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Vorfahren - wer sind unsere wahren Vorfahren?

Dieses Thema im Forum "Andere Völker und Kulturen" wurde erstellt von **Mina**, 20. Oktober 2020.

  1. **Mina**

    **Mina** Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. November 2018
    Beiträge:
    2.013
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    Guten Morgen,

    ausgehend von diesem lustigen Barbaren-Thread, kam in mir mal wieder eine Frage auf (die wohl nur jene interessieren wird, die ebenfalls an Reinkarnation glauben).

    Wenn man sagt, man habe Vorfahren, man habe vielleicht auch dies und Jenes von seinen Vorfahren übernommen (auf psychischer Ebene ist es ja schon erwiesen, genetisch ebenfalls): Normalerweise meint man dann ja wohl seinen Stammbaum.
    Aber sind Vorfahren nicht in gewisser Weise auch jene Menschen, mit denen man in vorigen Leben zusammengelebt hat?

    Meine Gedanken verknoten sich regelmäßig, wenn ich mir so vorstelle, dass man zwei unterschiedliche Stammbäume haben könnte, einmal den "körperlichen", einmal den "seelischen". ^^ Und womöglich kreuzen sich sogar beide immer wieder?

    LG
    Mina
     
  2. MeinWolfsblut

    MeinWolfsblut Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    12. Juli 2020
    Beiträge:
    2.089
    Aber eigentlich ist doch ganz einfach, das Gewirr zu entknoten @**Mina**

    Die Lebenslinie hier ist genetisch bedingt. Mit manchen „Leben“ hast du außer der Biochemie kaum etwas zu tun gehabt. Doch entstammen die Eigenschaften der Genetik, genau aus jenem Familienstrang. Vielleicht wie du sprichst, aussiehst. Ganz bestimmt sogar.

    Das Erbe der Seelen und ihren Stammbaum, könntest du als nie endend bezeichnen. Du kommst von „Zuhause“ auf die Erde. In ein genetisch bedingtes Fahrzeug. Über die Leben hinweg, bilden sich auch Bindungen. Manche kennst du von dem Ort, von dem du kommst. Andere wiederum lernst du erst kennen und lieben. Das ist dann dein genetischer Seelenstammbaum.

    Sie sind also schon sehr leicht zu unterscheiden. Findest du nicht?
     
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  3. **Mina**

    **Mina** Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    2.013
    Guten Morgen,

    danke für Deine Antwort!
    Ähnlich sehe ich das auch.
    Die Frage ist für mich allerdings irgendwie ... was wiegt mehr?
    Also angenommen, jemand ruft in einem Ritual seine Vorfahren, um sie um Hilfe zu bitten. Vermutlich denken die meisten dabei an den jeweiligen Stammbaum, womöglich allesamt spirituell aktiv gewesen usw. Die Tatsache, dass man aber hier sitzt und fähig ist, überhaupt jemanden um Hilfe zu rufen - vielleicht liegt das ja auch am "seelischen Stammbaum"; vielleicht war man in seinem vorigen Leben in irgendeine Religion hineingewachsen, wo die jeweiligen Familienmitglieder ein Todesritual durchführten, das einem ein gute nächstes Leben bieten sollte.
    Wobei sich letzterer Gedanke für mich persönlich etwas befremdlich anfühlt, weil ich zu meinem "realen" Stammbaum einfach ein ... öhm ... innigeres Verhältnis habe, wenn man so will (einfach weil ich weiß, wie diese Menschen gelebt haben, was sie beschäftigte, was sie für meine Vorfahren und somit auch für mich opferten, usw.).
    Verstehst Du, was ich meine?

    Es ist zB. erwiesen, dass Nachfolgegenerationen von Kriegsgenerationen ebenfalls ein Kriegstrauma im Ansatz entwickeln können, das kann sozusagen "vererbt" werden, oft äußert sich das in sehr realistischen Kriegsträumen jüngerer Generationen. Natürlich kann es sich auch mit anderen schweren Traumata älterer Generationen so verhalten.
    Wenn man nun davon ausgeht, dass man manchmal auch Erinnerungen aus vorangegangenen Leben mit sich trägt - dann weiß man ja wiederum gar nicht, ob es nicht doch eine eigene Erinnerung ist. Oder ob man nicht selbst der Täter sein könnte, der die Vorfahren derart traumatisiert hat, dass man selbst deren Traumata in Albträumen wiedererlebt.

    Okay, ich höre hier mal auf, bin schon ganz durcheinander ;) .
     
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  4. MeinWolfsblut

    MeinWolfsblut Sehr aktives Mitglied

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    Beiträge:
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    :D

    Oh, du musst nicht an den vielen Knoten deines Daseins verzweifeln. :barefoot:

    Tja... Über unseren genetischen Stammbaum wissen wir oft alles. Sehen ja oft auch greifbar an uns. Die Hände haben wir von Mama, die Plattfüße von Onkel Fritz und das unsägliche Geschnarche hat uns unsere Ur-Großmutter mitgegeben. :confused:
    Dieser Stammbaum ist sichtbar! Könnte er jedenfalls sein, je nachdem wie weit du mit deinen Nachforschungen kommst.

    Über deine Seelenverwandten und deine Vorleben weißt du erstmal nichts. Bis sie dann vor dir stehen oder du an Orte kommst, die Erinnerungen wecken. Dann ist bei den meisten erstmal „Holland in Not!“ Denn mit Gefühlen ohne „materiellen“ Hintergrund, kann der Kopf erstmal gar nichts anfangen. Vielleicht ist er dafür nicht genug entwickelt?

    Es wird ja gesagt, dass wir inaktive Gehirnteile haben? Vielleicht liegt da irgendwo, dazwischen die eigentliche Antwort? Sozusagen ein deaktivierter Gang im Auto?

    Es sind zwei verschiedene Welten, denke ich mal.
     
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  5. Nifrediel

    Nifrediel Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    5.849
    Es gibt keine "inaktive" Hirnteile....


    Was mich bei diesen Thema immer wieder auffällt und auch stört, ist die Tatsache, dass es immer um den legendären Vorfahren geht. Oder das was wir in früheren Leben unbedingt gewesen sein wollen. Und es ist auch immer die gleiche Story.
    Entweder man war an einen sehr bekannten historischen Ort. Oder nahm ein tragisches Ende.

    Wo sind denn all die "Dorftrottel" oder die Mörder und Schlimmeres?

    Da war es dann vorbei mit Inkarnation und Ahnentafel.

    Ich jedenfalls habe einige in der Ahnenliste, die genau das waren. Und auch das beziehe ich mit ein. Die sind genauso wertvoll für mich, wie die anderen auch.
    Was sie dachten, fühlten oder wie sie lebten, kann ich aber kaum nachvollziehen. Wie denn auch?
     
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  6. MeinWolfsblut

    MeinWolfsblut Sehr aktives Mitglied

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    @Nifrediel
    Tja... Wo sind die alle hin? Eine gute Frage, über die sich jeder mal Gedanken machen sollte. Vielleicht sind die auch hier? Oder wenn nicht, wo sind sie hin?

    Höre ich mir irgendwelche EVPs aus Dokumentationen an, hängen viele davon irgendwo fest? Nun, wenn den Schilderungen zu glauben ist. Ich selbst lasse die Finger davon. Denn ich habe keine Information darüber, ob ich mit solchen übergreifenden Mitteln, meine Ahnen verärgere. Es ist also mit Abstand zu betrachten. Für mich.

    Das mit den historischen Orten, stört mich auch. Es kann auch nicht jeder María Magdalena oder Napoleons Inkarnation sein. Es können doch ganz unbedeutende Dinge und Orte sein, die aber gefühlt (für dich) an Bedeutung gewinnen?

    Und nun ja... Tragisch sind in manchen Zeiten fast alle gestorben. Da steckt kein inszeniertes, romantisches Drama hinter, wenn die Menschen an der Cholera, der Pest oder im Krieg gestorben sind. Das ist schon fast Standard, wenn es eine gewisse Zeitlinie betrifft.
    Es wundert mich also gar nicht.
     
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  7. Nifrediel

    Nifrediel Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    5.849
    Das sind keine Dokus, sondern lediglich ( meist gespielte) Unterhaltung auf ziemlich niedrigen Niveau....
    Thema " Hürtgenwald" , da hat ich schon sehr unschöne Begegnungen mit sogenannten Ghosthuntern. Die überall Herumlatschen und auch umlatschen, rücksichtslos gegenüber der Flora und Fauna. Und gerade dort auch respektlos handeln gegenüber den Hinterbliebenen...

    Ich denke nicht das es Standard war. Es ist nur das was uns die Geschichte übermittelt und wo man sich dann seine Story herum spinnt.

    Menschen sterben irgendwann,ja. Aber es ist immerhin unsere Angst vor dem Tod, die deshalb etwas grausames daraus macht.
     
  8. FelsenAmazone

    FelsenAmazone Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    4.841
    Liebe @**Mina**

    zurzeit lese ich Varda Hasselmanns Buch zur Seelenmatrix und erhielt von dort (auch aus Videos mit ihr auf youtube) folgende Anregung:

    Zum Einen gibt es die Seelenfamilie, das heißt also, Seelen und Seelenanteile, die gemeinsame Erfahrungen machen in verschiedenen inkarnierten Formen. Das bedeutet, "Vorfahren" im spirituellen Sinne, wenn man "spirit" nimmt darin als Bedeutung, wären Seelen oder Seelenanteile, Verwandte bzw. Vertraute im seelischen Sinn, denen man begegnet und wiederbegegnet.

    Zum Anderen gibt es natürlich die körperliche Ebene; man kann im Erbgut zum Beispiel herausfinden, ob ein im Boden gefundenes Skelett aus der Bronzezeit und heutige Bewohner des Orts miteinander verwandt sind oder nicht - das hat man schon gemacht - also gibt es auch "körperliche" Vorfahren.

    Es kann sein, dass in den biologischen, also körperlichen Vorfahren, Seelen oder Seelenanteile verkörpert waren, die zur Seelenfamilie gehören, das muss aber nicht sein.

    Varda Hasselmann brachte mich auf die Idee, dass es anders sein kann, nämlich:

    Eine Seele entscheidet sich, bestimmte Erfahrungen in inkarnierter Form zu machen.
    Die physischen und sozialen und historischen und alle äußerlichen Aspekte, die für diese Aufgabe wichtig sind, werden "ausgesucht", damit die gewählte Lernerfahrung gemacht werden kann.

    So kann es also sein, dass eine für eine Person spirituell verwandte Seele sich in einem Körper inkarniert, der gar nichts mit der eigenen genetisch verwandten Linie zu tun hat.

    Dieser Gedanke ist von mir, ich habe noch wenig von Varda Hasselmann gelesen, bin nur von ihren Büchern dazu angeregt worden.

    Wenn man bedenkt, dass es für die Inkarnationsgründe aus der zeitlosen Ebene keine Rolle spielt, WANN eine Seele inkarniert, dass man aber mit den Körpern der Menschen eine logischerweise zeitgebundene kausale Kette im Äußeren hat (Knochenfunde aus einer Zeit und die Gegenwart und inkarnierte Menschen in ihrer Lebenszeit), dann wäre der Gedanke, dass es zwei verschiedene Systeme sind, womit wir hier zu tun haben, eine Auflösung des "Denk"-Dilemmas.

    Ich wünsche Dir und allen einen angenehmen Tag
    liebe Grüße
    Eva
     
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  9. **Mina**

    **Mina** Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    2.013
    @Nifrediel Inaktiv nicht, aber weniger genutzt womöglich ... bzw. sozusagen "ausbaufähig" :)

    Ich weiß nicht, ich hab eigentlich nicht den Eindruck, dass Menschen sich nur immer als supertolle vergangene Berühmtheiten oder sonstige "Besonderheiten" wiederfinden. Zumindest nicht jene, mit denen ich in meinem Umfeld rede und auch nicht alle Beispiele, die es doch mal in die Medien schaffen (habe sogar in Erinnerung, dass es da oft eher um einfachere Dorfleute geht, aber ich kann jetzt auch falsch liegen, ich gucke Rückführungs-Dokus und Co. nicht mehr).

    Ich bin auch dafür, dass man vor seiner eigenen Ahnentafel, wie auch immer sie gewesen sein mag, nicht die Augen verschließen muss. Warum auch? Man kann ja nichts für möglichen Taten seiner Vorgänger (es sei denn, man ist deren Reinkarnation ;) - aber auch dann hat man ja die Chance, etwas besser zu machen).

    Wie man nachvollziehen kann, wie sie lebten? Na ja, indem man sich mit den damaligen Verhältnissen befasst und womöglich auch noch Überlieferungen von Oma, Opa, Uroma kennt.

    @MeinWolfsblut Danke für Deinen Zuspruch :)

    Wobei auch diese erweckten Erinnerungen ein Streich des Gehirns sein können - etwas Unbewusstes, das man irgendwann einmal aufgeschnappt hat, und das jetzt zufällig ins Bewusstsein gerät.
    Ich glaube aber natürlich, dass man echte Deja-vus haben kann. Womöglich gar nicht ganz so selten. Wobei da für mich noch immer die Frage bliebe, inwieweit Bewusstsein und Seele zusammenhängen (darüber könnte man wohl 20 weitere Threads eröffnen), und das insbesondere in Bezug auf Demenzkranke.
    Womöglich ist es auch so, dass man an einem Ort ist, an dem man die Energien anderer erfühlt und sie als eigene glaubt?
    Nur mal so Gedankengänge ;) .
    Im Grunde stimme ich Dir zu - ich glaube tatsächlich, dass es Orte oder Wesen gibt, denen man sich nicht umsonst recht zugehörig fühlt ...

    LG
    Mina
     
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  10. Santos

    Santos Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    26. April 2019
    Beiträge:
    713
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    Hallo Zusammen

    Der Mensch ist ein für sich abgeschlossenes Wesen. Vererbung gibt es nur bedingt durch die Strukturen der Familie, in die wir inkarnieren und betreffen wiederum nur das Stoffliche. Geistige Vererbung gibt es nicht! Dass wir öfters in einem Leben wieder zusammenkommen kann viele Gründe haben. Dabei spielt sicher das Karma eine Rolle. Die Annahme, dass es einen geistigen Stammbaum gibt ist so nicht richtig.

    In der Schöpfung, in die wir alle mit eingebunden sind, gibt es das Gesetz der Anziehung der Gleichart. Es gibt viele Sprichwörter, die aus einer Zeit stammen, wo das Wissen noch verbreitet war. «Gleich und Gleich gesellt sich gern!» Das können wir ja auch bei Vereinigungen aller Art sehen. Im Normalfall haben alle Mitglieder eine Art an sich, die sie in eben diese Vereinigung zieht. So ist es auch bei der Inkarnation in eine Familie. Auch hier spielt die Anziehung der Gleichart die ausschlaggebende Rolle. Die Anziehung wird in der Regel von der Mutter ausgehen, kann aber auch durch den Vater oder eine Person erfolgen, die oft um die werdende Mutter ist. So lässt sich dann auch ganz einfach das Rätsel um die sogenannten schwarzen Schafe erklären.

    Santos
     
    **Mina** gefällt das.
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