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cafedelmar
Guest
Ach Gottchen, das war vielleicht in den fünfziger Jahren so. Heute wollen die gutverdienenden Frauen nicht mehr heiraten. Und wenn, dann tun sie es sehr spät. Ich lebe in einer Singlehochburg, mit gut dotierten Jobs und den meisten Singles in Deutschland. In 52 % der Haushalte in Hamburg lebt nur eine Person. Und die meisten von ihnen wollen es "schaffen", wollen Karriere machen. Spass ist OK. Sex ist OK. Freundschaft ist Ok. Heiraten aber? Nee, völlig out. Wir steuern da auf eine völlig neue Lebensform zu. Hier trifft man die junge Bankerin aus Stendal, einen jungen Manager aus Brandenburg und die junge Ärztin aus der Lüneburger Heide. Sie alle eint der Gedanke an Erfolg und das Herauskommen aus dem zurückgelassen Mief.
Die Lebensplanungen haben sich völlig verschoben. Vor ca. 50 Jahren war die Ehe für die Frauen eine erstrebenswerte Einrichtung, heute nicht mehr, denn die Bastion "Ehe", ist keine Bastion mehr, in der man Geborgenheit und Erfüllung erfährt, seit man weiß, daß jede dritte Ehe den Bach runter geht.....Verlassen kann "Frau" und auch "Mann" sich nur noch auf sich selber...Und das tun sie, indem Ehe und Kinderkriegen geradezu verweigert wird und sie sich für eine andere Lebensform entscheiden.......Die Statistiken sprechen da Bände......Und was sich jetzt vorerst vielleicht nur in den Ballungsgebieten entwickelt, wird auch bald das Landleben erreichen.....
LG
Urajup
das was du hier versuchst "quer und breit" schön zu reden,
nennt man auch den materialismus in märchenform.
im weitem sinne der materialismus selbst als form keine soziale und politische zukunft. ne adelsgesellschaft ist z.b eine materialistische gesellschaftsform.
ärzte bänker manager etc. geh doch mal auf sozial schwach gestellte menschen ein - aber sowas kehren wieder warscheinlich einige in ihrer interpretation auf die straßenseite - materialismus halt. frauenfreundlich aber dafür menschenfeindlich ? ist das gendern ?
und da genau gehts nicht mehr um feminisms um emanzipation - da gehts nur noch um profit und egoaufbau um den highlive, egal welchen konkurrenten - meist ist das der "böse" mann - eine spaßgesellschaft, das was man im fernsehen immer so aufgetischt bekommt und auch gern da wäre.
da spielt der feminismus nur noch eine werberolle um sich irgendwo mal wieder zu rechtfertigen. genauso wie wenn eine religion missbraucht wird, genau das passiert mit dieser gebildeten "gender"religion, die verbildnlich für alles stehen muss.
zu dem rest, also dem ersten gequotetem beitrag - komm ich später hab grad leider wenig zeit.