A
Abraxas365Mithras
Guest
Genetisch gesehen haben wir uns seit der Steinzeit kaum verändert. Was einige Probleme erklären kann. Aber auch jede Menge Probleme in unserer Zeit überhaupt erst kreiert.
Oder anders gesagt, unserer Welt, unserer Technologie passt längst nicht mehr zu uns.
Und wenn man sich nicht nur die Mainstreamgeschichte, sondern auch die Randbereiche ansieht, hat sich in 2000 Jahren absolut nichts geändert. Die Muster, Strukturen, Irrtümer sind exakt so wie immer. Global gesehen hat sich auch kein Leid verringert. Wir haben nur momentan in Europa ein wenig Glück, dass es bei uns noch nicht so wie anderswo kracht. Aufhaltbar ist es ohnehin nicht mehr. Nur will niemand hinsehen.
Es gibt wohl nur eines, das wir Menschen wirklich gut können, außer etwas zu zerstören, nämlich Folgen und Konsequenzen zu verdrängen und schönzureden. Ich schäme mich, ein Mensch zu sein. Weil mich die ganze Verlogenheit längst nur mehr ankotzt!
Nur, man kommt dem Wahnsinn ja gar nicht mehr aus. In einer global verdrehten Welt.
Erich Fromm sagte es völlig richtig: "Nur weil Millionen dem selben Wahn verfallen, heißt noch lange nicht, dass sie geistig gesund sind."
Ein gesunder Mensch, den es zufällig auf diesen Planeten verschlagen würde, hätte nur zwei Möglichkeiten: Er findet irgendwo einen Platz fernab von allen anderen, und kommt nie mit anderen in Kontakt, oder er bringt sich sofort um, um sich zumindest seine seelische Intaktheit zu bewahren.
Und das ist unser Fortschritt? Wir wissen doch gar nicht mehr, was gesund, heil, normal ist. Weil wir es alle längst nicht mehr sind!
Und jetzt können mich alle dafür in der Luft zerreißen, ist mir egal. Das ist, was ich wahrnehme.
Nöö, ich werde dich nicht zerreißen, doch andere vielleicht mich, wenn ich jetzt sage, dass es der sinnvollste Beitrag der Wahrheit ist, den ich seit langem las

