Und was ist mit Eva Hermann????

ich unterstelle jetzt einaml jenen frauen, die sich so heftig gegen die emanzipation wehren, dass sie faul sind, faul für sich selbst, ihre eigene zukunft und ihre kinder verantwortung zu übernehmen.

und noch etwas ist nämlich noch zu bedenken, kinder sind in der regel vielleicht 12 jahre lang "pflegebedürftig" und dannach gehen sie ihren eigenen weg und sind sowieso viel in der schule und davor im kindergarten, was macht frau in dieser zeit, und was, wenn die kinder aus dem haus sind? qualifizeirten job kriegt da keine mehr....
 
Werbung:
ich unterstelle jetzt einaml jenen frauen, die sich so heftig gegen die emanzipation wehren, dass sie faul sind, faul für sich selbst, ihre eigene zukunft und ihre kinder verantwortung zu übernehmen

du hast ja ein schönes schubladen denken.
darüber hinaus ist das mehr als abwertend, den frauen gegenüber, die für ihre kinder auf eine karriere verzichten.


ich persönlich sehe in der emanzipation den männern gegenüber nichts schlechtes. aber in der den kindern gegenüber schon.
gegen über unseren kindern müssen wir uns nun wirklich nicht emanzipieren. denn darauf läuft es hinaus. die die darunter leiden, sind die kinder.

das beispiel mit der rechtsanwältin, finde ich auch vertretbar. wobei der papa halt auch nicht stillen kann.

na, dann liebe damen, emanzipiert euch doch bitte so sehr, dass eure männer kinder bekommen können und stillen, dann bin ich auch ganz still. :stickout2

ich bin der meinung, die natur hat sich schon was dabei gedacht.

übrigends, ich sage nicht, dass ich wenn ich kinder habe gar nicht mehr arbeiten gehe. ich werde mich nach drei jahren wieder um einen halbtagsjob bemühen, denn das mich nach 15 jahren haushalt keiner mehr nimmt ist mir auch klar. aber eine karriere mit kindern ist für mich ausgeschlossen.
 
hallo, wers noch immer nicht kapiert hat, es geht nicht um "karriere" als solches, sondern um die ausübung einer beruflichen tätigkeit.

somit hat sich für mich das thema abwertung auch erledigt!

kinder leiden nicht unter der emazipation, kinder leiden darunter, dass es eltern nicht mehr interessiert ihre kinder zu erziehen. kinder einer mutter, die gerne arbeiten geht, und somit auch eine gewisse unabhängigkeit hat, und die somit ausgegleichener und zufriedener ist, fühlen sich sicher wohler, auch wenn mama nicht ganz so viel zeit hat, als kinder von müttern, die frustriert den ganzen tag zu hause sitzen.

was versteht ihr eigentlich unter dem begriff "karriere"? seht ihr da alle madonna und cher vor eurem inneren auge?
 
ich habs schon mal hier irgendwo im thread geschrieben.
das tätigkeiten wie haushaltsführung, kindererziehung so unterbewertet sind, ist nicht die schuld der feministinnen, sondern des patriarchalen systems.
denn - wie wir alle wissen - gibts ja sogar berufe, die diese tätigkeiten ausüben. und die sind auch in der unteren lohngruppe.
und solange etwas derartig wichtiges wie kindererziehung nullo gewürdigt wird, können so rückschrittliche leute wie eva hermann eben ihren zirkus aufführen und finden auch noch viele claqueure.
das sie allerdings völlig an der ursache vorbei schießt, will man wohl nicht sehen, bzw. ist es für manche intellektuell nicht nachvollziehbar.
solange man - willkürliche - unterscheidungen macht in "wichtig" und "unwichtig" statt diese tätigkeiten gleichwertig mit anderen zu sehen, solange gibts für viele menschen von anderen menschen "herablassung" und solange werden sich auch nur wenige männer diesen tätigkeiten widmen.
und das hat sehr wohl was mit emanzipation zu tun - denn es sind nunmal hauptsächlich tätigkeiten, die als "frauentypisch" gesehen werden, die gesellschaftlich als minderwertig gesehen werden. das hat aber was mit gesellschaft zu tun und nicht mit den tätigkeiten an und für sich.
und da muß sich was dran ändern. und darum wird vom feminismus(was für ein unwort mittlerweile) gekämpft. um die gleichstellung!

lg
lucia
 
Ja genau, und deshalb bin ich auch dafür, daß sogenannte "Hausfrauenarbeit" oder Kindererziehung
entsprechend honoriert, sprich bezahlt wird.
Erstens ist die Frau (oder der Mann) der zu Hause bleibt, auch sozial abgesichert (Rente!) und vielleicht wird diese immens wichtige Arbeit dann endlich aufgewertet und entsprechend honoriert.



Lieben Gruß
Silke
 
Hallo Lucia

Die Hauptursache für den mangelnden Respekt gegenüber erzieherischen und betreuenden Tätigkeiten, sehe ich eher in der materiellen Denkweise unserer Gesellschaft. Erziehungsarbeit wirft keinen direkten finanziellen Gewinn ab und wird somit automatisch als weniger wertvoll empfunden.
Das ist zwar sehr kurzsichtig aber typisch für Gesellschaften die fast ausschließlich in Zahlen denken.

Liebe Grüße
Drachenei
 
Also irgendwie will mir das alles nicht in den Kopf. Warum ist Putzen, also ein Teil der Hausarbeit, sowas Hochwertiges? Es handelt sich darum den eigenen Dreck und den Dreck anderer zu beseitigen. Super. Kochen, ist ja wenigstens noch was sinnliches, was man auch in Gemeinschaftsarbeit abends mit dem Partner "erledigen" kann. Kindererziehung macht viel mehr Spaß, wenn man daneben auch noch eine andere geistige Herausforderung zu bewältigen hat. Arbeit schändet nicht. Hausarbeit sollte nicht der Lebensinhalt einer Frau sein. Wir haben doch die Möglichkeit über den Tellerrand hinwegzuschauen. Warum dann hinter dem Herd vergraben?????? Was bringt Frauen dazu, sich vor Arbeit, die Geld bringt, zu verstecken? Wenn eine Frau gerne putzt, warum dann nicht direkt für andere gegen ein Gehalt? Wenn die Kinder erstmal aus dem Haus sind, sagen wir mit 3 Jahren (meines war früher aus dem Haus, ich gehöre auch zu den Rabenmüttern), bleiben doch mehrere Stunden um sich mit einer außerhäusigen Arbeit zu beschäftigen. Und sei es ehrenamtlich tätig zu sein. Es muß nicht immer um Geld gehen. Meine Mutter hat ihr ganzes Leben lang gearbeitet und ist nun, seitdem sie in Rente ist, bei mehreren Organisationen ehrenamtlich tätig. Das sehe ich nicht, wenn ich die Hausfrauen, die ich kenne, betrachte. Die sind damit beschäftigt, gestreßt Kaffee zu trinken und zwischendurch den Feudel zu schwingen. In meinen Augen gehört auch ein Teil sozialen Engagements zum Leben dazu - und sei es nur, mit Freuden die Kinder der berufstätigen Nachbarin zu hüten!!!!!!!!!!! Wir, eine kleine handvoll berufstätiger Mütter, handhaben dass z.B. so. Wenn die eine einen Termin hat, springt selbstverständlich eine andere als Betreuung ein. Das ist überhaupt kein Ding. Ob ich jetzt 2 oder 5 Kinder zu Hause rumspringen habe, mich bringt das nicht um. Aber ich sehe diese Solidarität nicht mehr. Ich hätte was weiß ich darum gegeben, wenn ich früher - sagen wir mal vor 5 Jahren, als ich mit meiner Selbständigkeit anfing - jemanden gehabt hätte, der mal eben mein Kind für eine Stunde zu sich genommen hätte - im Gegenzug hätte ich das gleiche getan. Aber damals kannte ich fast nur Hausfrauen und die sind m.E. absolut unflexibel. Da gibts keine Solidarität. Hingegen wissen berufstätige Frauen sehr wohl, wie wichtig es ist eine "Co-Mutter" zu haben, die mal eben gucken kann. Immer wohlgemerkt: eine solche Hilfestellung muß auf Gegenseitigkeit beruhen!!!! Dann kann ich auch auf staatliche Hilfe verzichten! Vor allem wachsen die Kinder in einem sozialen Umfeld auf, dass behütet ist und nicht geprägt von Einrichtungen.

July
 
:jump1:
danke july. ich finde das auch genau so richtig.

fragt eine der wehrten kaffedamen, die sich den ganzen tag den mund darüber zerreissen, wies bei dir in der wohnung nicht aussieht, wieso da um 5 uhr morgens schon licht brennt?
ich kenne das auch nur so, berufstätige müssen das mit dem haushalt schaffen, obwohl ihnen mindestens 40 stunden in der woche fehlen, und wenn sich die damen, die die ganze woche "so an stress" haben, weil di nachbarin schon wieder auf an kaffee kommt, dann auch noch am samstag in der einkaufsschlange vordrängeln.... ahhhhh, da wird mir ganz schirch.... :escape:
 
Wenn früh am Morgen das Licht brennt sieht das keiner, weil die alle noch schlafen, bzw. würde es jemand sehen, wäre das ja normal, weil sich das so gehört das die July arbeiten geht. Ich werde sogar angesprochen, wenn ich mal zu Hause bleibe, ob ich denn nichts zu tun hätte!!!! Das ist eine solche Unverschämtheit, dass schon direkt vorausgesetzt wird, dass ich täglich funktioniere, dass mir meist die Worte fehlen oder, ich erkläre auch noch, dass ich Büroarbeiten aufarbeiten muß oder wie auch immer. Dass muß man sich mal vorstellen...... ich rechtfertige mich, dass ich auch mal vormittags zu Hause bin. Da kommt dann schon Angst und SChrecken in der Nachbarschaft auf, dass ich meinen Beitrag zum Bruttosozialprodukt nicht leiste.
Mir ist im Grunde egal, wei einjeder seine Zeit verbringt, aber ich möchte bitte schön in Ruhe gelassen werden und in meinem "kleinen Kreis" weiter so verfahren wie bisher. Ich lasse diejenigen, die nach Frau Hermanns Muster leben auch in Ruhe....


Gruß
July
 
Werbung:
puh, ein gewagtes experiment, das du da machst *gg*

zu hause bleiben, einen vormittag lang... tztztz... aber ich kenne das, man sollte ja auch seinen urlaub gefälligst nicht konsumieren, da könnte man ja versehentlich hören, was die kaffeehausdamen über einen ablästern.

ich muß mich bei den hausfrauen entschuldigen, die das nicht so handhaben, aber wenn man genau in dem umfeld wohnt, dann kocht einem ab und zu schon der kopf über, und wenn man dann um 20.00uhr um ruhe bittet, weil der mann schichtarbeit verrichtet, dann wäre man aber eine kapitalistische zicke oder so, und man selbere sei ja auch schon um 5.00 uhr morgens so laut beim abwaschen und bügeln..... *kopfschüttel*

darum mag ich auch diesen smiley mit dem nudelholz nicht, weil dere genau diesen staubsaugerterroristinnen entspricht.
 
Zurück
Oben