Unwetter...

na dann hilft nur noch, glotze wegschmeißen, zeitung abbestellen und nur noch nach bedarf nachrichten gezielt googlen. :)
so wie die vegis und veganer - nur das was ins eigene weltbild passt selektieren?
so wie grauer wolf, nur was in sein weltbild passt?

nein, ich bin schon mehr für kritisches reflektieren.
auch wenn ich in mathe, wie schon zugegeben eine niete bin.
statistiken sind sowieso nicht mein ding -

mich interessieren die schicksale und nicht die zahlen.

und jetzt geh ich universum schauen.
da zeigen sie die vielen tiere, die es nicht mehr gibt.
 
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so wie die vegis und veganer - nur das was ins eigene weltbild passt selektieren?
so wie grauer wolf, nur was in sein weltbild passt?

nein, ich bin schon mehr für kritisches reflektieren.
auch wenn ich in mathe, wie schon zugegeben eine niete bin.
statistiken sind sowieso nicht mein ding -

mich interessieren die schicksale und nicht die zahlen.

und jetzt geh ich universum schauen.
da zeigen sie die vielen tiere, die es nicht mehr gibt.

ich bin ja nicht uninformiert. Mein Bedarf an Infos wechselt ständig.
Aber ich muss mir nicht die ständige negativität der nachrichten reinziehen.

Viel Spaß beim schauen :)
 
so wie grauer wolf, nur was in sein weltbild passt?
*lach* Im Fernsehen schaue ich mal alle Jubeljahre 'ne Tierdoku (richtig gute sind eh selten). Als Unterhaltung gibt's gelegentlich mal eine DVD. Online-Zeitungen hab ich aus den Favoriten geschmissen, Zeitung bekomme ich eh keine, ich habe die Nase voll von diesem Irrenhaus namens Politik.
Was ich an regelmäßigen Informationen brauche (das geht im weitesten Sinne rund um den weltweiten Wolfs-, aber auch allg. Artenschutz), hole ich mir aus dem Netz resp. hab's abonniert, ansonsten brauche ich nur ausgesprochenes Fachmaterial, ebenfalls weitgehend über Caniden, also Diplomarbeiten, Dissertationen, Monographien, Forschungsberichte u.ä. (dafür ist das Web unerläßlich, denn die meisten Quellen sind englischsprachig und stammen aus dem Ausland).
Natürlich stolpere ich bei den Recherchen auch immer mal wieder über solche Horrorberichte wie aus Kanada, was mir dann extrem an die Nieren geht. Das läßt sich leider nicht vermeiden. Aber manchmal gibt's auch gute Nachrichten, wie über den Welpensegen im Yellowstone, aber auch in Deutschland dieses Jahr, was dann ein Grund zu großer Freude ist.
Wie auch immer, meine seelische Distanz zur Welt der Menschen wird von Jahr zu Jahr immer größer, statt dessen lebe ich mit einem Bein, vielleicht sogar a bisserl mehr, in der Welt der Caniden. Ich kann damit sehr gut leben, denn es ist eine schöne Welt, in der ich immer wieder Neues entdecke. :thumbup:

LG
Grauer Wolf
 
Mich würde interessieren wieviel Prozent der Menschen konkret Empathiefähig sind.
Weiss das jemand hier?
Um das bestimmen zu können, bräuchtest Du wenigstens eine Art "Meßwert", der gleichermaßen auf alle Menschen, alle Charaktere paßt. Wenn ich mir diesen Riesenbeitrag anschaue,...
http://de.wikipedia.org/wiki/Empathie
...dann frage ich mich, wo man da überhaupt ansetzen soll. Imho ist das reichlich diffus oder sagen wir besser, weitgespannt. Wenn damit ein "sich hineinversetzen in andere" gemeint ist, sollten das alle Menschen können und wahrscheinlich auch ein Großteil der höherentwickelten Tiere, zumindest der Beutegreifer (jagdstrategisches Denken, was rudeljagende Caniden und Löwen perfekt beherrschen, ist imho ein Teil davon: Was macht mein Jagdpartner, was macht die Beute, wie wird sie sich verhalten, wohin laufen). Kurzum, ich erwarte das bei allen hochentwickelten Lebewesen, die in überschaubaren (jeder kennt jeden!), sozialen Verbänden leben, aber z.B. nicht bei großen Herdenstrukturen oder Schwärmen.

LG
Grauer Wolf
 
Misantropismus auf hohem Niveau.
Die Welt ist ja soooo schlecht, könnt ihr garnichts Gutes mehr sehen?
Mein Gott müsst ihr schlechte laune haben oder frustriert sein.
Oder ist das Jammern auf hohem Niveau? :rolleyes:

Hier mal ein Artikel aus der Zeit von vor 27 Jahren. Da war jammern auch schon hoch im Kurs.
Ein Beispiel daraus: Da 1987 hatte Nigeria 103 mio Ew. Es wurde vorhergesagt, daß Nigeria 2015 280 mio haben würde.

Heute hat Nigeria, der bevölkerungsreichste Staat 173,6 Mio.
oder

es wurde hervorgesagt dass 2020, in den Entwicklungsländern jeglicher den Menschen zugängliche Wald abgeholzt sein würde.
usw.

http://www.zeit.de/1987/32/wieviel-menschen-verkraftet-die-erde

Interessant, so schlecht scheinen die Prognosen dann nicht zu sein.

Wusstest Du, dass alleine in Nigeria ein Verlust von Wald von 48% in der Zeit zwischen 1990 und 2010 zu verbuchen war?

sowie:
Nigeria vernichtete in den letzten Jahren seine letzten Primärwälder, wodurch die jährliche Verlustrate zwischen 2005 und 2010 im Vergleich zu den vorherigen fünf Jahren sank.
Quelle: http://www.wwf.de/fileadmin/fm-wwf/Publikationen-PDF/WWF_Waldzustandsbericht.pdf

Sprich Nigeria hat keine Primärwälder mehr, die in die Rechnung mit einfließen könnten. Aufforstung löst auch dieses Problem nicht, da Primärwälder überaus wichtig für die Erhaltung unserer Natur sind und künstlich, also von Menschenhand, nicht hergestellt werden können. Unter Primärwäldern sind von Menschen unberührte Urwälder gemeint.

Mehr Menschen bedeutet mehr Umweltzerstörung. Das ist keine Jammerei, das ist Fakt.

LG
Any
 
Stellt euch mal vor, es würde Milliarden von Leoparden geben... würde nicht sofort jeder sagen... oh das gibt ein Problem!!!

Aber wenn es Milliarden von Menschen sind... ist das dann okay ???

Es gibt über 10.000.000.000.000.000.000 Ameisen. Sie haben mehr Gewicht in Kilogramm als alle Menschen zusammen. Kein Problem.

Alle Menschen zusammen. Kein Problem.

Jedenfalls nicht für Mutter Erde und Vater Himmel.

Es gibt sogar immer! 10x mehr zu essen und trinken, als alle Lebewesen brauchen.
Den Menschen mit eingeschlossen.

Es ist also und bleibt für immer eine Lüge, was Du behauptest.

DIR wird es zuviel. DAS ist DEIN PROBLEM.

:D
 
Es ist also und bleibt für immer eine Lüge, was Du behauptest.

Es ist keine Lüge. Die dramatischen Folgen einer Überpopulation sind nur erst so spät zu sehen, dass Gutmenschen das nicht mehr erleben werden, damit sie bereit sind es zu glauben. Wobei ich mir gut vorstellen kann, dass Gutmenschen dann Menschen in kleinen 2x2x2 Meter Kästen, dann später Wohnung genannt, mit künstlich hergestelltem Proteinbrei gefüttert und aus dem eigenen Urin und dem des Nachbarns wiederaufbereitetem Wasser getränkt, als lebenswertes Leben bezeichnen würden, denn alle haben dann ja genug zu Essen und zu Trinken. Unter Glaskuppeln, weil ein Leben außerhalb nicht mehr möglich sein wird. Dank der Umweltzerstörung, die heute negiert wird, weil der Hinweis auf eine reduziertezukünftige Vermehrung ein Tabuthema ist.
:ironie:

Und Ameisen - nun ja - wieviel Intelligenz braucht man, um zu erkennen, dass sie die Umwelt nicht zerstören, sondern Teil des Kreislaufes sind und bleiben und ihre Population konstant bleibt?

Lg
Any
 
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sowie:
...
Sprich Nigeria hat keine Primärwälder mehr, die in die Rechnung mit einfließen könnten. Aufforstung löst auch dieses Problem nicht, da Primärwälder überaus wichtig für die Erhaltung unserer Natur sind und künstlich, also von Menschenhand, nicht hergestellt werden können.
Schlimmer als Heuschrecken! Mit dem Primärwald wurde ein unersetzlicher Genpool vernichtet. Mittlerweile dringen Holzkonzerne ja sogar schon in Bereiche wie den Ituri-Wald ein, dumm und ignorant wie kleine Kinder, denn in derartigen Wälder gibt es Krankheiten, die noch völlig unbekannt sind. Es gibt Bereiche, von denen sollte der Mensch die Finger lassen, denn er könnte was aufstöbern, was er besser hätte schlafen lassen. Ebola könnte dagegen harmlos sein. :(

Mehr Menschen bedeutet mehr Umweltzerstörung. Das ist keine Jammerei, das ist Fakt.
So ist es!

...Die dramatischen Folgen einer Überpopulation sind nur erst so spät zu sehen, dass Gutmenschen das nicht mehr erleben werden, damit sie bereit sind es zu glauben. Wobei ich mir gut vorstellen kann, dass Gutmenschen dann Menschen in kleinen 2x2x2 Meter Kästen, dann später Wohnung genannt, mit künstlich hergestelltem Proteinbrei gefüttert und aus dem eigenen Urin und dem des Nachbarns wiederaufbereitetem Wasser getränkt, als lebenswertes Leben bezeichnen würden, denn alle haben dann ja genug zu Essen und zu Trinken. Unter Glaskuppeln, weil ein Leben außerhalb nicht mehr möglich sein wird. Dank der Umweltzerstörung, die heute negiert wird, weil der Hinweis auf eine reduziertezukünftige Vermehrung ein Tabuthema ist.
Du hast einen Ironie-Tag dazugesetzt. Ich fand diese Zeilen überhaupt nicht komisch, mir stellte sich das Nackenfell auf und es lief mir unwillkürlich eiskalt den Rücken runter. *schauder*

LG
Grauer Wolf
 
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