Es gibt aber ja sehr offensichtliche Unterschiede. Das betrifft ja nicht nur Hautfarbe, sondern auch Kopfform, Gesichtsform, Körpergröße, Art der Haare, usw. Das alles sind äußerliche Merkmale, aber die muss man ja nicht wegdiskutieren. Man sieht Menschen diese Unterschiede an. Und bei vielen reicht es nicht, zu sagen: Vater ist Afrikaner, Mutter ist Engländerin. Gerade in den USA sind die Kontinente sehr "durchgemischt". Ich glaube ja sogar, dass das in genetischer Hinsicht ein Vorteil ist.
Weil es dann vermutlich gar nicht sichtbar wäre. Diese ganze Rassismus-Diskussion gründet doch auf oberflächlichen und offensichtlich-sichtbaren Merkmalen wie etwa der Hautfarbe. Und meine Ansicht ist da: Das sollte man nicht wegdiskutieren, man sollte nicht so tun als gäbe es diese Unterschiede nicht. Mein Ansatz ist eher, das man damit mal entspannter umgeht. Dieses krampfhafte wegdiskutieren wollen und Argumentationen wie "Halle Berry schätzt sich als schwarz ein, weil die Gesellschaft in der sie sich befindet, sie als schwarz einschätzt." impliziert ja gerade eine Wertigkeit... als ob die böse Gesellschaft besser wäre wenn sie ihr einredete weiß zu sein oder besser wäre, wenn alle so täten als sei ihre Haut nicht dunkler als bei Weißen. Ich wette dass sie ganz gut damit klar kommt das ihre Haut dunkler ist.
Worauf ich hinaus will ist, dass diese verkrampfte Haltung gegenüber sichtbaren Unterschieden möglicherweise eher Rassismus transportiert und z.B. ein Kind zu der Frage bringen würde, ob damit nicht doch eine Wertigkeit verbunden ist, wenn man offenbar lieber gar nicht über Hautfarbe und Abstammung sprechen sollte, als wenn man einfach mal etwas entspannter damit umgehen würde.