TCM Ernährung bei Hashimoto

Schafgarbe

Sehr aktives Mitglied
Registriert
27. September 2020
Beiträge
2.388
Hallo Forumsmitglieder,

ich habe vor ein paar Jahren eine Schilddrüsenunterfunktion diagnostiziert bekommen und bin medikamentös eingestellt. Angeblich, nach den Blutwerten, sehr gut eingestellt.

Seit ein paar Jahren habe ich vermehrte Gewichtszunahme, extreme Wassereinlagerungen, Müdigkeit und einen ordentlichen Blähbauch.

Im letzten Jahr habe ich mir eine TCM-Ernährungsberatung gegönnt sowie Akkupunktur. Beides hat mir eine Linderung verschafft; aber noch nicht 100%-ig gut ist es noch nicht geworden. Eine erneute Ernährungsberatung möchte ich bei der Beraterin nicht in Anspruch nehmen. Die Frau war irgendwie... merkwürdig; fachlich jedoch prima.

Nun war ich gestern wieder beim Arzt (wegen anderer Beschwerden) und der Arzt sagte mir, dass ich die gesicherte Diagnose "Hashimoto" habe.
In meinen sämtlichen Berichten steht immer nur "Unterfunktion".
Von daher bin ich gestern aus allen Wolken gefallen...

Meine Frage ist nun:
Was kann ich in der Ernährung noch essen?

Da habe ich unterschiedliche Angaben gelesen.
1. Derzeit habe ich Porridge auf meinem Speiseplan sowie ab und zu mal einen Reistag -> diese Lebensmittel dürfte ich wohl nicht mehr essen, oder?
2. Weizen habe ich schon längst durch Dinkel ersetzt -> da habe ich unterschiedliches gelesen. Ab und zu esse ich ein Weizenbrötchen zum Frühstück.
3. Kuhmilch habe ich ebenfalls längst durch Ziege- / Mandelmilch ersetzt. Dass geht ganz gut. Sojamilch vertrag ich nicht gut. Tofu geht (in Maßen).

Ich lese mich weiter durch Bücher / Berichte / Internet.
Wenn mir jemand einen Tipp oder eigene Erfahrungen berichten kann, freue ich mich über Antworten.

MfG Schafgarbe

Nachtrag:
Ach ja, wie sieht es aus mit Getränken?
Meine Ernährungsberaterin hat mir letztes Jahr den grünen / schwarzen Tee "verboten".
Dafür kenne ich den Grund nicht. Kann sein, dass es auch mit den Verdauungsbeschwerden zu tun hat.
 
Werbung:
Hallo Forumsmitglieder,

ich habe vor ein paar Jahren eine Schilddrüsenunterfunktion diagnostiziert bekommen und bin medikamentös eingestellt. Angeblich, nach den Blutwerten, sehr gut eingestellt.

Seit ein paar Jahren habe ich vermehrte Gewichtszunahme, extreme Wassereinlagerungen, Müdigkeit und einen ordentlichen Blähbauch.

Im letzten Jahr habe ich mir eine TCM-Ernährungsberatung gegönnt sowie Akkupunktur. Beides hat mir eine Linderung verschafft; aber noch nicht 100%-ig gut ist es noch nicht geworden. Eine erneute Ernährungsberatung möchte ich bei der Beraterin nicht in Anspruch nehmen. Die Frau war irgendwie... merkwürdig; fachlich jedoch prima.

Nun war ich gestern wieder beim Arzt (wegen anderer Beschwerden) und der Arzt sagte mir, dass ich die gesicherte Diagnose "Hashimoto" habe.
In meinen sämtlichen Berichten steht immer nur "Unterfunktion".
Von daher bin ich gestern aus allen Wolken gefallen...

Meine Frage ist nun:
Was kann ich in der Ernährung noch essen?

Da habe ich unterschiedliche Angaben gelesen.
1. Derzeit habe ich Porridge auf meinem Speiseplan sowie ab und zu mal einen Reistag -> diese Lebensmittel dürfte ich wohl nicht mehr essen, oder?
2. Weizen habe ich schon längst durch Dinkel ersetzt -> da habe ich unterschiedliches gelesen. Ab und zu esse ich ein Weizenbrötchen zum Frühstück.
3. Kuhmilch habe ich ebenfalls längst durch Ziege- / Mandelmilch ersetzt. Dass geht ganz gut. Sojamilch vertrag ich nicht gut. Tofu geht (in Maßen).

Ich lese mich weiter durch Bücher / Berichte / Internet.
Wenn mir jemand einen Tipp oder eigene Erfahrungen berichten kann, freue ich mich über Antworten.

MfG Schafgarbe

Nachtrag:
Ach ja, wie sieht es aus mit Getränken?
Meine Ernährungsberaterin hat mir letztes Jahr den grünen / schwarzen Tee "verboten".
Dafür kenne ich den Grund nicht. Kann sein, dass es auch mit den Verdauungsbeschwerden zu tun hat.

die Frage ist doch eher,
warum und anhand welcher kriterien dein Arzt Hashimoto als gesichert festgestellt hat,
entweder Blutwerte, oder Ultraschall?

in Bezug auf Essen frage ich da eher,
hast du einiges vermieden, was wichtig gewesen wäre?
hast du von manchem zuviel was eher störend wirkt,

wie sieht es bei dir mit Stress aus?
mir Wechseljahren?
Bewegung?

glaubst du wirklich das Schilddrüsengeschehen nur am Essen liegt?

ich mein wenn ich merke das immer eine Zeit mit Unterfunktion war und du gut eingestellt warst,
und seit einiger Zeit machst du ernährungsumstellungen und plötzlich hast du Hashimoto,

da würde ich einen Zusammenhang nicht ausser Acht lassen.

ich habe gerne mal Schildrüsenunterfunktionen, die aber Stressbedingt sind,
vor zwei Jahren hatte ich wieder schlechte werte,
ich hab sie eingestellt dank Medi, sie wurden ständig kontrolliert,
nebenbei hab ich den Stressfaktor abgebaut,
Jetzt sind die werte soweit, das wir die Medis wieder ausschleichen können.
 
Hallo Flimm,

warum und anhand welcher kriterien dein Arzt Hashimoto als gesichert festgestellt hat,
entweder Blutwerte, oder Ultraschall?
Es gab sowohl Ultraschall als auch Blutwerte. Und dass schon vor ein paar Jahren.

hast du einiges vermieden, was wichtig gewesen wäre?
hast du von manchem zuviel was eher störend wirkt,
Keine Ahnung.
Bestimmt habe ich in den letzten Jahren was falsches gegessen / verwendet.

wie sieht es bei dir mit Stress aus?
mir Wechseljahren?
Bewegung?
Wechseljahre: Nein
Stress: Mal mehr, mal weniger. Wird Abends aber abgebaut.
Bewegung: könnte mehr sein.

glaubst du wirklich das Schilddrüsengeschehen nur am Essen liegt?
Nö.
Es trägt aber einen Teil dazu bei.

ich mein wenn ich merke das immer eine Zeit mit Unterfunktion war und du gut eingestellt warst,
und seit einiger Zeit machst du ernährungsumstellungen und plötzlich hast du Hashimoto,
Ich habe nicht "plötzlich" Hashimoto. Und auch nicht erst seit der Ernährungsumstellung.
Der Begriff "Hashimoto" war mir nur vorher nie verwendet worden, sondern immer nur von Unterfunktion gesprochen; ist ja auch richtig.

ich habe gerne mal Schildrüsenunterfunktionen, die aber Stressbedingt sind,
vor zwei Jahren hatte ich wieder schlechte werte,
ich hab sie eingestellt dank Medi, sie wurden ständig kontrolliert,
nebenbei hab ich den Stressfaktor abgebaut,
Jetzt sind die werte soweit, das wir die Medis wieder ausschleichen können.
Meine Blutwerte werden auch kontrolliert. Aber ich werde ohne Medikamente nicht mehr auskommen.
Du hast da Glück gehabt und/oder eine leichte Form.

MfG Schafgarbe
 
Hallo Flimm,


Es gab sowohl Ultraschall als auch Blutwerte. Und dass schon vor ein paar Jahren.


Keine Ahnung.
Bestimmt habe ich in den letzten Jahren was falsches gegessen / verwendet.


Wechseljahre: Nein
Stress: Mal mehr, mal weniger. Wird Abends aber abgebaut.
Bewegung: könnte mehr sein.


Nö.
Es trägt aber einen Teil dazu bei.


Ich habe nicht "plötzlich" Hashimoto. Und auch nicht erst seit der Ernährungsumstellung.
Der Begriff "Hashimoto" war mir nur vorher nie verwendet worden, sondern immer nur von Unterfunktion gesprochen; ist ja auch richtig.


Meine Blutwerte werden auch kontrolliert. Aber ich werde ohne Medikamente nicht mehr auskommen.
Du hast da Glück gehabt und/oder eine leichte Form.

MfG Schafgarbe

aber eine Schilddrüsen unterfunktion ist nicht das gleiche wie Hashimoto,
hashimoto entsteht oftmals daraus, muss aber nicht.

und wenn jemand sagt du hast Unterfunktion, bedeutet das nicht du hast Hashimoto.
sonst würde das auch gesagt werden.

aber wenn die ursachen nicht verändert werden, wird auch eine schilddrüse sich nicht verändern.
 
Hallo,
Ich hab auch Hashimoto und ich habe gelesen dass eine ketogene Diät da helfen kann.
Mein Arzt meinte kann man gern probieren, ist aber wohl nicht bewiesen.
Mir ist es persönlich zu kompliziert, meine Ernährung komplett umzustellen, aber ich denke da ist schon einiges möglich.
Im Moment ist es mir lieber meine Medikamente zu nehmen und gut ist.
Lass immer schön deine Werte kontrollieren, auch welcher Wert dein "Wohlfühlwert" ist.
Ich zB hab bei den Optimalwerten Überfunktionssymptome und mir geht's richtig schlecht (sonst hab ich immer Unterfunktion)
 
ja mein Arzt hat mir das erklärt mit den Optimalwerten, die mittlerweile überhaupt nicht mehr zu den optimalen gehören,
nicht unter 1 sollte der wert kommen, wurde mir gesagt,
zur Zeit schleichen wir die Medis aus,
alle 3 Monate Blutkontrolle und jedes Jahr Ultraschall.


ja Ernährung wurde mir nur gesagt viel fisch, kein Soja, und Vitamin D auftanken,
nicht zwischendrin essen, dreimal am Tag., gerne nachts 14 Stunden Pause.
übersetzt wurde das so,
mehr Bewegung an der frischen luft, jeden Tag 1 stunde mindestens.
zweimal in der woche guten Fisch essen, Lachs/makrele oder auch seefische.
seit ich das weiß : ich habe einmal in der Woche Fisch, ansonsten ess ich vermehrt gern Fisch in Tomate :whistle:,
Rollmops, Fischröllchen auf ei usw. (lecka lecka),r
zink hab ich genug aufgrund des Fleischkonsums,
genug Gemüse dann und wann.

ich würde auch auf die Psychosomatische Möglichkeiten acht geben (ich tu das immer).
 
und wenn jemand sagt du hast Unterfunktion, bedeutet das nicht du hast Hashimoto.
sonst würde das auch gesagt werden.
Dass war mein Fehler in den letzten Jahren.
Vorhin habe ich extra meine alten Befunde (die ich doch noch hatte) raus gekramt. Und da stand schon Hashimoto drin.
Ich ganz persönlich habe immer nur von "Unterfunktion" gesprochen.

Mir ist es persönlich zu kompliziert, meine Ernährung komplett umzustellen, aber ich denke da ist schon einiges möglich.
Ganz umkrempeln will ich meine Ernährung auch nicht.
Aber, wenn es bestimmte Lebensmittel gibt, die sich eher negativ auswirken, könnte man diese m. M. n. eher weglassen bzw. in Maßen essen.
Schaden kann es nicht.

Lass immer schön deine Werte kontrollieren, auch welcher Wert dein "Wohlfühlwert" ist.
Dass ist ein guter Hinweis. Dankeschön.
Bisher habe ich den Wert noch nicht finden können. Ich hatte zu viele andere Baustellen um die Beschwerden nur mit der Schilddrüse in Verbindung bringen zu können.

ja Ernährung wurde mir nur gesagt viel fisch, kein Soja, und Vitamin D auftanken,
nicht zwischendrin essen, dreimal am Tag., gerne nachts 14 Stunden Pause.
Kein Soja. Gut, damit kann ich leben. Sojamilch mag ich eh nicht so gerne.
Das 3x Essen und Pause mache ich eh meistens schon. Prima, dass du dies bestätigst.

ja mein Arzt hat mir das erklärt mit den Optimalwerten, die mittlerweile überhaupt nicht mehr zu den optimalen gehören,
nicht unter 1 sollte der wert kommen, wurde mir gesagt,
Dass die Optimalwerte gerne mal variieren kennt man ja von vielen Befunden.
Ich muss mich den Arzt nächstes Mal dazu befragen.
Blöd ist immer nur, dass die Ärzte inzwischen im 10 Minutentakt behandeln und sich gar nicht mehr richtig die Zeit nehmen. Und wenn, dann merke ich meinem Arzt immer an, dass er auf heißen Kohlen sitzt.
Mein alter HA war noch "vom alten Schlag" und hat sich immer sehr viel Zeit genommen.

zweimal in der woche guten Fisch essen, Lachs/makrele oder auch seefische.
Ich mag gar keinen Fisch.
Da werde ich wohl auf andere Proteinquellen zurück greifen bzw. das Omega-Öl anderweitig ersetzen.

Danke für eure Rückmeldungen.
 
Hallo Forumsmitglieder,

ich habe vor ein paar Jahren eine Schilddrüsenunterfunktion diagnostiziert bekommen und bin medikamentös eingestellt. Angeblich, nach den Blutwerten, sehr gut eingestellt.

Seit ein paar Jahren habe ich vermehrte Gewichtszunahme, extreme Wassereinlagerungen, Müdigkeit und einen ordentlichen Blähbauch.
Hi @Schafgarbe ,
bei mir wurde Hashimoto dieses Jahr diagnostiziert und ich bin gerade am Ende meiner Einstellungsphase. Alle diese Symptome, die du aufführst kommen bei mir in Unterfunktion. Vielleicht haben sich deine Wohlfühlwerte geändert und du müsstest zusammen mit deinem Arzt etwas an der Dosierung ändern?
 

und hier Allgemeines zu Hashimoto (auch Einfluss der Ernährung und Zusammenhänge):
 
Werbung:
Vielleicht haben sich deine Wohlfühlwerte geändert und du müsstest zusammen mit deinem Arzt etwas an der Dosierung ändern?
Die Blätterteig waren seit damals alle in Ordnung so dass auch der Facharzt keine Änderung der Medikamente vornehmen wollte.
Ich warte mal ab, was morgen als Ergebnis vom Labor rauskommt. Dann sehen wir weiter.

@Ireland: Dankeschön für deine Links. Auf die Seiten bin ich gestern auch gekommen.
Mir sind nur beim Lesen unterschiedliche Angaben aufgefallen. Der eine schreibt "Gluten" ist nicht gut, aber Porridge geht wohl (Hafer hat ja auch Gluten).

Ich werde mich weiterhin rantasten was die Lebensmittel betrifft.
 
Zurück
Oben