorlesungen etc. und sagt sich, er sei Esoteriker. Nun ist es halt für einige Leute aufgrund mangelndem Selbstbewusstseins ebenfalls chic, "Lichtarbeiter" zu sein. Nicht überall wo ein Lichtarbeiter oder ein Esoteriker draufsteht, ist auch einer drin. An ihrer Austrahlung, d.h. wie sie sich geben, und ihren Taten erkennt man sie. Ein Esoteriker ist ein um das innerste Wesen der Dinge bemühter Mensch.Ein Lichtarbeiter jemand, der im Dienste der Liebe tätig ist. Und das so oft, wie es ihm möglich ist.

Jemand mit "wichtigem", arroganten Auftreten kann kein Lichtarbeiter sein, weil er sein Ich im Vordergrund hält, dieses mit seinem "Lichtarbeitersein" aufbaut, befriedigt, und dadurch das Licht der Liebe nicht durchlassen kann. Er kann nicht liebevoll auf seine Umwelt wirken, weil er seine Liebe gar nicht fühlt, da er nur im Interesse seines Ichs unterwegs ist und auch nur darauf seine Aumerksamkeit richtet. Sein Verstand ist im Blickfeld seiner Aufmerksamkeit. Nicht er selbst und seine Liebe.

2. Wieso nehmt Ihr dennoch eine Unterscheidung vor in Menschen, wie Euch - also Lichtarbeiter - und Menschen, die es aus Eurer Sichtweise offenbar nötig haben, von Euch ein wenig auf den Weg gebracht zu werden ?
Du "darfst", wie du nicht alle Menschen über einen Kamm scheren darfst, wie du sicher selbst weißt, nicht alle Lichtarbeiter über einen Kamm scheren. Dann tust du vielen Unrecht. Ich hab mit keiner Silbe behauptet, was du dort aufgeführt hast, während du mich mit einbezogen hast (Ihr). Ich bin Ich und andere sind andere.
Jemand, der sein Ich damit pflegt, und einen Unterschied zwischen sich als Lichtarbeiter und anderen Nichtlichtarbeitern macht, indem er sich als besser vorkommt, der ist kein Lichtarbeiter, weil die Liebe nicht präsent ist. Liebe ist Einheit; da gibt es kein besser oder schlechter. Wenn ein Lichtabeiter einen Unterschied macht, indem er sieht, dass andere Menschen ihre Liebe nicht fühlen, sich selbst nicht lieben und keine Ahnung haben, wer sie wirklich sind, und ihnen seine bedingungslose Liebe gibt und ihnen Hilfe zur Selbsthilfe anbietet und gibt, nimmt er diesen Unterschied lediglich wahr, aber vollkommen wertfrei. Und diesen auch nur auf mentaler Ebene, d.h. er sieht lediglich einen gedanklichen Unterschied, eine unterschiedliche Vorstellung von dem, wer man ist, während er sich bewusst ist, in der letzten Wirklichkeit genau dasselbe zu sein, wie der andere. Eins. Reines Sein. Ebenso wie er einen Unterschied zischen sich und einem Apfelbaum (wertfrei) lediglich aufgrund der unterschiedlichen Vorstellungen von wer man ist, sieht.

Ein Mensch, der als Lichtabeiter tätig ist, sieht irgendwann, dass es kein besser oder schlechter gibt. Er weiß, alles ist Eins: Er kann nicht besser oder schlechter sein, als er selbst.

3. Des weiteren habe ich das ganz dumpfe Gefühl, daß die Hinwendung zum *Lichtarbeiten* oft nur die Flucht vor den eigenen dunklen Schatten oder den dunklen nicht akzeptierten und verdrängten Seiten des Individuums selbst ist. Das gilt sicher nicht für alle, aber mittlerweile habe ich einiges erlebt diesbezüglich. "Licht, Licht, Licht, kein Schatten, nein, nein, nein es gibt nichts böses mehr, auf keinen Fall." Wenn es das Dunkle nicht gäbe, könnten wir das Helle gar nicht wahrnehmen. Verdrängungs- und Vermeidungsstrategie hilft hier alles andere als weiter, umgekehrt wird ein Schuh draus.
Ein Lichtarbeiter weiß um seine Schatten und ist damit einverstanden, dass er sie hat. Er nimmt sich an, wie er ist und damit auch seine Schatten, mit dem Bestreben diese durch positive Eigenschaften zu ersetzen, d.h. negatives in positves zu verwandeln. Durch wachsende Liebe kommen Eigenschaften wie Mitgefühl, Verständnis, Akzeptanz etc. zunehmend in den Vordergrund, welche die negativen Gedankenmuster langsam auflösen, ihnen sozusagen den Nährboden entziehen. Die Gedanken werden zunehmend mit der Motivation des Gefühls der Liebe erzeugt, wodurch Trennungsdenken wie, besser oder schlechter, Ablehnung, Missgunst, Neid etc. immer weiter in den Hintergrund geraten. Die Liebe ist ein Feuer, was alles verzehrt, was ihr nicht gleich ist.

Warum überhaupt dieser Name "Lichtarbeiter"?
Lichtarbeiter zu sein, ist eine Entscheidung, keine Besonderheit, die man hat oder nicht hat. Ein Lichtarbeiter, Diener der Liebe, zu sein, ist eine Aufgabe, eine Arbeit. Es ist keine Tätigkeit, die man am Wochenende mal eben für ein paar Stunden verrichtet, oder nach der Arbeit im Büro etc, sondern ein Vollzeitjob mit 24h-Tag. D.h. es ist eine Arbeit, bei der man immer im Dienste der Liebe unterwegs ist, und das möglichst oft: Aus Liebe denken, reden und handeln, so oft es einem möglich ist, d.h. die vorhandene stets wachsende Konzentratonsfähigkeit es einem erlaubt. Es ist eine Arbeit, um die Liebe in sich selbst und auf Erden wachsen zu lassen. Und glaub mir: es ist echte Arbeit, die deine geamte Aufmerksamkeit für dich selbst erfordert. Was nicht heißt, dass man keine berufliche Tätigkeit im Büro etc. gleichzeitig ausführen kann, da man überall und immer aus Liebe denken, reden und handeln und diese verbreiten kann. Auch im Büro. In dem Fall hätte man zwei Jobs, wobei der "berufliche" zunehmend angenehmer und entspannter für einen selbst und
die Kollegen wird.
Ein Schuhverkäufer nennt sich Schuhverkäufer, ein Bauarbeiter nennt sich Bauarbeiter, ein Lichtarbeiter nennt sich Lichtarbeiter. Wertfrei und nicht besser als Bauarbeiter. Den schlechten Beigeschmack zum Namen "Lichtarbeier" fügen für dich doch bloß diejenigen hinzu, die keine sind, sich aber so nennen. Man kann wohl davon ausgehen, dass jemand, der anderen regelrecht auf die Nase bindet, Lichtarbeiter zu sein, keiner ist. Ein Lichtarbeiter erzäht das nicht großartig rum, ohne danach gefragt zu werden. Er kann sich auch "Liebesarbeiter" nennen. Doch würde dies bestimmt zu oft mit körperlicher Liebe assoziiert werden und allzuoft zu Missverständnissen führen.

Jeder kann sich sich selbst, seiner Liebe und seiner Liebe zu sich selbst und seiner Umgebung zuwenden und Lichtarbeiter sein. Es ist nicht mehr und nicht weniger, als eine bewusste Entscheidung, ausschließlich im Sinne der Liebe unterwegs zu sein, d.h. aus Liebe zu denken, zu reden und zu handeln; in jeder Situation.
Mit der Entscheidung, es zu tun, und der möglichst häufigen täglichen Praxis, ist man Lichtarbeiter. Diese Bezeichnung ist allserdings nicht mehr wert, als eine Rolle Klopapier, wenn du weißt, was ich mein. Es ist nur ein Name, weiter nichts. Wer darin auh nur einen Hauch von Prestige sieht, hat nichts verstanden und schon verloren und muss erst noch an sich arbeiten und sich in Demut üben, bevor er ein Lichtarbeiter ist. Man kann sich auch als Diener der Liebe bezeichen, wie ich es lange Zeit tat. Was glaubst du, wievielen von meinen Bekannten oder anderen Menschen ich gesagt hab, ich sei ein Diener meiner Liebe? Die kannst du an einer Hand abzählen. Ein Lichtarbeiter oder Diener der Liebe macht keinen Wind davon. Er tut es. So, wie du dir jemanden, der eine Lichtarbeitertätigkeit ausführt, auch vorstellst.
Daran erkennt man ihn.
Dazu kann er noch aufklären, informieren, Werkzeuge an die Hand geben (Beschreiben von Praktiken etc), Bücher schreiben, Satsang geben, Seminare geben, Meditationskurse geben etc., aber er missioniert nicht. Die Leute kommen zu ihm, wenn sie Informationen etc. haben wollen. Vor allem gibt er keine Ratschläge, da ein Rat immer von außen kommt und den "Beratschlagten" oder "Ratgeschlagenen" dadurch von der eigenen Weisheit abschneidet. Ein Lichtarbeiter schaut, dass der Mensch zu sich selbst und seiner eigenen Kraft und Weisheit zurückfindet. Er gibt einem Hilfesuchenden, Fragenden, sich selbst zurück. Nicht mehr und nicht weniger. Und das NICHT VON OBEN HERAB!! Er steht neben ihm als Freund. Er gibt dem Menschen, was er braucht: sich selbst.

Ein Diener der Liebe, Lichtarbeiter, als Weg zur Erkenntnis der eigenen Göttlichkeit.
Liebe ist Gott. Ein Diener der Liebe, ein Diener Gottes zu sein, bringt einen selbst der eigenen Liebe im Herzen näher. Man nähert sich in kleinen Schritten Gott in sich. Je öfter man sich seiner Liebe zuwendet und versucht, aus Liebe zu reden, zu denken und zu handeln, desto näher kommt man seiner eigenen Liebe, seiner eigenen Göttlichkeit und desto näher der Erkenntnis, wer man wirklich ist.

Du siehst, man kann auch aus reinem "Eigennutz" ein Diener der Liebe Gottes sein, nämlich um dem Göttlichen in sich und damit seiner eigenen Wirklichkeit näher zu kommen. Sozusagen als Vehikel, um die Liebe, Gott, in sich wachsen zu lassen, auf das man ihn erkennen kann, während das Ich immer unbedeutender und kleiner wird. Liebe ist Einheit. Liebe zu dir selbst ist Einheit mit dir selbst. Liebe zu deiner Umgebung ist Einheit mit deiner Umgebung (Menschen, Tiere, Pflanzen, Dinge). Liebe zu Gott ist Einheit mit Gott. Einheit mit Gott bringt dich zur bewussten Erfahrung, wer du wirklich bist.

Lass dir von der Arroganz einiger Leute, die sich Lichtarbeiter nennen, nicht den Lichtarbeiter und den Diener Gottes vermiesen. Dazu kann ich dir nur sagen, die Kirche hat es trotz ihres mahnenden, strafenden Gottes nicht geschafft, mir die Bereitschafft zum Glauben an Gott und den Begriff "Gott" zu vermiesen.

Liebevolle Grüße
Friedvoll
 
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Hallo Friedvoll!

Danke für deine Beiträge.

Weshalb denn diese Gleichstellung "Licht - Liebe" ?

Ist das dasselbe ? Wie erklärt sich das ?

Woher kommt diese Meinung ?

;)
 
etlieberA
Weshalb denn diese Gleichstellung "Licht - Liebe" ?

Ist das dasselbe ? Wie erklärt sich das ?

Woher kommt diese Meinung ?
gute Frage - ich seh da Ähnlichkeiten zwischen Licht - Liebe - und BewusstSein - und zwar ähnliche Bedeutungen auf den verschiedenen Ebenen der Physis - des Gefühlslebens und des Geistes.

LGInti
 
Hallo Et lebera nos,

Liebe zu etwas ist Verbindung mit ihm. Einheit. Einheit ist Wissen. Licht ist Wissen, Dunkelheit ist Unwissenheit. Liebe bedeutet Einheit - Wissen - Licht.

Die Erfahrung, mit etwas Eins zu sein, ist Wissen. Im Bewusstsein der Einheit mit etwas (Mensch, Tier, Pflanze, Ding) zu sein, bedeutet im Licht des Wissens zu sein. Im Bewusstsein der Trennung von allem zu sein, bedeutet im Dunkel der Unwissenheit zu sein. So erlärt ich das.

In der letzten Wirklichkeit gibt es nur Wissen und daher nur Licht. Das Wissen um die Einheit, Liebe, mit allem.
Das Gefühl der Einheit ist das Gefühl, das wir Liebe nennen.

Die eigene Energie in ihren reinsten Zustand, Licht, zu transformieren, verwandeln, ist nur in Liebe zu sich selbst möglich. Nur in der Einheit mit sich selbst, ist es möglich die Energie dermaßen hochfrequent Schwingen zu lassen, dass sie immer heller wird, bis hin zu strahlend weißem Licht.

Dies geschieht Anfangs mit geschlossenen Augen in der Vorstellung, wobei man die Energie möglichst strahlend weiß vor seinem Dritten Auge visualisiert. Hat man dies erreicht, kann man in Gedanken in den Körper gehen und ihn, die Energie, an jeder beliebigen Stelle heilen, in dem man die Energie dort in strahlend weißem Licht visualisiert. Es ist ein reiner Akt der Vorstellung. Je konzentrierter und gefühlsmäßig intensiver man ist, desto heller ist dort das Licht und desto reiner die Energie an dieser Stelle des Körpers.

Auch hier ist zu sehen: Liebe - Einheit - Licht. Hier ist das Licht deiner Energie in ihrer reinsten Form gemeint, wobei diese Transformation deiner Energie in Licht nur in Liebe, Einheit, Wissen, Licht, möglich ist.

Lieben Gruß
Friedvoll
 
Hallo! Danke für die Antworten.

Licht als Metapher (nicht Tatsache) geistiger Erkenntnis leuchtet (...!) mir natürlich auch ein.
Weniger wenn es um Liebe geht... Zu Liebe fällt mir eher Wärme ein.

Leider lernt man heute nur noch oberflächliches Zuhören und Nachplappern, aber nicht, die eigenen Gedanken richtig zu FORMULIEREN.
Man müsste sich im philosophischen Denken üben.
Weil er zu keinem Aus-druck fähig ist, wabert im Einzelnen heute ein Sumpf an Emotionen und Eindrücken, die ihn gänzlich BEHERRSCHEN.
Das Wort aber ist Exorzismus. Den Orcus rauslassen.

Hier mal ein paar Anmerkungen meinerseits zum Thema (in ungeordneter Reihenfolge).

Da hier das in Metaphern sprechen sich eingebürgert hat, kann ich mir vorstellen daß Liebe als Impuls gesehen werden kann, der die Schwingung erst aus-lösen würde...
Aber nicht selbst Schwingung ist.
(dabei akustische Wellen nicht mit elektromagnetischer Schwingung verwechseln!)
Schwingung ist auch nicht Bewegung im Sinne einer Fortbewegung von Punkt a nach Punkt b.

Schwingung ist vergleichbar mit einem "Er-Regungs-zustand".


So für mich denke ich, daß "ins Licht gehen" ein äusserst nüchterner und weltlicher Umstand ist. Unspektakulär und trocken.
Wieder hat TrixiMaus Recht:
Neben aller Philosophie und gedanklichen Ja-Nein-Sortierei gibt es eine Realität und die ist der Körper in dem wir stecken.
Aber das sagt einem ja keiner, in der pseudo-esoterischen Branche, daß diese Dinge IMMER unspektakulär und still, ja unscheinbar sind.
Das sagt einem ja keiner, daß gerade extremen Gefühlen, Enthusiasmen, Begeisterungen und erregtem Herzklopfen in höchstem Grade zu misstrauen ist.
Das wäre unromantisch, das ist nicht Kinoreif, das ist - banal.
Und es bringt wenig ein, dem ego wie dem Geldsäckl.

Das Geltungsbedürfnis vieler "Erleuchteter" und "Durchsager" die überzeugt sind, den Menschen eine göttliche Botschaft übermitteln zu müssen, wäre auch mal zu hinterfragen.
(siehe Neo in Matrix - am Ende der Trilogie fängt doch nur alles von vorne an...)

All diese Lichtgeschichten gehen zurück auf die Theosophie, und auf die noch früheren gnostisch-manichäischen Interpretationen der Realität als ein Produkt des Sturzes von Geist in die "Schwere" der Materie.
Ein "Sturz" zu dem dieser Geist verführt wurde.

H.P. Blavatsky, Annie Besant, Alice Bailey... die 7 Strahlen...
DAS ist das Material an dem sich viele Paragurus und sog. "channeler" fleißig bedienen und dann behaupten, es sei ihnen von Gott oder Engeln etc. eingegeben worden.
Persönlich habe ich die Bücher irgendwann beiseite gelegt da sie ausgesprochen dualistisch/manichäisch sind, und außerdem z.T. nicht wirklich nachvollziehbare Behauptungen aufstellen.
Der in ihnen angestrebte Synkretismus ist auch eher halbherzig wenn nicht oft sogar tendenziös. Von wegen Materie in ihrer "Entwicklung" helfen usw.
WER kann sich herausnehmen, derartiges von der "Materie" zu behaupten?

Moderne Erkenntnisse siedeln "Visionen" und "Offenbarungen" im Unterbewußtsein des Individuums an, in dem alles was erlebt wurde abgespeichert ist, selbst die unbedeutendste Lektüre.
Im halluzinatorischen Zustand ist das Gehirn fähig, die unglaublichsten Realitäten zu spiegeln, und der Betreffende sieht Gestalten, Texte (die er vorlesen kann), etc. Wer das mal erlebt hat weiß wovon ich spreche.

Die Inhalte dieser "Visionen" sind immer abhängig vom kulturellen Kontext der betreffenden Person.
Den inhaltlichen Unterschied bedingen die "Qualität" des Erlebten und die geistige Struktur dieses Menschen - absurd oder stimmig?
Über das bildhafte, symbolische Analogiedenken habe ich mich schon öfter geäußert, würde jetzt auch zuviel Platz und Zeit in Anspruch nehmen.

Zitieren möchte ich aber urajup (Lichtkörper-Thread):
Wer täuscht wen und in Bezug worauf?
Und wer oder was bietet uns eine so zuverlässige Definition der Wirklichkeit, daß wir mit letzter Gewissheit sagen können, ob jenes Etwas, jener Gegenstand der Sehnsucht nur "Opium fürs Volk" ist
oder ob dieses Etwas wahrhaftig zu der lang ersehnten transzendeten Einheit gehört?

Immer wieder stellt sich DIE grundlegende Frage, über die viel zu wenig (fast nie im Grunde) nachgedacht wird:
Woher kommt dieses "Defizit-denken"? Diese Meinung, etwas sei "schlecht" oder "un-licht" oder "niedrig" ? Woher dieses Minderwertigkeitsgefühl?
Woher dieser Masochismus? Woher dieses wert/unwertdenken?
Diese manichäische Haltung "Materie=schlecht, das Böse; Geist=gut, das Gute"?
Ist es ein Empfinden der Schwere, oder ist es eine tatsächliche Schwere?
Ist da eine "Finsternis" oder hält man nur die (inneren) Augen geschlossen?

Dann ist häufig die Rede von der "zu überwindenden Dualität" - darunter kann man alles und nichts verstehen, vor allem wenn man den Sinn von Polaritäten nicht zu deuten weiß.
Was versteht ihr unter Dualität ? Und unter Polarität ?

Last but not least -
Zitat von trixi maus:
"vielleicht schiesst die Sonne ja die Partikel auf uns drauf, weil sie uns umbringen will? Wer weiss das schon."
Einzig die Erdatmosphäre verhindert daß wir von allen möglichen (hochfrequent) schwingenden - nicht vibrierenden :D) Lichtanteilen verbrutzelt werden.


;)
LG
 
hi du lieber anos
Licht als Metapher (nicht Tatsache) geistiger Erkenntnis leuchtet (...!) mir natürlich auch ein.
Weniger wenn es um Liebe geht... Zu Liebe fällt mir eher Wärme ein.
ja kann ich nachvollziehen, wobei das was im geistigen das "Licht der erkenntnis" ist könnte im seelischen als die Liebe bezeichnet werden - und auch das physische Licht hat ja auch beide Wirkungen in sich vereint wie Helligkeit und Wärme. Wobei zu beachten ist dass "Licht" halt ein Wahrnehmungsbegriff aus dem visuellen und "Wärme" aus der kinästhetischen ist.
Da hier das in Metaphern sprechen sich eingebürgert hat, kann ich mir vorstellen daß Liebe als Impuls gesehen werden kann, der die Schwingung erst aus-lösen würde...
ja - so wie es auch beim Licht ist - das Licht selbst sieht man nicht, sonst wäre der Weltraum voll erleuchtet, man sieht das Licht erst wenn es auf einen "Gegen-Stand" trifft (der aufhält, zurückwirft oder aufnimmt), so kann es auch bei der Liebe sein.
Das sagt einem ja keiner, daß gerade extremen Gefühlen, Enthusiasmen, Begeisterungen und erregtem Herzklopfen in höchstem Grade zu misstrauen ist.
nun das sagen einige, die Frage ist, ob dem so sein muss oder ab man vertrauensvoll auch damit bewusst umgeht, oder ängstlich davor flüchtet.

LGInti
 
Ich glaube was threadstarter meint ist was es bedeutet zB jemanden sien "inneres Licht" zu zeigen oder so.

habe diese phrase mal wo gehört und es würde mich auch interessieren.
 
Also, wer ist dann wohl am allermeisten interessiert, dass uns ja nie der Brennstoff ausgeht???? Das immer genügend Illusionen, neg. Gedanken und was auch immer da sind um verbrannt werden zu können. Richtig...das Licht und die Lichtwesen, die erzeugen selbst den Brennstoff.
Es geht nicht um "Verbrennen" sondern um Transformation und Reintegration. Der Brennstoff wird selbst zur Lichtquelle :).

Wahrhaftig esoterisch - nicht nur bildlich - bedeutet "Lichtarbeiter" ..."L U Z I F E R" !
Na klar, um den Burschen geht es bei der ganzen Sache;-). Deshalb wäre es eigentlich auch treffender, wenn die Lichtarbeiter sich Licht-Schatten-Arbeiter nennen würden.

Dann würde sich auch diese Frage hier nicht mehr stellen (bei der ich Dir bei all Deinem Sarkasmus und manchmal nicht gerade respektvollen Bemerkungen trotzdem beipflichten muss;-)

Woher kommt dieses "Defizit-denken"? Diese Meinung, etwas sei "schlecht" oder "un-licht" oder "niedrig" ?

...Was versteht ihr unter Dualität ? Und unter Polarität ?

Spontan fällt mir dazu ein, Polarität sind die Gegensätze wie z.B. von Dir genannt "licht-dunkel" etc., die Dualität ist die Gesamtheit dieser Gegensätze oder die Erlebniswelt innerhalb der Gegensätze.

lg, Mirea
 
Da hier das in Metaphern sprechen sich eingebürgert hat, kann ich mir vorstellen daß Liebe als Impuls gesehen werden kann, der die Schwingung erst aus-lösen würde...
Aber nicht selbst Schwingung ist.
(dabei akustische Wellen nicht mit elektromagnetischer Schwingung verwechseln!)
Schwingung ist auch nicht Bewegung im Sinne einer Fortbewegung von Punkt a nach Punkt b.

Schwingung ist vergleichbar mit einem "Er-Regungs-zustand".
Liebe/r Et libera nos,

Erstmal würd ich mich freuen, wenn du mich, falls du es tust, nicht als "die Lichtarbeiter" betrachtest und mich als Einzelperson siehst und ansprichst und nicht mit "Ihr". Schließlich sitzt hier ein Individuum, welches schreibt und keine Gruppe von Menschen.

Liebe ist die Motivation, welche die Schwingungsfrequenz des Bewusstseins erhöht, sprich lichter und leichter macht. Es ist das Gefühl der Einheit. Liebe zu sich selbst, nicht zu verwechseln mit Egozentrik und Narismus, ist bereits das Gefühl der Einheit mit sich selbst, welches das Bewusstsein erhöht, nicht verbessert, erhöht, und sensibler, empfänglicher, für die götttliche Stimme des Herzens macht.
Liebe ist die Verbindung mit sich selbst und damit mit der kosmischen Weisheit, der weiblichen Energie, dem Geisstführer, dem Schöpfergott, wie man es auch nennen mag.

Akustische Schwingungen sind Bewegungen von Luftteilchen, die unser Trommelfell in diese Schwingung bringen und wir "höhren" das vibrierende Trommelfell.

Elektromagnetische Schwingungen erregen nicht, sie erhöhen das Bewusstsein. Man kann in hohem Bewusst-Seins-Zustand verweilen und vollkommen ruhig in sich SEIN. Einfach nur da sein und alles wahrnehmen. Das ist bereits dieser hohe Bewusstseinszustand, bei dem sich die eigene Schwingungsfrequenz auf einem sehr hohen Level befindet.

Erregung ist ein Zustand innerlicher Aufgewühltheit, und das meine ich vollkommen wertfrei. Ein durch irgendwelche Gedanken bewusst oder unbewusst herbeigeführter emotionaler Zustand. Er hat nichts mit der vollkommenen Gelassenheit und Entspanntheit des einfachen DA SEINS und BEOBACHTENS zu tun, bei dem die eigene Schwingungsfrequenz und damit das Bewusstsein sehr hoch ist. Nicht gut
oder schlecht, hoch.
Dieser meditative Zustand des einfachen DA SEINS, der Zustand der Meditation also, ist emotionslos. Bestenfalls kommt durch das einfache Beobachten von Gedanken und Gefühlen die Bewusstheit auf, frei zu sein von allen Gedanken und allem Materiellem und damit das Gefühl vollkommener Freiheit und unendlicher Freude. Diese Freude ist der Hammer!

Das Gefühl der Freiheit ist Freude. Diese im meditativen Zustand erfahrene kosmische Freude, ist mit keiner anderen (materiellen) auch nur annähernd vergleich bar. Sie ist ein Zustand der totalen Extase. Sie ist überwältigend und wird auch Glückseligkeit genannt. Sie ist die reine Liebe, Einheit, zu sich selbst und die direkte Erkenntnis und Erfahrung der vollkommen Freiheit von allem. Sie ist Wissen, Liebe, Einheit, Freiheit. Dies ist ein Schritt ins Licht.

So für mich denke ich, daß "ins Licht gehen" ein äusserst nüchterner und weltlicher Umstand ist. Unspektakulär und trocken.
Wieder hat TrixiMaus Recht:
Neben aller Philosophie und gedanklichen Ja-Nein-Sortierei gibt es eine Realität und die ist der Körper in dem wir stecken.
"Ins Licht gehen" ist eine Metapher. Ersetze "Licht" mit "Liebe" und du kommst dem "spektakulären" an dem Prozess ein Stück näher. Es gibt neben der göttlichen physischen Realität noch eine göttlche nichtphysische Realität. Hier und Jetzt. Wer das leugnet, leugnet seine eigenen Gedanken und Gefühle, welche nichtphysisch sind. Wir lenken den Körper, aber sind nicht der Körper. Wir sind reines Sein und haben unseren "Sitz" im Dritten Auge. Durch und durch nichtphysisch.

Das Geltungsbedürfnis vieler "Erleuchteter" und "Durchsager" die überzeugt sind, den Menschen eine göttliche Botschaft übermitteln zu müssen, wäre auch mal zu hinterfragen.
(siehe Neo in Matrix - am Ende der Trilogie fängt doch nur alles von vorne an...)

All diese Lichtgeschichten gehen zurück auf die Theosophie, und auf die noch früheren gnostisch-manichäischen Interpretationen der Realität als ein Produkt des Sturzes von Geist in die "Schwere" der Materie.
Ein "Sturz" zu dem dieser Geist verführt wurde.
Kein "Sturz", eine bewusste Entscheidung jedes Einzelnen. Soviel Freiheit muss sein (Beitrag Nr. 9).
https://www.esoterikforum.at/forum/showthread.php?p=891207#post891207

Die Spreu vom Weizen trennen muss man in allen Bereichen. Auch in denen der Esoterik und Spiritualität.
Der Blick mit dem Herzen macht die weise Unterscheidung möglich. In allen Bereichen.
Lass dir durch Institutionen und Leute, die Esoterik und Religion etc. durch ihre Aulegungen und Interpretationen des Göttlichen für ihre Zwecke nutzen, nicht das Wort "Licht", den Lichtarbeiter, die Worte "Gott", "Schöpfer", "Engel" etc. und den Bereich Esoterik und Spiritualität vermiesen. Unterscheide mit deinem Herzen, deiner Herzensklugheit, die Spreu vom Weizen und du wirst alles entdecken, was mit dem Begriff "Liebe", "Wissen", "Licht" und "Freude" einhergeht.

H.P. Blavatsky, Annie Besant, Alice Bailey... die 7 Strahlen...
DAS ist das Material an dem sich viele Paragurus und sog. "channeler" fleißig bedienen und dann behaupten, es sei ihnen von Gott oder Engeln etc. eingegeben worden.
Persönlich habe ich die Bücher irgendwann beiseite gelegt da sie ausgesprochen dualistisch/manichäisch sind, und außerdem z.T. nicht wirklich nachvollziehbare Behauptungen aufstellen.
Der in ihnen angestrebte Synkretismus ist auch eher halbherzig wenn nicht oft sogar tendenziös. Von wegen Materie in ihrer "Entwicklung" helfen usw.
WER kann sich herausnehmen, derartiges von der "Materie" zu behaupten?
Materie ist göttlich. Sie ist vom Schöpfer erschaffen. Wie kann sie "niedrig" sein? Materie kann nicht entwickelt werden, nur das Bewusstsein, welches diese hervorbringt kann sich entwickeln in einem eigenen Lernprozess, den kein Wesen auf der Welt für es tun kann.
Ein Entwicklungsprozess von niederen zu höherem Bewusstsein, wobei das Wort "nieder" nicht mit schlecht oder negativ, sondern mit Unwissenheit gleizusetzen ist. Höheres Bewusst-Sein ist Wissen. Das Bewusstsein entwickelt, wandelt, sich vom Zustand der Unwissenheit in den des Wissens. So ist auch die physische Realität, die es erschafft, als ein Spiegel seines höheren Bewusstseinszustands dementsprechend erfreulicher.

Es gibt Wesen, die helfen uns, uns geistig in Richtung Verbundenheit mit allem, in Richtung Wissen, Licht, Liebe und Freude also, weiterzuentwickeln, damit wir nicht mehr "wie die Vollidioten aufeinanderlosgehen", um uns des anderen Hab und Gut zu Bereichern, im Irrglauben, wir seien alle voneinander getrennt und jeder müsse folglich für sich
allein kämpfen.
Was bitte sollen diese liebevollen Wesen, die mit der Stimme des Schöpfers zu uns sprechen, anderes tun, als sich durch ein Medium auszudrücken, zu channeln? So können Bücher entstehen und diese liebevolle göttliche, engelhafte Hilfe kommt einer breiten Masse zu, wodurch die Hilfe wesentlich effektiver ist.

Ebenso kann jeder (!) diese Stimme des Schöpfers empfangen, wenn er still ist, in sich lauscht und auf die Stimme seines Herzens hört.

Auch bei Channelings muss man, wie in allen Bereichen, na... genau, die Spreu vom Weizen trennen (kicher). Ich bin bei Channelings wachsam (skeptisch) und lese lieber nur die einiger weniger, nichtphysischer Wesen und deren Medien bei denen mein Herz mir sagt und ich weiß, dass die Medien und Wesen "echt" sind. Ich kann "fühlen", dass es stimmt was die Wesen sagen. Es deckt sich mit dem, was ich als meine Wahrheit in mir selbst erfahre. Viele Menschen "sehen", dass sie autentisch sind und lesen deren Bücher und Channelings. Sie wissen, dass es die Wahrheit ist, was gesagt wird. Sie fühlen in ihrem Inneren die tiefe Wahrheit dessen. Nur deshalb werden seit vielen Jahren so viele Bücher von "autorisierten" Medien gekauft. Nicht, weil es chic, ein Trost oder ein Trend ist. Es ist die tiefe Wahrheit und kommt aus der Wirklichkeit und die Menschen fühlen und wissen es. Schließlich kommen sie aus der selben Wirklichkeit, wie alle Menschen des Planeten Erde.

ALLE sind göttlich und ALLES ist göttlich und heilig und es gibt nichts Niederes in Form von "schlecht". Es gibt kein Gut und Böse, nur Wissen und Unwissenheit. Das ist alles. Und alles andere ergibt sich daraus.

Ich empehle:
Seth durch Jane Roberts gechannelt
Kirael durch Kahu Fred Sterling
http://www.kirael.info/
Erzengel Michael durch Celia Fenn
http://www.starchildglobal.com/deutsch/index.htm
Kryon durch Lee Caroll gechannelt

An diese Webseite "wage" ich mich gerade heran, und schaue, was hier für Medien und Wesen sind, weil ich viele davon nicht kenne. Aber auch Kryon durch Lee Caroll gechannelt und andere mir bekannte "Zweier-Teams" sind dabei. Dazu kommt, dass ich die elraanis.de und deren Inhalte als seriösen
Verlag kenne.
http://www.elraanis.de/frontend/newspaper_list.php4?activ_cat1=10

Moderne Erkenntnisse siedeln "Visionen" und "Offenbarungen" im Unterbewußtsein des Individuums an, in dem alles was erlebt wurde abgespeichert ist, selbst die unbedeutendste Lektüre.
Im halluzinatorischen Zustand ist das Gehirn fähig, die unglaublichsten Realitäten zu spiegeln, und der Betreffende sieht Gestalten, Texte (die er vorlesen kann), etc. Wer das mal erlebt hat weiß wovon ich spreche.

Die Inhalte dieser "Visionen" sind immer abhängig vom kulturellen Kontext der betreffenden Person.
Den inhaltlichen Unterschied bedingen die "Qualität" des Erlebten und die geistige Struktur dieses Menschen - absurd oder stimmig?
Das Unterbewusstsein ist das kosmische Bewusstsein, die Innere Stimme, die dir auf alle Fragen eine Antwort gibt, wenn du dich denn sensibel genug dafür gemacht hast, um zu empfangen. Sie sagt dir alles.
Ja, Visionen, wie sie auch Schamanen von Naturvölkern seit ewigen Zeiten haben, und Offenbarungen kommen aus eben diesem Unterbewusstsein vom Schöpfer in dir. Gott, der Quelle der Liebe und der Weisheit, wie auch immer man es nennen will.
Halluzinationen, nicht zu verwechseln mit Visionen und Offenbarungen, können mit dem Geist durch die Gedanken erschaffen werden. Es ist wie im Traum: was man erwartet zu sehen, sieht man. Positiv wie negativ.

Die Visionen, die man hat, sind natürlich abhängig vom momentanen Bewusstseinszustand. Das Unterbewusstsein oder Gott gibt dir immer die Visionen, die du auch verstehst und die dir in deiner momentanen Situation nützlich sind. Was nützt dir bspw als Bäcker eine Vision, wie du in Zukunft die Schuhe anderer effektiver und günstiger reparieren kannst?! Oder eine Vision, die du nicht zu deuten weißt und verstehst. Soviel Kooperation darfst du von deiner Inneren Weisheit erwarten. *g*
Man muss dem ganzen von Visionen und Offenbarungen ein wenig den mystischen Hokuspokus nehmen und man erfährt diese als direkte Lebenshilfe aus der Stimme des Herzens, des Unterbewussten, um sich als geistiges Wesen auf Erden zu höherem Bewusstsein entwickeln zu können.

Visionen und Offenbarungen sind das natürliche Geburtsrecht eines Jeden. Jede Erkenntnis ist eine Offenbarung. Was wärst du heute ohne jegliche Erkenntnis, Offenbarung, der Vergangenheit, die dir deine Innere Stimme zukommen ließ?
 
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Et libera nos schrieb:
Zitieren möchte ich aber urajup (Lichtkörper-Thread):

Immer wieder stellt sich DIE grundlegende Frage, über die viel zu wenig (fast nie im Grunde) nachgedacht wird:
Woher kommt dieses "Defizit-denken"? Diese Meinung, etwas sei "schlecht" oder "un-licht" oder "niedrig" ? Woher dieses Minderwertigkeitsgefühl?
Woher dieser Masochismus? Woher dieses wert/unwertdenken?
Diese manichäische Haltung "Materie=schlecht, das Böse; Geist=gut, das Gute"?
Ist es ein Empfinden der Schwere, oder ist es eine tatsächliche Schwere?
Ist da eine "Finsternis" oder hält man nur die (inneren) Augen geschlossen?
Dieses Dogma "Materie=schlecht, das Böse; Geist=gut, das Gute" könnte von der Kirche kommen, um dem Menschen zu erzählen, dass er nieder und ein Sünder ist. Würde sie ihm von seiner Göttlichkeit berichten und er sich infolge dessen in Meditation an eben diese ER-INNERN, bräuchte er die Kirche und die Religion als Verbindung zum Schöpfer nicht mehr und die Kirche würde ihre Macht über die Menschen verlieren und wäre als Machtinstrument der Machthabenden unbrauchbar. Dies muss sie natürlich
verhindern.
Warum wohl wird in der Kirche keine Praktik wie Meditation gelehrt, um sich mit dem Schöpfer zu verbinden und die Heimreise anzutreten?

Die Schwere der Materie ist unbestreitlich. Das weiß wohl jeder, der Astralreisen macht und die Leichtigkeit des körperlosen Zustands kennt.

Was als Finsternis erfahren wird ist die Abwesenheit von Wissen. "Die Ermittler tappen noch im Dunkeln." ist ein gutes Beispiel für die Metapher Wissen=Licht, Unwissenheit=Finsternis. Wobei das Wort "Finsternis" was "Böses" an sich hat. Dies allerdings liegt im Auge des Betrachters und wenn er meint, dass Finsternis etwas Negatives oder gar sogenanntes Böses ist, dann soll er sich doch dem Wissen seines Herzenz, dem Licht und der Liebe, zu wenden und der Finsternis den Rücken kehren.

Liebe ist Verbundenheit, Weite; Verbundenheit ist Wissen, Licht. Wissen um die Einheit mit allem.
Trennung ist Enge, Unwissenheit; Unwissenheit ist Dunkelheit und von mir aus auch Finsternis. Aber ganz fürchterlich böse Finsternis. *g*

Dann ist häufig die Rede von der "zu überwindenden Dualität" - darunter kann man alles und nichts verstehen, vor allem wenn man den Sinn von Polaritäten nicht zu deuten weiß.
Was versteht ihr unter Dualität ? Und unter Polarität ?
Wissen und Unwissenheit. Trennung und Verbundenheit. Wer im Bewusstsein der Trennung lebt, lebt mit dem Gefühl der Enge, Angst. Wer im Bewusstsein der Verbundenheit mit allem lebt, lebt mit dem Gefühl der Weite, Liebe. Er fühlt alles als einen Teil von sich.

Wenn man, als das göttliche Selbst, welches reines Sein ist, sein Bewusstsein auf das Ich und seinen Verstand richtet, lebt im Bewusstsein der Trennung. Das Ego kennt nur Trennung und Enge, Angst. Enge und Angst sind dasselbe Gefühl. Und allle Gedanken, die im Bewusstsein der Trennung, von Angst motiviert, erzeugt werden, sind Gedanken der Angst und des Misstrauens. Auch ein bischen Angst ist Angst.

Gedanken, welche im Bewusstsein der Verbindung, von Liebe motiviert, erzeugt werden, sind Gedanken der Liebe. Es sind Gedanken des Mitgefühls, Verständnisses, des Vertrauens. Im Bewusstsein der Verbindung ist man, wenn man bei sich selbst ist, sein Bewusstsein auf sich selbst gerichtet hält und die Stimme des Herzens hört, d.h. die Gedanken der eigenen Weisheit im Bewusstsein hat. Bspw. wenn man sein Gewissen hört oder wenn man sich einen "Fehler" eingesteht oder wenn man liebevoll an jemanden denkt. Oder auch wenn man kreativ ist.

Durch Gedanken von Angst motiviert und denen von Liebe motiviert, handelt das Selbst dementsprechend. Es begegnet seiner Umwelt entweder misstrauisch und ichfixiert, egozentrisch, wobei das Extrem davon despotisch ist, oder vertrauensvoll, mitfühlend, verständnisvoll und ebenso, wie an sich selbst denkend, an andere denkend; um hier in Polaritäten zu sprechen, da es dabei natürlich auch "Graustufen" gibt.

Aufgrund dieser durch Angst und Liebe motivierten Gedanken und daraus sich ergebenden Eigenschaften der Menschen, die dabei zum Ausdruck kommen, hat der Mensch in Gut, mitfühlend und liebevoll, und Böse, egoistisch und despotisch, gegliedert und die Welt, wie er sie kennt, polarisiert.

Das Überwinden dieser Dualität ist nichts weiter, als das Erkennen, dass es kein Gut und Böse gibt, sondern nur Wissen, Liebe und Verbundenheit, und Unwissenheit, Trennung und Angst.
In der Erkenntnis, dass alles Eins ist, welche in der Liebe zu sich selbst, nicht zu verwechseln mit dem Ego und dem Verstand, und allem um sich herum aus dem Herzen ins Bewusstein aufsteigt, ist die Dualität nicht mehr vorhanden. Man erkennt alles als einen Teil von sich selbst und damit die eigene Göttlichkeit.

Liebe ist das Fahrzeug in die Einheit.

Last but not least -
Zitat von trixi maus:
"vielleicht schiesst die Sonne ja die Partikel auf uns drauf, weil sie uns umbringen will? Wer weiss das schon."
Einzig die Erdatmosphäre verhindert daß wir von allen möglichen (hochfrequent) schwingenden - nicht vibrierenden :D) Lichtanteilen verbrutzelt werden.
Wer sagt denn, dass der Hautkrebs nicht, wie alle anderen Krankheiten auch, seinen Ursprung in der eigenen Gedankenwelt desjenigen hat? Muss denn alles "Böse" immer von außen kommen? Ach ja, ich weiß schon: der Verstand, die Gedanken der Trennung und der Angst.

Warum sollte ein lebensspendender Planet, wie die Sonne uns umbringen wollen? Warum nicht eher mit der nötigen Energie versorgen, die wir brauchen um unseren Bewusst-Seins-Zustand zu erhöhen und uns vermehrt unserer Liebe in uns zuzuwenden und den Weg in die Einheit mit allem zu gehen.

Hier und Jetzt auf Erden.
Damit die Erde ein Ort der Freude ist.

Liebe Grüße
Friedvoll
 
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