Traum: Mehrfaches Aufwachen – wie ist das möglich?

Das „Aufwachen“ dient nicht dazu, etwas bewusst zu prüfen, sondern zeigt, dass man zwischen Perspektiven und Ebenen innerhalb dieses Raumes wechseln kann, ohne dass die äußere Wirklichkeit davon berührt wird.
Ja natürlich. Träume und sämtliche damit in Zusammenhang stehenden Phänomene sind ein Einblick in die wahre Natur der Realität, in die wahre Natur des Seins.
 
Werbung:
Ja natürlich. Träume und sämtliche damit in Zusammenhang stehenden Phänomene sind ein Einblick in die wahre Natur der Realität, in die wahre Natur des Seins.
Ich befinde mich so ziemlich jede Nacht in etwa 10 km Höhe über der Erde. Weiß ich am Morgen, obwohl ich keine konkreten Bilder dazu habe. Was ich habe ist ein Empfinden für den einen oder anderen „Vorgang“ da unten...
Interessant ist dabei, dass das Empfinden von Höhe oder Vorgängen „unten“ im Traum nicht von konkreten Bildern abhängt, sondern im Raum erscheint, in dem alle Erfahrungen gezeigt werden. Träume und falsche Erwachungen gewähren Einblicke in verschiedene Ebenen dieses Raumes, nicht in eine symbolische Wirklichkeit, sondern in die Struktur der vergänglichen Wirklichkeit.
 
Träume und falsche Erwachungen gewähren Einblicke in verschiedene Ebenen dieses Raumes, nicht in eine symbolische Wirklichkeit, sondern in die Struktur der vergänglichen Wirklichkeit.
Ja, ist für mich immer noch die wahre Natur der Realität.

Worauf willst du denn eigentlich hinaus? Liest sich nun langsam für mich wie die Einführung in ein buddhistisches Weltbild.
 
Ja, ist für mich immer noch die wahre Natur der Realität.

Worauf willst du denn eigentlich hinaus? Liest sich nun langsam für mich wie die Einführung in ein buddhistisches Weltbild.
Ich möchte damit weniger ein philosophisches oder religiöses Weltbild einführen, sondern darauf hinweisen, dass Träume und falsche Erwachungen Einblicke in den Raum geben, in dem alle Erfahrungen gezeigt werden. Für mich spiegelt das die Struktur der Wirklichkeit wider. Es geht also weniger um Deutung oder Symbolik, sondern um das Beobachten der Ebenen, in denen Vorhandenes erscheint.
 
O.k. dann könntest du mir vielleicht noch diesen "Raum" erklären? Weil, einen Raum dafür sehe ich nicht.
Der Raum, von dem ich spreche, ist kein sichtbarer Raum wie ein Zimmer oder eine Landschaft. Er ist vielmehr der Ort, in dem alle Erfahrungen erscheinen – Träume, falsche Erwachungen, alles, was man erlebt. Man „sieht“ diesen Raum also nicht direkt, sondern durch die Erfahrungen, die sich darin entfalten.
 
Der Raum, von dem ich spreche, ist kein sichtbarer Raum wie ein Zimmer oder eine Landschaft. Er ist vielmehr der Ort, in dem alle Erfahrungen erscheinen
Gut, dann meinen wir hier – ganz grundsätzlich – dasselbe, benutzen nur andere Worte dafür.
Ist meist so.

Für mich ist es das Erkennen der wahren Natur der Realität, auch wenn ich mich hier nun wiederhole. Dieses Erkennen ist ein rein geistiger Vorgang, der aber durchaus über Bilder und Empfindungen wie einen Traum zum Beispiel initiiert wird.
 
Gut, dann meinen wir hier – ganz grundsätzlich – dasselbe, benutzen nur andere Worte dafür.
Ist meist so.

Für mich ist es das Erkennen der wahren Natur der Realität, auch wenn ich mich hier nun wiederhole. Dieses Erkennen ist ein rein geistiger Vorgang, der aber durchaus über Bilder und Empfindungen wie einen Traum zum Beispiel initiiert wird.
Ja, wir sprechen im Kern vom Gleichen, nur die Worte unterscheiden sich. Dieses Erkennen der wahren Natur der Realität ist ein rein geistiger Vorgang – es entsteht nicht durch die Bilder oder Empfindungen selbst, sondern wird durch sie angeregt. Träume oder Empfindungen dienen dabei als Zugang oder Auslöser, durch die sich dieser geistige Prozess entfaltet. Sie zeigen nicht die Realität selbst, sondern eröffnen einen Einblick in die Struktur, die hinter allen Erscheinungen liegt, wodurch das Erkennen ermöglicht wird.
 
Werbung:
Zurück
Oben