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Trauma verarbeiten

Dieses Thema im Forum "Gesundheit allgemein" wurde erstellt von Emmy79, 6. März 2021.

  1. Emmy79

    Emmy79 Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. März 2010
    Beiträge:
    337
    Ort:
    Tirol
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    Hallo ihr Lieben.

    Bevor ich mich zu Tode google, :D frag ich einfach mal hier um Rat.
    Um den Text nicht zu lang werden zu lassen, komme ich auch direkt zur Sache...

    Welche spirituelle Technik würdet ihr empfehlen zur Unterstützung bei der Verarbeitung eines Traumas aus der Jugendzeit?
    Es geht um Missbrauch, ich muss es leider so sagen wie es ist...

    Ich hatte schon immer wieder mal den Gedanken, dass ich dieses Thema proffessionell verarbeiten sollte...aber ich habs immer gut und sicher wieder in den hintersten Ecken verstaut bis jetzt, und mir auch selber immer eingeredet dass es keine Auswirkungen auf mein jetztiges Leben hat.

    Seit gestern habe ich das Bedürfnis diese Sache zu bereinigen und aus meinem Energiefeld zu entfernen...zu vergeben..was auch immer nötig ist.

    Lieben Dank für eure Antworten... :)
     
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  2. Yogurette

    Yogurette Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    14. Juli 2009
    Beiträge:
    13.643
    Ort:
    Kassel, Berlin
    würd ich lieber erstmal professionell angehen, also in Form einer Therapie.
    davon gibt es ja verschiedene Formen. ambulant oder stationär, einzeln
    oder in der Gruppe, als Psychotherapie oder Verhaltenstherapie ....
    sprich deinen Hausarzt an, was es in eurer Gegend da so alles gibt.

    wenn du dich später dann ein gutes Stück gefestigt fühlst, kannst du dich
    auch gut mal mit Laien darüber austauschen, wie zum Bsp in einem Forum.
    warum nicht gleich? weil ohne jede böse Absicht da eben doch schonmal
    Aussagen kommen, mit denen du (noch!) nicht so gut umzugehen weißt.

    Esoterikrituale als alleinige Behandlung werden nicht der Bringer sein.
    schön, daß du sowas jetzt schon mit im Blick hast, aber mach den dritten
    Schritt nicht vor dem ersten. ist meine Meinung dazu. alles Gute dir! :)
     
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  3. fhedor

    fhedor Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    2. März 2007
    Beiträge:
    1.210
    Ort:
    München >>o< Ingolstadt
    Volle Zustimmung zu dem was Yogurette schon schrieb!!!

    Unbedingt eine gute tiefenpsychologisch orientierte Psychotherapie machen... und unbedingt erlebniszentriert!!
    Und d.h., es kommt eigentlich nur eine Katathym-imaginative Psychotherapie (KIP) infrage:

    Ein von H. LEUNER entwickeltes, tiefenpsychologisch orientiertes Psychotherapieverfahren, das den Patienten anhand vorgegebener Motive wie z. B. Wiese, Bach, Haus, Höhle, usw. veranlasst, mit geschlossenen Augen dazu imaginative Vorstellungen zu äußern, die in der Regel gleichnishafte Widerspiegelungen seiner inneren Befindlichkeit darstellen. Der Therapeut kann ihn dann so anleiten und führen, dass die Aktivitäten des Patienten in dieser imaginativen Welt zu einer Heilung seiner psychischen bzw. psychsomatischen Störung führen. Der Begriff “katathym” meint, dass die produzierten Imaginationen aus den Tiefenschichten des Patienten kommen und symbolhafte Darstellungen seiner Problemlage sind. Diese Imaginationen sind in der Regel nicht nur visuelle Erscheinungen, sondern mit mehr oder weniger starken Emotionen verbunden - sie werden erlebt, und nicht selten klingen diese Erlebnisse noch über Tage nach.
    Hier eine sehr ausführliche und tiefgründige Einführung in diese Therapie-Methode der Kollegin Leonore Kottje-Birnbacher als pdf-Datei

    Und hier die Adresse der zuständigen Österreichischen Gesellschaft mit Therapeutensuche dazu!

    :winken5:
     
    Sadira gefällt das.
  4. Emmy79

    Emmy79 Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. März 2010
    Beiträge:
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    Ort:
    Tirol
    Danke für eure Antworten...:) und so ausführlich lieber fhedor...
    Puh...als so schlimm sehe ich das gar nicht an..ehrlich gesagt...:confused: ich weiss nicht...
    Ich merke nur dass es mich in Sachen Beziehung irgendwie hindert....

    Hmm...muss mir das durch den Kopf gehen lassen ob so eine richtige Psychotherapie passt. Es fühlt sich für mich als too much an...
     
    Green Eireen und Yogurette gefällt das.
  5. WildSau

    WildSau Sehr aktives Mitglied

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    Wenn die Tatsache, dass dir was sehr schlimmes passiert ist dein Leben bisher nicht negativ beeinflusst hat, dann stellt sich die Frage, was es denn ist, was du da aufarbeiten möchtest. In der Regel machen Menschen eine Traumatherapie, wenn sie unter den direkten Folgen der Taumatisierung leiden (Dissoziation, Panikattacken, Intrusionen, etc.) und sie deshalb kein geregeltes Leben führen können. Ich frage deshalb so genau nach, weil der Traumabegriff in den letzten Jahren inflationär benutzt wird.
    Was bedeutet "irgendwie hindert"?
     
  6. Emmy79

    Emmy79 Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. März 2010
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    Ort:
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    Ich weiss nicht recht wie ich es beschreiben soll...
    Ich hab das Gefühl dass mir das Vertrauen fehlt in die Männer und in die Liebe...dadurch dass dieses Erlebte meine erste sexuelle Erfahrung war. (Ich finde das ganz schlimm wenn ich so darüber nachdenke) und das zieht sich einfach durch bis jetzt... bin jetzt knapp über 40.
    Muss sagen ich bin seit Längerem dabei alte Muster, Glaubenssätze usw zu bearbeiten und mich selbst zu finden..wie man so schön sagt... und bin im Moment grad wieder an so einem halben Tiefpunkt. Versuche einfach tiefer zu graben wo es Dinge gibt die geheilt und angeschaut werden möchten. Und das Thema von damals kommt eben immer wieder mal daher....daher wäre es ein guter Zeitpunt sich diesem anzunehmen.
     
    Green Eireen gefällt das.
  7. WildSau

    WildSau Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    6. März 2009
    Beiträge:
    1.303
    Wenn es dich belastet, solltest du dir das wirklich mit professioneller Hilfe anschauen. Psychotherapie ist nichts schlimmes. Leute machen Psychotherapie wegen weit weniger gravierenden Anliegen.
     
  8. Emmy79

    Emmy79 Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. März 2010
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    337
    Ort:
    Tirol
    Ich halte ehrlich gesagt nicht viel von Psychologen... Hatte mal 2 Freundinnen, die beide in diesem Beruf tätig sind...und selber voll psycho sind :cool: (erklärt dann auch warum ich mit beiden nicht mehr befreundet bin)
    Und ne andere Freundin geht seit Jahren zu psychologischen Gesprächen..hab nicht das Gefühl das es ihr viel hilft...naja...
     
  9. WildSau

    WildSau Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    6. März 2009
    Beiträge:
    1.303
    Achtung: Psychologe ist nicht gleich Psychotherapeut! Außerdem macht man ja Erstgespräche, um einander kennenzulernen und zu spüren, ob man mit dem Gegenüber auch kann. Man muss ja nicht gleich beim Erstbesten bleiben. Es ist sehr wichtig, dass man zur richtigen Person kommt. Die Beziehung und das Vertrauen das man hat, sind schon mal die halbe Miete in der Therapie. Aber wenn du grundsätzlich kein Vertrauen in diese Zunft hast, wird es natürlich schwierig.
    Ganz unabhängig davon würd ich dir empfehlen: ließ "Ich traue meiner Wahrnehmung" von Heinz Peter Röhr. Da wirst du dich mit deiner Geschichte bestimmt wieder finden, und es gibt dir neue Impulse/zeigt Wege auf.
     
  10. Emmy79

    Emmy79 Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. März 2010
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    337
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    Tirol
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    Danke, das schau ich mir an.. :):)
     
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