Spiritueller Austausch/Vorstellung

Suleila

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20. Juni 2022
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Hallo,
Ich bin Suleila und 26 Jahre alt. Nach einigen sehr traurigen und einschneidenden Erlebnissen hab ich angefangen mein eigenes Leben zu hinterfragen und somit auch meinen Glauben bzw. Alles was ich dachte was ich eigentlich bin. Ich bin immernoch auf der Suche und lese viele verschiedene spirituelle Bücher und nach und nach beantworten sich auch viele meiner Fragen. Ich muss dazu sagen, dass ich sehr christlich erzogen worden bin und es erst schwer war dieses Bild von Glaube zu verändern bzw. mich überhaupt mit anderen Glaubensrichtungen zu beschäftigen. In meinem Umfeld gibt es leider niemanden der sich so intensiv damit beschäftigt und ich würde mich gerne austauschen und hören wie es anderen auf ihrem Weg geht.
 
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Hallo Suleila,
das was du hier schreibst, kenne ich sehr gut. Auch ich wurde christlich erzogen, habe aber schon früh von mir aus angefangen nach dem Sinn des Lebens ( mal theatralisch ) ausgedrückt zu suchen. Alles Spirituelle und alles was mit Religion zu tun hat hat mich magisch angezogen. Und dann kam, auch durch ein einschneidendes Erlebnis meine große Lebenskrise. Ich war so fertig konnte kaum schlafen hab geheult ohne Ende, auch konnte ich viele Menschen um mich nicht mehr ertragen, und habe mich selbst in der Mittagspause in eine Kirche zurück gezogen. Nicht um Frieden zu finden, sondern um Gott anzuklagen. Was soll das ? Warum passiert so etwas. Ich habe gehadert, mit allem, mit Gott meinem Glauben und dem Leben.
Eines Tages als ich heulend durch den Wald lief - er war mein zweiter Zufluchtsort nach der Kirche - schrie ich Gott innerlich an, verdammt dann gib mir doch wenigstens einmal ein Zeichen.
Ca. 2 Wochen später fragte mich ein lieber Arbeitskollege ob ich mitkommen wolle zu einem Gospelabend ich müsste doch dringend einmal raus.. Ja das war das einzige was mich ansprach und mich aus meiner Höhle herausholen konnte.
Und an diesem Abend ist etwas Unglaubliches passiert. Die Sängerin eine wunderschöne nicht gerade schlanke Afroamerikanerin mit einer wahnsinnigen Soulstimme stimmte das Lied " Jeses loves me " an. Dann kam Sie die Treppe von der Bühne herab, lief quer durch den Raum und blieb genau vor mir stehen, hielt mir das Mikro vor die Nase und sagte: " Say it to me - Jeses loves me. Ich hab geheut und nur noch krächzen können - Yes, Jeses loves me. Das ist jetzt über 30 Jahre her. Inzwischen bin ich im Herbst meines Lebens angekommen, in Rente und habe mir aus der Karma Lehre also dem Buddhismus und meinem christlichen Glauben ein inneres eigenes Weltbild geschaffen. Aber dieses Zeichen hat in mir ein unglaubliches Gott Vertrauen bewirkt und ich werde diesen Moment nie Vergessen.
Eigentlich kann ich nur jedem der in einer Krise steckt raten um ein Zeichen zu bitten ich bin mir sicher ihr werdet eins bekommen. Die Herausforderung ist nur es als solches auch zu erkennen.
Sei ganz lieb gegrüßt
Rea
 
Liebe Suleila,

wie es "anderen" so geht? Darüber kann "ich" nur spekulieren, genauso wie die Frage danach, ob ich mich (noch/schon) auf einer Suche befinde. In gewisser Weise würde ich ungern missen nicht auf der Suche zu sein, aber auf der anderen Seite auch nicht ständig suchen falls es die Festlegung sein sollte die ich finde. Ferner sehe "ich" die Suche als bewusste Entscheidung, die JETZT nicht nötig ist.

Es gibt so viele Formen die ich von jetzt aus gesehen wieder annehmen könnte um dir irgendwas zu erklären, aber das ist jetzt gar nicht nötig - weil wir es bereits (alle gemeinsam) sind - jetzt.
 
Hallo Suleila,
das was du hier schreibst, kenne ich sehr gut. Auch ich wurde christlich erzogen, habe aber schon früh von mir aus angefangen nach dem Sinn des Lebens ( mal theatralisch ) ausgedrückt zu suchen. Alles Spirituelle und alles was mit Religion zu tun hat hat mich magisch angezogen. Und dann kam, auch durch ein einschneidendes Erlebnis meine große Lebenskrise. Ich war so fertig konnte kaum schlafen hab geheult ohne Ende, auch konnte ich viele Menschen um mich nicht mehr ertragen, und habe mich selbst in der Mittagspause in eine Kirche zurück gezogen. Nicht um Frieden zu finden, sondern um Gott anzuklagen. Was soll das ? Warum passiert so etwas. Ich habe gehadert, mit allem, mit Gott meinem Glauben und dem Leben.
Eines Tages als ich heulend durch den Wald lief - er war mein zweiter Zufluchtsort nach der Kirche - schrie ich Gott innerlich an, verdammt dann gib mir doch wenigstens einmal ein Zeichen.
Ca. 2 Wochen später fragte mich ein lieber Arbeitskollege ob ich mitkommen wolle zu einem Gospelabend ich müsste doch dringend einmal raus.. Ja das war das einzige was mich ansprach und mich aus meiner Höhle herausholen konnte.
Und an diesem Abend ist etwas Unglaubliches passiert. Die Sängerin eine wunderschöne nicht gerade schlanke Afroamerikanerin mit einer wahnsinnigen Soulstimme stimmte das Lied " Jeses loves me " an. Dann kam Sie die Treppe von der Bühne herab, lief quer durch den Raum und blieb genau vor mir stehen, hielt mir das Mikro vor die Nase und sagte: " Say it to me - Jeses loves me. Ich hab geheut und nur noch krächzen können - Yes, Jeses loves me. Das ist jetzt über 30 Jahre her. Inzwischen bin ich im Herbst meines Lebens angekommen, in Rente und habe mir aus der Karma Lehre also dem Buddhismus und meinem christlichen Glauben ein inneres eigenes Weltbild geschaffen. Aber dieses Zeichen hat in mir ein unglaubliches Gott Vertrauen bewirkt und ich werde diesen Moment nie Vergessen.
Eigentlich kann ich nur jedem der in einer Krise steckt raten um ein Zeichen zu bitten ich bin mir sicher ihr werdet eins bekommen. Die Herausforderung ist nur es als solches auch zu erkennen.
Sei ganz lieb gegrüßt
Rea
Danke für deine Erzählung ! Ich habe mich beim lesen richtig mit dir über dein Erlebnis gefreut!

Liebe Grüße!
 
Liebe Suleila,

wie es "anderen" so geht? Darüber kann "ich" nur spekulieren, genauso wie die Frage danach, ob ich mich (noch/schon) auf einer Suche befinde. In gewisser Weise würde ich ungern missen nicht auf der Suche zu sein, aber auf der anderen Seite auch nicht ständig suchen falls es die Festlegung sein sollte die ich finde. Ferner sehe "ich" die Suche als bewusste Entscheidung, die JETZT nicht nötig ist.

Es gibt so viele Formen die ich von jetzt aus gesehen wieder annehmen könnte um dir irgendwas zu erklären, aber das ist jetzt gar nicht nötig - weil wir es bereits (alle gemeinsam) sind - jetzt.
Danke auch für deine Gedanken zu dem Thema! Ich denke dem ist nichts hinzuzufügen.
Liebe Grüße!
 
Hallo,
Ich bin Suleila und 26 Jahre alt. Nach einigen sehr traurigen und einschneidenden Erlebnissen hab ich angefangen mein eigenes Leben zu hinterfragen und somit auch meinen Glauben bzw. Alles was ich dachte was ich eigentlich bin. Ich bin immernoch auf der Suche und lese viele verschiedene spirituelle Bücher und nach und nach beantworten sich auch viele meiner Fragen. Ich muss dazu sagen, dass ich sehr christlich erzogen worden bin und es erst schwer war dieses Bild von Glaube zu verändern bzw. mich überhaupt mit anderen Glaubensrichtungen zu beschäftigen. In meinem Umfeld gibt es leider niemanden der sich so intensiv damit beschäftigt und ich würde mich gerne austauschen und hören wie es anderen auf ihrem Weg geht.
Da du christlich erzogen worden bist, kann ich dir folgendes empfehlen, das ist die höchste Wahrheit die ich in dieser Welt gefunden habe:

https://www.fcdt.org/Publications/ARDT_I_German.pdf

Es gibt auch ein Thread dazu, auch wenn viel Offtopic dabei ist:
https://www.esoterikforum.at/threads/von-der-liebe-des-vaters.239183/
 
Hallo,
Ich bin Suleila und 26 Jahre alt. Nach einigen sehr traurigen und einschneidenden Erlebnissen hab ich angefangen mein eigenes Leben zu hinterfragen und somit auch meinen Glauben bzw. Alles was ich dachte was ich eigentlich bin. Ich bin immernoch auf der Suche und lese viele verschiedene spirituelle Bücher und nach und nach beantworten sich auch viele meiner Fragen. Ich muss dazu sagen, dass ich sehr christlich erzogen worden bin und es erst schwer war dieses Bild von Glaube zu verändern bzw. mich überhaupt mit anderen Glaubensrichtungen zu beschäftigen. In meinem Umfeld gibt es leider niemanden der sich so intensiv damit beschäftigt und ich würde mich gerne austauschen und hören wie es anderen auf ihrem Weg geht.
Hallo Suleila,

jeder erste Schritt in eine neue Richtung ist schwer und von Unsicherheit geprägt. Auch ich bin sehr religiös erzogen und mein erstes Werk war das Buch vom katholischen Pfarrer Greber: "Der Verkehr mit der Geisterwelt Gottes, seine Gesetze und sein Zweck".

Es beschreibt wie selbst der katholische Pfarrer selbst zu denken anfing, Visionen hatte, wie er seiner Gemeinde im Hunsrück helfen konnte und wie er dann auch informiert wurde, was der wahren christlichen Lehre entspricht.

Solltest Du Fragen haben, lass es mich wissen

lg
Syrius
 
Für mich gibt es Gott und für mich gibt es Jesus, deswegen würde ich mich allerdings nicht als Christ bezeichnen, was andere tun. Für mich sind die Religionen einfach dogmatisch, alle Versuche, es anders zu sehen, sind gescheitert. Jesus war auch kein Christ. Ich weiß nur soviel, dass es Gott gibt und dadurch habe ich ihn erfahren. Ich weiß, dass es Inkarnation gibt und so habe ich erfahren, wozu ich hier bin, wozu ich dieses Leben mir ausgesucht habe und dann war mir auch klar, wozu ich mir meine streng katholischen Eltern ausgesucht habe. Es geht darum, dass zu hinterfragen, was sie mir erzählt haben und dann festzustellen, dass es nicht wahr ist. Wir kommen vor kein jüngstes Gericht, wir müssen nicht ständig beichten usw.
 
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Für mich gibt es Gott und für mich gibt es Jesus, deswegen würde ich mich allerdings nicht als Christ bezeichnen, was andere tun. Für mich sind die Religionen einfach dogmatisch, alle Versuche, es anders zu sehen, sind gescheitert. Jesus war auch kein Christ. Ich weiß nur soviel, dass es Gott gibt und dadurch habe ich ihn erfahren. Ich weiß, dass es Inkarnation gibt und so habe ich erfahren, wozu ich hier bin, wozu ich dieses Leben mir ausgesucht habe und dann war mir auch klar, wozu ich mir meine streng katholischen Eltern ausgesucht habe. Es geht darum, dass zu hinterfragen, was sie mir erzählt haben und dann festzustellen, dass es nicht wahr ist. Wir kommen vor kein jüngstes Gericht, wir müssen nicht ständig beichten usw.
Beichten muss niemand, denn keine irdische Macht kann Sünden vergeben.
Gott vergibt Sünden genau so wie wir beten: "... vergib uns unsere Schulden, wie auch wir vergeben unsern Schuldnern ..."
Gott vergibt also, sofern auch wir vergeben.

Das jüngste Gericht ist - das siehst Du genau richtig - schon seit 2000 Jahren vorbei. Jesus Christus ist mit Michael und seinen Streitern sofort nach seinem Ableben am Kreuz in die Hölle eingedrungen und hat Satan im letztenoder jüngsten Gericht die neuen Gesetze auferlegt.

Aus freiem Willen haben wir uns vor langer Zeit von Gott entfernt und können uns nun in diesem Erdenleben wieder freiwillig nähern.
 
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