Teufel versus Gott

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Moral ist für mich eine subjektive und wandelbare Auslegung menschlicher Denkweisen die aus ihrer eigenen hausgemachten Ethik resultiert.
Ob sich das jetzt noch in mehrere Ebenen aufteilt halte ich für sekundär.

Es gibt für mich nur eine schöpferische Ethik, die sich in der kausalen Gesetzmäßigkeit von Ursache und Wirkung als polarer Entsprechung im harmonischen Ausgleich wiederspiegelt und dieses ganze Universum durchdringt und belebt.
Dieses Gesetz läßt sich weder durch begrenzte menschliche Willkür brechen, beugen oder umgehen.
Es läßt sich nur in bewußter Kenntnis in eigener Selbstverantwortung anwenden oder man ist dem eben in seiner begrenztheit unbewußt schicksalsmäßig unterworfen.
Daraus läßt sich dann durchaus eine allgemeingültige Moral ableiten, die aber nicht dogmatisch auf alles stur anwendbar und festgeschrieben ist, weil sich alles immer im stetigen wandel befindet.

Das ist ja die Essenz der letzten Stufe, was du da schreibst, nur wer traut sich über alle Konventionen hinweg wirklich ethisch zu handeln, wenn sein Kopf in der Schlinge landen kann?

Die meisten ordnen sich den unteren Stufen - deshalb hab ich das geschrieben!

Liebe Grüße von Azarta
 
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das wird aber nur möglich werden - wenn auch zugleich erkannt wird - das genau das entwicklungsauftrag ist - teil eines planes -
der nicht anzuzweifeln ist, in seiner absolutheit.
Der Ansatz stimmt zwar, aber......

Es gibt keinen *Plan*
Es gibt nur eine eigene Absolutheit in BEWUSSTER Selbstverantwortung als ein Teil -> PLAN zu SEIN. Nur darin ensteht aus sich selbst heraus evolutiv-schöpferische Entwicklung.
Da bedarf es keines (zusätzlichen) menschlich-konzeptbehafteten Auftrages für - der sich (eben wieder in allem möglichen) anzweifeln lassen könnte.
 
Habe ich dich richtig verstanden: die Indianer - sind Unkraut - ausrotten.
Die Afrikaner - sind Parasiten - aussterben lassen.

Nur ich, als Europäer habe die einzige Recht dazu mich von ihnen zu ernähren, weil ich das Feld bestell habe?

tut mir leid - einer solchen beweisführung kann ich nicht folgen...:D
 
Das ist ja die Essenz der letzten Stufe, was du da schreibst, nur wer traut sich über alle Konventionen hinweg wirklich ethisch zu handeln, wenn sein Kopf in der Schlinge landen kann?
Die meisten ordnen sich den unteren Stufen - deshalb hab ich das geschrieben!
Liebe Grüße von Azarta
eben - und deswegen wird sich hier auch - trotz aller guten vorsätze - nicht wirklich was ändern.

Das mit dem *Kopf in der Schlinge* ist nur reine Angstmacherei, mit der die hier auf diesem planeten mit einer ans kreuz genagelten Leiche als aushängeschilde und einem entsprechend dazu erzählten märchen hausieren gehen. ;)

Und viele glauben den Film eben auch noch.
 
@ magdalena

du kannst nicht folgen, aber ich


zusammenprall der extreme....

kriege wurden und werden geführt im namen eines (erdachten) gottes - dem alle rechte zuerkannt werden über leben und sterben, und in gefolgschaft dem menschlein, das sich wähnt gleich zu sein diesem gott -

und jenen, die aus der re-aktion heaus meinen, sich hinwegsetzen zu dürfen, über die gebote der natur -


wenn ich ein feld bestelle, und die pflanzen durch erntung ihres lebens beraube, so - dass nichts nachwachsen kann, dann schade ich sowohl mir selbst, als auch den pflanzen.
wenn ich allerdings die pflanzen zwar morde - damit ich von ihnen leben kann - aber auch dafür sorge, dass sie nachwachsen können -
dann ist der mord nicht länger ein mord.
 
Der Ansatz stimmt zwar, aber......

Es gibt keinen *Plan*
Es gibt nur eine eigene Absolutheit in BEWUSSTER Selbstverantwortung als ein Teil -> PLAN zu SEIN. Nur darin ensteht aus sich selbst heraus evolutiv-schöpferische Entwicklung.
Da bedarf es keines (zusätzlichen) menschlich-konzeptbehafteten Auftrages für - der sich (eben wieder in allem möglichen) anzweifeln lassen könnte.

da hast du mich - denke ich, falsch verstanden.
für mich liegt die absolutheit des planes darin, die absolutheit in der bewussten selbstverantwortung zu kreieren.

ich könnte jetzt sagen - irgend wo - irgend wann - in den tiefen des kosmos - wird der plan auch aufgehen.

ich bin aber ein menschlein, das den plan in sich selbst aufgehen sieht -
ohne überheblichkeit -
denn der weg ist längst nicht zu ende gegangen -

aber das licht sehe ich -
das licht, dem jede faser meines lebens entgegen strebt.
 
da hast du mich - denke ich, falsch verstanden.
für mich liegt die absolutheit des planes darin, die absolutheit in der bewussten selbstverantwortung zu kreieren.
Ich habe dir ja darin auch nicht widersprochen...
..aber solange du im Denken noch in Kategorien von falsch und richtig unterscheidest - hast du nicht verstanden was ICH damit DIR sagen wollte.
ich bin aber ein menschlein, das den plan in sich selbst aufgehen sieht -
ohne überheblichkeit -
denn der weg ist längst nicht zu ende gegangen -

aber das licht sehe ich -
das licht, dem jede faser meines lebens entgegen strebt.
Wenn das für dich so ist......
...ist das durchaus auch so ok.
Es gibt aber darüber hinaus noch die Möglichkeit der Realisation WEG und LICHT zu sein.
Dann gibt es nicht mehr zu gehen oder zu streben - und doch geht und strebt man, aber nicht mehr als * ich menschlein* - wie du sagst.
DA beginnen die wirklichen Kreationen
 
eben - und deswegen wird sich hier auch - trotz aller guten vorsätze - nicht wirklich was ändern.

Das mit dem *Kopf in der Schlinge* ist nur reine Angstmacherei, mit der die hier auf diesem planeten mit einer ans kreuz genagelten Leiche als aushängeschilde und einem entsprechend dazu erzählten märchen hausieren gehen. ;)

Und viele glauben den Film eben auch noch.

naja - das versuche ich ja die ganze zeit anzusprechen.

das war schon in ordnung so - wie es geschehen ist vor mehr als zweitausend jahren.
das schulddenken wurde weiter getragen.
es war entwicklungsbedingt - zeitgemäß.

der strafende gott wurde - ein klein wenig - aus seinem thron gehoben - aber eben entwicklungsbedingt - nur sehr mangelhaft.

man kann ja - logischerweise nur jemandem vergeben - der vorher schuld aufgeladen hat.

welche schuld sollten wir denn haben?
die schuld, dass wir nicht von allem anfang an absolut bewusste und erkennende wesen gewesen sind?

entwicklungsbedingt - schlicht und ergreifend nicht möglich.

gibst 'nem kind schuld, wenn es nicht auf die welt kommt als erwachsener?
einer pflanze - die sich mühsam emporzuarbeiten hat ans licht?

das schulddenken, das aus dem umstand resultiert, dass wir einfach nicht begreifen wollen -
dass wir uns in entwicklung befinden -

ist zwar verständlich - zugleich aber auch abstrus.
 
naja - das versuche ich ja die ganze zeit anzusprechen.

das war schon in ordnung so - wie es geschehen ist vor mehr als zweitausend jahren.
das schulddenken wurde weiter getragen.
es war entwicklungsbedingt - zeitgemäß.

der strafende gott wurde - ein klein wenig - aus seinem thron gehoben - aber eben entwicklungsbedingt - nur sehr mangelhaft.

man kann ja - logischerweise nur jemandem vergeben - der vorher schuld aufgeladen hat.

welche schuld sollten wir denn haben?
die schuld, dass wir nicht von allem anfang an absolut bewusste und erkennende wesen gewesen sind?

entwicklungsbedingt - schlicht und ergreifend nicht möglich.

gibst 'nem kind schuld, wenn es nicht auf die welt kommt als erwachsener?
einer pflanze - die sich mühsam emporzuarbeiten hat ans licht?

das schulddenken, das aus dem umstand resultiert, dass wir einfach nicht begreifen wollen -
dass wir uns in entwicklung befinden -

ist zwar verständlich - zugleich aber auch abstrus.
Es gibt auch keine *Schuld* - schuldig kann man nur sich selbst gegenüber sein - und da hat mir kein anderer mit seinen konzepten reinzusabbeln.

Laß am besten das *wir*, weg und sprich für dich selber - Das vereinfacht das ganze schon erheblich.
 
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Laß am besten das *wir*, weg und sprich für dich selber - Das vereinfacht das ganze schon erheblich.

nein - das 'wir' kann ich nicht weglassen.
ich bin nämlich kein einzelwesen.

und mein kreatives denken, setzt sich durchaus zum ziel, auch bei anderen etwas weiter zu bewegen -

weil nämlich - ganz dummerweise -
ich mich nämlich nicht als einzelwesen erkenne.

durchaus einzelwesen insofern, als ich meiner ganzheit zustrebe - aber auch ein wesen, das sehr gerne interagieren würde mit einer anderen ganzheit - einem einzelwesen, das ebenfalls seiner ganzheit zustrebt.

aber - zugegeben -
was innerhalb von mir ist - ist auch außerhalb von mir.
wenn es die ganzheit außerhalb von mir selbst noch nicht gibt - dann gibt es sie wohl auch noch nicht innerhalb von mir selbst.

die entwicklung geschieht durch selbstreflexion - und interaktion. :)
 
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